Berechnungsgrundlagen / Anlagenplanung / Installationsrichtlinien
sen sein, soweit nicht höhere zulässige
Betriebsüberdrücke zu berücksichtigen
sind (Ausnahme:
Trinkwassererwärmer). Geschlossenen
Trinkwassererwärmer des Nenndrucks
PN 6 dürfen nur verwendet werden,
wenn zusätzlich zum Sicherheitsventil
ein Druckminderer (Einstelldruck 0,6
MPa (6 bar)) in die Trinkwasseranlage
A
W
USRÜSTUNG VON
Sicherheitsventil
Jeder geschlossene Wassererwärmer
ist mit einem zuverlässigen Sicher-
heitsventil (durch eine Bauteilprüfung
Montage
Anschlussdurchmesser
heitsventile
Nenninhalt
max. Heizleis-
(l)
tung (kW)
≤ 200
> 200 ≥ 1000
150
> 1000 ≥ 5000
250
Folgende Punkte müssen bei der Mon-
tage
der
Membransicherheitsventile
beachtet werden:
•
Die Ventile müssen in die Kaltwas-
serleitung eingebaut werden. Der
Einbau von Sieben, Absperrarmatu-
ren oder Verengungen in der Zu-
führungsleitung zum Sicherheits-
ventil ist unzulässig.
•
Die gute Zugänglichkeit des
Sicherheitsventils muss gegeben
sein, damit während des Betriebes
angelüftet werden kann.
•
Der Anschlussdurchmesser des
Ventils ist nach der oben angeführ-
ten Tabelle zu bestimmen. Dieser
Rückflussverhinderer
Wenn der Speicherinhalt des Speicher-
oder Durchfluss-Wassererwärmers
mehr als 10 Liter beträgt, ist unabhän-
gig von der Beheizungsart, in der
Kaltwasserzuflussleitung ein
Rückflussverhinderer einzubauen. Vor
und hinter dem Rückflussverhinderer
ist, bei geschlossenen
Trinkwassererwärmern, eine leicht zu-
gängliche Absperrvorrichtung anzu-
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ASSERERWÄRMUNGSANLAGEN
der
Sicher-
Anschluss-Ø
mindestens
75
DN 15 (R 1/2")
DN 20 (R 3/4")
DN 25 (R 1")
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eingebaut wird. Auf den Einbau des Druckmin-
derer darf verzichtet werden, wenn aufgrund
der Versorgungssituation (z. B. Hochbehälter)
kein höherer Betriebsüberdruck als 0,48 MPa
(4,8 bar) an der Anschlussstelle des
Trinkwassererwärmers auftreten kann (ist mit
dem örtlichen Wasserversorgungsunterneh-
men zu klären).
(DIN 4753)
oder eine Sachverständigenprüfung nachzu-
weisen) auszurüsten. Bis 5000 Liter Nenninhalt
dürfen
nur
Membransicherheitsventile verwendet werden.
entspricht gleichzeitig die Nennweite des
Sicherheitsventils.
• Die Abblasleitung muss mit Gefälle
verlegt sein, die Ablaufleitung hinter
dem Ablauftrichter muss mindestens
den doppelten Querschnitt des
Ventileintritts aufweisen. Es ist
vorteilhaft, das Sicherheitsventil höher
als den Wassererwärmer anzuordnen,
damit ein Austausch ohne dessen
Entleerung vorgenommen werden kann.
• Dem zulässigen Betriebsüberdruck der
Wassererwärmungsanlage ist ein
Sicherheitsventil mit gleichem oder ge-
ringerem Ansprechdruck zuzuordnen.
Der Kaltwasserzulauf muss einen Druck
aufweisen, der mindestens 20% unter
dem Ansprechdruck des Ventils liegt (z.
B. bei einem Ansprechdruck von 0,6
MPa (6 bar) darf der maximale Druck in
der Kaltwasserleitung 0,48 MPa (4,8
bar) betragen); ist der Druck dort höher,
muss ein Druckminderer eingesetzt
werden.
bringen. Es soll das Prüfen und Auswechseln
des Rückflussverhinderers ermöglichen. Auf
das zweite Absperrventil kann bei wandmon-
tierten Wassererwärmern bis 150 Litern Nenn-
inhalt verzichtet werden, zwischen der ersten
Absperrvorrichtung und dem
Rückflussverhinderer ist eine Prüfeinrichtung
vorzusehen.
federbelastete