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Federn Vorspannen; Federvorspannung Aufbauen; Stellkraft Erhöhen - Samson 3271 Einbau- Und Bedienungsanleitung

Pneumatische, antriebsflaechen: 240. 350 und 700 cm2
Inhaltsverzeichnis
Montage und Inbetriebnahme

5.2 Federn vorspannen

Durch das Vorspannen der Federn im An‑
trieb können folgende Effekte erzielt werden:
− Erhöhung der Stellkraft (nur bei Antrie‑
ben mit „Antriebsstange ausfahrend")
− in Kombination mit einem
SAMSON-Ventil: Angleichen des An‑
triebshubbereichs an einen kleineren
Ventilhubbereich
Info
Antriebe, die ohne Ventil bereits von
SAMSON vorgespannt sind, sind durch ei-
nen Aufkleber entsprechend gekennzeichnet.
Zudem sind an der unteren Membranschale
drei verlängerte Schrauben mit Muttern er-
kennbar. Diese Schrauben erlauben bei der
Demontage des Antriebs ein gleichmäßiges
Abbauen der Federvorspannung (vgl.
Kap. 9.3).
5.2.1
Federvorspannung
aufbauen
HINWEIS
!
Beschädigung des Antriebs durch ungleich-
mäßig aufgebrachte Federvorspannung!
− Spannschrauben und Spannmuttern gleich-
mäßig am Umfang verteilen.
− Spannmuttern abwechselnd und Schritt für
Schritt gleichmäßig festziehen.
1. Die langen Schrauben (A22) gleichmä‑
ßig am Umfang des Antriebs verteilen.
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2. Die langen Muttern (A23) zusammen mit
je einer Unterlegscheibe (A25) auf die
Spannschrauben (A22) schrauben, bis
sie am unteren Deckel (A2) anliegen.
3. Um die Federn gleichmäßig vorzuspan‑
nen, die Muttern (A23) abwechselnd und
Schritt für Schritt festziehen, bis beide
Deckel (A1, A2) an der Membran (A4)
anliegen. Dabei am Schraubenkopf mit
einem geeigneten Werkzeug gegenhal‑
ten und das Anzugsmoment an der Mut‑
ter aufbringen. Anzugsmomente beach‑
ten.
4. Die kurzen Schrauben (A20) durch die
vorgesehenen Löcher der Deckel (A1,
A2) stecken.
5. Die kurzen Muttern (A21) zusammen mit
je einer Unterlegscheibe (A25) auf die
Schrauben (A20) schrauben. Anzugsmo‑
mente beachten.
5.2.2
Stellkraft erhöhen
Die Stellkraft kann nur bei Antrieben mit
„Antriebsstange ausfahrend" erhöht werden.
Dazu können die Federn um 12,5 %
(240 cm²) oder bis zu 25 % (350, 700 cm²)
ihres Hubs oder der Spanne ihres Nennsi‑
gnalbereichs vorgespannt werden.
Beispiel: Bei einem Nennsignalbereich von
0,4 bis 2 bar wird eine Vorspannung ge‑
wünscht. 25 % dieser Spanne sind 0,4 bar.
Daher verschiebt sich der Signalbereich um
0,4 bar auf 0,8 bis 2,4 bar. Der neue Sig‑
nalbereichsanfang entspricht 0,8 bar, das
neue Signalbereichsende entspricht 2,4 bar.
EB 8310-6
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