5.6.6
Impulsfolge
Funktion
Es können maximal 2 Bausteine dieses Typs angelegt werden.
Am Ausgang wird eine sich wiederholende Impulsfolge mit parametrierbarer Dauer der
einzelnen Hoch- und Tief-Phasen ausgegeben. Die initiale Phasenlage (Hoch oder Tief)
kann durch Negation des Ausgangs eingestellt werden. Bei nicht negiertem Ausgang ist die
initiale Phase "Hoch".
Die Dauer einer einzelnen Phase kann durch Auswahl aus der Liste "Phasennummer" und
Eingabe der Dauer in der Einheit der eingestellten Zeitbasis eingegeben werden. Dazu
wählen Sie über die Auswahlliste die Nummer der Phase aus (1 .. 20). Tragen Sie dann die
Phasendauer in das Eingabefeld ein. Wenn Sie alle Phasendauern konfiguriert haben,
klicken Sie auf die Schaltfläche "Übernehmen".
Die Gesamtdauer und damit auch die Wiederkehr der Impulsfolge ergibt sich aus der
Summe der eingestellten Phasendauern und wird im Feld "Gesamtdauer" angezeigt.
Der Beginn der Impulsfolge wird mit der Startzeit des Aktualisierungszyklus der Baugruppe
zuzüglich der angegebenen "Startverschiebung" synchronisiert, wenn ein ganzzahliges
Vielfaches der "Gesamtdauer" 24 Stunden ergibt.
Wenn sich kein ganzzahliges Vielfaches ergibt, dann ist der Beginn der Impulsfolge nur beim
Start der RTU und nach Änderung der Konfiguration an die Startzeit gebunden. Das Feld
"Gesamtdauer" wird in diesem Fall farbig hinterlegt, die Parametrierung kann aber trotzdem
übernommen werden.
Über den Parameter "Flankenkorrektur" können alle aufsteigenden und absteigenden
Flanken zusammen zeitlich um bis zu +/-100 ms relativ zu ihrer theoretischen
Flankenposition verschoben werden. Dies können Sie nutzen, um beispielsweise
Verzögerungen der anzusteuernden Aktoren wie die Anglühzeit oder Abkühlzeit von
Glühlampen zu kompensieren.
Die parametrierte Impulsfolge wird unterhalb der Bausteinparameter dargestellt. Dabei
werden aber die Startverschiebung und die Flankenkorrekturen nicht berücksichtigt.
Der Ausgang des Bausteins kann auf die folgenden Digitalausgänge gelegt werden:
● RTU30x0C: DQ0 ... DQ3
● RTU3031C: DQ0 ... DQ7
Hinweis
Ausgang nicht als Eingang für andere Bausteine verwenden
Der Ausgangsparameter kann im restlichen Anwenderprogramm nicht als Eingang benutzt
werden, da der Baustein "Impulsfolge" durch die speziellen zeitlichen Anforderungen
exklusiven Zugriff auf einen Digitalausgang benötigt.
RTU3010C
Betriebsanleitung, 07/2018, C79000-G8900-C480-02
Programmbausteine
5.6 Bausteine für Zeitfunktionen
229