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Vor Der Fahrt/ Nutzung - Sicherheitshinweise - Proactiv Wheel-E Bedienungsanleitung

Zuggerät
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Inhaltsverzeichnis
13 Vor der Fahrt/ Nutzung - Sicher-
heitshinweise
Wird Ihr Rollstuhl in Kombination mit dem
Produkt betrieben, müssen ggf. vorhandene
Kippstützen in Passivstellung (s. Bedienungs-
anleitung des Rollstuhls) gebracht oder abge-
nommen werden. Wenn der Rollstuhl dann
wieder ohne das Produkt benutzt wird, müssen
Sie aus Gründen der Kippstabilität nach hinten
die Kippstützen wieder in Betriebsstellung
bringen.
Überprüfen Sie vor jeder Fahrt den Zu-
stand der Räder des Rollstuhl-Produkt-
Gespanns (z.B. Sichtprüfung der Speichen und
Felgen, Prüfung der Bereifung auf Schäden,
Fremdkörper und Rissbildungen). Haben Sie
Zweifel an deren Tauglichkeit darf das Roll-
stuhl-Produkt-Gespann nicht mehr betrieben
werden. Wenden Sie sich in diesem Fall an
Ihren Reha-Fachhandel oder PRO ACTIV.
Überprüfen Sie in regelmäßigen Abstän-
den den Luftdruck der Bereifungen des Roll-
stuhl-Produkt-Gespanns. Achten Sie auf die
Einhaltung der Herstellervorgaben, die auf der
Bereifung angebracht sind. Ein zu niedriger
Luftdruck beeinflusst das Fahrverhalten, die
Reichweite und das Bremsverhalten des Pro-
dukts negativ. Zudem steigt die Gefahr einer
Reifenpanne.
Überprüfen Sie vor Fahrtbeginn alle elekt-
rischen Steckverbindungen auf festen Kontakt
und die Akkus auf festen Sitz in den Akkuhalte-
rungen.
Überprüfen Sie vor Fahrtbeginn die Funk-
tion der Bremsen des Produkts. Es dürfen
keine Fahrten unternommen werden, wenn
nicht alle vorhandenen Bremsen funktionsfähig
sind.
Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die feste
Verbindung des Produkts mit dem Adapter und
des Adapters mit dem Rollstuhl. Sind nicht alle
Verbindungen fest und sicher, darf das Produkt
am Rollstuhl nicht betrieben werden. Wenden
Sie sich in diesem Fall an Ihren Reha-
Fachhandel oder PRO ACTIV.
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Bedienungsanleitung wheel-e
Stellen Sie immer sicher, ggf. durch eine
gesonderte Fixierung, dass Ihre Füße während
der Nutzung des Produkts nicht von der Fuß-
brettauflage des Rollstuhls rutschen können.
Das Produkt verfügt je nach Ausstattung
über Falt-/ Klappmechanismen, welche die
Gefahr von Quetschungen (z.B. Einklemmen
der Finger) mit sich bringen. Lassen Sie sich
daher die Handhabung dieser Mechanismen
von Ihrem Reha-Fachhandel erklären und
testen Sie diese unter Anleitung selbst.
Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Funkti-
on der Front- und Heckbeleuchtung sowie die
Wirksamkeit der Seiten- und Heckreflektoren.
Beleuchtung und Reflektoren müssen während
der Fahrt gut sichtbar sein und dürfen nicht
durch Gegenstände verdeckt werden. Vor
allem bei Fahrten während der Dunkelheit und
in der Dämmerung muss die Beleuchtung funk-
tionsfähig und sichtbar sein. Bei längeren
Fahrten in der Dunkelheit empfiehlt es sich,
Ersatzbatterien mitzunehmen.
Es wird empfohlen, eine Fahrt nur mit
komplett gefüllten Akkus anzutreten. Falls
diese Empfehlung nicht beachtet wird, muss
die entsprechend eingeschränkte Reichweite
bei der Routenplanung berücksichtigt werden.
Beim Fahren von langen Strecken wird die
Mitnahme eines vollgeladenen Ersatzakkus
empfohlen.
Um die Gefahr zu minimieren, bei Stürzen
schwere Kopfverletzungen davonzutragen,
muss beim Fahren mit dem Produkt immer ein
Helm getragen werden.
Führen Sie zur Reparatur einer Reifen-
panne unterwegs immer ein Reparatur-Set und
eine Luftpumpe mit sich. Eine Alternative dazu
ist ein Pannenspray, das Ihren Reifen mit ei-
nem aushärtenden Schaum füllt.

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