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Bedienungsanleitung ������������������������������������������������������3
Instructions for Use ������������������������������������������������������43
© Otto Bock · 647G324=D/GB-03-0905

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Otto M1 Intro

  • Seite 1 Intro · M Effect · M Hemi · M XXL · M Comfort · M Junior Bedienungsanleitung ������������������������������������������������������3 Instructions for Use ������������������������������������������������������43 © Otto Bock · 647G324=D/GB-03-0905...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Bedienungsanleitung für die Start-Serie Inhalt Seite 1 Allgemeine Informationen ....................5 1.1 Vorwort ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 5 1.2 Verwendungszweck....................5 1.3 Anwendungsgebiet ....................5 1.4 Haftung ........................6 1.5 CE-Konformität .......................6 1.6 Service ........................6 2 Sicherheitshinweise ......................7 2.1 Bedeutung der Symbolik ���������������������������������������������������������������������������������������� 7 2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise ���������������������������������������������������������������������������� 7 3 Anlieferung und Herstellung der Gebrauchsfähigkeit ...........11 4 Transport ........................12 4.1 Transfer .........................
  • Seite 4 6.16 Schiebegriffe höhenverstellbar ................32 7 Wartung, Reinigung und Desinfektion ................33 7.1 Wartung ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 33 7.2 Reinigung und Desinfektion .................34 8 Reifenwechsel ........................35 9 Technische Daten ......................37 10 Garantiebedingungen der Otto Bock Mobility Solutions GmbH ........40 11 Hinweise zum Wiedereinsatz ..................41...
  • Seite 5: Allgemeine Informationen

    Gebrauch bei Selbst- und Fremdbeförderung. Der Leichtgewichtrollstuhl Start ist ausschließlich mit den Optionen in der hier aufgeführten Bedienungsanleitung zu kombinieren und umgekehrt. Für Kombinationen mit Medizinprodukten und/oder Zubehörteilen anderer Hersteller außerhalb des Baukastensystems übernimmt Otto Bock keine Haftung. 1.3 Anwendungsgebiet Die Vielfalt an Ausstattungsvarianten sowie die modulare Bauweise erlauben einen Einsatz bei Gehunfähigkeit/Gehbehinderung, z.B.
  • Seite 6: Haftung

    1.5 CE-Konformität Das Produkt erfüllt die Anforderungen der Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte. Aufgrund der Klassifizierungskriterien für Medizinprodukte nach Anhang IX der Richtlinie wurde das Pro- dukt in die Klasse I eingestuft. Die Konformitätserklärung wurde deshalb von Otto Bock in al- leiniger Verantwortung gemäß Anhang VII der Richtlinie erstellt. 1.6 Service Service und Reparaturen am Otto Bock Produkt dürfen nur von einem autorisierten Fachhänd- ler durchgeführt werden.
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Sitze und die dazugehörigen Rückhaltesysteme nutzen. Nur so sind Insassen bei einem Unfall optimal geschützt. Unter Verwendung der von Otto Bock angebotenen Sicherungselemente und dem Einsatz geeigneter Rückhaltesysteme, können die Varianten M1, M2, M3, M5 und M6 als Sitz beim Transport im Behindertentransportkraftwagen genutzt werden.
  • Seite 8 WARNUNG Kippgefahr beim Benutzen von Hebebühnen� Achten Sie darauf, dass sich der evtl. montierte Kipp- schutz außerhalb des Gefahrenbereichs befindet. Gefahren beim Einstieg VORSICHT Verletzungsgefahr durch Einstieg über das fußbrett� Beim Ein- und Aussteigen sollten die Fußbretter, wenn möglich, vorher hochgeklappt werden. Gefahr beim Fahren VORSICHT Unfallgefahr beim fahren ohne Erfahrung�...
  • Seite 9 VORSICHT Kippgefahr auf Gefällestrecken� Befahren Sie diese nicht ungebremst, sondern mit reduzierter Ge- schwindigkeit. Gefahr durch Montage-/Einstellfehler VORSICHT Kippgefahr durch falsch eingestellte Räder� Bei extremen Einstellungen (z. B. Antriebsräder in vor- derster Position montiert) und ungünstiger Körperhaltung kann der Rollstuhl bereits auf ebener Fläche umkippen. Für Oberschenkelamputierte sind die Antriebsräder unbedingt nach hinten zu versetzen. Die Verwendung eines Kippschutzes ist notwendig VORSICHT Kippgefahr durch fehlenden oder falsch montierten Kippschutz�...
  • Seite 10 Gefahr der Hautschädigungen VORSICHT Komplikationen bei nicht intakter Haut� Das Benutzen des Rollstuhles bei nicht intakter Haut kann zu medizinisch indizierten Komplikationen wie z. B. Hautrötungen und Druckstellen führen. Da die Haut teilweise über mehrere Stunden besonders in den Bereichen Gesäß, Rücken und Rückenseite der Oberschenkel belastet wird, sind diese Stellen besonders sorgfältig vor der Verwendung des Roll- stuhles zu prüfen.
  • Seite 11: Anlieferung Und Herstellung Der Gebrauchsfähigkeit

    HINWEIS Schäden durch Verschleiß� Sollte Ihre Sitz- und Rückenbespannung beschädigt sein, tauschen Sie diese bitte umgehend aus. Mit einer neuen Sitzbespannung erhalten Sie automatisch neue Lamellen- stopfen für das Sitzrohr, die Sie gegen die alten vorher eingebauten ersetzen sollten. HINWEIS Schäden durch falsche Verpackung�...
  • Seite 12: Transport

    HINWEIS Achten Sie bitte bei der Montage auf die sichere Arretierung der Steckachse in der Aufnahmebuchse! Bei nicht gedrücktem Knopf darf sich das Antriebsrad nicht entfernen lassen! HINWEIS Die Antriebsräder sind Ihren Angaben entsprechend vorpositioniert. Die voreingestellte Position muss vor Inbetriebnahme vom Rollstuhlfahrer mit sichernder Unterstützung durch Fachpersonal auf Kipp- sicherheit und Funktion überprüft werden.
  • Seite 13 Um den Rollstuhl, z.B. zum Transport im Auto, handlicher zu gestalten, können Sie sowohl die Fußrastenteile nach außen abschwenken als auch die Fußrasten komplett mit wenigen Hand- griffen entfernen. Ziehen Sie zum Abschwenken und Abnehmen der Fußraste den Schwenkgriff nach hinten (Abb.
  • Seite 14: Transfer

    4.1 Transfer Nachstehend wird der Transfer in den Rollstuhl beschrieben. Der Leichtgewichtrollstuhl ist für Personen konzipiert, die sich in der Regel selbstständig im Rollstuhl fortbewegen. Entsprechend ist der selbstständige Transfer beschrieben. Sollten Sie eine Hilfsperson benötigen, sind die hier beschriebenen Schritte sinngemäß mit Unterstützung auszuführen. Manövrieren Sie die Rollstühle so zueinander, dass sie in einem Winkel von ca.
  • Seite 15 Klappen Sie die Fußplatten des Rollstuhls nach oben (Abb. 13). Führen Sie den Transfer in den zweiten Rollstuhl durch. Der dargestellte Weg ist dabei eine Möglichkeit des Abstützens (Abb. 14). Finden Sie den für Sie geeignetsten Weg durch Üben mit einer Hilfsperson heraus. Klappen Sie die Fußplatten des Rollstuhls wieder nach unten.
  • Seite 16: Optionen

    5 Optionen Ihr Rollstuhl ist als Baukastensystem ausgelegt. Das heißt, dass Sie bestimmte Zubehörteile an Ihrem Rollstuhl adaptieren können. Grundsätzlich empfehlen wir die Verwendung eines Sitz- kissens. Die Sitzbespannung des Rollstuhls aus der Start-Serie verfügt über einen Flausch, so dass Sitzkissen mit Klettunterlage darauf fixiert werden können. Die im Bestellblatt aufgeführten Kissen verfügen alle über eine solche Klettunterlage.
  • Seite 17: Transitrollen

    5 cm 5 cm 5.3 Transitrollen (Abb� 19) HINWEIS Bitte beachten Sie, dass bei abgenommenen Antriebsrädern die Kniehebelbremsen außer Funktion gesetzt sind! Bei abgenommenen Antriebsrädern bleibt der Rollstuhl als Schiebestuhl einsatzfähig und er- möglicht das Durchfahren schmaler Durchgänge (z. B. enge Tür im Bad, Gang im Flugzeug). Die Montage erfolgt am Antriebsradadapter.
  • Seite 18: Seitenteile Steckbar

    5.5 Seitenteile steckbar (Abb� 21) Diese Seitenteile können zum Ein- und Aussteigen abgenommen werden. Zum Abnehmen zie- hen Sie die Seitenteile aus der Seitenteilaufnahme (Abb. 21, Pos. A) heraus. Des weiteren lässt sich die Armauflage in der Höhe verstellen (siehe Kap. 6.10). 5.6 Desk-Seitenteile (standard/abgestuft/höhenverstellbar; Abb� 22) Diese Seitenteile lassen sich zum Transfer nach hinten abschwenken oder abnehmen.
  • Seite 19: Kniehebelbremse Für Einhandbedienung

    5.9 Kniehebelbremse für Einhandbedienung (Abb� 25) Diese Bremse empfiehlt sich besonders für Hemiplegiker. Sie ist rechts oder links bedienbar und garantiert durch ein Zugsystem ein sicheres Feststellen beider Antriebsräder. INfORMATION Bitte beachten Sie, dass die Bremshebelverlängerung beim Lösen bzw. Feststellen der Bremse immer aufgesteckt sein muss. 5.10 Therapietisch (Abb� 26) Dient als Auflagefläche während der Mahlzeiten, der Arbeit und des Spiels. Durch seine Trans- parenz ist eine Kontrolle der Beine und die Korrektur der Sitzhaltung möglich.
  • Seite 20: Sitzgurt

    5.11 Sitzgurt (Abb� 27) Er sichert den Anwender gegen Verrutschen und unterstützt die Positionierung. 5.12 Fußraste hochschwenkbar (Abb� 28) Sie ermöglicht das Lagern des Beines in verschiedenen Winkelpositionen. Über den am Schwenk- segment befindlichen Auslösehebel lässt sich die Fußraste im gewünschten Winkel über ein Feinraster einstellen. 5.13 Schiebegriffe höhenverstellbar (Abb� 29) Sie erleichtert einer Begleitperson das Schieben durch Einstellen einer angenehmen Schiebe- höhe.
  • Seite 21: Rückenbespannung Anpassbar

    5.15 Rückenbespannung anpassbar (Abb� 31) Diese Rückenbespannung lässt sich segmentweise einstellen. 5.16 Abklappbarer Rücken (Abb� 32) Er verringert das Packmaß und erleichtert den Transport im PKW. 5.17 Winkelverstellbarer Rücken (Abb� 33) Die Konstruktion gestattet das Zurücklegen der Rückenlehne in einem Winkel von bis zu 30 Grad.
  • Seite 22: The Back

    5.20 The Back (Abb� 35) Fester Rücken zur Unterstützung der Positionierung (siehe Bedienungsanleitung 647H491). 5.21 The Seat (Abb� 36) Variabel einstellbare Sitzbasis zur Verbesserung der Positionierung (siehe Bedienungsanleitung 647H450). 6 Einstellung/Montagehinweise INfORMATION Zur Reparatur und Wartung werden folgende Werkzeuge benötigt: • Innensechskantschlüssel der Größen 4 und 5 mm • Innen-Torxschlüssel der Größen x 30 (bei Modellen von 2007) • Maulschlüssel der Größen 19 und 24...
  • Seite 23: Einstellung Von Sitzhöhe Und Sitzneigung

    Kombiniert mit einer Höhenverstellung der Lenkräder kann aber auch die Sitzhöhe optimal Ihren individuellen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Start M1 Intro, M2 Effect, M3 Hemi und M6 Junior: Bei diesen Varianten ist es möglich, die vertikale Position des Antriebsrades durch Versetzen des Antriebsradadapters im Rahmen zu verändern.
  • Seite 24: Veränderung Des Radstandes

    Der Rollstuhl lässt sich dann auch leichter auf zwei Rädern ankippen und Stufen können problemloser überquert werden. Start M1 Intro, M2 Effect, M3 Hemi und M6 Junior: Lösen Sie die beiden Schrauben des An- triebsradadapters, drehen Sie ihn und montieren Sie den Antriebsradadapter in die gewünschte Position nach vorn/hinten um (Abb.
  • Seite 25: Einstellung Radsturz - Nur Start M5 Comfort

    6.3 Einstellung Radsturz – nur Start M5 Comfort (Abb� 41–44) Die Antriebsradadapter des Start M5 Comfort ermöglichen unterschiedliche Schrägstellungen der Antriebsräder (0° und 2,5°). Je größer der negative Sturz der Antriebsräder ist, umso wen- diger und drehfreudiger wird der Rollstuhl (Abb. 41). Der Antriebsradadapter selbst gibt aufgrund der Anordnung der keilförmigen Sturzscheiben einen Radsturz von 0°...
  • Seite 26: Einstellung Vorlauf/Nachlauf

    6.4 Einstellung Vorlauf/Nachlauf (Abb� 45) Nachdem Sie die Antriebsräder in der für Sie angenehmsten Position montiert haben, muss die Lenkkopfneigung neu eingestellt werden. Die Schraubachse sollte möglichst senkrecht zum Bo- den stehen, um ein optimales Fahrverhalten des Rollstuhls sicherzustellen. Der Lenkradadapter erlaubt Ihnen eine stufenlose Einstellung des Winkels.
  • Seite 27: Einstellung Der Kniehebelbremse

    6.5 Einstellung der Kniehebelbremse (Abb� 46/47) Wollen Sie die Position der Antriebsräder verändern, empfiehlt es sich in der Regel, schon vor- her die Befestigungsschrauben der Klemmadapter für die Kniehebelbremse zu lösen und diese nach vorne zu schieben (Abb. 46). Nachdem die Antriebsräder in der richtigen Position montiert sind, wird die Kniehebelbremse so montiert, dass bei nicht betätigter Bremse der lichte Abstand zwischen Reifen und Bremsandruckbolzen maximal 4 mm beträgt (Abb.
  • Seite 28: Einstellung Der Bremskraft - Trommelbremse

    6.6 Einstellung der Bremskraft – Trommelbremse (Abb� 48) Um eine optimale Bremswirkung zu erreichen, wird die Bremskraft an der Einstellschraube ju- stiert. Die Bremskraft wird durch Herausdrehen der Einstellschraube (Abb. 48, Pos. A) verstärkt und durch Hineindrehen verringert. Drehen Sie bitte die Einstellschraube heraus, bis Sie am sich drehenden Rad Schleifgeräusche wahrnehmen.
  • Seite 29: Einstellen Der Unterschenkellänge

    6.8 Einstellen der Unterschenkellänge (Abb� 50/51) Durch Lösen des Gewindestiftes lässt sich die Fußauflage Ihrer eigenen Unterschenkellän- ge und der Dicke des von Ihnen verwendeten Sitzkissens anpassen (Fußraste Standard = Abb. 50; hochschwenkbare Fußraste = Abb. 51). Achten Sie bei der Verstellung darauf, dass der Fußbrettbügel mindestens 40 mm in das Schwenksegment eingeschoben wird. Es befindet sich eine Markierung am Fußbrettbügel, die auch anzeigt, wie weit der Bügel bei Montage mindestens eingeschoben werden muss.
  • Seite 30: Höheneinstellung Der Armauflage

    6.10 Höheneinstellung der Armauflage (Abb� 53–56) Die Höheneinstellung der Armauflage lässt sich in verschiedene Positionen bringen: Desk-Seitenteil höhenverstellbar: Zur Höheneinstellung des Seitenteils betätigen Sie den Rastknopf. Ziehen Sie gleichzeitig die Armauflage über das Raster in die gewünschte Position (Abb. 53). Desk-Seitenteil (standard/abgestuft): Die Höheneinstellung der Armauflage erfolgt durch Versetzen der Distanzstücke (Abb. 54/55). Es sind drei Höheneinstellungen möglich (beide Di- stanzstücke befinden sich oberhalb/unterhalb des Seitenteilrohres oder ein Distanzstück befin- det sich oberhalb / ein Distanzstück unterhalb des Seitenteilrohres). Für die höchste Einstellung der Armauflage entfernen Sie bitte die beiden Linsenkopfschrauben ganz aus dem Rohrbogen.
  • Seite 31: Einstellung Der Sitztiefe

    6.11 Einstellung der Sitztiefe (Abb� 57) Trennen Sie die Klettverbindungen und entnehmen Sie das Rückenpolster/Sitzkissen. Lösen Sie danach alle Verschraubungen, welche die Zentraleinheit mit den Rahmenrohren ver- binden und entnehmen Sie die Schrauben (Abb. 57). Nun lässt sich die Zentraleinheit auf den Rahmenrohren verschieben.
  • Seite 32: Anpassen Der Rückenbespannung

    6.14 Anpassen der Rückenbespannung (Abb� 59) Sollten Sie die Option »Anpassbare Rückenbespannung« gewählt haben, können Sie Ihre Rü- ckenbespannung segmentweise nach Ihren Wünschen einstellen. Entfernen Sie hierzu die Polsterauflage Ihrer Rückenbespannung und lösen Sie die Kletthaftver- bindung der Gurtbänder (Abb. 59). Anschließend können Sie die Gurtbänder in der gewünschten Einstellung zusammenkletten und die Polsterauflage wieder auflegen.
  • Seite 33: Wartung, Reinigung Und Desinfektion

    7 Wartung, Reinigung und Desinfektion 7.1 Wartung Ihr Produkt ist mit der CE-Kennzeichnung versehen. Hiermit stellt der Hersteller sicher, dass dieses Medizinprodukt insgesamt die Anforderungen der EU Richtlinie 93/42 /EWG erfüllt. Grundsätzlich ist vor jedem Einsatz die Funktionsfähigkeit des Rollstuhles, insbesondere der Bremsen, zu überprüfen.
  • Seite 34: Reinigung Und Desinfektion

    Einige Teile an Ihrem Rollstuhl können mit etwas handwerklichem Geschick von Ihnen selbst gewartet werden, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten: • Zwischen Lenkradgabel und Lenkrad sammeln sich häufig Haare oder Schmutzpartikel an, die mit der Zeit die Lenkräder schwergängiger machen. Entfernen Sie das Lenkrad und rei- nigen Sie Gabel und Lenkrad gründlich mit einem milden Haushaltsreiniger. • Die Antriebsräder sind als Steckachsen-System ausgelegt.
  • Seite 35: Reifenwechsel

    8 Reifenwechsel (Abb. 62-65) Sollten Sie eine Reifenpanne haben, können Sie diese mit etwas handwerklichem Geschick und dem geeigneten Werkzeug auch selbst beheben. Es ist empfehlenswert, für Notsituationen immer ein Reparatur-Set und eine Luftpumpe mit sich zu führen (bei Verwendung von Luftbereifung). Hierfür geeignete Luftpumpen sind im Bestellblatt aufgeführt und werden mit dem Produkt aus- geliefert.
  • Seite 36: Aufpumpen

    Aufpumpen • Überprüfen Sie rundum auf beiden Seiten, ob der Schlauch nicht zwischen Reifenwulst und Felge eingeklemmt ist. • Schieben Sie das Ventil leicht zurück und ziehen Sie es wieder heraus, damit ein guter Rei- fensitz im Ventilbereich erreicht wird. • Zunächst füllen Sie dann soviel Luft ein, dass sich der Reifen noch gut mit dem Daumen ein- drücken lässt.
  • Seite 37: Technische Daten

    9 Technische Daten Gesamtlänge (in cm) Antriebsradgröße 20x1 3/8“ 22x1 3/8“ 24x1 3/8“ Hintere Vordere Hintere Vordere Hintere Vordere Modul Achs position Achs position Achs position Achs position Achs position Achs position – – – – 103,5 94,0 – – 101,0 91,0 104,0...
  • Seite 38 Start M1, M2, M4, M5, M6 Start M3 Vordere Sitzhöhe (in cm) Vordere Sitzhöhe (in cm) ohne Fußraumverbreiterung mit Fußraumverbreiterung Lenkradgabel kurz Lenkradgabel kurz Position Einstellbereich Position Einstellbereich 5“ 40–44 5“ 38–40 5,5“ 42–44 5,5“ 39–42 Lenkraddurch- Lenkraddurch- messer messer 6“...
  • Seite 39 Antriebsradadapter M1, M2, M3, M6 M4, M5...
  • Seite 40: Garantiebedingungen Der Otto Bock Mobility Solutions Gmbh

    2� Umfang der Garantie 2.1 Die Otto Bock Mobility Solutions GmbH garantiert unter Ein haltung der in Ziffer 3 beschriebenen Be din gungen und unter Beachtung der Aus schlüsse gemäß Ziffer 4, dass an Rahmenteilen und Kreuzstreben bei manuellen Serien-Roll stüh len und bei Rahmenteilen für Serien-Elektro-Rollstühle über die gesetzliche Ge währlei stungsfrist...
  • Seite 41: Hinweise Zum Wiedereinsatz

    11 Hinweise zum Wiedereinsatz VORSICHT Gefahr durch unsachgemäße Anwendung� Sitzpolster, die direkt mit der Haut in Berührung kommen, können bei Gebrauch des Produktes an einer weiteren Person funktionale bzw. hygienische Risiken verursachen. Sie sind bei einem Wiedereinsatz auszutauschen. Das Produkt ist zum Wiedereinsatz geeignet. Produkte im Wiedereinsatz unterliegen –...
  • Seite 83: Other Countries

    Tel. +44 1784 744900 · Fax +44 1784 744901 Otto Bock HealthCare India Pvt� Ltd� e-mail: bockuk@ottobock.com · www.ottobock.co.uk Behind Fairlawn Housing Society Otto Bock Ortopedi ve Rehabilitasyon Tekniği Ltd. Şti. Sion Trombay Road Ali Dursun Bey Caddesi · Lati Lokum Sokak Otto Bock france SNC Chembur · IND–Mumbai 400 071 Meriç...
  • Seite 84: Versandanschrift Für Rücksendungen/Address For Returns

    Ihr Fachhändler/Your specialist dealer: Versandanschrift für Rücksendungen/Address for Returns: Otto Bock Manufacturing Königsee GmbH Lindenstraße 13 · 07426 Königsee/Germany Hersteller/Manufacturer: Otto Bock Mobility Solutions GmbH Lindenstraße 13 · 07426 Königsee/Germany Phone +49 69 9999 9393 · Fax +49 69 9999 9392 ccc@ottobock.com · www.ottobock.com Otto Bock Mobility Solutions GmbH has been certifi ed by the German Society for the Certifi cation of Quality Assurance Systems (DQS) in accordance with DIN EN ISO 9001 standard, reg. no. 779 (management system)

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