Papierlose Schreiber stellen eine konsequente Weiterentwicklung
analoger Registriertechnik dar. Sie bieten alle Vorzüge herkömm-
licher Schreiber, jedoch ohne verschmierte Aufzeichnungen oder
Papierstau. An die Stelle des Papiers tritt ein interner Speicher
sowie PCMCIA Speicherkarten, mit denen die Meßwerte einfach in
verschiedene Rechnerumgebungen portiert werden können, um die
Daten analysieren, bei Bedarf ausdrucken und archivieren zu
können.
Diese kurze Einführung zeigt Unterschiede und besondere Vorzüge
gegenüber herkömmlichen Schreibern auf.
1.1 Papiervorschub und Meßrate
An die Stelle des Papiervorschubs tritt die Meßrate, die angibt,
wieviele Meßwerte pro Zeiteinheit erfaßt werden. Als grobe
Faustregel entspricht eine Meßrate von 1 Messung pro 10 Sekunden
ungefähr einem Vorschub von 25 mm pro Sekunde. Intern arbeitet
der RD820 mit einer Meßrate von 100 Messungen pro Sekunde.
Weiter Informationen zur Meßrate entnehmen Sie bitte den
Abschnitten 6.1 und 6.7.4
1.2 Anzeige gespeicherter Daten und Suchen
Im Gegensatz zur herkömmlichen Aufzeichnung stehen die
Meßwerte nach der "Aufzeichnung" auf dem Display in digitaler
Form im Speicher zur Verfügung. Dadurch können die Daten nicht
nur betrachtet werden (analog zum Durchblättern des Papiers),
sondern auch nach verschiedenen Kriterien durchsucht oder
komprimiert dargestellt werden, während die Erfassung der
Meßwerte in Echtzeit weitergeführt wird.
Weitere Informationen zum Auffinden von Meßwerten entnehmen
Sie bitte dem Abschnitt 5.8.
1.3 Zoom-Funktion und Filter
Die Zoomfunktion bietet eine vergrößerte Darstellung eines
wählbaren Ausschnitts des Meßbereichs, um diesen mit höherer
Auflösung auf dem Display darzustellen. Die Zoom-Funktion wird
in Abschnitt 4.3 näher beschrieben.
Mit der bereits angesprochenen Meßrate von 100 Messungen pro
Sekunde erfaßt der Schreiber mehr Daten als auf dem Display
sinnvoll dargestellt werden können. Die Filterfunktion legt fest, wie
diese Daten auf die für die Aufzeichnung eingestellte Meßrate
abgebildet werden.
Weitere Informationen zur Filterfunktion entnehmen Sie bitte dem
Abschnitt 6.7.4.
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Allgemeines
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