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Raymarine Ray50 Installationanleitung Und Betriebsanleitung Seite 10

Ukw-funkanlage
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Inhaltsverzeichnis
Eine MMSI-Nummer außerhalb der USA und
Kanada anfordern
Bitte fordern Sie Ihre MMSI-Nummer von der
gleichen Behörde an, die in Ihrem Gebiet
Bedienerlizenzen für Funkgeräte ausstellt.
Automatic Transmitter Identification System
(ATIS)
Ihr Produkt bietet ATIS-Funktionen für den
Gebrauch auf Binnenwasserstraßen in den
Unterzeichnerstaaten der Regionalen Vereinbarung
über den Binnenschifffahrtsfunk, die auch
als RAINWAT (Regional Arrangement on the
Radiocommunication Service on Inland Waterways)
bekannt ist.
ATIS fügt Informationen am Ende von
Funkübertragungen hinzu, die Ihre Station
identifizieren. Der ATIS-Betrieb kann über das
Menü des Funkgeräts wie gewünscht aktiviert und
deaktiviert werden.
Sie können Ihre ATIS-ID von der gleichen Behörde
anfordern, die in Ihrem Gebiet Bedienerlizenzen für
Funkgeräte ausstellt.
Sie müssen Ihre ATIS-ID dann entsprechend
der bereitgestellten Anweisungen in das Gerät
einprogrammieren.
Hinweis: Mitgliedsländer der RAINWAT-
Vereinbarung sind u.a.: Belgien, Bulgarien,
Deutschland, Frankreich, Kroatien, Luxemburg,
Moldowa, Montenegro, die Niederlande,
Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, die
Slowakische Republik, die Schweiz, die
Tschechische Republik und Ungarn.
Hinweis: Wenn ATIS aktiviert ist, werden gewisse
Programmschritte implementiert, um die Integrität
der RAINWAT-Vereinbarung zu wahren. Dazu
gehört eine Sperre der DSC-Funktionen, während
ATIS aktiv ist.
EMV-Richtlinien
Raymarine-Geräte und Zubehörartikel entsprechen
den einschlägigen EMV-Richtlinien. Dadurch werden
elektromagnetische Interferenzen zwischen Geräten
minimiert, die sonst die Leistung Ihres Systems
beeinträchtigen könnten.
Um diese Richtlinien einzuhalten, ist eine korrekte
Installation unbedingte Voraussetzung!
Hinweis: In Bereichen mit äußerst starken
elektromagnetischen Interferenzen kann
es zu leichten Störungen auf dem Produkt
kommen. Sollte dies vorkommen, dann montieren
Sie das Gerät bitte weiter von der Quelle der
Interferenzen entfernt.
Für optimale EMV-Leistung empfehlen wir
Folgendes:
• Raymarine-Geräte und damit verbundene Kabel
sollten:
– einen Mindestabstand von 1 m (3 Fuß) zu
Sendegeräten oder Kabeln von Sendeanlagen
haben, die Funksignale übermitteln (z. B.
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UKW-Funkgeräte, -Kabel oder -Antennen).
Im Fall von SSB-Funkgeräten sollte der
Mindestabstand 2 m (7 Fuß) betragen.
– einen Abstand von mehr als 2 m (7 Fuß)
zum Abstrahlwinkel der Radarantenne haben.
Radarstrahlen können bis zu 20° nach oben und
nach unten vom Sender abstrahlen.
• Das Gerät sollte an eine getrennte Batterie
angeschlossen werden, auf keinen Fall jedoch an
die Starterbatterie. Auf diese Weise vermeiden Sie
Fehler und Datenverluste, die auftreten können,
wenn keine getrennte Batterie verwendet wird.
• Verwenden Sie ausschließlich von Raymarine
spezifizierte Kabel.
• Kabel sollten nicht getrennt oder verlängert
werden, es sei denn, dies wird ausdrücklich im
Installationshandbuch beschrieben.
Hinweis: Wo die Einhaltung der o. a.
Empfehlungen nicht vollständig möglich
ist, sollte dennoch immer versucht werden,
den größtmöglichen Abstand zwischen den
verschiedenen elektrischen Geräten einzuhalten,
um die bestmöglichen EMV-Bedingungen zu
gewährleisten.
Antennenmontage und elektromagnetische
Umgebung (EME)
Stellen Sie vor dem Senden sicher, dass die Antenne
an das Funkgerät angeschlossen ist.
Raymarine gibt für dieses System einen Radius
von 1,5 Metern (4,9 Fuß) für die maximal zulässige
Strahleneinwirkung (MPE) an (entsprechend OET
Bulletin 65). Dabei wird eine Ausgangsleistung
von 25 Watt an eine Rundstrahlantenne mit 3 dBi
Verstärkung oder niedriger angenommen.
Bei Wasserfahrzeugen mit geeigneten Aufbauten
muss der Antennensockel mindestens 3,5 Meter
(11,5 Fuß) über dem Hauptdeck angebracht sein, um
die MPE für bis zu 2 Meter (6,6 Fuß) große Personen
zu erfüllen. Bei Wasserfahrzeugen ohne solche
Aufbauten muss die Antenne so montiert werden,
dass ihr Sockel vertikal mindestens 1,5 Meter (4,9
Fuß) von den Köpfen aller Personen entfernt ist.
Die Antenne muss über einen isolierten
Montagebügel (z. B. aus Kunststoff) von den
Metallflächen des Schiffs isoliert werden.
Anschluss an andere Geräte
Anforderungen an Ferritkerne und Kabel anderer
Hersteller
Wenn Sie Produkte von Raymarine an Geräte
anderer Hersteller mit einem Kabel anschließen, das
sich nicht im Lieferumfang der Raymarine-Geräte
befindet, so MÜSSEN Sie immer eine Ferritdrossel
am Kabel in der Nähe des Raymarine-Gerätes
montieren.
Konformitätserklärung
Raymarine UK Ltd. erklärt, dass dieses Produkt den
wesentlichen Anforderungen der R&TTE-Richtlinien
1999/5/EG entspricht.
Ray50 / Ray60 / Ray70

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