ScreenMaster RVG200
Bidschirmschreiber
Einzelne Signale für Aufzeichnungskanäle, Analog- und Digitalquellen sowie 7-stellige Summiererwerte
lassen sich in einer mathematischen Gleichung kombinieren, sodass ein Aufzeichnungskanal bzw. eine
Analogausgangsquelle benutzerspezifisch angepasst werden kann.
Zu den typischen Beispielen gehört die Addition / Subtraktion von Werten aus verschiedenen
Analogquellen zur Erstellung eines Aufzeichnungskanals.
Komplexere Blöcke können ebenfalls erstellt werden, um die relative Luftfeuchtigkeit zu bestimmen.
Die Verwendung digitaler Signale in mathematischen Gleichungen ermöglicht die Freigabe bzw. Sperrung
des Ausgangs unter bestimmten Bedingungen.
Dies ist ein Beispiel für eine typische mathematische Gleichung:
=
+
mb1
aiA1
52.4 Log(aiA2) diD2
Hierbei gilt:
mb1
= Mathematisches Ergebnis (kann z. B. Aufzeichnungskanälen, anderen mathematischen
Gleichungen zugewiesen werden)
aiA1
= Analogquelle
52.4
= Konstante (kann ein beliebiger numerischer Wert mit bis zu drei Stellen nach dem
Komma) sein
Log(aiA2) = Funktion – siehe Tabelle 7.5, Seite 132
diD2
= Digitalquelle
Hinweis:
Bediener werden entsprechend der Standardreihenfolge von Bedienern ausgewertet. Daher
wird die obige Gleichung als aiA1 + (52,4 x Log(aiA2)) – diD2 ausgewertet.
Funktionen können innerhalb anderer Funktionen verschachtelt werden.
Da digitale Signale als 0 (inaktiv) und 1 (aktiv) ausgewertet werden, wird im Beispiel:
mb2 = (aiA1 + aiA2) x diD1
die Summe (aiA1 + aiA2) auf Null gesetzt, wenn der Digitaleingang diD1 ebenfalls Null beträgt.
OI/RVG200-DE Rev. E
–
7 Konfiguration
131