Betrieb im Fehlerzustand kann nicht gewährleistet werden
Steuerungen können bei unsicheren Betriebszuständen ausfallen und dadurch den
unerwarteten Betrieb der gesteuerten Geräte verursachen.
Sorgen Sie daher für eine NOTAUSFunktion, elektromechanische oder andere redundante
Sicherheitseinrichtungen, die von Ihrer PLC unabhängig sind.
Derartiges unerwartetes Betriebsverhalten des Automatisierungssystems kann zu
lebensgefährlichen Verletzungen und/oder Sachschäden führen.
10.4
Analogmoduldiagnose
Analogmodule haben abhängig von Modul- und Kanaltyp mehrere Diagnosen. Sie können
diese Diagnosen im TIA Portal in der Gerätekonfiguration des Projekts bzw. in den
allgemeinen Eigenschaften des Moduls für jedes Modul und jeden Kanal einzeln aktivieren
bzw. deaktivieren.
Stromversorgungsfehler werden wie folgt gemeldet:
Stromversorgungsfehler
Analogmodul mit einem Stromversorgungsdiagnosefehler
meldet:
Sie können diese Diagnose für jeden Kanal und jeden Kanaltyp einzeln aktivieren. Siehe
nachfolgende Tabelle:
Kanaltyp
Spannungseingang
Stromeingang (0 bis 20 mA)
Stromeingang (4 bis 20 mA) (bei Eingang < 1,185 mA)
Spannungsausgang (bei Ausgang > 0,5 V)
Stromausgang (bei Ausgang > 1,0 mA)
Ein Analogeingabemodul mit einem Diagnosefehler an einem beliebigen Kanal meldet 32767
oder -32768 an dem Kanal, selbst wenn die Diagnose nicht aktiviert ist.
Analogeingangskanäle melden 32767, wenn deaktiviert.
S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung
Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA
WARNUNG
Gemeldeter Fehler
Überlauf: 32767 für alle Eingangskanäle
Fehlende Spannungsversorgungsdiagnose, wenn für Ausga
bemodule aktiviert
Gemeldeter Fehler
Überlauf: 32767
Unterlauf: -32768
Überlauf: 32767
Unterlauf: -32768
Drahtbruch: 32767
Überlauf: 32767
Kurzschlussdiagnose, wenn aktiviert
Stromkreisunterbrechungsdiagnose, wenn aktiviert
Online- und Diagnose-Tools
10.4 Analogmoduldiagnose
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