Inbetriebnahme
Eine erneute Kalibrierung kann durch Betätigung des Buttons „Start Calibration" begonnen werden. Wird der
Kalibrierungsmodus durch einen Klick auf den Button „Calibration Mode" beendet, bleiben die berechneten
Settings erhalten.
Measuring Function
Auf Grundlage der im Beispielprogramm hinterlegten Funktionen wird aus den Werten der Nennlast, des
Nennkennwertes, des Mess- und des Referenzsignals und - wenn gegeben - aus dem Nullpunktfehler das
Gewicht berechnet, welches die Wägezelle belastet. Über den Button „Set Tare weight" kann bei einer
gegebenen Gewichtsbelastung der Wägezelle das Tara Gewicht gesetzt werden. Über den Button „Reset
Tare weight" wird das gesetzte Tara Gewicht gelöscht. Bei gesetzten Tara Gewicht wird nach der Formel
Nettogewicht = Bruttogewicht – Tara Gewicht das Nettogewicht berechnet.
Versorgungspannung und Kennwert der Wägezelle
Die Versorgungsspannung der Wägezelle sollte passend zu ihrem Kennwert gewählt werden. Der
maximale Messbereich des Messsignals liegt bei +/- 20 mV. Hat die Wägezelle z. B. einen Kenn-
wert von 2 mV/V, sollte als Versorgungsspannung 10 V gewählt werden, so dass als maximale Dif-
ferenzspannung 20 mV/10 V zustande kommen.
Hat die eingesetzte Wägezelle einen Nennkennwert von 4 mV/V, können, für eine optimale Ausnut-
zung des Messbereichs, 5 V als Versorgungsspannung direkt an der Klemme abgegriffen werden
(wie in Abb. Anschluss einer Wägezelle mit 5 V Versorgung über die EL3351 [} 138] beschrieben).
Visualisierung - CoE
Auf Seite 2 der Visualisierung des Beispielprogrammes können die CoE-Einträge gelesen und geändert
werden.
Abb. 31: CoE-Seite der Visualisierung
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Version: 2.5
EL3351