III. TECHNISCHE BESCHREIBUNG
Der Getriebekasten mit Achse besteht aus einem Getriebekasten, auf dem eine Aufhängung
mit zwei Schrauben M 10x75 befestigt ist. Auf einer Sechskantzapfwelle sind beiderseits die
getrennten Halbachsen mit den Rädern aufgesetzt. Beide Teile sind miteinander durch einen
Bolzen mit einer Mutter, sog. Achsschenkel, verbunden.
Zur Gewährleistung einer vertikal stabilen Lage dient der Stützfuß, der in die Öffnung der
Aufhängung der Baugruppe eingeschoben wird.
Der Getriebekasten besteht aus dem unteren Kasten aus Gusseisen und dem oberen
Aluminiumgehäuse, die mit Schrauben verbunden sind. Im unteren Kasten befindet sich ein
Schneckengetriebe, bei dem das Schneckenrad an beiden Enden mit einer mit zwei Sechskanten
versehenen Hohlwelle verbunden ist. Auf diese Baugruppe wird die Zugachse montiert. Die
Schneckenwelle ist in das obere Gehäuse eingeführt, wo sie zusammen mit der Vorgelegewelle
und den Zahnrädern den Getriebekasten bildet. Im Schaltmechanismus befindet sich ein Raststift,
der in der eingerasteten Stellung das Einschalten der Gänge 2 und 3 (= Fahren) verhindert. Dieser
wird bei schweren Arbeiten, bei denen man nur mit dem 1. Gang und dem Rückwärtsgang
arbeitet, eingesetzt. Durch das Eindrücken des Stiftes sind der 1. Gang und der Rückwärtsgang
blockiert, und das Schalten von allen Gängen ist erst nach dem Ausziehen des Stiftes möglich.
Am Flansch des oberen Gehäuseteiles wird die Antriebseinheit DMJ 315 oder JM 4 003
mit festen Lenkholmen oder JM 4 003 T mit getrennten Lenkholmen befestigt.
Schaltschema
Die Stellungen der Schaltgänge sind auf dem Gehäuseoberteil gekennzeichnet. Das
Oberteil des Getriebekastens ist mit einem Füllstutzen und das untere Getriebeteil mit einem
Ölablassstutzen versehen. Die Aufhängung ist ein Schweißteil, in dem der Sicherungsstift
eingeschoben ist. Zum hinteren Teil des Getriebekastens ist sie mit zwei Schrauben M 10x75 mit
Muttern angeschlossen. Die Zugachse besteht aus einem Paar von Rädern und zwei Paaren von
Halbachsen für unterschiedliche Radspurweiten. Man unterscheidet nach dem Reifenprofil
zwischen einem rechten und einem linken Rad. Die Felgen sind frei drehbar auf einer
Position für Schaltung der Gänge P, R, 0, 1, 2
Blockierungsposition (1, 0, R)
Schalthebel
- 3 -
Aufhängung Z-01
Füllstutzen
Ablassstutzen