Thermostatarmatur
Die Thermostatarmatur wird im Wasserab-
gang des Speichers installiert und sorgt
durch Beimischung von Kaltwasser über
eine Bypass-Leitung für eine konstante
Auslauftemperatur.
sind meist nicht für den Einsatz in Verbin-
dung mit Durchlauferhitzern geeignet, da
evtl. die Warmwassermenge unter die
Mindestdurchflussmenge des Durchlaufer-
hitzers absinkt und somit zum Abschalten
des Gerätes führen kann.
Triac
Elektronisches,
kontaktloses
ment für Wechselstrom, das z.B. in Durch-
lauferhitzern zur Leistungssteuerung ein-
gesetzt wird.
Trockengehschutz
Sicherheitseinrichtung, die auslöst und sich
bei Warmwassergeräten nicht wieder selb-
ständig einschaltet, wenn die Heizung ei-
nes Speichers eingeschaltet wird, das Ge-
rät vorher jedoch nicht vollständig mit
Wasser gefüllt wurde. Das Gerät darf erst
nach der Störungsbehebung durch einen
Fachmann wieder in Betrieb genommen
werden.
Übertemperaturschutz
Sicherheitsschalter, der bei unzulässig ho-
her Temperatur das Warmwassergerät
allpolig vom elektrischen Netz trennt. Das
Gerät darf erst nach der Störungsbehe-
bung durch einen Fachmann wieder in Be-
trieb genommen werden.
Wasserhärte
Je nach Herkunft enthält das Trinkwasser
mehr oder weniger Kalk. Hartes Wasser ist
sehr kalkhaltiges Wasser. Es gibt ver-
schiedene Härtebereiche, die in Grad
deutscher Härte (° dH) gemessen werden.
Härtebereich I= 0 - 7° dH (weiches Was-
ser)
Härtebereich II= 8 -14° dH (normales
(ideales) Trinkwasser)
Härtebereich III=15-21° dH (hartes Was-
ser)
Thermostatarmaturen
Schaltele-
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Elektrische Warmwasserbereitung
Härtebereich IV = mehr als 21° dH (sehr
hartes Wasser
In der Schweiz wird von "französischen
Härtegraden" gesprochen
1° d.H. = 1,79° fr.H.
1fr.H.= 0,56° d.H.
Beim Einsatz von elektrischen Warmwas-
serbereitern empfehlen wir bei Wasser mit
einer Härte
> 14° d.H. (hartes und sehr
hartes Wasser) die Installation einer Ent-
kalkungsanlage.
Wirkungsgrad
Als Wirkungsgrad eines Gerätes bezeich-
net man das Verhältnis zwischen abgege-
bener und aufgenommener Leistung. Da
bei technischen Prozessen immer Verluste
auftreten, ist die abgegebene Energie im-
mer kleiner als die aufgenommene Ener-
gie. Je nach Geräteart liegt der Wirkungs-
grad bei elektrischen Warmwassergeräten
zwischen 0,9 und 0,98.
Zirkulationsleitung
Zirkulationsleitungen ermöglichen bei zent-
raler Warmwasserversorgung einen höhe-
ren Komfort. Durch das ständige Umwäl-
zen an den Entnahmestellen ist sofort
warmes Wasser verfügbar, es treten je-
doch hohe Zirkulationsverluste auf. Um die
Verluste zu begrenzen, muss die Zirkulati-
onspumpe gemäß Energieeinsparungsge-
setz durch Thermostat und Zeitschaltuhr
gesteuert werden. Bei langen Rohrleitun-
gen ist eine dezentrale Warmwasserver-
sorgung der zentralen Versorgung vorzu-
ziehen.
Zweikreisausführung
Elektrische Schaltungsvariante von Uni-
versal-Warmwasserspeichern. Der Spei-
cherinhalt wird mit der Grundheizung wäh-
rend der Niedertarifzeit (z. B. Nachtstrom)
mit niedriger Heizleistung über längere Zeit
aufgeheizt. Bei unerwartet hohem Warm-
wasserbedarf kann der Speicherinhalt mit
hoher Heizleistung und Hochtarifstrom z.B.
während des Tages, nachgeheizt werden.
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