Bedienung des Gerätes
5.3
Einschaltvorgang
Nach Zuschalten der Versorgungsspannung wird der COMBIVERT R6-S initialisiert. Zunächst
wird die Leistungsteilkennung überprüft. Bei Erkennen eines ungültigen Leistungsteils wird
der Fehler „E.Puci" (Power unit code invalid) ausgelöst und in der Anzeige des Operators
angezeigt. Dieser Fehler ist nicht rücksetzbar, das Leistungsteil ist zu überprüfen.
Wird ein gültiges Leistungsteil erkannt, geht der COMBIVERT R6-S in die Synchronisations-
phase über. Während dieser Synchronisationsphase laufen nacheinander folgende Vorgän-
ge ab:
• Prüfung auf korrekten Synchronisationsanschluss (fehlt das Synchronsignal, wird der Feh-
ler „E.nEt" ausgelöst)
• Prüfung der Phasenzuordnung von Synchronsignalen zu den Netzphasen. Beim Fehlen
einer Phase oder einem Phasenzuordungsfehler wird der Fehler „E.SYn" ausgelöst.
Nach erfolgreicher Synchronisation ist die aktuelle Netzfrequenz ermittelt und der korrekte
Anschluss des COMBIVERT R6-S sichergestellt. Ist die Reglerfreigabe (Klemme ST) ge-
setzt, nimmt der COMBIVERT R6-S jetzt selbständig den bestimmungsgemäßen Betrieb auf.
Abhängig davon, ob momentan Rückspeisebedarf vorhanden ist, befindet sich der COM-
BIVERT R6-S nun im Status „rEGEn" oder „Stb".
Status „Stb"
Der COMBIVERT R6-S detektiert ein betriebsnormales Spannungsniveau im Zwischenkreis
des angeschlossenen Frequenzumrichters (motorischer Betrieb) und hält die Modulationssi-
gnale der Rückspeiseeinheit deaktiv.
Status „rEGEn"
Beim Überschreiten der DC-Spannung im Zwischenkreis (CP.09) von mehr als 103 % der
Eingangsspannung werden die Modulationssignale aktiviert und die Einheit geht in den
Rückspeisebetrieb über. Die Rückspeiseeinheit wird außerdem aktiv geschaltet, wenn durch
einen weiteren, im System installierten, COMBIVERT R6-S ein Rückspeisebetrieb gefordert
wird (Master-/Slavebetrieb).
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