Anzahl der Kommunikationsverbindungen für die Produktivdatenübertragung
● Projektierbare Verbindungen
Folgende Anzahl an Verbindungen ist alternativ projektierbar:
– 1 Verbindung zum Telecontrol-Server
– 1 Verbindung zu einer ST7-Zentrale (oder Knotenstation)
– 1 Verbindung zu einem DNP3-Master
– 1 Verbindung zu einem IEC-Master
● Produktiv-Verbindungen
Insgesamt können folgende Verbindungen gleichzeitig aufgebaut werden:
– Max. 1 Verbindung zu einem Telecontrol-Server, einer ST7-TIM, einem DNP3- oder
Anzahl der HTTP-/HTTPS-Verbindungen für den Zugriff auf das WBM
Max. 2 Verbindungen (WBM-Sitzungen) können gleichzeitig zum WBM der RTU aufgebaut
werden. Über beide WBM-Sitzungen kann nicht gleichzeitig eine Konfiguration oder eine
Firmware-Datei geladen werden.
Nutzdaten und Zeitstempel von Daten
Die einzelnen Prozesswerte der Ein-/Ausgänge werden in den Daten-Telegrammen mit
Zeitstempel an die Zentrale übertragen. Details finden Sie im Kapitel Systemzeit (Seite 99).
Telegrammspeicher (Sendepuffer)
Die RTU besitzt einen Sendepuffer für die Werte von Datenpunkten, die als Ereignis
projektiert sind.
Der RAM-Bereich für den Sendepuffer hat eine Größe von 256 kB. Aufgrund der
unterschiedlichen Telegrammgrößen bei den verschiedenen Kommunikationsprotokollen
unterscheidet sich die maximale Kapazität des Sendepuffers bei den Protokollen.
Maximale Anzahl an Daten-Telegrammen im Sendepuffer:
● TeleControl Basic: Max. 9345 Daten-Telegramme
● ST7: Max. 7696 Daten-Telegramme
● DNP3: Max. 10907 Daten-Telegramme
● IEC: Max. 5037 Daten-Telegramme
RTU3010C
Betriebsanleitung, 07/2018, C79000-G8900-C480-02
Optional können Sie die Verbindung zu einem zweiten Master eines
Redundanzverbundes projektieren.
Optional können Sie die Verbindung zu einem zweiten Master eines
Redundanzverbundes projektieren.
IEC-Master
Anwendung und Funktionen
1.9 Leistungsdaten
37