● Stoppbits
– 1
– 2
● Fail-Safe-Widerstände am Bus aktivieren
Bei aktivierter Option werden die internen Fail-Safe-Widerstände der RTU zugeschaltet.
Dies ist nur in seltenen Fällen erforderlich, beispielsweise bei Anschluss von Modbus-
Slaves ohne galvanische Trennung. Beachten Sie, dass bei Aktivierung die
Stromaufnahme der RTU erheblich steigt, insbesondere, wenn gleichzeitig die Funktion
"Bus aktiv im Schlafmodus" aktiviert ist.
Modbus RTU
● Antwort-Überwachungszeit (ms)
Zeitraum (ms), innerhalb dessen die RTU eine Antwort erwartet. Erhält die RTU in dieser
Zeit keine Antwort, so wird das Telegramm so oft wiederholt, wie unter "Maximale Anzahl
Wiederholungen" eingegeben. Bekommt es nach der maximalen Anzahl an
Wiederholungen immer noch keine Antwort, wird das Einlesen dieser Variable beendet
und es wird eine Diagnosemeldung im Puffer angelegt, falls aktiviert. Andere
Telegramme werden weiterhin versucht einzulesen.
Wertebereich: 50...3000
● Maximale Anzahl Wiederholungen
Der Wert bestimmt, wie oft ein nicht positiv beantwortetes Telegramm maximal wiederholt
wird.
Mit jedem neuen Sendeversuch wird die Antwort-Überwachungszeit neu gestartet.
Wertebereich: 0...3
Diagnosemeldung
● Kommunikationsfehler am Bus
Wenn die RTU innerhalb der eingetragen Antwort-Überwachungszeit und nach Ablauf
der eingetragene Wiederholungen keine oder eine fehlerhafte Antwort vom Partner
erhält, trägt die RTU eine Diagnosemeldung der Klasse "ERROR" in den Diagnosepuffer
ein. Dabei sind folgende Fehlerkennungen möglich:
– 1: Kein Empfang möglich
– 2: Paritätsfehler
– 3: Frame-Fehler
– 4: Bit-Rauschen
– 5: Empfangsregisterüberlauf
– 6: Berechnete und empfangene Prüfsummen stimmen nicht überein.
– 7: Keine Antwort innerhalb der Antwort-Überwachungszeit
RTU3010C
Betriebsanleitung, 07/2018, C79000-G8900-C480-02
Projektierung (WBM)
4.19 Erweiterungskarte
171