Bedienung des Gerätes
5.
Bedienung des Gerätes
5.1
Bedienung mittels PC und Systemsoftware COMBIVIS
Hinweise zur Installation und Bedienung der Systemsoftware COMBIVIS entnehmen Sie bit-
te der entsprechenden Softwarebeschreibung.
5.2
Einschaltvorgang
Nach Zuschalten der Versorgungsspannung wird der COMBIVERT R6-N initialisiert. Zunächst
wird die Leistungsteilkennung überprüft. Bei Erkennen eines ungültigen Leistungsteils wird
der Fehler „E.Puci" (Power unit code invalid) ausgelöst. Dieser Fehler ist nicht rücksetzbar,
das Leistungsteil ist zu überprüfen.
Wird ein gültiges Leistungsteil erkannt, geht der COMBIVERT R6-N in die Synchronisations-
phase über. Während dieser Synchronisationsphase laufen nacheinander folgende Vorgän-
ge ab:
•
Prüfung der Netzphasen -> Beim Fehlen einer Netzphase wird der Fehler „E.nEt" ausge-
löst.
•
Prüfung der Phasenzuordnung -> Bei einem Phasenzuordnungsfehler (Linksdrehfeld) wird
der Fehler „E.SYn" ausgelöst.
Nach erfolgreicher Synchronisation ist die aktuelle Netzfrequenz ermittelt und der korrekte
Anschluss des COMBIVERT R6-N sichergestellt. Ist die Reglerfreigabe (Klemme ST) ge-
setzt, nimmt der COMBIVERT R6-N jetzt selbständig den bestimmungsgemäßen Betrieb
auf. Abhängig davon, ob momentan Rückspeisebedarf vorhanden ist, befindet sich der COM-
BIVERT R6-N nun im Status „rEGEn" oder „Stb".
Status „Stb"
Der COMBIVERT R6-N detektiert ein betriebsnormales Spannungsniveau im Zwischenkreis
des angeschlossenen Frequenzumrichters (motorischer Betrieb) und hält die Modulationssi-
gnale der Rückspeiseeinheit deaktiv.
Status „rEGEn"
Überschreitet die DC-Spannung im Zwischenkreis (CP.09 bzw. ru.19) den Wert des Rück-
speisepegels (CP.34 bzw. cs.02) bezogen auf den Referenzwert ru.18, werden die Modula-
tionssignale aktiviert und die Einheit geht in den Rückspeisebetrieb über. Die Rückspeise-
einheit wird außerdem aktiv geschaltet, wenn durch einen weiteren, im System installierten,
COMBIVERT R6-N ein Rückspeisebetrieb gefordert wird (Master-/Slavebetrieb).
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