KONFIGURATION DER PID-REGELUNG HEIZEN/KÜHLEN
Der Regler kann einen Ausgang für das Heizen und einen für das Kühlen völlig unabhängig voneinander steuern.
Nachstehend sind die Parameter aufgeführt, die für das Heizen und das Kühlen Bedeutung haben: Normalerweise werden
die Parameter für die PID-Regelung (Proportionalband, Integralzeit und Differentialzeit) mit Hilfe der Funktionen Auto- und
Selbstoptimierung berechnet.
Regelungsfunktionen
Proportionale Regelung:
Bei ihr ist der Einfluss auf den Ausgang proportional zum Unterschied zwischen Soll- und Istwert.
Vorhalteregelung:
Bei ihr ist der Einfluss auf den Ausgang proportional zur Änderungsgeschwindigkeit des Istwerts.
Integrale Regelung:
Bei ihr ist der Einfluss auf den Ausgang proportional zum Integral der Sollwertdifferenz über die Zeit.
Proportionale, Vorhalte- und integrale Regelung
Eine Vergrößerung des Proportionalbandes verringert die Schwingungen, vergrößert aber die durch den I- und D-
Anteil zu korrigierende Regelabweichung.
Eine Verkleinerung des Proportionalbandes verringert die Regelabweichung, verursacht aber Oszillieren, d.h.
Schwankungen der geregelten Variablen (wenn der Wert des Proportionalbandes zu klein ist, tendiert das System zur Insta-
bilität).
Eine Erhöhung der Vorhaltezeit verringert die Regelabweichung und Oszillationsneigung, jedoch nur bis zu einem
kritischen Wert, bei dessen Überschreitung die Regelabweichung anwächst und längeres Oszillieren auftritt.
Eine verstärkte Integralregelung, die einer Verkürzung der Nachstellzeit entspricht, trägt dazu bei, die Regelabwei-
chung zu beseitigen, wenn sich das System stabilisiert hat.
Wenn der Wert der Nachstellzeit zu groß ist (schwaches Integralverhalten), kann sich eine ständige Regelabweichung bilden.
Wenn das der Fall ist, sollten das Proportionalband verkleinert und die Vorhalte- und Nachstellzeit zur Erzielung eines besse-
ren Ergebnissen vergrößert werden.
Für weitere Informationen hierzu GEFRAN kontaktieren.
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REGELUNG
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