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Siemens SIMATIC S7-1200 G2 Systemhandbuch
Siemens SIMATIC S7-1200 G2 Systemhandbuch

Siemens SIMATIC S7-1200 G2 Systemhandbuch

Speicherprogrammierbare steuerung
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Inhaltsverzeichnis
SIMATIC
S7-1200 G2
Speicherprogrammierbare
Steuerung
Systemhandbuch
V1.0 01/2025
A5E52923937-AA
Einleitung
Produktübersicht
Installation und Verdrahtung
PLC-Konzepte, Konfiguration
und Programmierung
Kommunikation
Nahfeldkommunikation (NFC)
Webserver
Bewegungssteuerung
PID
Online- und Diagnose-Tools
Technische Daten
Bestellinformationen
Sicherheitsrelevante Symbole
Vergleich mit S7-1200
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC S7-1200 G2

  • Seite 1 Einleitung Produktübersicht SIMATIC Installation und Verdrahtung PLC-Konzepte, Konfiguration S7-1200 G2 und Programmierung Speicherprogrammierbare Steuerung Kommunikation Systemhandbuch Nahfeldkommunikation (NFC) Webserver Bewegungssteuerung Online- und Diagnose-Tools Technische Daten Bestellinformationen Sicherheitsrelevante Symbole Vergleich mit S7-1200 V1.0 01/2025 A5E52923937-AA...
  • Seite 2 Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einleitung............................Allgemeine Informationen....................10 Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit Ihrer Anlage............12 Wegweiser zur Dokumentation für S7-1200 G2..............13 Technische Dokumentation der SIMATIC................14 Tool-Support........................16 Cybersecurity-Hinweise..................... 17 Produktübersicht..........................18 Einführung in die S7-1200 G2 PLC..................18 S7-1200 G2 Module und Boards..................20 Funktionen........................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Programmstruktur......................4.4.1 Struktur eines STEP 7-Anwenderprogramms..............57 4.4.2 Ausführung des Anwenderprogramms................58 4.4.3 Anlaufkonfiguration und Anlaufverarbeitung..............4.4.4 Verarbeitung des Zyklus im Betriebszustand RUN............... 63 4.4.5 Organisationsbausteine (OBs)................... 63 4.4.5.1 Programmzyklus-OB......................64 4.4.5.2 Anlauf-OB......................... 64 4.4.5.3 Verzögerungsalarm-OB..................... 65 4.4.5.4 Weckalarm-OB........................65 4.4.5.5 Prozessalarm-OB.......................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 4.4.14.9 Vorgehensweise bei verlorenem Passwort................. 114 4.4.14.10 Memory Card zum Kopieren von Lizenzbedingungen und Urheberrechten von der CPU..115 Benutzer und Rollen verwalten..................115 Gerätekonfiguration......................116 4.6.1 Übersicht.......................... 116 4.6.2 Einfügen einer CPU......................117 4.6.3 Konfiguration aus einer angeschlossenen CPU laden............120 4.6.4 Module zur Konfiguration hinzufügen................
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 5.6.9.2.3 UDP..........................162 5.6.9.3 Ad-hoc-Modus........................163 5.6.9.4 Anweisungen........................163 5.6.9.5 Verbindungs-IDs für Anweisungen für die offene Benutzerkommunikation......164 5.6.9.6 Parameter für die OUC-Verbindung................... 164 5.6.9.7 Transport Layer Security (TLS)................... 165 5.6.9.8 Konfigurieren eines DNS....................165 5.6.9.9 OUC-Verbindung im TIA Portal konfigurieren..............166 5.6.9.10 Gemeinsame Parameter für Anweisungen.................
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Nahfeldkommunikation (NFC)......................202 Installation und Einrichtung der NFC App................203 Aktivierung der NFC und optionaler Einstellungen in STEP 7..........203 Scannen eines Geräts mit der App S7‑1200 G2 NFC............204 In der App S7‑1200 G2 NFC mit Geräten arbeiten.............. 205 Fehlerbehebung....................... 207 Webserver............................
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 10.8 CPU-Daten bei Auslösebedingungen verfolgen und aufzeichnen........240 10.9 Ermitteln der Art eines Drahtbruchs über ein Modul SM 1231..........241 Technische Daten..........................244 Allgemeine technische Daten.................... 244 Schutzmethoden......................255 CPU 1212C........................256 A.3.1 Allgemeine technische Daten und Leistungsmerkmale............256 A.3.2 Betriebsverhalten......................
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis A.10 Analoge Signalboards (SBs)....................339 A.10.4 Schrittantwort der Analogeingänge konfigurieren............. 348 A.10.5 Abtastzeit und Aktualisierungszeiten der Analogeingänge..........348 A.10.6 Messbereiche der analogen Eingänge für Spannung und Strom......... 349 A.10.7 Messbereiche der analogen Ausgänge für Spannung und Strom........350 A.11 Zugehörige Produkte......................
  • Seite 10: Einleitung

    Einleitung Allgemeine Informationen Zweck der Dokumentation Die speicherprogrammierbaren Steuerungen (PLCs) der Reihe S7-1200 G2 können eine Vielzahl von Automatisierungsaufgaben lösen. Durch das kompakte Design, den günstigen Preis und einen leistungsstarken Befehlssatz eignen sich die S71200 G2 CPU und die Module hervorragend für eine Vielzahl von Steuerungsanwendungen.
  • Seite 11: Zertifizierungen Und Zulassungen

    Das digitale Typenschild gibt Aufschluss über Produktdaten, Handbücher, Konformitätserklärungen, Zertifikate und weitere hilfreiche Angaben zu Ihrem Produkt. Industry Mall Die Industry Mall ist das Katalog- und Bestellsystem der Siemens AG für Automatisierungs- und Antriebslösungen auf Basis von Totally Integrated Automation (TIA) und Totally Integrated Power (TIP).
  • Seite 12: Aufrechterhaltung Der Betriebssicherheit Ihrer Anlage

    • Länderspezifische offizielle Siemens-Verkaufs- und Vertriebskanäle HINWEIS Um das Risiko zu verringern, das mit manipulierter CPU- oder Modul-Firmware einhergeht, laden Sie Firmware nur von der Website des Siemens Industry Online Support herunter und überprüfen Sie die Integrität der Datei anhand der zugehörigen veröffentlichten SHA-Prüfsumme.
  • Seite 13: Wegweiser Zur Dokumentation Für S7-1200 G2

    Wenn Sie technische Fragen haben, eine Schulung benötigen oder S7-Produkte bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Siemens-Vertretung. Das technisch geschulte Vertriebspersonal verfügt über sehr genaue Kenntnisse zu Einsatzmöglichkeiten und Prozessen sowie zu den Siemens-Produkten und kann Ihnen deshalb am besten weiterhelfen, wenn Probleme auftreten. Aktualisierung des Systemhandbuchs Änderungen und Ergänzungen zu freigegebenen Systemhandbüchern sind bei Bedarf in...
  • Seite 14: Technische Dokumentation Der Simatic

    Dokumentation zur SIMATIC: Industry Online Support International https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109742705 Wo Sie die Übersicht direkt im Siemens Industry Online Support finden und wie Sie den Siemens Industry Online Support auf Ihrem mobilen Endgerät nutzen, zeigen wir Ihnen in einem kurzen Video: Schneller Einstieg in die technische Dokumentation von Automatisierungspro­...
  • Seite 15: Aktualisieren Der Dokumentation

    • Handbücher, Kennlinien, Bedienungsanleitungen, Zertifikate • Produktstammdaten Sie finden mySupport im Internet. (https://support.industry.siemens.com/My/ww/de/) Anwendungsbeispiele Die Anwendungsbeispiele unterstützen Sie mit verschiedenen Tools und Beispielen bei der Lösung Ihrer Automatisierungsaufgaben. Dabei werden Lösungen im Zusammenspiel mehrerer Komponenten im System dargestellt - losgelöst von der Fokussierung auf einzelne Produkte.
  • Seite 16: Tool-Support

    Sie finden das TIA Selection Tool im Internet. (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109767888) SINETPLAN SINETPLAN, der Siemens Network Planner, unterstützt Sie als Planer von Automatisierungssystemen und -netzwerken auf Basis von PROFINET. Das Tool erleichtert Ihnen bereits in der Planungsphase die professionelle und vorausschauende Dimensionierung Ihrer PROFINET-Installation.
  • Seite 17: Cybersecurity-Hinweise

    Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial Cybersecurity finden Sie unter: https://www.siemens.com/cybersecurity-industry Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von...
  • Seite 18: Produktübersicht

    Produktübersicht Einführung in die S7-1200 G2 PLC Die PLC-Familie S7-1200 G2 ist die zweite Generation der S7-1200 und hat eine deutlich schmalere Grundfläche als die erste Generation. Die CPU und Geräte bieten Ihnen die erforderliche Flexibilität und Leistung zur Steuerung einer breiten Palette von Automatisierungsanwendungen.
  • Seite 19 Produktübersicht 2.1 Einführung in die S7-1200 G2 PLC Die CPU verfügt über eine integrierte PROFINET-Schnittstelle mit zwei Ports für die Kommunikation über ein PROFINET-Netzwerk. Sie können weitere Eingabe-, Ausgabe- und Kommunikationsmodule (Seite 20) anschließen, um größere Automatisierungsanwendungen zu unterstützen. ① PROFINET-Schnittstelle mit zwei Ports (auf der Oberseite der CPU) ②...
  • Seite 20: S7-1200 G2 Module Und Boards

    Produktübersicht 2.2 S7-1200 G2 Module und Boards S7-1200 G2 Module und Boards Sie können Erweiterungsboards und Erweiterungsmodule an die CPU anschließen, um deren Funktionalität auszubauen. Es gibt vier Arten: Kommunikationsboards (CB), Signalboards (SB), Kommunikationsmodule (CM) und Signalmodule (SM). Kommunikationsboards (CBs) und Signalboards (SBs) CBs und SBs sind steckbare Erweiterungsboards.
  • Seite 21 Produktübersicht 2.2 S7-1200 G2 Module und Boards In der folgenden Abbildung ist das CM hervorgehoben und seine wichtigsten Merkmale sind beschriftet: ① Status-LEDs ② Steckbarer Kommunikationsanschluss Signalmodule (SMs) Signalmodule erweitern das System um zusätzliche Funktionalität, etwa digitale und analoge E/A. Signalmodule werden an der rechten Seite einer CPU, eines CM oder eines SM angeschlossen.
  • Seite 22: Funktionen

    • Systemprotokollierung • Unterstützung für Benutzer und Rollen • SIMATIC Controller Profiling (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109750245) Ausführliche Informationen finden Sie in den technischen Daten (Seite 244). Unterschiede zur Produktreihe S7-1200 Die S7-1200 G2 PLC (Seite 18) bietet Merkmale und Unterschiede zur S7-1200 PLC wie in Vergleich mit S7-1200 (Seite 360) beschrieben.
  • Seite 23: Installation Und Verdrahtung

    Ausführliche Informationen zu bestimmten Modulen finden Sie in den technischen Daten (Seite 244). Das SIMATIC S7-1200 G2 System ist anhand von Normen für elektrische Geräte als offenes Betriebsmittel klassifiziert. Sie müssen die S7-1200 G2 in einem Gehäuse, Schaltschrank oder in einer Schaltzentrale einbauen. Nur berechtigtes Personal darf Zugang zum Gehäuse, Schaltschrank oder der Schaltzentrale haben.
  • Seite 24 Installation und Verdrahtung 3.1 Installationsrichtlinie WARNUNG Risiken im Zusammenhang mit unsachgemäßer Installation Nicht ordnungsgemäße Installation der S7-1200 G2 kann zu elektrischen Fehlern oder unerwartetem Betrieb der Maschine führen. Alle Anweisungen für die Installation und Wartung einer ordnungsgemäßen Betriebsumgebung sind zu befolgen, um einen sicheren Betrieb der Geräte zu gewährleisten. Elektrische Fehler oder unerwarteter Betrieb der Maschine können zu schweren oder lebensgefährlichen Verletzungen und/oder Sachschäden führen.
  • Seite 25 Installation und Verdrahtung 3.1 Installationsrichtlinie ① Seitenansicht ③ Senkrechter Einbau ② Waagerechter Einbau ④ Freiraum S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 26: Sicherheitsinformationen

    Installation und Verdrahtung 3.2 Sicherheitsinformationen Sicherheitsinformationen Bevor Sie ein elektrisches Gerät einbauen oder ausbauen, müssen Sie sicherstellen, dass die Spannungsversorgung der Geräte ausgeschaltet ist. Achten Sie außerdem darauf, dass auch alle angeschlossenen Geräte ausgeschaltet sind. WARNUNG Stromschlaggefahr bei der Installation oder dem Abbau von Geräten Wenn Sie die S7-1200 G2 oder daran angeschlossene Geräte in eingeschaltetem Zustand einbauen oder verdrahten, kann es passieren, dass Sie einen elektrischen Schlag bekommen oder die Geräte unerwartet arbeiten.
  • Seite 27 Installation und Verdrahtung 3.2 Sicherheitsinformationen ACHTUNG Risiken im Zusammenhang mit elektrostatischer Entladung Elektrostatische Entladungen können die Memory Card oder den dafür vorgesehenen Schacht in der CPU beschädigen. Bei Beschädigung kann es zu Fehlfunktion oder Betriebsunfähigkeit des Modulschachts oder der Memory Card kommen. Um die Memory Card und den Schacht vor elektrostatischer Entladung zu schützen, gehen Sie wie folgt vor: •...
  • Seite 28: Montageabmessungen

    Installation und Verdrahtung 3.3 Montageabmessungen Montageabmessungen Nutzen Sie die folgenden Montageabmessungen, um die ordnungsgemäße Installation des Geräts sicherzustellen. Sämtliche Abmessungen für die Montage sind in Millimetern (mm) angegeben. S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 29: Spannungsversorgung Für Die Cpu

    Installation und Verdrahtung 3.4 Spannungsversorgung für die CPU Tabelle 3-1  Abmessungen für die Montage (mm) S7-1200 G2 Geräte Breite A Breite B (mm) (mm) CPU 1212C (AC/DC/RLS, DC/DC/RLS und DC/DC/DC) CPU 1214C (AC/DC/RLS, DC/DC/RLS und DC/DC/DC) Fehlersichere CPU CPU 1212FC (DC/DC/RLS und DC/DC/DC) CPU 1214FC (DC/DC/RLS und DC/DC/DC) Signalmodule SM 1221 (16 DI 24V)
  • Seite 30 Installation und Verdrahtung 3.4 Spannungsversorgung für die CPU Einige der 24-V-DC-Eingangsports des PLC-Systems sind miteinander verbunden, wobei ein logischer Bezugsleiter mehrere M-Klemmen verbindet. Der 24-V-DC-Versorgungseingang der CPU, der Relaisspuleneingang des SM und ein potenzialgebundener analoger Versorgungseingang sind Beispiele für Stromkreise, die miteinander verbunden sind, sofern sie in den Datenblättern als nicht potenzialgetrennt angegeben sind.
  • Seite 31: Anforderungen An Spannungsversorgungen Im Fall Von Spannungsunterbrechung

    AC-Zyklus bei Wechselspannung. Beachten Sie die entsprechenden Anforderungen in Ihrer Produktnorm (beispielweise 30 ms für Brenner-Anwendungen gemäß EN 298) bezüglich möglicher Spannungsunterbrechungen. Aktuelle Informationen zu Spannungsversorgungs- Komponenten finden Sie im Internet (https://support.industry.siemens.com/ww/de). WARNUNG Alle Spannungsversorgungen und fehlersicheren SM-Schaltungen müssen zusammen mit einer gemeinsamen Spannungsreferenz angeschlossen werden oder es muss sich um potenzialgetrennte SELV-Schaltungen handeln.
  • Seite 32: 3.6 Vorgehensweisen Zum Einbau Und Ausbau

    Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau Erweiterungsfähigkeit der CPU ① Zentralbaugruppe (CPU) ② Erweiterungsboard ③ Kommunikationsmodul (CM), sofern verwendet ④ Signalmodul (SM) Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 3.6.1 Einbau und Ausbau einer CPU Sie können die S7-1200 G2 CPU auf einer Hutschiene oder in einer Schalttafel einbauen. Einbau der CPU auf einer DIN-Schiene Um die CPU auf einer Hutschiene einzubauen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 33: Ausbau Der Cpu Auf Einer Hutschiene

    Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 3. Ziehen Sie die Hutschienenklemme auf der Unterseite der CPU mit Hilfe eines M3-Schraubendrehers heraus, damit die CPU über die Schiene passt. 4. Hängen Sie die CPU oben an der Hutschiene ein. 5.
  • Seite 34 Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 3. Ziehen Sie die Hutschienenklemme auf der Unterseite der CPU mit Hilfe eines M3-Schraubendrehers heraus, um sie von der Schiene zu lösen. 4. Wenn die CPU an ein SM oder CM angeschlossen ist, setzen Sie den M3-Schraubendreher zwischen CPU und dem angeschlossenen Modul an und hebeln Sie leicht nach links, um die CPU zu trennen.
  • Seite 35: Einbau Und Ausbau Von Erweiterungsmodulen

    Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 3. Stellen Sie sicher, dass die CPU und alle S7-1200 G2 Geräte von der elektrischen Leistung getrennt sind. 4. Drehen Sie die Hutschienenklemmen oben und unten an der CPU mit Hilfe eines Schraubendrehers heraus.
  • Seite 36 Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau WARNUNG Einbau oder Ausbau von S7-1200 G2 Geräten in eingeschaltetem Zustand Wenn Sie die S7-1200 G2 oder daran angeschlossene Geräte im eingeschalteten Zustand ein- oder ausbauen, kann es passieren, dass Sie einen elektrischen Schlag bekommen oder Geräte unerwartet in Betrieb gesetzt werden.
  • Seite 37 Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau Ausbau einer CM oder SM Gehen Sie für den Ausbau eines CMs oder SMs wie folgt vor: 1. Stellen Sie sicher, dass die CPU und alle S7-1200 G2 Geräte von der elektrischen Leistung getrennt sind.
  • Seite 38: Einbau Und Ausbau Von Erweiterungsboards

    Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 3.6.3 Einbau und Ausbau von Erweiterungsboards Einbau oder Ausbau eines SB Sie können an der CPU 1212 ein steckbares Erweiterungsboard und an der CPU 1214 zwei steckbare Erweiterungsboards jeder Art einbauen. Bevor Sie ein elektrisches Gerät einbauen oder ausbauen, müssen Sie sicherstellen, dass die Spannungsversorgung der Geräte ausgeschaltet ist.
  • Seite 39 Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 4. Führen Sie das steckbare Erweiterungsboard in den freien Steckplatz ein und drücken Sie es nach unten, bis es mit einem Klick einrastet. 5. Tauschen Sie die unteren und oberen Klappen aus. Ausbau eines SB Gehen Sie zum Ausbau eines SB wie folgt vor: 1.
  • Seite 40: Ausbau Und Einbau Von Klemmenblöcken

    Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau 3.6.4 Ausbau und Einbau von Klemmenblöcken Ausbau und Einbau von Klemmenblöcken für CPU, CM oder SM Sämtliche S7-1200 G2 Geräte verfügen über abnehmbare Steckverbinder, um die Verdrahtung zu vereinfachen. Weitere Informationen zum Anschließen von Steckverbindern finden Sie in den Verdrahtungsvorschriften (Seite 47).
  • Seite 41 Installation und Verdrahtung 3.6 Vorgehensweisen zum Einbau und Ausbau Einbau von Klemmenblöcken für CPU, CM oder SM Für den Einbau von Klemmenblöcken für CPU, CM oder SM gehen Sie wie folgt vor: 1. Stellen Sie sicher, dass die CPU und alle S7-1200 G2 Geräte von der elektrischen Leistung getrennt sind.
  • Seite 42: Ausbau Eines Klemmenblocks Für Sb

    Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Ausbau eines Klemmenblocks für SB Für den Ausbau von Klemmenblöcken für SB gehen Sie wie folgt vor: 1. Stellen Sie sicher, dass die CPU und alle S7-1200 G2 Geräte von der elektrischen Leistung getrennt sind.
  • Seite 43: Voraussetzung

    Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Voraussetzung Bevor Sie ein elektrisches Gerät erden oder verdrahten, müssen Sie sicherstellen, dass die Spannungsversorgung des Geräts ausgeschaltet ist. Achten Sie außerdem darauf, dass auch alle angeschlossenen Geräte ausgeschaltet sind. WARNUNG Stromschlaggefahr bei der Installation oder dem Abbau von Geräten Wenn Sie die S7-1200 G2 oder daran angeschlossene Geräte in eingeschaltetem Zustand einbauen oder verdrahten, kann es passieren, dass Sie einen elektrischen Schlag bekommen...
  • Seite 44: Richtlinien Für Erdung

    Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Um den sicheren Betrieb aufrechtzuerhalten, müssen die externen Anschlüsse an die nachstehenden Komponenten aus zugelassenen Quellen gespeist werden, die den Anforderungen verschiedener Normen entsprechen, d. h. SELV, PELV, Klasse 2, spannungsbegrenzte oder leistungsbegrenzte Quellen. •...
  • Seite 45: Richtlinien Für Erdung

    Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Wenn die S7-1200 G2 an einer Schalttafel montiert ist, ist es erforderlich, an den unten dargestellten Positionen M4-Zyklinderkopfschrauben aus Edelstahl mit einer sternförmigen Unterlegscheibe einzusetzen. Diese Schraube sorgt für den ordnungsgemäßen elektrischen Kontakt der Massefeder der Geräte mit der Schalttafel.
  • Seite 46 Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Neben der Verwendung geschirmter Adern können Sie Folgendes tun, um elektrisches Rauschen weiter zu verringern: • Verbinden Sie den Schirm an beiden Kabelenden mit der Erde. • Erden Sie andere Kabelschirme mittels Klemmen oder Kupferband um den Schirm, um eine große Oberfläche mit dem Erdungspunkt zu verbinden.
  • Seite 47: Verdrahten Und Abklemmen Von Klemmenblöcken

    Anforderungen bezüglich der Adergröße und Abisolierlänge von Adern finden Sie in den Verdrahtungsregeln für die S7-1200 G2 CPUs, SMs und SBs (Seite 45). Es können eindrähtige oder mehrdrähtige Leiter verwendet werden. Siemens empfiehlt die Verwendung von Aderendhülsen für Litzen. Verdrahten von Klemmenblöcken...
  • Seite 48 Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Wenn Sie Litzen verwenden, benötigen Sie möglicherweise auch einen Schlitzschraubendreher für 0,4 bis 2,0 mm und eine Crimpzange. Befolgen Sie die folgenden Schritte, um den abnehmbaren Klemmenblock einer CPU oder eines Erweiterungsmoduls zu verdrahten: 1.
  • Seite 49 Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Anders als die abnehmbaren Klemmenblöcke einer CPU oder eines SB hat jedes Erweiterungsmodul an der Vorderseite Verdrahtungssteckplätze mit Anschlussbelegung. Nutzen Sie diese Steckplätze, wenn Sie ein Erweiterungsmodul verdrahten. ① Anschlussbelegungen ② Verdrahtungssteckplätze 4.
  • Seite 50 Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung 5. Drücken Sie den Draht/die Drähte mit der Hand in die Push-in-Klemme oder drücken Sie den Federöffner mit einem Schlitzschraubendreher für 0,4 bis 2,0 mm nach unten und führen Sie den Draht/die Drähte in die Push-in-Klemme ein. HINWEIS Durch Herunterdrücken des Federöffners werden die Zähne im Inneren des Steckverbinders geöffnet, so dass sich der Draht leichter einführen lässt.
  • Seite 51: Abklemmen Von Klemmenblöcken

    Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung 6. Bauen Sie den Klemmenblock ein, wie im Abschnitt Ausbau und Einbau von Klemmenblöcken der S7-1200 G2 (Seite 40) beschrieben, sobald alle Drähte eingeführt und gesichert wurden. Abklemmen von Klemmenblöcken Lösen Sie den abnehmbaren Klemmenblock mit einem Schlitzschraubendreher für 0,4 bis 2,0 Befolgen Sie die folgenden Schritte, um den abnehmbaren Klemmenblock einer CPU oder eines Erweiterungsmoduls abzuklemmen: 1.
  • Seite 52 Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Die DC-Ausgänge der S7-1200 G2 umfassen interne Schutzbeschaltungen, die für die induktiven Lasten in den meisten Anwendungen ausreichend sind. Da die Relais-Ausgangskontakte der S7-1200 G2 gleichermaßen zum Schalten einer DC-Last und einer AC-Last verwendet werden können, ist kein interner Schutz vorhanden.
  • Seite 53: Typische Schutzbeschaltungen Für Relaisausgänge, Die Induktive Ac-Lasten Schalten

    Installation und Verdrahtung 3.7 Richtlinien und Verfahrensvorschriften zur Verdrahtung Typische Schutzbeschaltungen für Relaisausgänge, die induktive AC-Lasten schalten Achten Sie darauf, dass die Arbeitsspannung des Metalloxidvaristors (MOV) mindstens 20 % höher ist als die Nennspannung. Verwenden Sie für Impulsanwendungen empfohlene impulsbemessene, nicht induktive Widerstände und Kondensatoren (üblicherweise Metallschicht).
  • Seite 54: Richtlinien Für Lampenlasten

    Installation und Verdrahtung 3.8 Instandhaltung und Service 3.7.7 Richtlinien für Lampenlasten Lampenlasten, einschließlich von LED-Lampen, schädigen Relaiskontakte aufgrund des hohen Einschaltstoßstroms. Dieser Stoßstrom ist nominal 10 bis 15 Mal so hoch wie der stationäre Strom einer Wolframlampe. Für Lampenlasten, die während der Lebensdauer der Anwendung sehr häufig geschaltet werden, wird ein austauschbares Koppelrelais oder ein Stoßstrombegrenzer empfohlen.
  • Seite 55: Plc-Konzepte, Konfiguration Und Programmierung

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung TIA Portal Das Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) bietet den technischen Rahmen für die Umsetzung von Automatisierungslösungen. Das TIA Portal umfasst STEP 7 für die Programmierung und Konfiguration von PLCs. Sie nutzen STEP 7 für die Konfiguration von CPUs und Modulen (Seite 116) und für die Programmierung Ihrer Anwendungslogik (Seite 133).
  • Seite 56 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.2 Unterschiedliche Ansichten im TIA Portal Projektansicht ① Menüs und Funktionsleiste ② Projektbaumnavigator ③ Arbeitsbereich ④ Taskcards ⑤ Inspektorfenster ⑥ Selektor zum Wechseln zur Portalansicht ⑦ Editorleiste Da sich diese Komponenten an einer Stelle befinden, haben Sie schnellen Zugriff auf jeden Bereich Ihres Projekts.
  • Seite 57: Nutzung Des Tia Portal Informationssystems

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Nutzung des TIA Portal Informationssystems Das TIA Portal Informationssystem enthält umfassende Informationen zur Projektierung und Programmierung von PLCs. Informationen zur Nutzung finden Sie im TIA Portal Informationssystem unter „Einführung in das TIA Portal > Hilfe zum Informationssystem“. Beachten Sie bei der Suche nach Informationen zur S7-1200 G2 Folgendes: •...
  • Seite 58: Ausführung Des Anwenderprogramms

    Sie fehlersichere E/A-Kanäle mit Sicherheitsbausteinen. Weitere Informationen über Codebausteine, mit denen das Sicherheitsprogramm strukturiert werden kann, finden Sie im Handbuch "SIMATIC Safety – Projektieren und Programmieren" (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/54110126). 4.4.2 Ausführung des Anwenderprogramms Die Ausführung des Anwenderprogramms beginnt mit einem oder mehreren optionalen Anlauf-OBs (Seite 64), die nach dem Wechsel in den Betriebszustand RUN einmal abgearbeitet werden.
  • Seite 59: Betriebszustände

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Betriebszustände Die CPU hat drei Betriebszustände: Betriebszustand STOP, Betriebszustand STARTUP und Betriebszustand RUN. Die Status-LEDs auf der Vorderseite der CPU geben den aktuellen Betriebszustand an. • Im Betriebszustand STOP bearbeitet die CPU Kommunikationsanforderungen und führt Selbstdiagnosen durch.
  • Seite 60 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Aktualisierung von Prozessabbildern und Teilprozessabbildern Die CPU aktualisiert die lokalen digitalen und analogen Ein- und Ausgänge synchron zum Zyklus mit einem internen Speicherbereich, dem sogenannten Prozessabbild. Das Prozessabbild enthält eine Momentaufnahme der physischen Ein- und Ausgänge (physische E/A von CPU, Signalboard und Signalmodulen).
  • Seite 61: Anlaufkonfiguration Und Anlaufverarbeitung

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur HINWEIS Verwenden von Teilprozessabbildern Wenn Sie einem der Teilprozessabbilder TPA1–TPA31 einige E/A zuweisen, dem Teilprozessabbild jedoch keinen OB zuweisen, aktualisiert die CPU diese E/A niemals im Prozessabbild. Die Zuweisung von E/A zu einem TPA ohne entsprechende OB-Zuweisung kommt der Einstellung des Prozessabbilds für "Keine"...
  • Seite 62: Anlaufverarbeitung

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur ACHTUNG Risiken im Zusammenhang mit behebbaren Fehlern Die CPU kann aufgrund von behebbaren Fehlern in den Betriebszustand STOP gehen, z.B. bei: – Ausfall eines ersetzbaren Signalmoduls – Temporären Fehlern wie Störungen der Netzleitung oder einem unvorhersehbaren Anlaufereignis.
  • Seite 63: Verarbeitung Des Zyklus Im Betriebszustand Run

    OB-Nummer, beginnend mit der niedrigsten OB-Nummer, abgearbeitet. Die Kommunikationsbearbeitung tritt während des Zyklus regelmäßig auf und unterbricht möglicherweise die Ausführung des Anwenderprogramms (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193558/158758826123). Zu den Selbstdiagnosen gehören regelmäßige Prüfungen des System und die Abfrage des Zustands der E/A-Module. Alarme können in jedem Teil des Zyklus auftreten, sie sind ereignisgesteuert. Tritt ein Ereignis auf, so unterbricht die CPU den Zyklus und ruft den OB für die Verarbeitung des Ereignisses...
  • Seite 64: Programmzyklus-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Andere OBs, sogenannte Alarm-OBs, werden ausgeführt, wenn zugehörige Ereignisse oder Fehler auftreten. Diese OBs unterbrechen die Ausführung der Programmzyklus-OBs. Sie können auch nicht aus einer FC oder einem FB aufgerufen werden. Nur ein Ereignis wie ein Diagnosealarm oder eine Zeitverzögerung veranlasst die CPU zur Ausführung eines OB.
  • Seite 65: Verzögerungsalarm-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Die Anlauf-OBs unterstützen die folgenden Anlauf-Datenbits: Tabelle 4-2  Vom Anlauf-OB unterstützte Anlaufadressen Eingang Datentyp Beschreibung LostRetentive Bool Dieses Bit ist wahr, wenn die Speicherbereiche der remanenten Daten verloren gegangen sind. LostRTC Bool Dieses Bit ist wahr, wenn die Echtzeituhr verloren gegangen ist. 4.4.5.3 Verzögerungsalarm-OB Verzögerungsalarm-OBs werden nach einer von Ihnen konfigurierten Zeitverzögerung...
  • Seite 66: Prozessalarm-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Die Phasenverschiebung ist standardmäßig auf 0 eingestellt. Um die anfängliche Phasenverschiebung oder die Zykluszeit eines zyklischen Ereignisses zu ändern, gehen Sie wie folgt vor: 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Weckalarm-OB in der Projektnavigation. 2.
  • Seite 67: Zeitfehler-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur HSC-Ereignisse: • CV=PV: maximal 8 • Richtungswechsel: maximal 8 • Externes Rücksetzen: maximal 8 Tabelle 4-5  Anlaufinformationen für einen Weckalarm-OB Eingang Datentyp Beschreibung LADDR HW_IO Hardwarekennung des Moduls, das den Weckalarm ausgelöst hat. WORD Anwenderstrukturkennung (16#0001 bis 16#FFFF), reserviert für künftige Verwendung IChannel USINT...
  • Seite 68 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Zeitfehleralarmereignisse Das Auftreten eines beliebigen Zeitfehlers führt zu einem Zeitfehlerereignis: • Überschreiten der maximalen Zykluszeit Der Fehler "Maximale Zykluszeit überschritten" tritt auf, wenn der Programmzyklus nicht innerhalb der angegebenen maximalen Zykluszeit beendet wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Überwachen und Konfigurieren der Zykluszeit (Seite 83).
  • Seite 69: Diagnosefehler-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.5.7 Diagnosefehler-OB Der Diagnosefehler-OB wird ausgeführt, wenn die CPU einen Diagnosefehler erkennt oder wenn ein diagnosefähiges Modul einen Fehler erkennt und der Diagnosefehleralarm für das Modul aktiviert ist. Ein Diagnosefehler-OB unterbricht den normalen Programmablauf. Wenn die CPU in den Betriebszustand STOP gehen soll, sobald dieser Fehlertyp erkannt wird, können Sie in den Diagnosefehler-OB eine STP-Anweisung einfügen.
  • Seite 70: Ob "Ziehen Oder Stecken Von Modulen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Tabelle 4-8  Anlaufinformationen für den Diagnosefehler-OB Eingang Datentyp Beschreibung IOstate WORD E/A-Zustand des Geräts: • Bit 0 = 1, wenn die Konfiguration korrekt ist, und Bit 0 = 0, wenn die Konfiguration nicht mehr korrekt ist. • Bit 4 = 1, wenn ein Fehler vorliegt (Beispiel: Drahtbruch).
  • Seite 71: Baugruppenträger- Oder Stationsfehler-Ob ("Rack Or Station Failure Ob")

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Unabhängig davon, ob dieser OB programmiert wurde, wechselt die CPU in STOP, wenn eine dieser Bedingungen für ein Modul im lokalen Baugruppenträger eintritt. Tabelle 4-9  Anlaufinformationen für den OB "Ziehen oder Stecken von Modulen" Eingang Datentyp Beschreibung LADDR...
  • Seite 72: Uhrzeit-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.5.10 Uhrzeit-OB Uhrzeit-OBs werden anhand konfigurierter Uhrzeitbedingungen ausgeführt. Die CPU unterstützt maximal 20 Uhrzeit-OBs. Uhrzeitereignisse Sie können ein Uhrzeitalarmereignis so konfigurieren, dass es zu einer bestimmten Uhrzeit oder zyklisch auftritt, wobei Sie einen der folgenden Zyklen einstellen können: •...
  • Seite 73: Zustands-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Wie sich OBs mit höherer Priorität auf den Hauptzyklus auswirken, erfahren Sie unter Zykluszeit und Kommunikationslast (Seite 85). Tabelle 4-12  Startinformationen für den Synchronzyklus-OB Eingang Datentyp Bedeutung Initial_Call BOOL WAHR = der erste Aufruf dieses OB erfolgt beim Wechsel von STOP in PIP_Input BOOL Immer FALSCH.
  • Seite 74: Aktualisierungs-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.5.13 Aktualisierungs-OB Aktualisierungs-OBs werden abgearbeitet, wenn ein PNIO-Slave einen Aktualisierungsalarm auslöst. Aktualisierungsereignisse Ausführlichere Informationen zu Ereignissen, die einen Aktualisierungsalarm auslösen, sind in der Herstellerdokumentation des PNIO-Slaves zu finden. Tabelle 4-14  Anlaufinformationen für einen Aktualisierungs-OB Eingang Datentyp Beschreibung LADDR...
  • Seite 75: Mc-Preinterpolator

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Der OB MC-Servo verwendet ein systemdefiniertes Teilprozessabbild (PIP) namens "PIP OB Servo". Tabelle 4-16  Startinformationen für den OB MC-Servo Eingang Datentyp Beschreibung Initial_Call BOOL WAHR gibt an, dass der erste Aufruf dieses OB beim Wechsel von STOP in RUN erfolgt PIP_Input BOOL...
  • Seite 76: Aufbau Der Startinformation

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Aufbau der Startinformation Optimierte Startinformation: Name Daten­ Bedeutung Initial_Call BOOL TRUE Im ersten Aufruf dieses OB nach Einschalten der CPU PIP_Input BOOL TRUE Das zugehörige Prozessabbild der Eingänge ist aktuell. PIP_Output BOOL TRUE Das zugehörige Prozessabbild der Ausgänge wurde rechtzei­ tig nach dem letzten Zyklus an die Ausgänge übertragen.
  • Seite 77: Mc-Postservo

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.5.18 MC-PostServo Sie können den OB MC-PostServo so programmieren, dass er Programmlogik für das STEP 7-Programm enthält. Diese Programmlogik wird dann direkt nach der Bearbeitung des OB MC-Servo ausgeführt. Ereignisse von MC-PostServo Mit dem OB MC-PostServo können Sie die konfigurierten Informationen zum Anwendungszyklus innerhalb von Mikrosekunden auslesen.
  • Seite 78: Programmierfehler-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Prozessantwort Im Programmzyklus können Überläufe vorkommen. Beachten Sie folgende Hinweise bezüglich Überläufen: • Die CPU toleriert maximal drei aufeinander folgende MC_Interpolator Überläufe. • Die Ausführung eines MC_Interpolator kann nur durch einen Aufruf MC_Servo unterbrochen werden. Wenn mehr Überläufe oder Unterbrechungen auftreten, geht die CPU in STOP.
  • Seite 79: Peripheriezugriffsfehler-Ob

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Name Datentyp Bedeutung • Lokale Daten: B#16#40 bis 4E, 86, 87, 8E, 8F, C0 bis CE • Prozessabbild der Eingänge: B#16#01 • Prozessabbild der Ausgänge: B#16#02 • Technologie-DB: B#16#04 • I: B#16#81 • A: B#16#82 •...
  • Seite 80: Prioritäten Und Warteschlange Für Die Ausführung Von Ereignissen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Name Datentyp Bedeutung Bereich USINT Identifikator für den Bereich, in dem der inkorrekte Zugriff erfolgt ist: • B#16#01: Direkter Zugriff auf Eingang • B#16#02: Direkter Zugriff auf Ausgang • B#16#81: Zugriff auf Prozessabbild der Eingänge •...
  • Seite 81 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Betrachten Sie den Fall, in dem Alarmereignisse einen Weckalarm-OB und einen Verzögerungsalarm-OB auslösen. In diesem Beispiel ist der Verzögerungsalarm-OB (OB 201) keinem Teilprozessabbild zugewiesen (Seite 58) und er wird mit Priorität 4 ausgeführt. Der Zyklus-OB (OB 200) ist dem Teilprozessabbild TPA1 zugewiesen und wird mit Priorität 2 ausgeführt.
  • Seite 82 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Jedes Ereignis einer CPU hat eine Priorität. Die Ereignisse werden von der CPU im Allgemeinen in der Reihenfolge der Priorität (höchste zuerst) bearbeitet. Ereignisse mit gleicher Priorität werden von der CPU nach dem First-In-First-Out-Prinzip bearbeitet. Tabelle 4-22  OB-Ereignisse Ereignis Zulässige Anzahl...
  • Seite 83: Überwachen Und Konfigurieren Der Zykluszeit

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Ereignis Zulässige Anzahl OB-Standardpriorität MC-LookAhead 1 Ereignis Programmierfehler 1 Ereignis Peripheriezugriffsfehler 1 Ereignis Das Anlauf- und das Programmzyklusereignis treten nie gleichzeitig auf, weil der Anlauf zuerst been­ det sein muss, bevor der Programmzyklus gestartet wird. Bei Verwendung der Anweisungen DETACH und ATTACH sind mehr als 50 Prozessalarm-OBs möglich.
  • Seite 84 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Die CPU überwacht den Zyklus. Wenn die Zykluszeit die konfigurierte maximale Zykluszeit überschreitet, generiert die CPU einen Fehler und reagiert wie folgt: • Wenn das Anwenderprogramm einen Zeitfehleralarm-OB (Seite 67) enthält, führt die CPU ihn aus.
  • Seite 85: Zykluszeit Und Kommunikationslast

    Sie die Kommunikationslast von der Standardeinstellung von 50% auf einen niedrigeren Wert reduzieren. Weitere Informationen zum Zyklus und den Ansprechzeiten finden Sie unter SIMATIC S7-1500, S7-1500R/H, ET 200SP, ET 200pro – Zyklus und Ansprechzeiten (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193558/158758826123). HINWEIS Kommunikationspriorität Kommunikationsaufgaben haben eine Priorität von 15. CPU-Ereignisse mit einer Priorität von 16 oder höher können die Kommunikationsverarbeitung unterbrechen.
  • Seite 86: Cpu-Speicher

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.8 CPU-Speicher 4.4.8.1 Speicherverwaltung Die CPU stellt die folgenden Speicherbereiche für Anwenderprogramm, Daten und Konfiguration bereit: • Der Ladespeicher ist ein nicht-flüchtiger Speicher für Anwenderprogramm, Daten und Konfiguration. Beim Laden eines Projekts in die CPU speichert die CPU das Programm zunächst im Ladespeicher.
  • Seite 87: Hinweise Zum Remanenten Speicher

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur • Variablen eines Funktionsbausteins (FB): Wenn ein FB vom Typ "Optimierter Bausteinzugriff" ist, enthält der Schnittstelleneditor für diesen FB eine Spalte "Remanent". In dieser Spalte können Sie für jede Variable einzeln entweder "Remanent", "Nicht remanent"...
  • Seite 88: System- Und Taktmerker

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.8.3 System- und Taktmerker In den CPU-Eigenschaften aktivieren Sie Bytes für "Systemspeicher" und "Taktmerker". Die einzelnen Bits dieser Funktionen können in Ihrer Programmlogik über die Variablennamen referenziert werden. Die CPU initialisiert diese Bytes beim Wechsel von STOP in STARTUP. Die Bits des Taktmerkers wechseln während der Betriebsarten STARTUP und RUN synchron zum CPU-Takt.
  • Seite 89 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Systemmerkerbits haben bestimmte Bedeutungen, wie die folgende Tabelle zeigt: Tabelle 4-25  Systemspeicher Reserviert Immer aus­ Immer Diagnosestatusanzeige Anzeige erster Zyklus Wert 0 geschaltet einge­ • 1: Änderung • 1: Erster Zyklus nach An­ Wert 0 schaltet lauf •...
  • Seite 90: Diagnosepuffer

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Tabelle 4-26  Taktmerker Bitnummer Period(en) Frequenz (Hz) 0,625 1,25 Weil der Taktmerker asynchron zum CPU-Zyklus läuft, kann sich der Zustand des Taktmerkers während eines langen Zyklus mehrere Male ändern. 4.4.9 Diagnosepuffer Die CPU unterstützt einen Diagnosepuffer, der für jedes Diagnoseereignis einen Eintrag enthält.
  • Seite 91: Programmalarme

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur • Geänderte Firmware-Aktualisierungsdatei erkannt • In CPU geladene Schutzstufe (Zugriffsschutz) geändert • Passwortberechtigung eingeschränkt oder aktiviert (mittels Anweisung oder über CPU-Anzeige) • Online-Zugriff verweigert aufgrund einer Überschreitung der möglichen Anzahl gleichzeitiger Zugriffsversuche • Zeitablauf, wenn eine vorhandene Online-Verbindung inaktiv ist •...
  • Seite 92 Durch eine solche Übernahme der Prozesskontrolle kann es zu lebensgefährlichen Verletzungen oder Sachschäden kommen. Informationen und Empfehlungen bezüglich der Sicherheit finden Sie in unseren "Operational Guidelines für Industrial Security" auf der Siemens-Website "Industrial Cybersecurity". STEP 7 enthält Anweisungen (Seite 135) zum Lesen und Schreiben der Systemzeit (RD_SYS_T und WR_SYS_T), zum Lesen der Ortszeit (RD_LOC_T) und zum Einstellen der Zeitzone (SET_TIMEZONE).
  • Seite 93: Datenspeicher, Speicherbereiche, E/A Und Adressierung

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Siehe auch Whitepapers und Richtlinien: Operative Richtlinien (https://www.siemens.com/global/en/products/services/cert/news/operational-guidelines-for- industrial-security.html) 4.4.12 Datenspeicher, Speicherbereiche, E/A und Adressierung 4.4.12.1 Zugriff auf die Daten der CPU STEP 7 vereinfacht die symbolische Programmierung. Sie können symbolische Namen oder "Variablen" für die Ein- und Ausgänge und den Speicher erstellen. Zum Einfügen dieser Variablen in Ihr Anwenderprogramm geben Sie den Variablennamen für den gewünschten...
  • Seite 94 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Sie können in einigen Speicherbereichen Werte forcen (Seite 229). Einige Speicherbereiche sind remanent (Seite 86) oder optional remanent. Tabelle 4-27  Speicherbereiche Speicherbereich Beschreibung Forcen Remanent Wird zu Beginn des Zyklus aus den physischen Nein Nein Prozessabbild der Eingän­...
  • Seite 95: Verwenden Der Absoluten Adressierung Für Den Zugriff Auf Cpu-Daten

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Beim Zugriff auf ein Bit in der Adresse für einen Booleschen Wert geben Sie den Speicherbereich, die Byte-Adresse und die Bitadresse der Daten ein (wie E0.0, A0.1 oder M3.4). Speicherbereichskennung Bytes des Speicherbereichs Adresse des Byte: Byte 3 Bits des ausgewählten Byte Trennzeichen ("Byte.Bit") Bitadresse im Byte (Bit 4 von 8)
  • Seite 96 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur E (Prozessabbild der Eingänge): Die CPU fragt die Peripherieeingänge (physische Eingänge) unmittelbar vor der Ausführung eines Zyklus-OB in jedem Zyklus (Seite 58) ab und schreibt diese Werte in das Prozessabbild der Eingänge. Auf das Prozessabbild der Eingänge können Sie im Bit, Byte, Wort und Doppelwortformat zugreifen.
  • Seite 97 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Schreibzugriff bezeichnet, weil die Daten direkt an die Zieladresse gesendet werden und diese nicht auf die nächste Aktualisierung aus dem Prozessabbild der Ausgänge warten muss. Weil die physischen Ausgänge direkt die mit ihnen verbundenen Feldgeräte steuern, dürfen diese Ausgänge nicht gelesen werden.
  • Seite 98 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Die CPU begrenzt den Speicher wie folgt: • 16 KB temporärer (lokaler) Speicher pro Baustein (OB/FB/FC) • 64 KB gesamt temporärer (lokaler) Speicher pro Ereignis-Prioritätsklasse Sie müssen die Speicherzuweisung jedes Bausteins und die Schachtelungstiefe des aufrufenden OB bei der Planung der Speichernutzung berücksichtigen.
  • Seite 99: Adressierung Der Lokalen Und Der Erweiterungs-E/A

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.12.3 Adressierung der lokalen und der Erweiterungs-E/A Wenn Sie eine CPU und E/A-Boards oder Module zu Ihrer Gerätekonfiguration hinzufügen, weist STEP 7 automatisch die Eingangs- und Ausgangsadressen zu. Sie können die Default-Adressierung ändern, indem Sie in der Geräteübersicht das Adressfeld auswählen und neue Zahlen eingeben.
  • Seite 100: Beispiel: Analogwertverarbeitung

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Die von den Modulen ausgegebenen Werte sind ganzzahlige Werte. Dabei stellt 0 bis 27648 den Nennbereich für Strom und -27648 bis 27648 den für Spannung dar. Werte außerhalb dieser Bereiche stellen entweder einen Überlauf oder einen Unterlauf dar. Einzelheiten zu den Wertetypen, die außerhalb des Bereichs liegen, finden Sie in den Tabellen Darstellung Analogeingang (Seite 326) und Darstellung Analogausgang (Seite 327).
  • Seite 101: Memory Card Verwenden

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Netzwerk 1 Netzwerk 2 4.4.14 Memory Card verwenden 4.4.14.1 Memory Cards HINWEIS Die CPU unterstützt SIMATIC Memory Cards (Seite 353) für folgende Zwecke: • Leere Memory Card (Seite 104) • Übertragungskarte (Seite 104) • Programmkarte (Seite 107) •...
  • Seite 102: Memory Card In Die Cpu Stecken

    Verwenden Sie zum Neuformatieren der Memory Card nicht das Windows-Formatierungsprogramm oder ein anderes Formatierungsprogramm. Wenn eine Siemens Memory Card mit dem Microsoft Windows-Formatierungsprogramm neu formatiert wird, kann die Memory Card nicht mehr von einer Siemens CPU verwendet werden. 4.4.14.2 Memory Card in die CPU stecken...
  • Seite 103 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur WARNUNG Vergewissern Sie sich vor dem Einlegen der Memory Card, dass die CPU keinen Prozess ausführt. Wenn Sie eine Memory Card eines beliebigen Typs in eine laufende CPU einstecken oder entfernen, startet die CPU neu, was zu Diagnoseereignissen, vorübergehendem Kommunikationsverlust und Prozessunterbrechungen führt.
  • Seite 104: Leere Memory Card

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.14.3 Leere Memory Card Eine leere Memory Card hat keine Auftragsdatei (S7_JOB.S7S) und keinen SIMATIC-Ordner (SIMATIC.S7S). Das Verhalten der CPU beim Einsetzen einer leeren Memory Card (Seite 102) hängt von der Auswahl für "Kopieren vom internen Ladespeicher in den externen Ladespeicher deaktivieren"...
  • Seite 105 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Um eine Übertragungskarte anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Stecken Sie eine leere SIMATIC Memory Card ohne Schreibschutz in einen SD-Kartenleser, der an Ihren Computer angeschlossen ist. (Falls die Memory Card schreibgeschützt ist, schieben Sie den Schutzschalter aus der Verriegelungsposition heraus.) Wenn Sie eine SIMATIC Memory Card verwenden, die bereits ein Anwenderprogramm, Datenprotokolle, Rezepte oder ein Firmware-Update enthält, müssen Sie die Dateien löschen, bevor Sie die Karte erneut verwenden.
  • Seite 106: Übertragungskarte Verwenden

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 7. Wählen Sie im Dialog "Memory Card" in der Klappliste "Kartentyp" die Option "Übertragen" aus und klicken Sie auf "OK". 8. Entnehmen Sie die Übertragungskarte aus dem Lesegerät. Übertragungskarte verwenden WARNUNG Risiken beim Einsetzen einer Übertragungskarte Durch das Einlegen einer Memory Card startet die CPU neu und wertet die Karte aus, was sich auf den Betrieb eines Online-Prozesses oder einer Maschine auswirken kann.
  • Seite 107: Programmkarte

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Siehe auch Vorgehensweise bei verlorenem Passwort (Seite 114) 4.4.14.6 Programmkarte ACHTUNG Risiken im Zusammenhang mit elektrostatischer Entladung Elektrostatische Entladungen können die Memory Card oder den dafür vorgesehenen Schacht in der CPU beschädigen. Bei Beschädigung kann es zu Fehlfunktion oder Betriebsunfähigkeit des Modulschachts oder der Memory Card kommen.
  • Seite 108 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur HINWEIS Wenn Sie eine leere Memory Card in die CPU stecken, kopiert die CPU das Programm und die Forcewerte vom internen Speicher in die Memory Card. Nach Abschluss des Kopiervorgangs wird das Programm im internen Ladespeicher gelöscht. Wenn Sie die CPU vor dem Einsetzen der Memory Card ausgeschaltet haben, geht die CPU dann in den konfigurierten Betriebszustand für den Anlauf (Seite 104).
  • Seite 109 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4. Wählen Sie im Dialog "Memory Card" in der Klappliste "Kartentyp" die Option "Programm" aus. 5. Fügen Sie das Programm hinzu, indem Sie in der Projektnavigation die CPU (z.B. PLC_1 [CPU 1214C DC/DC/DC]) auswählen und mit der Maus auf die Memory Card ziehen. (Alternativ können Sie die CPU kopieren und in die Memory Card einfügen.) Durch Kopieren der CPU in die Memory Card wird der Dialog "Vorschau laden"...
  • Seite 110: Karte Für Firmware-Aktualisierung

    HINWEIS Sie können eine S7-1200 CPU nicht auf die Firmware S7-1200 G2 aktualisieren. Firmware-Updates stehen auf der Website Siemens Industry Online Support (https://support.industry.siemens.com/ww/de) zur Verfügung. Gehen Sie auf dieser Website zu "Downloads". Von dort suchen Sie nach dem spezifischen Modultyp, den Sie aktualisieren möchten.
  • Seite 111: Firmware-Update Herunterladen Und Installieren

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur Alternativ können Sie die Website für Downloads (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/13639/dl) direkt aufrufen. Filtern Sie die Downloads nach der S7-1200 G2 oder einer bestimmten Artikelnummer. ACHTUNG Risiken im Zusammenhang mit elektrostatischer Entladung Elektrostatische Entladungen können die Memory Card oder den dafür vorgesehenen Schacht in der CPU beschädigen.
  • Seite 112: Firmware-Update Installieren

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur HINWEIS Legen Sie nicht mehrere Firmware-Updates für die gleiche Artikelnummer (MLFB) auf Ihrer Memory Card ab. Werden mehrere Updates für die gleiche Artikelnummer auf der Memory Card abgelegt, schlägt das Firmware-Update fehl. Sie können mehrere Firmware-Updates für unterschiedliche Artikelnummern (MLFB) auf einer Memory Card ablegen.
  • Seite 113: Memory Card Zum Schützen Vertraulicher Plc-Konfigurationsdaten

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 4.4.14.8 Memory Card zum Schützen vertraulicher PLC-Konfigurationsdaten Sie können eine SIMATIC Memory Card zum Festlegen oder Ändern des Passworts zum Schutz vertraulicher PLC-Konfigurationsdaten verwenden. ACHTUNG Risiken im Zusammenhang mit elektrostatischer Entladung Elektrostatische Entladungen können die Memory Card oder den dafür vorgesehenen Schacht in der CPU beschädigen.
  • Seite 114: Vorgehensweise Bei Verlorenem Passwort

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.4 Programmstruktur 3. Erstellen Sie einen Ordner im Stammverzeichnis der Memory Card mit dem Namen: SET_PWD.S7S. 4. Erstellen Sie im Ordner "SET_PWD.S7S" eine Textdatei mit dem Namen "PWD.TXT". Die Datei muss "PWD.TXT" heißen. Geben Sie Ihr Passwort zum Schutz vertraulicher PLC-Konfigurationsdaten als Textinhalt der Datei ein.
  • Seite 115: Memory Card Zum Kopieren Von Lizenzbedingungen Und Urheberrechten Von Der Cpu

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.5 Benutzer und Rollen verwalten WARNUNG Risiken beim Einsetzen von Übertragungskarten Wenn Sie eine Übertragungskarte in eine laufende CPU stecken, geht die CPU in STOP. Steuerungen können bei unsicheren Betriebszuständen ausfallen und dadurch den unkontrollierten Betrieb der gesteuerten Geräte verursachen. Vergewissern Sie sich vor dem Einlegen der Memory Card, dass die CPU keinen Prozess ausführt.
  • Seite 116: Gerätekonfiguration

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration Gerätekonfiguration 4.6.1 Übersicht Sie können die Gerätekonfiguration für Ihre PLC durch Hinzufügen einer CPU und weiterer Boards und Module zu Ihrem Projekt erstellen. ① PROFINET-Port(s) der CPU (unter Klappe) ② Signalboard (SB) oder Kommunikationsboard (CB) ③...
  • Seite 117: Gerätekonfiguration

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration 4.6.2 Einfügen einer CPU Eine CPU können Sie entweder in der Portalansicht oder in der Projektansicht von STEP 7 in Ihr Projekt einfügen: • Wählen Sie in der Portalansicht das Portal "Geräte & Netze" und klicken Sie auf "Neues Gerät hinzufügen".
  • Seite 118 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration Wählen Sie im Dialog "Neues Gerät hinzufügen" die richtige Artikelnummer und Firmware-Version in der Liste aus. PLC-Security-Einstellungen für Ihre eingefügte CPU konfigurieren Wenn Sie eine S7-1200 G2 CPU einfügen, startet STEP 7 den Security-Assistenten, mit dem Sie die Security-Einstellungen für Ihre PLC einrichten können.
  • Seite 119 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration Gerätekonfiguration für die gesteckte CPU Nachdem Sie eine CPU hinzugefügt haben, erstellt STEP 7 den Baugruppenträger und zeigt die CPU in der Gerätesicht an: Nach dem Anklicken der CPU in der Gerätesicht werden die Eigenschaften der CPU im Inspektorfenster angezeigt.
  • Seite 120: Konfiguration Aus Einer Angeschlossenen Cpu Laden

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration 4.6.3 Konfiguration aus einer angeschlossenen CPU laden STEP 7 ermöglicht das Laden der Hardwarekonfiguration einer angeschlossenen CPU auf zweierlei Art: • das Laden des angeschlossenen Geräts als neue Station • das Konfigurieren einer nicht spezifizierten CPU mittels Hardwareerkennung der angeschlossenen CPU Zu beachten ist jedoch, dass im ersten Fall sowohl die Hardwarekonfiguration als auch die Software der angeschlossenen CPU geladen werden.
  • Seite 121 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration Wählen Sie im Programmiereditor im Menü "Online" den Befehl "Hardwareerkennung". Wählen Sie in der Gerätekonfiguration im Feld unterhalb der CPU "Erkennen" aus. STEP 7 erkennt dann die Konfiguration der PLC. Nachdem Sie im Online-Dialog die CPU ausgewählt und auf die Schaltfläche zum Laden geklickt haben, lädt STEP 7 die Hardwarekonfiguration einschließlich möglicher Geräte aus S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 122: Module Zur Konfiguration Hinzufügen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration der CPU. Sie können dann die Parameter für die CPU und die Module (Seite 123) konfigurieren. HINWEIS Verlängerte Einschaltzeit der CPU bei fehlenden/gezogenen Modulen Wenn die CPU eingeschaltet wird, wobei gegenüber der geladenen Konfiguration Module fehlen oder gezogen sind, führt dies zu einer verlängerten Einschaltzeit.
  • Seite 123: Konfigurieren Des Cpu-Betriebs

    Benutzern damit effektiv "Vollzugriff (kein Schutz)" (bei Verwendung einer Standard-CPU) oder "Vollzugriff inkl. Fail-safe (kein Schutz)" (bei Verwendung einer F-CPU). Die Anwender können auf die meisten CPU-Funktionen zugreifen. Deshalb empfiehlt Siemens die Deaktivierung der Zugriffssteuerung nur während der Inbetriebnahme, wobei in dieser Phase nur autorisierte Personen Zugriff auf die CPU haben dürfen.
  • Seite 124 Benutzern damit effektiv "Vollzugriff (kein Schutz)" (bei Verwendung einer Standard-CPU) oder "Vollzugriff inkl. Fail-safe (kein Schutz)" (bei Verwendung einer F-CPU). Die Anwender können auf die meisten CPU-Funktionen zugreifen. Deshalb empfiehlt Siemens die Deaktivierung der Zugriffssteuerung nur während der Inbetriebnahme, wobei in dieser Phase nur autorisierte Personen Zugriff auf die CPU haben dürfen.
  • Seite 125 Benutzern damit effektiv "Vollzugriff (kein Schutz)" (bei Verwendung einer Standard-CPU) oder "Vollzugriff inkl. Fail-safe (kein Schutz)" (bei Verwendung einer F-CPU). Die Anwender können auf die meisten CPU-Funktionen zugreifen. Deshalb empfiehlt Siemens die Deaktivierung der Zugriffssteuerung nur während der Inbetriebnahme, wobei in dieser Phase nur autorisierte Personen Zugriff auf die CPU haben dürfen.
  • Seite 126: Systemstromversorgung Konfigurieren

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration 4.6.5.1 Systemstromversorgung konfigurieren Wenn Sie Ihrer Konfiguration der S7-1200 G2 einige Module hinzufügen, berechnet das TIA Portal automatisch Ihren gesamten Leistungsverbrauch (Seite 29). Dies ermöglicht es Ihnen, den Energiebedarf einer bestimmten physischen Gerätekonfiguration im Voraus zu berechnen.
  • Seite 127 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration • E/A-Adressen: Sie können die Startadresse für die Ein- und Ausgänge des Moduls konfigurieren. Sie können außerdem die Eingänge und Ausgänge auch einem Teilprozessabbild (TPA), der automatischen Aktualisierung oder der Verwendung keines Teilprozessabbilds zuweisen. Eine Erläuterung von Prozessabbildern und Teilprozessabbildern finden Sie unter "Ausführung des Anwenderprogramms"...
  • Seite 128: Cpu Für Die Kommunikation Konfigurieren

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration 4.6.7 CPU für die Kommunikation konfigurieren Die S7-1200 G2 ist darauf ausgelegt, Ihren Kommunikations- und Netzwerkbedarf zu erfüllen, indem sie sowohl einfache als auch komplexe Netzwerke unterstützt. Die S7-1200 G2 bietet zudem Werkzeuge, die es Ihnen ermöglichen, mit anderen Geräten zu kommunizieren, die möglicherweise eigene Kommunikationsprotokolle nutzen.
  • Seite 129 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration Damit eine Verbindung zu Ihrer CPU hergestellt werden kann, müssen Ihre ausgewählte Netzwerkschnittstelle und die CPU in derselben Netzwerkklasse und im selben Subnetz sein. Sie können Ihre Netzwerkschnittstelle entweder so einstellen, dass sie zur Standard-IP-Adresse der CPU passt, oder Sie können die IP-Adresse der CPU so ändern, dass sie zur Netzwerkklasse und dem Subnetz Ihrer Netzwerkschnittstelle passt.
  • Seite 130: Uhrzeitsynchronisation

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.6 Gerätekonfiguration Laden in die CPU Laden Sie nach der Konfiguration das STEP 7-Projekt in die CPU, um das PROFINET-Netzwerk zu testen (Seite 158). Durch diesen Ladevorgang werden alle IP-Adressen gesetzt, die als "IP-Adresse im Projekt einstellen" konfiguriert sind. 4.6.8 Uhrzeitsynchronisation Ziel der Uhrzeitsynchronisation der Echtzeituhr ist es, eine Masteruhr zu haben, mit der alle...
  • Seite 131: 4.7 Kompatibilität Zwischen Step 7-Versionen Und Der S7-1200 G2 Cpu

    Informationen und Empfehlungen in Bezug auf die Sicherheit finden Sie in unserem Whitepaper "Operational Guidelines (https://www.siemens.com/global/en/products/services/cert/news/operational-guidelines-for- industrial-security.html)" auf der Siemens-Website "Industrial Cybersecurity". HINWEIS Erhält die CPU die Uhrzeitsynchronisation von mehreren Quellen, kann dies zu Konflikten bei der Uhrzeitaktualisierung führen. Die Uhrzeitsynchronisation von mehreren Quellen kann auf der Uhrzeit basierende Anweisungen und Ereignisse beeinträchtigen.
  • Seite 132 PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.7 Kompatibilität zwischen STEP 7-Versionen und der S7-1200 G2 CPU Sie können ein Projekt im TIA Portal V20 über ein V13 SP2-Projekt oder ein späteres Projekt öffnen und ein Upgrade des Projekts auf V20 durchführen. Die Dialoge im TIA Portal leiten Sie beim Upgrade des Projekts an, sofern dies möglich ist.
  • Seite 133: Anweisungssatz

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.8 Anweisungssatz Anweisungssatz 4.8.1 Unterstützte Programmiersprachen STEP 7 bietet die folgenden Standard-Programmiersprachen für die S7-1200 G2: • KOP (Kontaktplan) ist eine grafische Programmiersprache. Die Darstellung beruht auf Schaltplänen. • FUP (Funktionsplan) ist eine Programmiersprache, die auf den grafischen Logiksymbolen der Booleschen Algebra basiert.
  • Seite 134: Basisanweisungen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.8 Anweisungssatz 3. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus: – Wählen Sie die individuelle Anweisung aus und drücken Sie F1. – Wenn Sie die Maus über eine individuelle Anweisung bewegen, wird ein TIA Portal Tool-Tipp angezeigt. Wenn Sie den Tool-Tipp anklicken oder weiter mit der Maus über die Anweisung fahren, liefert ein kaskadierter Tool-Tipp einen Link zum entsprechenden Thema der Anweisung im TIA Portal Informationssystem.
  • Seite 135: Erweiterte Anweisungen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.8 Anweisungssatz • Verschieben – Kopieren von Datenelementen in eine neue Adresse im Speicher und Umwandeln von Daten von einem Datentyp in einen anderen. • Umwandlungen – Umwandlung von einem Datentyp in einen anderen, Skalierung und Rundung einer Gleitpunktzahl auf die nächste Ganzzahl.
  • Seite 136: Arbeiten Mit Datenprotokollen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.8 Anweisungssatz • Diagnostik – Auslesen von Status- und Diagnoseinformationen. Erzeugung von Diagnoseinformationen für Fremdkomponenten. • Impuls – Steuerung der Funktionen zur Impulsdauermodulation (PWM) und zur Impulsfolge (PTO). • Rezepte und Datenprotokolle – Importieren und Exportieren von Rezepten –...
  • Seite 137: Technologieanweisungen

    PLC-Konzepte, Konfiguration und Programmierung 4.8 Anweisungssatz HINWEIS Verwaltung von Datenprotokollen Speichern Sie maximal 1000 Datenprotokolle in einem Dateisystem. Bei Überschreiten dieser Anzahl kann es passieren, dass der Webserver nicht mehr genügend CPU-Ressourcen zur Verfügung hat, um die Datenprotokolle anzuzeigen. Stellen Sie über die Verwaltung Ihrer Datenprotolle sicher, dass Sie lediglich die erforderliche Anzahl Datenprotokolle speichern und die maximale Anzahl von 1000 Datenprotokollen nicht überschreiten.
  • Seite 138: Kommunikationsanweisungen

    Ordnergruppen: Die Anweisungen in diesen Ordnern ermöglichen es Ihnen, Folgendes zu tun: • SIMATIC Ident – Schnittstelle mit Siemens Hochfrequenz (RF) und optischer Identifizierung • SINAMICS – Steuerung der virtuellen Feldgeräte von Siemens (VFD). • Erweiterungen der Energy Suite – Berechnung von Energiedaten. Erstellen eines Energieberichts als Datenprotokoll.
  • Seite 139: Kommunikation

    Kommunikation Überblick Die S7-1200 G2 bietet mehrere Arten der Kommunikation zwischen CPUs und Programmiergeräten, HMI-Geräten und anderen CPUs. PROFINET PROFINET (www.us.profinet.com) (PN) wird für den Austausch von Daten über das STEP 7-Programm mit anderen Kommunikationspartnern über Ethernet verwendet. Bei der S7-1200 G2 unterstützt PROFINET 31 IO-Geräte mit maximal 512 Submodulen und Folgendes: •...
  • Seite 140: Netzwerksicherheit

    Informationen und Empfehlungen in Bezug auf die Sicherheit finden Sie in unserem Whitepaper "Operational Guidelines (https://www.siemens.com/global/en/products/services/cert/news/operational-guidelines-for- industrial-security.html)" auf der Siemens-Website "Industrial Cybersecurity". Sichere Kommunikation Bei den S7‑1200 G2 CPUs ist die sichere Kommunikation zwischen PLCs und dem TIA Portal, SIMATIC Automation Tool und HMI-Geräten implementiert. Diese Implementierung verwendet den Industriestandardprotokoll TLS 1.3 (Transport Layer Security).
  • Seite 141: Weitere Informationen

    Kommunikation 5.3 Kommunikationsprotokolle und Ports für die Ethernet-Kommunikation Weitere Informationen Weitere Einzelheiten über die Implementierung von Secure Communication finden Sie im TIA Portal Informationssystem. Weiterführende Informationen über Zertifikate finden Sie insbesondere in den folgenden Themen im TIA Portal Informationssystem: • Vertraulichkeit durch Verschlüsselung •...
  • Seite 142 Kommunikation 5.3 Kommunikationsprotokolle und Ports für die Ethernet-Kommunikation Port(s) Richtung Protokoll Anwen­ Beschreibung Standardeinstellung/Hinweise dung Eingehend/ Modbus Modbus/TCP wird von Standardeinstellung: Deaktiviert. Ausgehend MB_CLIENT/MB_SERVER-Anweisun­ Aktivierbar über Modbus-Anweisun­ gen im STEP 7-Programm verwen­ gen im STEP 7-Projekt. Port 502 ist det. der Standardport für Modbus, als Portnummern können jedoch über die Modbus-Anweisungen im STEP 7-Programm auch andere Wer­...
  • Seite 143: Asynchrone Kommunikationsverbindungen

    Kommunikation 5.4 Asynchrone Kommunikationsverbindungen Tabelle 5-3  Von S7-1200 G2 in der Sicherungs- und Netzwerkschicht (Schichten 2 und 3) des OSI-Modells verwendete Proto­ kolle. Protokoll Richtung Ethertyp Beschreibung PROFINET DCP Eingehend/Ausgehend 0x8892 DCP wird von PROFINET verwendet, um PROFINET-Geräte zu er­ kennen und Grundeinstellungen bereitzustellen. DCP verwendet folgende speziellen Multicast-MAC-Adressen: 01-0E-CF-00-00-00 und 01-0E-CF-00-00-01.
  • Seite 144 Kommunikation 5.4 Asynchrone Kommunikationsverbindungen Verfügbare Verbindungen Die CPU unterstützt eine festgelegte maximale Anzahl gleichzeitiger, asynchroner Kommunikationsverbindungen für PROFINET; diese Werte können Sie nicht ändern. Sie können die "frei verfügbaren Verbindungen" konfigurieren, um die Anzahl der Verbindungen in jeder Kategorie nach dem Bedarf Ihrer Anwendung zu erhöhen. Einige Verbindungstypen haben eine feste Anzahl reservierter Ressourcen (auch "garantiert"...
  • Seite 145: Unterstützte Zertifikate

    CPU-Kommunikation Die CPU kann mit folgenden Geräten kommunizieren: • Andere CPUs • Programmiergeräte • HMI-Geräte • Siemens-fremde Geräte über Standard-TCP-Kommunikationsprotokolle Beispielsweise sind folgende Verbindungen möglich: Mit der CPU verbundenes Programmiergerät (Seite 168) S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 146: Ethernet-Switch

    Kommunikation 5.6 PROFINET Mit der CPU verbundenes HMI-Gerät (Seite 172) Zwei miteinander verbundene CPUs (Seite 173) Ethernet-Switch Die S7-1200 G2 CPUs haben einen integrierten Ethernet-Switch mit 2 Ports. Diese integrierten Switches können Sie nutzen, um ein Netzwerk zu erstellen. Beispielsweise sind folgende Verbindungen möglich: Mehrere mit einem HMI-Gerät verbundene CPUs über den integrierten Ethernet-Switch mit 2 Ports Mehrere mit einem HMI-Gerät verbundene CPUs über einen externen Ethernet-Switch...
  • Seite 147: Netzwerkverbindung Erstellen

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.2 Netzwerkverbindung erstellen In der Netzsicht der Gerätekonfiguration können Sie die Netzwerkverbindungen zwischen den Geräten in Ihrem Projekt herstellen. 1. Wählen Sie die "Netzwerkansicht" für die Anzeige der Geräte, die verbunden werden sollen. 2. Wählen Sie in der Symbolleiste der Netzsicht das Register "Verbindungen" und dort im Dropdown-Menü...
  • Seite 148: Verbindungspfad Zwischen Lokaler Und Partner-Cpu Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET Nach dem Herstellen der Netzwerkverbindung können Sie im Register "Eigenschaften" des Inspektorfensters die Netzwerkparameter konfigurieren. 5.6.3 Verbindungspfad zwischen lokaler und Partner-CPU konfigurieren Eine Verbindung zwischen lokaler CPU und entfernter Partner-CPU definiert eine logische Zuweisung von zwei Kommunikationspartnern für die Herstellung von Kommunikationsdiensten.
  • Seite 149: Ip-Adressen Zuweisen

    Kommunikation 5.6 PROFINET HINWEIS Der CPU werden drei sequenzielle MAC-Adressen zugewiesen: • Die niedrigste Nummer, die auf die CPU aufgedruckt ist, steht für die X1-Schnittstelle. • Die nächsthöhere Nummer steht für den Port P1R. • Die höchste Nummer steht für Port P2R. Die untergeordneten Protokolle (Seite 182) erfordern die MAC-Adressen für P1R und P2R.
  • Seite 150 Webserver-Anwender über Rechte zum Ändern von PLC-Daten und zum Ausführen von Funktionen verfügen. Unbefugter Zugriff auf die CPU kann den Prozessbetrieb stören. Siemens empfiehlt, die folgenden Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten: • Aktivieren Sie unter "Schutz & Security > Zugriffssteuerung" die Zugriffssteuerung. • Aktivieren Sie nicht den Benutzer "Anonymous".
  • Seite 151: Ip-Adresse Und Mac-Adresse Ihrer Netzwerkschnittstelle Prüfen

    Kommunikation 5.6 PROFINET 8. Wählen Sie "IP-Adresse automatisch beziehen" oder "Folgende IP-Adresse verwenden", um eine statische IP-Adresse einzugeben, aus. Wenn Sie "Folgende IP-Adresse verwenden" gewählt haben, stellen Sie die IP-Adresse und Subnetzmaske ein: – Stellen Sie die IP-Adresse so ein, dass die gleiche Netzwerk-ID und die gleiche Subnetzmaske wie die CPU verwendet werden.
  • Seite 152 Kommunikation 5.6 PROFINET 3. Doppelklicken Sie auf "Erreichbare Teilnehmer aktualisieren". Wenn STEP 7 statt einer IP-Adresse eine MAC-Adresse anzeigt, wurde keine IP-Adresse zugewiesen. Gehen Sie zur Zuweisung einer IP-Adresse wie folgt vor: 1. Erweitern Sie die PLC, der Sie eine IP-Adresse zuweisen möchten. 2.
  • Seite 153: Ip-Adresse Für Eine Cpu In Ihrem Projekt Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET 4. Geben Sie im Feld "IP-Adresse" Ihre neue IP-Adresse ein und klicken Sie dann auf "IP-Adresse zuweisen". Um zu überprüfen, ob STEP 7 der CPU die neue IP-Adresse zugewiesen hat, klicken Sie doppelt auf "Erreichbare Geräte aktualisieren". Hier sollte nun die IP-Adresse angezeigt werden, die Sie konfiguriert haben.
  • Seite 154 Kommunikation 5.6 PROFINET Die einzige Verbindung zwischen verschiedenen Subnetzen läuft über einen Router. Sie müssen einen IP-Router verwenden, wenn Sie mehr als ein Subnetz nutzen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Subnetz in Ihrem STEP 7-Projekt einzustellen: 1. Wählen Sie das Register "Eigenschaften" in der Gerätekonfiguration. 2.
  • Seite 155 Kommunikation 5.6 PROFINET Wählen Sie alternativ das Optionskästchen neben "Router verwenden" aus und geben Sie die IP-Adresse des Routers ein, wenn Ihr Netzwerk einen Router verwendet. Tabelle 5-4  Parameter für die IP-Adresse Protokoll Parameter Beschreibung IP-Adresse im Pro­ IP-Adresse Zugewiesene IP-Adresse der CPU jekt festlegen Subnetzmaske Zugewiesene Subnetzmaske...
  • Seite 156 Kommunikation 5.6 PROFINET HINWEIS Durch diesen Ladevorgang werden alle IP-Adressen gesetzt, die als "IP-Adresse im Projekt einstellen" konfiguriert sind. Wenn die CPU keine vorkonfigurierte IP-Adresse besitzt, laden Sie sie mit der MAC-Adresse des Zielgeräts auf das zugängliche Gerät herunter. Ist Ihre CPU an einen Router oder ein Netzwerk angeschlossen, so muss auch die IP-Adresse des Routers eingegeben werden.
  • Seite 157 Kommunikation 5.6 PROFINET Konfigurieren des PROFINET-Ports Standardmäßig konfiguriert die CPU die Ports der PROFINET-Schnittstelle für die Autonegotiation, eine Funktion, die es angeschlossenen Geräten ermöglicht, automatisch die bestmöglichen Parameter für die Kommunikation zu ermitteln und zu konfigurieren. Damit die Autonegotiation einwandfrei funktioniert, müssen Sie beide Stationen für die Autonegotiation einrichten.
  • Seite 158: Testen Des Profinet-Netzwerks

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.6 Testen des PROFINET-Netzwerks Laden Sie das Projekt (Seite 128) nach Abschluss der Konfigurierung in die CPU. Im Dialog "Erweitertes Laden" auf angeschlossene Netzwerkgeräte abfragen Die S7-1200 G2 CPU Funktion "Laden in Gerät" und ihr erweiterter Dialog "Erweitertes Laden" zeigen alle erreichbaren Netzwerkgeräte an und zeigen an, ob allen Geräten eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen wurde.
  • Seite 159: Anlaufzeit, Benennung Und Adresszuweisung Von Profinet-Geräten

    Kommunikation 5.6 PROFINET Enthält diese Liste nicht das erforderliche Netzwerkgerät, so wurde die Kommunikation mit diesem Gerät unterbrochen. Das Gerät und das Netzwerk sind dann auf Hardware- und/oder Konfigurationsfehler zu überprüfen. 5.6.7 Anlaufzeit, Benennung und Adresszuweisung von PROFINET-Geräten PROFINET IO kann die Anlaufzeit für Ihr System verlängern (Konfigurationszeit). Ein größere Anzahl von Geräten und langsame Geräte wirken sich auf die Zeitdauer aus, die die Umschaltung in RUN benötigt.
  • Seite 160: Offene Benutzerkommunikation

    Informationen und Empfehlungen in Bezug auf die Sicherheit finden Sie in unserem Whitepaper "Operational Guidelines (https://www.siemens.com/global/en/products/services/cert/news/operational-guidelines-for- industrial-security.html)" auf der Siemens-Website "Industrial Cybersecurity". Durch eine solche Übernahme der Prozesskontrolle kann es zu lebensgefährlichen Verletzungen oder Sachschäden kommen. Der Vorteil des NTP-Modus ist, dass er Zeit für die subnetzübergreifende Synchronisierung gestattet.
  • Seite 161: Tcp, Iso On Tcp Und Udp

    Kommunikation 5.6 PROFINET Tabelle 5-5  Protokolle und Kommunikationsanweisungen Protokoll Verwendungsbei­ Eintragen der Daten
 in den Emp­ Kommunikationsanweisun­ Adressierungsart spiele fangsbereich TCP (Seite CPU-zu-CPU-Kom­ Ad-hoc-Modus (Seite 163) Nur TRCV_C und TRCV Weist den lokalen Gerä­ 161) munikation ten (aktiv) und Partner­ Datenempfang mit angegebener TSEND_C, TRCV_C, TCON, Transport von Te­...
  • Seite 162: Iso On Tcp

    Kommunikation 5.6 PROFINET ISO on TCP International Organization for Standardization (ISO) on Transport Control Protocol (TCP), allgemein bekannt als "ISO on TCP" wird von RFC 1006 (https://www.rfc- editor.org/info/rfc1006) als ein Verfahren beschrieben, das es ermöglicht, ISO-Anwendungen ins TCP/IP-Netzwerk zu übernehmen. Dieses Protokoll hat die folgenden Merkmale und Funktionen: •...
  • Seite 163: Ad-Hoc-Modus

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.9.3 Ad-hoc-Modus Typischerweise empfangen die Protokolle TCP und ISO-on-TCP Datenpakete mit fest angegebener Länge von 1 bis 8192 Byte. Die Kommunikationsanweisungen TRCV_C und TRCV jedoch bieten auch einen Ad-hoc-Kommunikationsmodus, in dem Datenpakete variabler Länge von 1 bis 1460 Byte empfangen werden können. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Anweisungen im Ad-hoc-Modus finden Sie unter "TRCV_C: Informationen über Ethernet empfangen"...
  • Seite 164: Verbindungs-Ids Für Anweisungen Für Die Offene Benutzerkommunikation

    Kommunikation 5.6 PROFINET HINWEIS Auswahl einer Anweisung nach PLC-Familie Wenn das TIA Portal-Informationssystem eine Anweisung je nach PLC-Familie in den Tool-Tipps oder im Inhaltsverzeichnis unterschiedlich darstellt, wählen Sie das Anweisungsthema aus, das als Option für die S7-1500 angeboten wird. 5.6.9.5 Verbindungs-IDs für Anweisungen für die offene Benutzerkommunikation Erstellen Sie einen Instanz-Datenbaustein, um den Kommunikationskanal (oder die Verbindung) zwischen den Geräten zu konfigurieren, indem Sie die Anweisung TSEND_C,...
  • Seite 165: Transport Layer Security (Tls)

    Kommunikation 5.6 PROFINET Weitere Informationen finden Sie bei den folgenden Themen im Bereich "Nutzung der offenen Benutzerkommunikation > Verbindungsparameter" im TIA Portal Informationssystem: • Verbindungsparameter nach TCON_Param • Verbindungsparameter nach TCON_IP_v4 • Verbindungsparameter nach TCON_QDN (S7-1500) • Verbindungsparameter nach TCON_QDN_SEC (S7-1500) •...
  • Seite 166: Ouc-Verbindung Im Tia Portal Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET 3. Wählen Sie im Dropdown-Menü "DNS-Server im Projekt einstellen" aus. 4. Klicken Sie in der Tabelle mit der Serverliste auf "<Neu hinzufügen>" und geben Sie die IP-Adresse Ihres DNS-Servers ein. 5.6.9.9 OUC-Verbindung im TIA Portal konfigurieren Vollständige Informationen zur Konfigurierung einer Verbindung für die offene Benutzerkommunikation in STEP 7 finden Sie bei den folgenden Themen und Kapiteln unter "Nutzung der Open User Communication"...
  • Seite 167 Kommunikation 5.6 PROFINET Eingangsparameter ID Der Parameter ID ist ein Verweis auf die "Lokale ID (hex):" in der "Netzwerksicht" von "Geräte und Netzwerke" in STEP 7 und die ID gehört zu dem Netzwerk, das Sie für diesen Kommunikationsbaustein verwenden möchten. Die ID muss mit der zugehörigen Parameter-ID in der lokalen Verbindungsbeschreibung übereinstimmen.
  • Seite 168: Eingeschränkte Tsaps Oder Portnummern Für Passive Iso- Und Tcp-Kommunikation

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.9.11 Eingeschränkte TSAPs oder Portnummern für passive ISO- und TCP-Kommunikation Wenn Sie mit der Anweisung TCON eine passive Kommunikationsverbindung einrichten und aufbauen, dürfen die folgenden eingeschränkten Portadressen nicht verwendet werden: • ISO TSAP (passiv): – 01.00, 01.01, 02.00, 02.01, 03.00, 03.01 –...
  • Seite 169: Anschlussbelegung Profinet-Schnittstellenport X1

    Kommunikation 5.6 PROFINET 3. Schließen Sie das Ethernet-Kabel an das Programmiergerät an. ① PROFINET-Ports Anschlussbelegung PROFINET-Schnittstellenport X1 Die S7-1200 G2 CPUs werden über eine Standard-RJ45-Buchse mit dem PROFINET-Netzwerk verbunden. Alle S7-1200 G2 CPUs haben zwei Anschlüsse, aber eine Schnittstelle. Die Anschlussbelegung ist für alle CPUs gleich.
  • Seite 170: Konfigurieren Der Geräte

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.10.2 Konfigurieren der Geräte Wenn Sie bereits ein Projekt mit einer CPU angelegt haben, öffnen Sie Ihr Projekt in STEP 7. Sonst legen Sie ein Projekt an und fügen eine CPU (Seite 117) in den Baugruppenträger ein. Autonegotiation Wenn durch die Konfiguration des Ports die Autonegotiation aktiviert ist, erkennt die S7-1200 G2 CPU automatisch den Kabeltyp und tauscht gegebenenfalls die...
  • Seite 171: Ip-Adressen Zuweisen

    Kommunikation 5.6 PROFINET Im Dialog "Erweitertes Laden" auf angeschlossene Netzwerkgeräte abfragen Die Funktion "Laden in Gerät" der CPU und der zugehörige Dialog "Erweitertes Laden" kann alle erreichbaren Netzwerkgeräte anzeigen und zusätzlich angeben, ob allen Geräten eindeutige IP-Adressen zugeordnet wurden. Um alle erreichbaren und verfügbaren Geräte mit ihren zugewiesenen MAC- oder IP-Adressen anzuzeigen, wählen Sie "Alle erreichbaren Geräte anzeigen"...
  • Seite 172 Kommunikation 5.6 PROFINET Die S7-1200 G2 CPU unterstützt die folgenden PROFINET-Kommunikationsverbindungen mit HMIs. Berücksichtigen Sie beim Einrichten der Kommunikation zwischen CPUs und HMIs Folgendes: Konfiguration/Setup: • Der PROFINET-Port der CPU muss für die Verbindung mit der HMI konfiguriert sein. • Die HMI muss eingerichtet und konfiguriert sein. •...
  • Seite 173: Unterstützte Hmi-Verbindungsmechanismen

    Kommunikation 5.6 PROFINET Unterstützte HMI-Verbindungsmechanismen Ihre HMI-Kommunikationseinstellungen können Sie in der "Gerätekonfiguration" Ihrer CPU unter "Schutz & Security > Verbindungsmechanismen" konfigurieren. Die S7-1200 G2 unterstützt die folgenden HMI-Verbindungsmechanismen je nach der Art des Panels: Art des Panels Von der S7-1200 G2 unterstützte HMI-Verbindungsmechanismen Basic Panel GET/PUT (Seite 192) Sichere Kommunikation für PG/PC und HMI...
  • Seite 174: Verbindungsparameter Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET Kommunikation zwischen zwei CPUs konfigurieren Um die Kommunikation zwischen zwei CPUs zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Hardware-Kommunikationsverbindung herstellen (Seite 168). Eine PROFINET-Schnittstelle stellt die physische Verbindung zwischen zwei CPUs her. Da in der CPU die Auto-Cross-Over-Funktionalität implementiert ist, kann für die Schnittstelle ein Standard- oder Crossover-Ethernet-Kabel verwendet werden.
  • Seite 175: Sende- Und Empfangsparameter Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.11.2 Sende- und Empfangsparameter konfigurieren Kommunikationsbausteine (zum Beispiel TSEND_C und TRCV_C) dienen dazu, eine Verbindung zwischen zwei CPUs herzustellen. Damit die PROFINET-Kommunikation von den CPUs aufgenommen werden kann, müssen die Parameter zum Senden und Empfangen von Meldungen eingerichtet werden. Weitere Informationen zur Konfigurierung der Anweisungen TSEND_C und TRCV_C finden Sie unter den folgenden Themen unter Open User Communication im TIA Portal Informationssystem:...
  • Seite 176: Cpus Und Gerätename Zuweisen

    Kommunikation 5.6 PROFINET Sie können auch zum Fenster "Geräte und Netze" gehen und dort in der "Netzsicht" die Geräte in Ihrem Projekt vernetzen: 1. Um eine PROFINET-Verbindung zu erstellen, klicken Sie auf das grüne Feld (PROFINET) auf dem ersten Gerät und ziehen eine Linie zum PROFINET-Feld auf dem zweiten Gerät. 2.
  • Seite 177: Ip-Adressen Zuweisen

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.12.3 IP-Adressen zuweisen In einem PROFINET-Netzwerk benötigt jedes Gerät eine IP-Adresse (Internet-Protocol-Adresse). Beachten Sie folgende Hinweise: • Wenn Sie Programmier- oder andere Netzwerkgeräte nutzen, die eine integrierte Adapterschnittstelle mit Anschluss an Ihr Anlagen-LAN oder eine Ethernet-USB-Adapterkarte mit Anschluss an ein getrenntes Netzwerk verwenden, müssen diesen Geräten IP-Adressen zugewiesen werden.
  • Seite 178: Cpu Und Profinet I-Device Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET Tabelle 5-8  PROFINET IO-Zykluszeit für das ET200SP konfigurieren ET 200SP PROFINET IO-Device Dialogfeld "ET 200SP PROFINET IO-Zyklus" 5.6.13 CPU und PROFINET I-Device konfigurieren 5.6.13.1 I-Device-Funktionalität Eine CPU mit I-Device-Funktion wird als "I-Device" bezeichnet. Die Funktion "I-Device" (intelligentes IO-Gerät) der CPU erleichtert den Datenaustausch mit einem IO-Controller und den Betrieb der CPU z. B.
  • Seite 179: Eigenschaften Und Vorteile Des I-Device

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.13.2 Eigenschaften und Vorteile des I-Device Das I-Device ermöglicht es Ihnen, STEP 7-Automatisierungsprojekte zwischen Erstellern und Benutzern zu trennen, wobei die GSD-Datei als Schnittstelle zwischen diesen Projekten dient. Auf diese Weise wird durch eine standardisierte Schnittstelle eine Verbindung zu Standard-IO-Controllern hergestellt.
  • Seite 180: Merkmale Eines I-Device

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.13.3 Merkmale eines I-Device Ein I-Device wird in einem E/A-System wie ein Standard-IO-Gerät eingefügt. I-Device ohne untergeordnetes PROFINET IO-System Das I-Device hat keine eigene dezentrale Peripherie. Die Konfiguration und Parametrierung eines I-Device als IO-Gerät sind die gleichen wie bei einem dezentralen E/A-System (zum Beispiel ET 200).
  • Seite 181 Kommunikation 5.6 PROFINET Das untergeordnete E/A-System kann wiederum eigene I-Devices enthalten. Dies ermöglicht hierarchisch aufgebaute E/A-Systeme. S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 182: Datenaustausch Zwischen Über- Und Untergeordnetem E/A-System

    Kommunikation 5.6 PROFINET Beispiel: I-Device als IO-Gerät und IO-Controller Dieses Beispiel erklärt die Nutzung eines I-Device als IO-Gerät und IO-Controller bei einem Druckprozess. Das I-Device steuert eine Teilanlage (einen Teilprozess). Eine von mehreren Teilanlagen wird beispielsweise verwendet, um zusätzliche Blätter wie Flyer oder Broschüren in ein Paket mit Druckerzeugnissen einzufügen.
  • Seite 183 Kommunikation 5.6 PROFINET Sie können Ihr System entsprechend konfigurieren, um diese Bedingung für den allgemeinen Fall des I-Device (nicht freigegebenes I-Device) zu vermeiden. Hierfür löschen Sie die Transferbereiche der Eingänge für das I-Device in einem OB für Baugruppenträger- oder Stationsausfall für ein kommendes Ereignis. Gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 184: Datenaustausch

    Kommunikation 5.6 PROFINET Datenaustausch Der Datenaustausch zwischen über- und untergeordneten E/A-Systemen läuft wie folgt ab: ① Datenaustausch zwischen übergeordnetem IO-Controller und IO-Device über PROFINET. ② Datenaustausch zwischen übergeordnetem IO-Controller und I-Device über PROFINET. Der Datenaustausch zwischen einem übergeordneten IO-Controller und einem I-Device beruht auf der üblichen Beziehung zwischen IO-Controller und IO-Gerät.
  • Seite 185: I-Device Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.13.5 I-Device konfigurieren Sie haben zwei Möglichkeiten für die Konfigurierung: • Konfiguration eines I-Device in einem Projekt • Konfiguration eines I-Device, das in einem anderen Projekt oder Engineering-System verwendet wird In STEP 7 können Sie ein I-Device für ein anderes Projekt oder ein anderes Engineering-System konfigurieren, indem Sie ein konfiguriertes I-Device in eine GSD-Datei exportieren.
  • Seite 186 Kommunikation 5.6 PROFINET 6. Wählen Sie in der Klappliste "Zugewiesener IO-Controller" den IO-Controller aus. Nachdem Sie den IO-Controller ausgewählt haben, werden in der Netzsicht die Vernetzung und das IO-System zwischen beiden Geräten angezeigt. 7. Über das Kontrollkästchen "Parametrierung der PN-Schnittstelle durch übergeordneten IO-Controller"...
  • Seite 187: Shared-Device-Funktion

    Kommunikation 5.6 PROFINET 9. Für jeden Transferbereich wird unter "I-Device-Kommunikation" ein eigener Eintrag angelegt. Wenn Sie einen dieser Einträge auswählen, können Sie die Details des Transferbereichs anpassen, sie korrigieren und Kommentare dazu eingeben. HINWEIS Wenn Sie eine S7-1200 G2 als I-Device konfigurieren, beträgt die maximale Größe eines Übertragungsbereichs 1024 Eingangs- oder Ausgangsbytes.
  • Seite 188: Weitere Informationen

    Kommunikation 5.6 PROFINET Wenn einer der oder beide IO-Controller keine SIMATIC CPUs ist/sind, nutzen Sie für den Konfigurierungsprozess eine GSD-Datei. Weitere Informationen finden Sie unter "Ein Shared Device konfigurieren (GSD-Konfigurierung)" im TIA Portal Informationssystem. ① PROFINET ② Logische Zuweisung Weitere Informationen Weitere Informationen zur Shared-Device-Funktion finden Sie unter "PROFINET IO konfigurieren >...
  • Seite 189: Medienredundanzprotokoll (Mrp)

    Kommunikation 5.6 PROFINET 5.6.15 Medienredundanzprotokoll (MRP) Die S7-1200 G2 CPUs unterstützen die Funktion des Medienredundanzprotokolls (MRP) und der Einstellung des MRP-Rings entweder als "Manager" oder als "Client": Medienredundanzpro­ CPU als Client CPU als Manager oder tokoll Manager (Auto) Funktionalität Muss in einem MRP-Ring betrieben Muss MRP-Pakete im Netzwerk sen­...
  • Seite 190: Mrpd Konfigurieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET MRPD konfigurieren Sie brauchen MRPD in STEP 7 nicht zu aktivieren. Die Funktion steht automatisch zur Verfügung, sobald alle Anforderungen für MRPD erfüllt sind. 5.6.17 Isochrones Real-Time PROFINET (IRT) Die S7-1200 G2 CPUs unterstützen isochrones Real-Time PROFINET (IRT). IRT ist ein Übertragungsverfahren, das PROFINET-Geräte mit sehr hoher Genauigkeit synchronisiert.
  • Seite 191: Snmp Über Die Gerätekonfiguration Aktivieren Und Deaktivieren

    Kommunikation 5.6 PROFINET SNMP nutzt das UDP-Transportprotokoll und hat zwei Netzwerkkomponenten: • SNMP-Manager: Überwacht die Netzwerkteilnehmer. • SNMP-Client: Erfasst die verschiedenen netzwerkspezifischen Informationen in den einzelnen Netzwerkteilnehmern und speichert sie in strukturierter Form in der Management Information Base (MIB). Sie können diese Daten für detaillierte Netzwerkdiagnosen verwenden.
  • Seite 192: S7-Kommunikation

    Kommunikation 5.7 S7-Kommunikation SNMP über das STEP 7-Programm aktivieren und deaktivieren Weitere Informationen zur Aktivierung und Deaktivierung von SNMP in Ihrem STEP 7-Programm finden Sie in folgenden Bereichen im TIA Portal Informationssystem: • SNMP konfigurieren • Aktivierung und Deaktivierung von SNMP •...
  • Seite 193 Wenn Sie diese Arten der Kommunikation nicht schützen, können lebensgefährliche Verletzungen die Folge sein. Informationen und Empfehlungen in Bezug auf die Sicherheit finden Sie in unserem Whitepaper "Operational Guidelines (https://www.siemens.com/global/en/products/services/cert/news/operational-guidelines-for- industrial-security.html)" auf der Siemens-Website "Industrial Cybersecurity". Protokoll Das Protokoll für die S7-Kommunikation und die Kommunikationsanweisungen lauten wie folgt: Protokoll Verwendungsbei­...
  • Seite 194: S7-Verbindung Erstellen

    Kommunikation 5.7 S7-Kommunikation Anweisungen Die Anweisungen PUT und GET für die S7-Kommunikation ermöglichen es Ihnen, Daten aus einer CPU zu lesen und in eine entfernte CPU zu schreiben: Weitere Informationen zu den Anweisungen PUT und GET finden Sie im TIA Portal Informationssystem im Kapitel "S7-Kommunikation (S7-1200, S7-1500)".
  • Seite 195 Kommunikation 5.7 S7-Kommunikation Über den Dialog "Verbindungsparameter" können Sie die erforderliche S7-Verbindung und den Parameter "Verbindungs-ID", auf den der GET/PUT-Bausteinparameter "ID" verweist, konfigurieren. Der Dialog enthält Informationen zum lokalen Endpunkt, über den Sie die lokale Schnittstelle definieren können. Ferner können Sie den Partner-Endpunkt definieren. Im Dialog "Bausteinparameter"...
  • Seite 196: Parameter Verbindungs-Id

    Kommunikation 5.7 S7-Kommunikation 5.7.3.1 Parameter Verbindungs-ID Sie können die vom System definierten Verbindungs-IDs wie folgt ändern: • Änderung der aktuellen ID direkt über die GET/PUT-Anweisung. Wenn die neue ID zu einer bereits vorhandenen Verbindung gehört, wird die Verbindung geändert. • Änderung der aktuellen ID direkt über die GET/PUT-Anweisung, aber die neue ID besteht noch nicht.
  • Seite 197: Diagnoseereignisse Für Die Dezentrale Peripherie

    Kommunikation 5.9 Was tun, wenn kein Zugriff auf die CPU über die IP-Adresse möglich ist Diagnoseereignisse für die dezentrale Peripherie Wie Sie in der folgenden Tabelle sehen, unterstützt die CPU diejenige Diagnose, die für die Komponenten des dezentralen E/A-Systems konfiguriert werden kann. Jeder dieser Fehler generiert einen Protokolleintrag im Diagnosepuffer Tabelle 5-10  Umgang mit Diagnoseereignissen für PROFINET Fehlertyp...
  • Seite 198: Modbus-Kommunikation

    Kommunikation 5.10 Modbus-Kommunikation In diesen Fällen ist die CPU nicht mehr für STEP 7 erreichbar. Eine Not-IP-Adresse zuweisen Sie können unter folgenden Umständen eine Not-IP-Adresse zuweisen: • In der Gerätekonfiguration in STEP 7 ist "IP-Adresse im Projekt einstellen" für das IP-Protokoll ausgewählt.
  • Seite 199: Stationsadressen Im Modbus-Netzwerk

    Informationen und Empfehlungen in Bezug auf die Sicherheit finden Sie in unserem Whitepaper "Operational Guidelines (https://www.siemens.com/global/en/products/services/cert/news/operational-guidelines-for- industrial-security.html)" auf der Siemens-Website "Industrial Cybersecurity". Tabelle 5-11  Funktionen zum Lesen von Daten: Entfernte E/A und Programmdaten lesen Modbus-Funktionscode Funktionen zum Lesen des Servers - Standardadressierung...
  • Seite 200: Modbus Tcp

    Kommunikation 5.10 Modbus-Kommunikation durch andere Programmdaten belegt ist. Die folgende Tabelle zeigt den Nennwert des Adressbereichs. Tabelle 5-13  Modbus-Speicheradressen Station Adressbereich TCP-Station Adresse im Standardspeicher 10 K Adresse im erweiterten Speicher 64 K 5.10.1 Modbus TCP 5.10.1.1 Übersicht Modbus TCP (Transmission Control Protocol) ist ein Standardprotokoll für die Kommunikation im Netzwerk und verwendet den PROFINET-Anschluss an der CPU für die TCP/IP-Kommunikation.
  • Seite 201: Modbus Tcp, Anweisungen Und Versionen

    Kommunikation 5.10 Modbus-Kommunikation 5.10.1.2 Modbus TCP, Anweisungen und Versionen Die Modbus TCP-Anweisungen ermöglichen die Kommunikation zwischen Modbus TCP-Clients, Modbus TCP-Servern und Modbus TCP-Geräten von Fremdanbietern über einen Switch. Diese finden Sie in den folgenden Ordnern: Weitere Informationen zu den Modbus TCP-Anweisungen und ihrer Verwendung finden Sie im TIA Portal Informationssystem unter "MB_CLIENT"...
  • Seite 202: Nahfeldkommunikation (Nfc)

    Nahfeldkommunikation (NFC) Die Near Field Communication (NFC) ermöglicht es Ihnen, ein Tag in Ihrer CPU zu scannen und über die Anwendung (Seite 203) (App) S7‑1200 G2 NFC von einem Apple® iPhone® auf Informationen zuzugreifen. Öffnen Sie die App und halten Sie Ihr iPhone nahe an das NFC-Symbol auf der Frontseite der S7-1200 G2 CPU, um das NFC-Tag zu scannen (Seite 204).
  • Seite 203: Installation Und Einrichtung Der Nfc App

    6.2 Aktivierung der NFC und optionaler Einstellungen in STEP 7 Installation und Einrichtung der NFC App Suchen Sie im App Store® nach der kostenlosen App S7‑1200 G2 NFCC von Siemens. Laden Sie die App herunter und installieren Sie sie. Die App hat folgendes Symbol: Hinweis: Wenn Ihr iPhone oder die iOS-Version nicht kompatibel ist, kann die App S7‑1200 G2...
  • Seite 204: Scannen Eines Geräts Mit Der App S7-1200 G2 Nfc

    Nahfeldkommunikation (NFC) 6.3 Scannen eines Geräts mit der App S7‑1200 G2 NFC Rechte im Schreibzugriff Wenn Ihre CPU eingeschaltet ist und in Ihrem STEP 7-Projekt mit NFC konfiguriert wurde und in Ihrem Projekt auch der Schreibzugriff aktiviert ist, können Sie die App S7‑1200 G2 NFC nutzen, um Informationen in die CPU zu schreiben.
  • Seite 205: In Der App S7-1200 G2 Nfc Mit Geräten Arbeiten

    Nahfeldkommunikation (NFC) 6.4 In der App S7‑1200 G2 NFC mit Geräten arbeiten Bekanntes Problem AirDrop® ist eine iPhone-Funktion, die es Benutzern ermöglicht, Daten zwischen zwei iPhones über NFC auszutauschen. Wenn Sie die App S7‑1200 G2 NFC auf dem Bildschirm "Bereit zum Scannen" auf einem iPhone geöffnet haben und ein anderes iPhone in die Nähe bringen, verursacht AirDrop, dass Sie das blaue Häkchen bei der Meldung "NFC-Lesevorgang war erfolgreich"...
  • Seite 206: Cpu-Bedingungen Für Lese-/Schreibbefehle

    Nahfeldkommunikation (NFC) 6.5 CPU-Bedingungen für Lese-/Schreibbefehle CPU-Bedingungen für Lese-/Schreibbefehle Die App S7‑1200 G2 NFC unterstützt verschiedene Befehle zum Auslesen von Informationen aus der CPU, das Schreiben von Befehlen für die Durchführung von Vorgängen sowie das Schreiben von Daten der IP-Suite und von PROFINET-Namen in die CPU. Nutzen Sie folgenden Schlüssel, um Ihre spezifische CPU-Nutzungsbedingung festzulegen: CPU ist eingeschaltet: 1 Konfiguriert in STEP 7, NFC und Schreibzugriff aktiviert für CPU...
  • Seite 207: Fehlerbehebung

    Nahfeldkommunikation (NFC) 6.6 Fehlerbehebung S7‑1200 G2 NFC Bedienung Bedingung App-Button Zykluszeiten Lesen Lesen Lesen Nutzung des CPU-Spei­ Lesen Lesen Lesen chers Ermöglicht Ihnen Diagnosepuffer Lesen Lesen Lesen das Auslesen der Diagnose. Fehlerbehebung Wenn Sie Schwierigkeiten haben, finden Sie in der Anleitung zur Fehlerbehandlung weitere Informationen: Problem Mögliche Ursache...
  • Seite 208 Meldung "Nicht unterstütztes Sie haben ein NFC-Tag in einem Scannen Sie mit der App Gerät" wird empfangen inkompatiblen Gerät gescannt. S7‑1200 G2 NFC nur Siemens S7-1200 G2 Geräte. Passwort wird nicht akzeptiert Sie haben ein falsches Passwort Überprüfen Sie das Passwort, das eingegeben.
  • Seite 209: Webserver

    Prozessdaten lesen und schreiben können. Die S7‑1200 G2 Web-API implementiert die Funktionalität der S7‑1500 Web-API, die im Kapitel Webseiten > Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) in diesem Webserver-Handbuch (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/59193560) dokumentiert wird. Unterschiede zur S7-1500 Web-API Das Webserver-Handbuch beschreibt die Web-API-Funktionalität für S7-1500 CPUs und anderer Controller.
  • Seite 210: Zertifikatsanforderungen Für Den Webserver

    PLC-Kommunikationszertifikat und das Webserverzertifikat zu installieren oder zu exportieren, siehe Beschreibung im TIA Portal Information System, Kapitel Zertifikatsmanager. • Folgen Sie der FAQ (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/103528224) ab Schritt 2, um Zertifikate zu installieren und zu speichern und von Ihnen installierten oder aus dem TIA Portal-Projekt exportierten Zertifikaten zu vertrauen.
  • Seite 211: Bewegungssteuerung

    Bewegungssteuerung Vorstellung der Bewegungssteuerung bei der S7-1200 G2 Die Bewegungssteuerung ermöglicht das Ausführen bestimmter Aufgaben, die das Bewegen von Werkzeugen oder Materialien erfordern, wie Abfüllen, Zerspanen oder Schweißen. Maschinen- und Produktionslinien müssen immer mehr unterschiedlichen Formaten, Größen, Produkttypen und Produktionsprozessen angepasst werden. Die S7-1200 G2 Bewegungssteuerung bietet eine präzise, dynamische und einfach umzusetzende Lösung.
  • Seite 212 Bewegungssteuerung 8.2 Technologieobjekte für die Bewegungssteuerung (TOs) Ein neues Technologieobjekt erstellen Sie können Ihrem STEP 7-Projekt ein TO hinzufügen, indem Sie im Order Technologieobjekte in der Projektnavigation "Neues Objekt hinzufügen" auswählen. Konfiguration und Inbetriebnahme Innerhalb von STEP 7 gibt es mehrere Werkzeuge, um TOs in Ihrem Bewegungssteuerungsprojekt zu konfigurieren, in Betrieb zu nehmen und zu testen.
  • Seite 213: Unterstützte Tos

    Bewegungssteuerung 8.3 Anweisungen zur Bewegungssteuerung Die mit den einzelnen TOs verbundenen Kosten sind in manchen Fällen additiv. Zum Beispiel erfordert die Umsetzung einer dreiachsigen kartesischen Portal-Lösung ein Kinematik-TO, das 30 Ressourcen für die erweiterte Bewegungssteuerung kostet, und drei Positionierachsen-TOs, die jeweils 80 Ressourcen für die Bewegungssteuerung kosten. In diesem Fall belaufen sich die Gesamtkosten auf 30 erweiterte Ressourcen und 240 Bewegungsressourcen.
  • Seite 214: Unterstützte Anweisungen

    Bewegungssteuerung 8.3 Anweisungen zur Bewegungssteuerung Unterstützte Anweisungen Die folgenden MC-Anweisungen sind für die S7-1200 G2 CPU verfügbar: MC-Anweisung Bewegungssteuerung Erweiterte Bewegungs­ steuerung MC_Power ✓ MC_Reset ✓ MC_Home ✓ MC_Halt ✓ MC_MoveAbsolute ✓ MC_MoveRelative ✓ MC_MoveVelocity ✓ MC_MoveJog ✓ MC_Stop ✓ MC_SetAxisSTW ✓...
  • Seite 215: Organisationsbausteine (Obs) Zur Bewegungssteuerung

    Bewegungssteuerung 8.4 Organisationsbausteine (OBs) zur Bewegungssteuerung MC-Anweisung Bewegungssteuerung Erweiterte Bewegungs­ steuerung MC_MoveLinearRelative ✓ MC_MoveCircularAbsolute ✓ MC_MoveCircularRelative ✓ Hilfe zur Programmierung der einzelnen MC-Anweisungen finden Sie im TIA Portal Informationssystem, wie definiert für S7-1500/S7-1500T. Diese Anweisungen sind in S7-1200 G2 äquivalent. Organisationsbausteine (OBs) zur Bewegungssteuerung Sie können einen Organisationsbaustein (OB) dazu nutzen, zu steuern, wie die CPU STEP 7-Programme ausführt und mit Interrupts und Ereignissen umgeht.
  • Seite 216: Unterschiede Zwischen S7-1200 G2 Und S7-1500/S7-1500T

    Bewegungssteuerung 8.5 Unterschiede zwischen S7-1200 G2 und S7-1500/S7-1500T Von G2 unterstützte OBs Die S7-1200 G2 CPU bietet Unterstützung für die folgenden Bewegungssteuerungs-OBs: • MC_PreServo (Seite 76) – Die CPU ruft MC_PreServo unmittelbar vor MC_Servo auf, damit Sie Anpassungen vornehmen können, bevor die Servo-Logik ausgeführt wird. •...
  • Seite 217: Anpassung Der Bewegungssteuerung An S7-1200 G2

    HINWEIS Dies ist keine vollständige Liste der Unterschiede. Weitere Informationen Siemens bietet zusätzliche Unterstützung für die S7-1200 G2 Bewegungssteuerung. Siehe auch Mehr über die Themen der Bewegungssteuerung erfahren Sie über das STEP 7 Hilfesystem. Informationen finden Sie auch in den Handbüchern der Bewegungssteuerung V8.0, die im Siemens Industry Online Support (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/) verfügbar...
  • Seite 218: Pid

    PID-Funktionalität STEP 7 bietet die folgenden PID-Anweisungen für die S7-1200 G2 CPU: • Die Anweisung PID_Compact dient zum Regeln technischer Prozesse mit kontinuierlichen oder PWM-Eingangsvariablen. • Die Anweisung PID_3Step dient zum Regeln von motorbetätigten Geräten wie z. B. Ventilen, die digitale Signale zum Öffnen und Schließen oder ein analoges Signal zur Angabe der Zielposition benötigen.
  • Seite 219: Siehe Auch

    Gewichtung des Differentialanteils (D-Anteil) (D-Anteil) Siehe auch Eine umfassende Erklärung der PID-Funktionen und -Anweisungen finden Sie im Funktions­ handbuch "SIMATIC S7-1200, S7-1500 PID-Regelung" (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/108210036) oder weitere Informationen finden Sie im TIA Portal Informationssystem. S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 220: Online- Und Diagnose-Tools

    Online- und Diagnose-Tools 10.1 Übersicht Im TIA Portal können Sie Diagnoseparameter einstellen und Einstellungen für das Online-Verhalten Ihrer S7-1200 G2 CPU ändern, indem Sie die unten aufgeführten Werkzeuge nutzen. Sie können neben vielen anderen wichtigen Funktionen Firmware aktualisieren, Zykluszeiten und die Speichernutzung überwachen und Werte in der CPU überwachen und ändern.
  • Seite 221 Sie können die Memory Card in einer verbundenen CPU über die Online- und Diagnosetools im TIA Portal formatieren. Servicedaten speichern Im Wartungsfall benötigt der SIEMENS-Kundendienst Informationen über den Zustand eines Moduls Ihres Systems zu Diagnosezwecken. Tritt ein solcher Fall in Ihrem System ein, werden Sie vom Kundendienst mög­...
  • Seite 222: Status-Leds

    Online- und Diagnose-Tools 10.2 Status-LEDs Mehr über die Tool-Eigenschaften erfahren Sie unter den entsprechenden Themen im TIA Portal Informationssystem. 10.2 Status-LEDs Die CPU und die E/A-Module nutzen LEDs, um Informationen über den Betriebszustand der CPU oder den Zustand der Geräte zu liefern. Status-LEDs an einer CPU Die CPU bietet die folgenden Statusanzeigen: •...
  • Seite 223: Status-Leds Für Integrierte E/A

    Online- und Diagnose-Tools 10.2 Status-LEDs Beschreibung RUN/STOP ERROR MAINT Grün/Gelb Gelb Betriebszustand RUN Ein (grün) Fehlende Memory Card des Pro­ Ein (gelb) Blinkt gramms (wenn der externe Lade­ speicher verwendet wird) Auswertung Memory Card Blinkt (gelb) Fehler Ein (gelb oder grün) Blinkt Geforcte E/A Ein (gelb oder grün)
  • Seite 224: Status-Leds Für Kommunikation Auf Der Cpu

    Online- und Diagnose-Tools 10.2 Status-LEDs Status-LEDs für Kommunikation auf der CPU Die CPU bietet auch zwei LEDs, die den Zustand der PROFINET-Kommunikation anzeigen. Diese LEDs sind von der Oberseite der CPU neben den PROFINET Steckverbindern sichtbar. Jeder PROFINET-Port hat eine LED, die sich verhält wie in der folgenden Tabelle dargestellt: Beschreibung PROFINET-Port (grün)
  • Seite 225 Online- und Diagnose-Tools 10.2 Status-LEDs Beschreibung DIAG Analog I/O Channel (grün/rot) (grün/rot) ANLAUF, aber noch nicht in der CPU an­ Blinkt (rot) gemeldet Angemeldet, aber noch nicht konfigu­ Blinkt (grün) riert Modul fehlerfrei konfiguriert Ein (grün) Ein (grün), alle aktivierten Kanäle Fehler •...
  • Seite 226: Verhalten Der Cpu Bei Fehler

    Online- und Diagnose-Tools 10.3 Verhalten der CPU bei Fehler 10.3 Verhalten der CPU bei Fehler Fehler "Unbekannte oder inkompatible Version der CPU-Konfiguration" Der Diagnosepuffer kann den Fehler "Unbekannte oder inkompatible Version der CPU-Konfiguration" melden, was in folgenden Situationen vorkommen kann: •...
  • Seite 227: Analogmoduldiagnose

    Online- und Diagnose-Tools 10.4 Analogmoduldiagnose WARNUNG Betrieb im Fehlerzustand kann nicht gewährleistet werden Steuerungen können bei unsicheren Betriebszuständen ausfallen und dadurch den unerwarteten Betrieb der gesteuerten Geräte verursachen. Sorgen Sie daher für eine NOTAUSFunktion, elektromechanische oder andere redundante Sicherheitseinrichtungen, die von Ihrer PLC unabhängig sind. Derartiges unerwartetes Betriebsverhalten des Automatisierungssystems kann zu lebensgefährlichen Verletzungen und/oder Sachschäden führen.
  • Seite 228: Vergleichen Von Offline- Und Online-Cpus

    Online- und Diagnose-Tools 10.6 Werte in der CPU beobachten und steuern 10.5 Vergleichen von Offline- und Online-CPUs Sie können die Codebausteine in einer Online-CPU mit den Codebausteinen Ihres Projekts vergleichen. Wenn die Codebausteine Ihres Projekts nicht den Codebausteinen der Online-CPU entsprechen, haben Sie im Editor "Vergleichen" die Möglichkeit, Ihr Projekt mit der Online-CPU abzugleichen.
  • Seite 229: Beobachtungstabellen Für Die Überwachung Des Anwenderprogramms

    Online- und Diagnose-Tools 10.6 Werte in der CPU beobachten und steuern Tabelle 10-4  Online-Funktionen in den Editoren im TIA Portal Editor Beobachten Ändern Forcen Beobachtungstabelle Nein Forcetabelle Nein Programmiereditor Nein Variablentabelle Nein Nein DB-Editor Nein Mehr über die Online-Tools zur Beobachtung der CPU erfahren Sie unter den entsprechenden Themen im TIA Portal Informationssystem.
  • Seite 230: Laden Im Betriebszustand Run

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN 10.7 Laden im Betriebszustand RUN 10.7.1 Übersicht Die CPU unterstützt das "Laden im Betriebszustand RUN". Mit Hilfe dieser Funktion können Sie Programmänderungen bei laufendem Programm laden. WARNUNG Risiken beim Laden im Betriebszustand RUN Wenn Sie im Betriebszustand RUN Änderungen in die CPU laden, wirken sich die Änderungen sofort auf den Prozess aus.
  • Seite 231: Voraussetzungen Für "Laden Im Betriebszustand Run

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN HINWEIS Befindet sich die CPU im Betriebszustand RUN und wurden Programmänderungen vorgenommen, versucht TIA Portal zunächst stets, die Änderungen im Betriebszustand RUN zu laden. Möchten Sie dies verhindern, müssen Sie die CPU in STOP versetzen. Werden die vorgenommenen Änderungen nicht von der Funktion "Laden im Betriebszustand RUN"...
  • Seite 232 Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN – Klicken Sie in der "Projektnavigation" mit der rechten Maustaste auf "Programmbausteine" und wählen Sie den Befehl "Laden in Gerät > Software (nur Änderungen)" aus. Wenn das Programm erfolgreich übersetzt wird, lädt TIA Portal das Programm in die CPU. 2.
  • Seite 233: Ausgewählte Bausteine Laden

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN 10.7.4 Ausgewählte Bausteine laden Im Ordner "Programmbausteine" können Sie einen einzelnen oder mehrere Bausteine zum Laden auswählen. Wenn Sie einen einzelnen Baustein zum Laden auswählen, wird in der Spalte "Aktion" als einzige Option "Konsistent laden" angezeigt. Sie können die Kategoriezeile erweitern, um zu prüfen, welche Bausteine geladen werden müssen.
  • Seite 234: Einen Einzelnen Ausgewählten Baustein Mit Einem Übersetzungsfehler In Einem Ande

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN Wenn Sie versuchen, die Bausteine in RUN zu laden, doch das System erkennt vor dem tatsächlichen Ladevorgang, dass dies nicht möglich ist, erscheint im Dialog eine Zeile zum Stoppen der Module. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Laden". Daraufhin wird der Dialog "Ladeergebnisse" angezeigt.
  • Seite 235: Vorhandene Variablen Im Betriebszustand Run Ändern Und Ins Zielsystem Laden

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN Sie müssen zunächst den Übersetzungsfehler in dem anderen Baustein korrigieren. Danach wird die Schaltfläche "Laden" wieder aktiviert. 10.7.6 Vorhandene Variablen im Betriebszustand RUN ändern und ins Zielsystem laden Mit der Funktion zum Laden im Betriebszustand RUN können Sie Variablen in Datenbausteinen und Funktionsbausteinen hinzufügen und ändern und dann den geänderten Baustein im Betriebszustand RUN in die CPU laden.
  • Seite 236: Remanente Bausteinvariablen Laden

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN Betriebszustand RUN in die CPU laden. Auf diese Weise können Sie einem Datenbaustein Variablen hinzufügen und den DB ohne Reinitialisierung in Ihr Programm laden. Die CPU speichert die Werte der bestehenden Datenbausteinvariablen und initialisiert die neu hinzugefügten Variablen mit ihren Startwerten.
  • Seite 237: Einschränkungen

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN 5. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit "OK". 6. Fügen Sie dem Datenbaustein remanente Datenbausteinvariablen hinzu und laden Sie den Datenbaustein im Betriebszustand RUN. Um so viele neue remanente Datenbausteinvariablen hinzuzufügen und zu laden, wie Ihre remanente Speicherreserve zulässt, klicken Sie in der Symbolleiste auf "Speicherreserve aktivieren".
  • Seite 238: Systemreaktion Bei Fehlgeschlagenem Ladevorgang

    Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN • Sie können maximal so viele neue Bausteinvariablen im Betriebszustand RUN laden, wie die Speicherreserve aufnehmen kann. • Sie können maximal so viele neue remanente Bausteinvariablen im Betriebszustand RUN laden, wie die remanente Speicherreserve aufnehmen kann. 10.7.7 Systemreaktion bei fehlgeschlagenem Ladevorgang Tritt während des ersten Ladevorgangs in RUN ein Netzwerkverbindungsfehler auf, zeigt STEP...
  • Seite 239 Online- und Diagnose-Tools 10.7 Laden im Betriebszustand RUN Sie können die folgenden Änderungen an Programmbausteinen und Variablen vornehmen und sie im Betriebszustand RUN laden: • Funktionen (FCs), Funktionsbausteine (FBs) und Variablentabellen erstellen, überschreiben und löschen. • Datenbausteine (DBs) erstellen und löschen; DB-Strukturänderungen können jedoch nicht überschrieben werden.
  • Seite 240: Cpu-Daten Bei Auslösebedingungen Verfolgen Und Aufzeichnen

    Online- und Diagnose-Tools 10.8 CPU-Daten bei Auslösebedingungen verfolgen und aufzeichnen 10.8 CPU-Daten bei Auslösebedingungen verfolgen und aufzeichnen Das TIA Portal bietet Trace- und Logic-Analyzer-Funktionen, mit denen Sie Variablen für die PLC konfigurieren können, die Sie verfolgen und aufzeichnen wollen. Die aufgezeichneten Daten der Trace-Messungen können Sie dann in Ihr Programmiergerät laden und mit den TIA Portal-Tools analysieren, verwalten und grafisch aufbereiten.
  • Seite 241: Ermitteln Der Art Eines Drahtbruchs Über Ein Modul Sm 1231

    Logic-Analyzer-Funktion nutzen" finden Sie ausführliche Beispiele. Außerdem ist das Online-Handbuch "Industry Automation SINAMICS/SIMATIC Trace- und Logic-Analyzer-Funktion nutzen" (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/64897128) eine ausgezeichnete Hilfe. 10.9 Ermitteln der Art eines Drahtbruchs über ein Modul SM 1231 Wie unter Analogmoduldiagnose (Seite 227) beschrieben, gibt das Modul SM 1231 den Analogeingangswert 32767 (16#7FFF) sowohl bei einem Drahtbruch als auch bei einem Überlauf aus.
  • Seite 242: Erstellen Eines Diagnosefehler-Obs

    Online- und Diagnose-Tools 10.9 Ermitteln der Art eines Drahtbruchs über ein Modul SM 1231 Erstellen eines Diagnosefehler-OBs Um ermitteln zu können, wann ein Drahtbruch auftritt, erstellen Sie einen Diagnosefehler-OB. Die CPU ruft diesen OB immer dann auf, wenn ein eingehendes oder ausgehendes Diagnoseereignis auftritt.
  • Seite 243 Online- und Diagnose-Tools 10.9 Ermitteln der Art eines Drahtbruchs über ein Modul SM 1231 Byte Beschreibung 011: Eingangs-/Ausgangskanal 11: gehender Fehler, weitere Fehler sind vorhanden Anzeige des Datenformats 0: Freies Datenformat 1: Bit 2: Zwei Bits 3: Vier Bits 4: Byte 5: Wort (zwei Bytes) 6: Doppelwort (vier Bytes) 7: Zwei Doppelwörter (acht Bytes)
  • Seite 244: Technische Daten

    Verantwortung, festzustellen, ob die Geräte in Ihrem System die erforderlichen Zertifizierungen für Ihre Anwendung erfüllen. Weitere Informationen zu den Zertifizierungen eines bestimmten Geräts erhalten Sie von einer Siemens-Vertretung vor Ort oder auf der Siemens Industry Online Support Website (https://support.industry.siemens.com/ww/de). Gerätezertifikate können von der Siemens Industry Online Support Website heruntergeladen werden.
  • Seite 245: Einhaltung Der Funkanlagen-Richtlinie

    UK-Konformitätserklärungen für die zuständigen Behörden sind erhältlich bei: Siemens AG Digital Industries Factory Automation Postfach 1963 D-92209 Amberg Die UK-Konformitätserklärung steht ferner zum Download auf der Website des Siemens In­ dustry Online Support (https://support.industry.siemens.com/ww/de) unter dem Schlüsselwort "Konformitätserklärung" bereit. S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 246 Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 2-201: Besondere Anforderungen für Steuer- und Regelgeräte. HINWEIS Die SIMATIC S7-1200 G2 Reihe erfüllt den CSA-Standard. Das cULus-Zeichen zeigt an, dass die S7-1200 G2 von Underwriters Laboratories (UL) nach den oben genannten Normen geprüft und zugelassen wurde.
  • Seite 247: Atex-Zulassung

    Technische Daten A.1 Allgemeine technische Daten ATEX-Zulassung Nach EN 60079-7 (Elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche – Teil 7: Erhöhte Sicherheit "e"), EN IEC 60079-0 (Elektrische Betriebsmittel für gasexplosionsgefährdete Bereiche – Teil 0: Allgemeine Anforderungen) und DIN EN 60079-15 (Elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche – Teil 15: Geräteschutz durch Schutzart 'n‘).
  • Seite 248: Ukex-Zulassung

    Technische Daten A.1 Allgemeine technische Daten UKEx-Zulassung Nach EN 60079-7 (Explosionsgefährdete Bereiche – Teil 7: Geräteschutz durch erhöhte Sicherheit "e"), EN IEC 60079-0 (Explosionsgefährdete Bereiche – Teil 0: Betriebsmittel – Allgemeine Anforderungen) und DIN EN 60079-15 (Elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche – Teil 15: Geräteschutz durch Schutzart 'n‘). II 3 G Ex ec IIC T4 Gc (manche Modelle erfüllen II 3 G Ex ec nC IIC T4 Gc, siehe Produktkennzeichnung) (Seite 255) UL 24UKEX2991X...
  • Seite 249: Umgebungsbedingungen

    Technische Daten A.1 Allgemeine technische Daten Industrieumgebungen Das Automatisierungssystem S7-1200 G2 wurde für den Einsatz in Industrieumgebungen entwickelt. Tabelle A-1  Industrieumgebungen Anwendungsgebiet Anforderungen an die Störaussendung Anforderungen an die Entstörung Industrie EN 61000-6-4 EN 61000-6-2 Umgebungsbedingungen Das Automatisierungssystem S7-1200 G2 ist für den Einsatz an witterungsbeständigen festen Standorten geeignet.
  • Seite 250: Elektromagnetische Verträglichkeit

    10 Ablenkungen je Achse, 1 Oktave/Minute (bei Montage auf Hutschiene oder in Schalttafel) Hinweis: Bei Anwendungsfällen mit starken Schwingungen empfiehlt Siemens die Mon­ tage an der Schalttafel oder die Verwendung einer Siemens Hutschiene mit Hutschienen-Endhaltern zur Sicherung der Geräte. Elektromagnetische Verträglichkeit Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) eines elektrischen Geräts ist dessen Fähigkeit,...
  • Seite 251: Isolierung

    Technische Daten A.1 Allgemeine technische Daten Elektromagnetische Verträglichkeit – leitungsgeführte und abgestrahlte Störaussendungen nach EN 61000-6-4 Abgestrahlte Störaussendungen 230 MHz bis 1000 MHz < 47 dBµV/m Quasi-Peak bei 10 m 1000 MHz bis 3000 MHz < 76 dBµV/m Peak, < 56 dBµV/m Durchschnitt bei 3000 MHz bis 6000 MHz <...
  • Seite 252: Dc-Ausgänge

    Technische Daten A.1 Allgemeine technische Daten WARNUNG Risiko beim Anschalten der Abtriebsleistung Wenn ein mechanischer Kontakt die Ausgangsspannung zur S7-1200 G2 CPU oder einem digitalen Erweiterungsmodul einschaltet, wird ca. 50 Mikrosekunden lang das Signal "1" an die Digitalausgänge gesendet. Dies kann unerwarteten Betrieb der Maschine bzw. des Prozesses verursachen, was zu lebensgefährlichen Verletzungen und/oder Sachschäden führen kann.
  • Seite 253 Technische Daten A.1 Allgemeine technische Daten der Kontakte. Öffnerkontakte haben unter induktiver Last oder Lampenlast eine typische Lebensdauer von ungefähr einem Drittel der Lebensdauer eines Schließerkontakts. Tabelle A-6  Typische Leistungsdaten Daten für die Auswahl eines Aktors Thermischer Dauerstrom Max. 2 A Schaltvermögen und Lebensdauer der Kontakte Spannung Strom...
  • Seite 254: Verwendung Von Mobiltelefonen

    Alle S7-1200 G2 CPUs und -Module haben einen scanbaren QR-Code, der auf das Gehäuse gelasert wurde. Nutzen Sie die Kamera Ihres Smartphones, um den QR-Code zu lesen. Der QR-Code verfügt über einen direkten Link auf die Siemens Industrial Online Support-Informationen für Ihr Gerät.
  • Seite 255: A.2 Schutzmethoden

    Technische Daten A.2 Schutzmethoden WARNUNG Risiken beim Betrieb eines Mobiltelefons in einer gefahrbringenden oder explosiven Umgebung Verwenden Sie Mobiltelefone nicht in einer gefahrbringenden oder explosiven Umgebung, es sei denn, das Telefon wurde für die Verwendung in solchen Umgebungen zugelassen. Nichtbeachtung dieser Richtlinien kann Schäden oder unvorhersehbares Betriebsverhalten verursachen, was zu Sachschäden, lebensgefährlichen Verletzungen und/oder zum Tod führen kann.
  • Seite 256: Cpu 1212C

    Technische Daten A.3 CPU 1212C CPU 1212C A.3.1 Allgemeine technische Daten und Leistungsmerkmale Tabelle A-7  Allgemein Technische Daten CPU 1212C CPU 1212C CPU 1212C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Artikelnummer 6ES7212-1BG50-0XB0 6ES7212-1HG50-0XB0 6ES7212-1AG50-0XB0 Abmessungen B × H × T 70 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 373 Gramm/420 Gramm 333 Gramm/380 Gramm...
  • Seite 257 Technische Daten A.3 CPU 1212C Technische Daten Beschreibung Schnelle Zähler Max. Anzahl schneller Zähler 8 (CPU- oder SB-Digitaleingänge) Max. Bemessung, CPU-Eingänge Ea.0 bis 100 kHz (80 kHz im A/B-Modus) Ea.5 Max. Bemessung, CPU-Eingänge Ea.6 bis 30 kHz (20 kHz im A/B-Modus) Ea.7 Max. Bemessung, SB-Eingänge Siehe technische Daten für SB Impulsausgänge Max.
  • Seite 258: A.3.2 Betriebsverhalten

    Technische Daten A.3 CPU 1212C A.3.2 Betriebsverhalten Tabelle A-9  Leistung Art der Anweisung Direkte Adressierung (E, A und M) DB-Zugriff Boolescher Wert 0,037 μs/Anweisung Move_Bool 0,067 μs/Anweisung 0,066 μs/Anweisung Move_Word 0,027 μs/Anweisung 0,030 μs/Anweisung Move_Real 0,027 μs/Anweisung 0,030 μs/Anweisung Add_Real 0,119 μs/Anweisung 0,074 μs/Anweisung Viele Variablen wirken sich auf die gemessenen Zeiten aus. Die oben angegebenen Leistungszeiten gelten für die schnells­ ten Anweisungen in jeder Kategorie und fehlerfreie Programme.
  • Seite 259: Kommunikation

    Technische Daten A.3 CPU 1212C Element Beschreibung Anzahl der OBs je Ereignisklasse Profil MC‑Interpolator MC‑Servo MC-PreServo MC-PostServo MC-LookAhead MC-PreInterpolator Programmierfehler Peripheriezugriffsfehler Zeiten Anzahl Nur durch die Speicherkapazität begrenzt Speicherung Struktur in DB, Größe abhängig vom Zeittyp IEC_TIMER 16 Byte IEC_LTIMER 28 Byte Zähler Anzahl...
  • Seite 260 Technische Daten A.3 CPU 1212C Technische Daten Beschreibung Schnittstellen 1 PROFINET 0 PROFIBUS PROFINET-Protokolle PROFINET IO-Controller PROFINET IO-Device SIMATIC-Kommunikation Offene IE-Kommunikation Webserver Medienredundanz PROFINET IO-Controller-Dienste PG/OP-Kommunikation S7-Routing Nein Isochroner Modus Offene IE-Kommunikation MRPD Ja – erfordert eine IRT-Sync-Domain PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Priorisierter Anlauf Ja (max.
  • Seite 261 Technische Daten A.3 CPU 1212C Technische Daten Beschreibung PROFINET I-Device-Dienste Offene IE-Kommunikation PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Shared Device Max. Anzahl IO-Controller mit Shared Devi­ SIMATIC-Kommunikation S7-Kommunikation als Server S7-Kommunikation als Client Max. Anwenderdaten pro Auftrag Siehe TIA Portal Informationssystem (S7-Kommunikation, Größe von Anwender­ daten) Offene IE-Kommunikation TCP/IP...
  • Seite 262: Spannungsversorgung Und Geberversorgung

    Technische Daten A.3 CPU 1212C Technische Daten Beschreibung Überwachen/Ändern Anzahl der Überwachungsvariablen, max. 200 pro Auftrag Anzahl der Änderungsvariablen, max. 200 pro Auftrag Forcen Variablen Peripherieeingänge/-ausgänge Anzahl der Variablen, max. Trace Anzahl der konfigurierbaren Traces Pro Trace erfasste Variablen, max. Pro Trace erfasste Daten, max.
  • Seite 263: Digitale Eingänge Und Ausgänge

    Technische Daten A.3 CPU 1212C Tabelle A-13  Geberversorgung Technische Daten CPU 1212C CPU 1212C CPU 1212C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich 20,4 bis 28,8 V DC L+ minus 4 V DC (min.) Bemessungs-Ausgangsstrom Max. 300 mA (kurzschlussfest) Welligkeit/Störströme (< 10 MHz) <...
  • Seite 264 Technische Daten A.3 CPU 1212C Tabelle A-15  Digitale Ausgänge Technische Daten CPU 1212C CPU 1212C CPU 1212C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Anzahl der Ausgänge Zuweisung Aa.0 bis Aa.5 Aa.0 bis Aa.3 (schnell) Aa.4 bis Aa.5 (Standard) Relais, Trockenkontakt MOSFET, elektronisch (stromliefernd) Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich 5 bis 30 V DC oder 5 bis 250 V AC...
  • Seite 265 Technische Daten A.3 CPU 1212C Technische Daten CPU 1212C CPU 1212C CPU 1212C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Mechanische Lebensdauer (ohne 10.000.000 Schaltspiele auf/zu Last) Lebensdauer der Kontakte bei 100.000 Schaltspiele auf/zu Nennlast Verhalten bei Wechsel von RUN Letzter Wert oder Ersatzwert (Voreinstellung 0) nach STOP Ansteuerung eines Digitaleingangs Ja Parallele Ausgänge für redundante...
  • Seite 266: A.3.7 Schaltpläne

    Technische Daten A.3 CPU 1212C A.3.7 Schaltpläne Die Schaltpläne und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: CPU 1212C AC/DC/Relay X80: Anschlussklemme für Wechselspannung (orange, Codie­ rung Typ A) Wechselspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 267 Technische Daten A.3 CPU 1212C CPU 1212C DC/DC/Relay X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin # Signal X11: Anschlussklemme für Relaisausgang (orange, Codierung Typ A) Signal Pin #...
  • Seite 268: A.4 Cpu 1212Fc

    Technische Daten A.4 CPU 1212FC CPU 1212C DC/DC/DC X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin # Signal X11: Anschlussklemme für DC-Ausgang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 269 Technische Daten A.4 CPU 1212FC Technische Daten CPU 1212FC CPU 1212FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Für Sensorversorgung verfügbarer 300 mA (24 V DC Geberversorgung, Strom begrenzt) Strom Sicherheitsklasse (höchste) PL e      (Performance Level nach ISO 13849-1) SIL 3     (Sicherheits-Integritätslevel nach IEC 61508) Versagenswahrscheinlichkeit Niedrige Anforderungsrate: PFDavg gemäß SIL 3 <...
  • Seite 270 Technische Daten A.4 CPU 1212FC Technische Daten Beschreibung Schnelle Zähler Max. Bemessung, CPU-Eingänge Ea.6 bis 30 kHz (20 kHz im A/B-Modus) Ea.7 Max. Bemessung, SB-Eingänge Siehe technische Daten für SB Impulsausgänge Max. Anzahl Impulsausgänge 8 (CPU- oder SB-Digitalausgänge) Max. Bemessung, CPU-Ausgänge Aa.0 bis 100 kHz Aa.3 Max.
  • Seite 271: A.4.2 Betriebsverhalten

    Technische Daten A.4 CPU 1212FC A.4.2 Betriebsverhalten Tabelle A-18  Leistung Art der Anweisung Direkte Adressierung (E, A und M) DB-Zugriff Boolescher Wert 0,037 μs/Anweisung Move_Bool 0,067 μs/Anweisung 0,066 μs/Anweisung Move_Word 0,027 μs/Anweisung 0,030 μs/Anweisung Move_Real 0,027 μs/Anweisung 0,030 μs/Anweisung Add_Real 0,119 μs/Anweisung 0,074 μs/Anweisung Viele Variablen wirken sich auf die gemessenen Zeiten aus. Die oben angegebenen Leistungszeiten gelten für die schnells­ ten Anweisungen in jeder Kategorie und fehlerfreie Programme.
  • Seite 272: Kommunikation

    Technische Daten A.4 CPU 1212FC Element Beschreibung Anzahl der OBs je Ereignisklasse Profil MC‑Interpolator MC‑Servo MC-PreServo MC-PostServo MC-LookAhead MC-PreInterpolator Programmierfehler Peripheriezugriffsfehler Zeiten Anzahl Nur durch die Speicherkapazität begrenzt Speicherung Struktur in DB, Größe abhängig vom Zeittyp IEC_TIMER 16 Byte IEC_LTIMER 28 Byte Zähler Anzahl...
  • Seite 273 Technische Daten A.4 CPU 1212FC Technische Daten Beschreibung Schnittstellen 1 PROFINET 0 PROFIBUS PROFINET-Protokolle PROFINET IO-Controller PROFINET IO-Device SIMATIC-Kommunikation Offene IE-Kommunikation Webserver Medienredundanz PROFINET IO-Controller-Dienste PG/OP-Kommunikation S7-Routing Nein Isochroner Modus Offene IE-Kommunikation MRPD Ja – erfordert eine IRT-Sync-Domain PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Priorisierter Anlauf Ja (max.
  • Seite 274 Technische Daten A.4 CPU 1212FC Technische Daten Beschreibung PROFINET I-Device-Dienste Offene IE-Kommunikation PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Shared Device Max. Anzahl IO-Controller mit Shared Devi­ SIMATIC-Kommunikation S7-Kommunikation als Server S7-Kommunikation als Client Max. Anwenderdaten pro Auftrag Siehe TIA Portal Informationssystem (S7-Kommunikation, Größe von Anwender­ daten) Offene IE-Kommunikation TCP/IP...
  • Seite 275: Spannungsversorgung Und Geberversorgung

    Technische Daten A.4 CPU 1212FC Technische Daten Beschreibung Überwachen/Ändern Anzahl der Überwachungsvariablen, max. 200 pro Auftrag Anzahl der Änderungsvariablen, max. 200 pro Auftrag Forcen Variablen Peripherieeingänge/-ausgänge Anzahl der Variablen, max. Trace Anzahl der konfigurierbaren Traces Pro Trace erfasste Variablen, max. Pro Trace erfasste Daten, max.
  • Seite 276: Digitale Eingänge Und Ausgänge

    Technische Daten A.4 CPU 1212FC Tabelle A-22  Geberversorgung Technische Daten CPU 1212FC CPU 1212FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich L+ minus 4 V DC (min.) Bemessungs-Ausgangsstrom Max. 300 mA (kurzschlussfest) Welligkeit/Störströme (< 10 MHz) Wie Eingangsleitung Potenzialtrennung Nicht elektrisch getrennt (CPU-Logik zu Geberversorgung) Kabellänge 500 m geschirmt Kabelquerschnitt...
  • Seite 277 Technische Daten A.4 CPU 1212FC Tabelle A-24  Digitale Ausgänge Technische Daten CPU 1212FC CPU 1212FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Anzahl der Ausgänge Zuweisung Aa.0 bis Aa.5 Aa.0 bis Aa.3 (schnell) Aa.4 bis Aa.5 (Standard) Relais, Trockenkontakt MOSFET, elektronisch (stromliefernd) Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich 5 bis 30 V DC oder 5 bis 250 V AC 20,4 bis 28,8 V DC Signal logisch 1 bei max.
  • Seite 278 Technische Daten A.4 CPU 1212FC Technische Daten CPU 1212FC CPU 1212FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Verhalten bei Wechsel von RUN Letzter Wert oder Ersatzwert (Voreinstellung 0) nach STOP Ansteuerung eines Digitaleingangs Ja Parallele Ausgänge für redundante Ja (mit demselben Bezugsleiter) Laststeuerung Parallele Ausgänge für erhöhte Nein Last Kabellänge...
  • Seite 279: A.4.7 Schaltpläne

    Technische Daten A.4 CPU 1212FC A.4.7 Schaltpläne Die Schaltpläne und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: CPU 1212FC DC/DC/Relay X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 280: A.5 Cpu 1214C

    Technische Daten A.5 CPU 1214C CPU 1212FC DC/DC/DC X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin # Signal X11: Anschlussklemme für DC-Ausgang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 281 Technische Daten A.5 CPU 1214C Technische Daten CPU 1214C CPU 1214C CPU 1214C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Für Sensorversorgung verfügbarer 400 mA (24 V DC Geberversorgung, strombegrenzt) Strom Betriebsumgebung Horizontale Montage ‑20 °C bis +40 °C ‑20 °C bis +60 °C Vertikale Montage Vertikale Montage ‑20 °C bis +50 °C ‑20 °C bis +40 °C ‑20 °C bis +50 °C 95 % relative Luftfeuchtigkeit bei 25 °C im Betrieb, ohne Kondensation, max. Gebrauchstemperaturbereich bei Höchstspannungen und max.
  • Seite 282: A.5.2 Betriebsverhalten

    Technische Daten A.5 CPU 1214C Technische Daten Beschreibung Eingänge für Impulsabgriff Ja, jede integrierte CPU-Digitaleingabe und SB-Digitaleingabe Verzögerungsalarme 20 gesamt mit Auflösung von 1 ms Weckalarme 20 gesamt mit Auflösung von 1 μs Flankenalarme Anstieg und Abfall für jede integrierte CPU-Digitaleingabe und SB-Digitaleingabe Memory Card (Seite 353) SIMATIC Memory Card (optional).
  • Seite 283: Bausteine, Zeiten Und Zähler

    Technische Daten A.5 CPU 1214C A.5.3 Bausteine, Zeiten und Zähler Tabelle A-28  Bausteine, Zeiten und Zähler Element Beschreibung Bausteine OB, FB, FC, DB Max. Anzahl der Elemente 4000; Bausteine (OB, FB, FC, DB) und UDTs Max. Größe von OB, FB, FC 64 KB Max.
  • Seite 284: Kommunikation

    Technische Daten A.5 CPU 1214C Element Beschreibung Zeiten IEC_TIMER 16 Byte IEC_LTIMER 28 Byte Zähler Anzahl Nur durch die Speicherkapazität begrenzt Speicherung Struktur in DB, Größe abhängig vom Zähler­ IEC_SCOUNTER, IEC_USCOUNTER 3 Byte IEC_COUNTER, IEC_UCOUNTER 6 Byte IEC_DCOUNTER, IEC_UDCOUNTER 12 Byte IEC_LCOUNTER, IEC_ULCOUNTER 24 Byte Betriebsstundenzähler...
  • Seite 285 Technische Daten A.5 CPU 1214C Technische Daten Beschreibung PROFINET IO-Controller-Dienste MRPD Ja – erfordert eine IRT-Sync-Domain PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Priorisierter Anlauf Ja (max. 16 PROFINET-Geräte) Max. Anzahl anschließbarer IO-Devices 31 (30, wenn ein I-Device verwendet wird; 29, wenn ein Shared I-Device verwendet wird) Anzahl der Submodule, max.
  • Seite 286 Technische Daten A.5 CPU 1214C Technische Daten Beschreibung Offene IE-Kommunikation ISO-on-TCP (RFC1006) Ja, max. Datenlänge 8 KB Ja, max. Datenlänge 2048 Byte Max. 1472 Byte für UDP-Broadcast DHCP SNMP LLDP Near Field Communication (NFC) Ja, mit der App S7-1200 G2 NFC S7-Meldungsfunktionen Anzahl der Anmeldestationen für Meldungs­ funktionen, max.
  • Seite 287: Spannungsversorgung Und Geberversorgung

    Technische Daten A.5 CPU 1214C A.5.5 Spannungsversorgung und Geberversorgung Tabelle A-30  Stromversorgung Technische Daten CPU 1214C CPU 1214C CPU 1214C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Bemessungsspannung 120/240 V AC 24 V DC Spannungsbereich 85 bis 264 V AC 20,4 bis 28,8 V DC Verpolschutz Netzfrequenz 47 bis 63 Hz Eingangsstrom (nur CPU) 80 mA bei 120 V AC 245 mA bei 24 V DC...
  • Seite 288: A.5.6 Digitale Eingänge Und Ausgänge

    Technische Daten A.5 CPU 1214C A.5.6 Digitale Eingänge und Ausgänge Tabelle A-32  Digitale Eingänge Technische Daten CPU 1214C CPU 1214C CPU 1214C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Anzahl der Eingänge Zuweisung Ea.0 bis Ea.5 (schnell) Ea.6 bis Eb.5 (Standard) Stromziehend/stromliefernd (IEC Typ 1, wenn stromziehend) Bemessungsspannung 24 V DC bei 6 mA, nominal (schnell) 24 V DC bei 4 mA, nominal (Standard)
  • Seite 289 Technische Daten A.5 CPU 1214C Technische Daten CPU 1214C CPU 1214C CPU 1214C AC/DC/Relais DC/DC/Relais DC/DC/DC Lampenlast 30 W DC / 200 W AC Widerstand bei EIN Max. 0,2 Ω, wenn neu Max. 0,6 Ω Kriechstrom je Ausgang Max. 10 μA Überlastschutz Nein Potenzialtrennung (Feld zu Logik) 4200 V DC für 5 Sekunden + 1600 V DC für 1 Minute (Typ­...
  • Seite 290: A.5.7 Schaltpläne

    Technische Daten A.5 CPU 1214C A.5.7 Schaltpläne Die Schaltpläne und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: CPU 1214C AC/DC/Relay X80: Anschlussklemme für Wechselspannung (orange, Codie­ rung Typ A) Wechselspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 291 Technische Daten A.5 CPU 1214C CPU 1214C DC/DC/Relay X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin # Signal X11: Anschlussklemme für Relaisausgang (orange, Codierung Typ A) Signal Pin #...
  • Seite 292: A.6 Cpu 1214Fc

    Technische Daten A.6 CPU 1214FC CPU 1214C DC/DC/DC X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin # Signal X11: Anschlussklemme für DC-Ausgang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 293 Technische Daten A.6 CPU 1214FC Technische Daten CPU 1214FC CPU 1214FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Für Sensorversorgung verfügbarer 400 mA (24 V DC Geberversorgung, strombegrenzt) Strom Sicherheitsklasse (höchste) PL e      (Performance Level nach ISO 13849-1) SIL 3     (Sicherheits-Integritätslevel nach IEC 61508) Versagenswahrscheinlichkeit Niedrige Anforderungsrate: PFDavg gemäß SIL 3 <...
  • Seite 294 Technische Daten A.6 CPU 1214FC Technische Daten Beschreibung Schnelle Zähler Max. Bemessung, CPU-Eingänge Ea.6 bis 30 kHz (20 kHz im A/B-Modus) Eb.5 Max. Bemessung, SB-Eingänge Siehe technische Daten für SB Impulsausgänge Max. Anzahl Impulsausgänge 8 (CPU- oder SB-Digitalausgänge) Max. Bemessung, CPU-Ausgänge Aa.0 bis 100 kHz Aa.3 Max.
  • Seite 295: A.6.2 Betriebsverhalten

    Technische Daten A.6 CPU 1214FC A.6.2 Betriebsverhalten Tabelle A-36  Leistung Art der Anweisung Direkte Adressierung (E, A und M) DB-Zugriff Boolescher Wert 0,037 μs/Anweisung Move_Bool 0,067 μs/Anweisung 0,066 μs/Anweisung Move_Word 0,027 μs/Anweisung 0,030 μs/Anweisung Move_Real 0,027 μs/Anweisung 0,030 μs/Anweisung Add_Real 0,119 μs/Anweisung 0,074 μs/Anweisung Viele Variablen wirken sich auf die gemessenen Zeiten aus. Die oben angegebenen Leistungszeiten gelten für die schnells­ ten Anweisungen in jeder Kategorie und fehlerfreie Programme.
  • Seite 296: Kommunikation

    Technische Daten A.6 CPU 1214FC Element Beschreibung Anzahl der OBs je Ereignisklasse Profil MC‑Interpolator MC‑Servo MC-PreServo MC-PostServo MC-LookAhead MC-PreInterpolator Programmierfehler Peripheriezugriffsfehler Zeiten Anzahl Nur durch die Speicherkapazität begrenzt Speicherung Struktur in DB, Größe abhängig vom Zeittyp IEC_TIMER 16 Byte IEC_LTIMER 28 Byte Zähler Anzahl...
  • Seite 297 Technische Daten A.6 CPU 1214FC Technische Daten Beschreibung Schnittstellen 1 PROFINET 0 PROFIBUS PROFINET-Protokolle PROFINET IO-Controller PROFINET IO-Device SIMATIC-Kommunikation Offene IE-Kommunikation Webserver Medienredundanz PROFINET IO-Controller-Dienste PG/OP-Kommunikation S7-Routing Nein Isochroner Modus Offene IE-Kommunikation MRPD Ja – erfordert eine IRT-Sync-Domain PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Priorisierter Anlauf Ja (max.
  • Seite 298 Technische Daten A.6 CPU 1214FC Technische Daten Beschreibung PROFINET I-Device-Dienste Offene IE-Kommunikation PROFIenergy Ja (pro Anwenderprogramm) Shared Device Max. Anzahl IO-Controller mit Shared Devi­ SIMATIC-Kommunikation S7-Kommunikation als Server S7-Kommunikation als Client Max. Anwenderdaten pro Auftrag Siehe TIA Portal Informationssystem (S7-Kommunikation, Größe von Anwender­ daten) Offene IE-Kommunikation TCP/IP...
  • Seite 299: Spannungsversorgung Und Geberversorgung

    Technische Daten A.6 CPU 1214FC Technische Daten Beschreibung Überwachen/Ändern Anzahl der Überwachungsvariablen, max. 200 pro Auftrag Anzahl der Änderungsvariablen, max. 200 pro Auftrag Forcen Variablen Peripherieeingänge/-ausgänge Anzahl der Variablen, max. Trace Anzahl der konfigurierbaren Traces Pro Trace erfasste Variablen, max. Pro Trace erfasste Daten, max.
  • Seite 300: Digitale Eingänge Und Ausgänge

    Technische Daten A.6 CPU 1214FC Tabelle A-40  Geberversorgung Technische Daten CPU 1214FC CPU 1214FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich L+ minus 4 V DC (min.) Bemessungs-Ausgangsstrom Max. 400 mA (kurzschlussfest) Welligkeit/Störströme (< 10 MHz) Wie Eingangsleitung Potenzialtrennung Nicht elektrisch getrennt (CPU-Logik zu Geberversorgung) Kabellänge 500 m geschirmt Kabelquerschnitt...
  • Seite 301 Technische Daten A.6 CPU 1214FC Tabelle A-42  Digitale Ausgänge Technische Daten CPU 1214FC CPU 1214FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Anzahl der Ausgänge Zuweisung Aa.0 bis Ab.1 Aa.0 bis Aa.3 (schnell) Aa.4 bis Ab.1 (Standard) Relais, Trockenkontakt MOSFET, elektronisch (stromliefernd) Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich 5 bis 30 V DC oder 5 bis 250 V AC 20,4 bis 28,8 V DC Signal logisch 1 bei max.
  • Seite 302 Technische Daten A.6 CPU 1214FC Technische Daten CPU 1214FC CPU 1214FC DC/DC/Relais DC/DC/DC Verhalten bei Wechsel von RUN Letzter Wert oder Ersatzwert (Voreinstellung 0) nach STOP Ansteuerung eines Digitaleingangs Ja Parallele Ausgänge für redundante Ja (mit demselben Bezugsleiter) Laststeuerung Parallele Ausgänge für erhöhte Nein Last Kabellänge...
  • Seite 303: A.6.7 Schaltpläne

    Technische Daten A.6 CPU 1214FC A.6.7 Schaltpläne Die Schaltpläne und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: CPU 1214FC DC/DC/Relay X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 304: A.7 Digitale Signalmodule (Sms)

    Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) CPU 1214FC DC/DC/DC X80: Anschlussklemme für Gleichspannung (grau, keine Codie­ rung) Gleichspan­ nung Pin # Pin # Geberversor­ gung X10: Anschlussklemme für DC-Eingang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin # Signal X11: Anschlussklemme für DC-Ausgang (grau, keine Codierung) Signal Pin # Pin #...
  • Seite 305 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) A.7.1 SM 1221 DI 16 x 24 V DC Tabelle A-43  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1221 DI 16 x 24 V DC Artikelnummer 6ES7221-1BH50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 166 g / 203 g Verlustleistung 3,2 W Stromaufnahme (Bus)
  • Seite 306: Schaltplan

    Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SM 1221 DI 16 x 24 V DC X10: Obere Anschlussklemme für Anwender (grau, keine Co­ dierung) Signal Pin # Signal DI a.0 DI a.4 DI a.1 DI a.5 DI a.2 DI a.6...
  • Seite 307 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) A.7.2 SM 1222 DO 16 x 24 V DC Tabelle A-45  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1222 DO 16 x 24 V DC Artikelnummer 6ES7222-5BH50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 173 g / 210 g Verlustleistung 3,5 W Stromaufnahme (Bus)
  • Seite 308 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) Technische Daten SM 1222 DO 16 x 24 V DC Diagnose 24-V-DC-Niederspannung Kabellänge 500 m geschirmt, 150 m ungeschirmt Kabelquerschnitt 24 AWG bis 16 AWG (0,2 mm bis 1,5 mm Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SM 1222 DO 16 x 24 V DC X10: Oberer Anschlussklemme für Anwender (grau, keine Co­...
  • Seite 309 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) A.7.3 SM1222 DO 16 x Relais Tabelle A-47  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1222 DO 16 x Relais Artikelnummer 6ES7222-5HH50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 217 g / 254 g Verlustleistung 4,2 W...
  • Seite 310 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) Technische Daten SM 1222 DO 16 x Relais Ansteuerung eines Digitaleingangs Ja Parallele Ausgänge für redundante Ja (mit demselben Bezugsleiter) Laststeuerung Parallele Ausgänge für erhöhte Nein Last Diagnose 24-V-DC-Niederspannung Kabellänge 500 m geschirmt, 150 m ungeschirmt Kabelquerschnitt 24 AWG bis 16 AWG (0,2 mm bis 1,5 mm...
  • Seite 311 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) A.7.4 SM 1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x 24 VDC Tabelle A-49  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x 24 V DC Artikelnummer 6ES7223-5BH50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 170 g / 207 g...
  • Seite 312 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) Technische Daten SM 1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x 24 VDC Widerstand bei EIN Max. 0,6 Ω Kriechstrom je Ausgang Max. 10 μA Überlastschutz Nein Potenzialtrennung (Feld zu Logik) 707 V DC (Typprüfung) Potenzialgetrennte Gruppen Strom je Leiter Max.
  • Seite 313 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SM1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x 24 V DC X10: Obere Anschlussklemme für Anwender (grau, keine Co­ dierung) Signal Pin # Signal DI a.0 DI a.4...
  • Seite 314 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) A.7.5 SM 1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x Relais Tabelle A-52  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x Relais Artikelnummer 6ES7223-5PH50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 194 g / 231 g...
  • Seite 315 Technische Daten A.7 Digitale Signalmodule (SMs) Tabelle A-54  Digitale Ausgänge Technische Daten SM 1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x Relais Anzahl der Ausgänge Relais, mechanisch Spannungsbereich 5 bis 30 V DC oder 5 bis 250 V AC Strom Max. 2,0 A Mindestlast 125 mW DC / 500 mW AC Lampenlast...
  • Seite 316: A.8 Analoge Signalmodule (Sms)

    Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SM 1223 DI 8 x 24 V DC / DO 8 x Relais X10: Obere Anschlussklemme für Anwender (grau, keine Co­ dierung) Signal Pin # Signal DI a.0 DI a.4...
  • Seite 317 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) A.8.1 SM 1231 AI 8 x 14 Bit Tabelle A-55  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1231 AI 8 x 14 Bit Artikelnummer 6ES7231-4HF50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 175 g / 212 g Verlustleistung...
  • Seite 318: Strommessung

    Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Technische Daten SM 1231 AI 8 x 14 Bit Gleichtaktunterdrückung 40 dB, Nennwert bei 60 Hz Betriebssignalbereich Signal- plus Gleichtaktspannung muss kleiner als +12 V und größer als -12 V sein Diagnose Überlauf/Unterlauf 24-V-DC-Niederspannung Drahtbruch, nur im Bereich 4 bis 20 mA (wenn der Eingang unter -4864 ist: 1,185 mA) Kabellänge 100 m, verdrillt und geschirmt...
  • Seite 319 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SM 1231 AI 8 x 14 Bit X10: Obere Anschlussklemme für Anwender (hellgrau, Codie­ rung Typ B) Signal Pin # Signal AI 0+ AI 0- AI 1+ AI 1-...
  • Seite 320 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) A.8.2 SM 1232 AQ 8x14bit Tabelle A-57  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1232 AO 8 x 14 Bit Artikelnummer 6ES7232-4HF50-0XB0 Abmessungen B × H × T 30 x 125 x 100 mm Gewicht (Produkt/Versand) 173 g / 210 g Verlustleistung 5,6 W...
  • Seite 321 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Technische Daten SM 1232 AO 8 x 14 Bit Diagnose 24-V-DC-Niederspannung Kabellänge 100 m, verdrillt und geschirmt Kabelquerschnitt 24 AWG bis 16 AWG (0,2 mm bis 1,5 mm Kurzschlusserkennung ist nur möglich, wenn die Ausgangsspannung kleiner als -0,5 V oder größer als +0,5 V ist. Drahtbrucherkennung ist nur möglich, wenn der Ausgangsstrom größer als 1 mA ist.
  • Seite 322 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) A.8.3 SM 1233 AI 4 x 14 Bit / AO 4 x 14 Bit Tabelle A-59  Allgemeine technische Daten Technische Daten SM 1233 AI 4 x 14 Bit / AO 4 x 14 Bit Artikelnummer 6ES7233-4HF50-0XB0 Abmessungen B ×...
  • Seite 323 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Technische Daten SM 1233 AI 4 x 14 Bit / AO 4 x 14 Bit Genauigkeit (25 °C / -20 bis +60 °C) ±0,1 % / ±0,2 % des Vollausschlags Messprinzip Istwertumwandlung Gleichtaktunterdrückung 40 dB, Nennwert bei 60 Hz Betriebssignalbereich Signal- plus Gleichtaktspannung muss kleiner als +12 V und größer als -12 V sein Diagnose...
  • Seite 324 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Strommessung Sie können die Strommessung mit einem 2- oder 4-Draht-Messumformer wie im folgenden Bild einrichten: S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 325 Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SM 1233 AI 4 x 14 Bit / AO 4 x 14 Bit X10: Obere Anschlussklemme für Anwender (hellgrau, Codie­ rung Typ B) Signal Pin # Signal...
  • Seite 326: Schrittantwort Der Analogeingänge Konfigurieren

    Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) A.8.4 Schrittantwort der Analogeingänge konfigurieren Tabelle A-62  Schrittantwort (ms), 0 bis Vollausschlag gemessen bei 95 % Auswahl der Glättung Rauschminderung/Unterdrückungsfrequenz (Auswahl Integrationszeit) (Mittelwertbildung 400 Hz (2,5 ms) 60 Hz (16,6 ms) 50 Hz (20 ms) 10 Hz (100 ms) aus Abtastwerten) Keine (1 Zyklus): Keine 4 ms 18 ms 22 ms...
  • Seite 327: Messbereiche Der Analogen Ausgänge Für Spannung Und Strom

    Technische Daten A.8 Analoge Signalmodule (SMs) System Messbereich Spannung Dezimal Hexadezimal +/- 10 V +/- 5 V +/- 2,5 V +/- 1,25 V -32512 8100 -11,759 V -5,879 V -2,940 V -1,470 V reich -32513 80FF Unterlauf -32768 8000 -11,851 V -5,926 V -2,963 V -1,481 V...
  • Seite 328: Digitale Signalboards (Sbs)

    Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) System Ausgangsbereich Spannung Dezimal Hexadezimal +/- 10 V -27649 93FF Unterschwingbereich -32512 8100 -11,76 V -32513 80FF Siehe Hinweis 1 Unterlauf -32768 8000 Siehe Hinweis 1 Bei einem Überlauf oder Unterlauf übernehmen Analogausgänge den Ersatzwert des Betriebszustands STOP. Tabelle A-67  Darstellung Analogausgang –...
  • Seite 329 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) A.9.1 SB 1221 DI 8x24VDC Tabelle A-68  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1221 DI 8 x 24 V DC Artikelnummer 6ES7221-3BF50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 26 g / 53 g Verlustleistung 2,4 W Stromaufnahme (Bus)
  • Seite 330 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) HINWEIS Beim Schalten von Frequenzen über 20 kHz müssen Sie ein sauberes Rechtecksignal haben. Sie haben folgende Möglichkeiten, die Qualität des Signals zu verbessern: • Verkürzen Sie die Leitung auf die Mindestlänge. • Ändern Sie den Treiber von stromziehend oder stromliefernd zu einem Gegentakttreiber. •...
  • Seite 331 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) A.9.2 SB 1222 DQ 8x24VDC Tabelle A-70  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1222 DO 8 x 24 V DC Artikelnummer 6ES7222-5BF50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 29 g / 53 g Verlustleistung 1,0 W Stromaufnahme (Bus)
  • Seite 332 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) Technische Daten SB 1222 DO 8 x 24 V DC Ansteuerung eines Digitaleingangs Ja Parallele Ausgänge für redundante Laststeuerung Parallele Ausgänge für erhöhte Nein Last Diagnose 24-V-DC-Niederspannung Kabellänge 500 m geschirmt, 150 m ungeschirmt, 50 m geschirmt für PTO-Ausgänge Kabelquerschnitt 24 AWG bis 18 AWG (0,2 mm bis 0,8 mm...
  • Seite 333 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) WARNUNG Risiko des Kriechstroms bei erdfreien Anschlüssen Durch den Verlust des Erdanschlusses der Hochgeschwindigkeits-DO-SBs kann es möglicherweise zu genügend Kriechstrom kommen, um eine DC-Last zu aktivieren, was zu unerwartetem Betriebsverhalten des Geräts führt. Achten Sie darauf, dass der Draht der Masseverbindung sicher geerdet ist. Werden die Ausgänge für wichtige DC-Lastanwendungen genutzt, sollte als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung eine redundante Erdungsleitung an das SB angeschlossen werden.
  • Seite 334 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) A.9.3 SB 1223 DI 4x24VDC / DQ 4x24VDC Tabelle A-72  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1223 DI 4 x 24 V DC / DO 4 x 24 V DC Artikelnummer 6ES7223-7BF50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 28 g / 55 g Verlustleistung...
  • Seite 335 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) Tabelle A-74  Digitale Ausgänge Technische Daten SB 1223 DI 4 x 24 V DC / DO 4 x 24 V DC Anzahl der Ausgänge Gegentakt Bemessungsspannung 24 V DC Spannungsbereich 20,4 bis 28,8 V DC Signal logisch 1 bei max. Strom L+ minus 1,5 V Signal logisch 0 bei max.
  • Seite 336 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SB 1223 DI 4 x 24 V DC / DO 4 x 24 V DC X19: Obere Anschlussklemme für Anwender (grau, keine Co­ dierung) Signal Pin # Signal DI c.0 DO c.0...
  • Seite 337 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) A.9.4 SB 1223 DI 4 x 5 V DC / DO 4 x 5 V DC Tabelle A-75  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1223 DI 4 x 5 V DC / DO 4 x 5 V DC Artikelnummer 6ES7223-7AF50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 28 g / 55 g...
  • Seite 338 Technische Daten A.9 Digitale Signalboards (SBs) Tabelle A-77  Digitale Ausgänge Technische Daten SB 1223 DI 4 x 5 V DC / DO 4 x 5 V DC Anzahl der Ausgänge Gegentakt Bemessungsspannung 5 V DC Spannungsbereich 4,25 bis 6,0 V DC Signal logisch 1 bei max. Strom L+ minus 0,7 V Signal logisch 0 bei max.
  • Seite 339: A.10 Analoge Signalboards (Sbs)

    Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SB 1223 DI 4 x 5 V DC / DO 4 x 5 V DC X19: Obere Anschlussklemme für Anwender (grau, keine Co­ dierung) Signal Pin # Signal DI c.0 DO c.0...
  • Seite 340 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) A.10.1 SB 1231 AI 4x14bit Tabelle A-78  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1231 AI 4 x 14 Bit Artikelnummer 6ES7231-4HD50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 30 g / 57 g Verlustleistung 1,4 W...
  • Seite 341: Strommessung

    Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) Technische Daten SB 1231 AI 4 x 14 Bit Potenzialtrennung Kanal zu Kanal Keine Genauigkeit (25 °C / -20 bis 60 °C) ±0,1 % / ±0,2 % des Vollausschlags Messprinzip Istwertumwandlung Gleichtaktunterdrückung 40 dB, Nennwert bei 60 Hz Betriebssignalbereich Signal- plus Gleichtaktspannung muss kleiner als +12 V und größer als -12 V sein Diagnose...
  • Seite 342 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SB 1231 AI 4 x 14 Bit X19: Obere Anschlussklemme für Anwender (hellgrau, keine Codierung) Signal Pin # Signal AI 0+ AI 0- AI 1+ AI 1- AI 2+...
  • Seite 343 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) A.10.2 SB 1232 AQ 4x14bit Tabelle A-80  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1232 AO 4 x 14 Bit Artikelnummer 6ES7232-4HD50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 28 g / 55 g Verlustleistung 3,0 W...
  • Seite 344 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) Technische Daten SB 1232 AO 4 x 14 Bit Diagnose Drahtbruch (nur Strommodus) 24-V-DC-Niederspannung Kabellänge 100 m, verdrillt und geschirmt Kabelquerschnitt 24 AWG bis 18 AWG (0,2 mm bis 0,8 mm Kurzschlusserkennung ist nur möglich, wenn die Ausgangsspannung kleiner als -0,5 V oder größer als +0,5 V ist. Drahtbrucherkennung ist nur möglich, wenn der Ausgangsstrom größer als 1 mA ist.
  • Seite 345 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) A.10.3 SB 1233 AI 2x14bit / AQ 2x14bit Tabelle A-82  Allgemeine technische Daten Technische Daten SB 1233 AI 2 x 14 Bit / AO 2 x 14 Bit Artikelnummer 6ES7233-4HD50-0XB0 Abmessungen B × H × T 15 x 62 x 63 mm Gewicht (Produkt/Versand) 30 g / 57 g...
  • Seite 346 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) Technische Daten SB 1233 AI 2 x 14 Bit / AO 2 x 14 Bit Genauigkeit (25 °C / -20 bis +60 °C) ±0,1 % / ±0,2 % des Vollausschlags Messprinzip Istwertumwandlung Gleichtaktunterdrückung 40 dB, Nennwert bei 60 Hz Betriebssignalbereich Signal- plus Gleichtaktspannung muss kleiner als +12 V und größer als -12 V sein Diagnose...
  • Seite 347 Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) Strommessung Sie können die Strommessung mit einem 2- oder 4-Draht-Messumformer wie im folgenden Bild einrichten: Schaltplan Der Schaltplan und die Positionen der Stiftleisten sind unten abgebildet: SB 1233 AI 2 x 14 Bit / AO 2 x 14 Bit X19: Obere Anschlussklemme für Anwender (hellgrau, keine Codierung) Signal...
  • Seite 348: Schrittantwort Der Analogeingänge Konfigurieren

    Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) HINWEIS Beachten Sie Folgendes beim Verdrahten und Konfigurieren von analogen Eingangskanälen: • Schließen Sie die positive Eingangsklemme auf jedem nicht belegten Spannungseingangskanal an die negative Eingangsklemme an. • Nicht belegte Stromeingangskanäle sollten auf den Bereich 0 bis 20 mA gesetzt werden und/oder das Melden von Drahtbruch sollte deaktiviert werden.
  • Seite 349: Messbereiche Der Analogen Eingänge Für Spannung Und Strom

    Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) A.10.6 Messbereiche der analogen Eingänge für Spannung und Strom Tabelle A-87  Darstellung Analogeingang – Spannung System Messbereich Spannung Dezimal Hexadezimal +/- 10 V +/- 5 V +/- 2,5 V +/- 1,25 V 32767 7FFF 11,851 V 5,926 V 2,963 V 1,481 V...
  • Seite 350: Messbereiche Der Analogen Ausgänge Für Spannung Und Strom

    Technische Daten A.10 Analoge Signalboards (SBs) A.10.7 Messbereiche der analogen Ausgänge für Spannung und Strom Tabelle A-89  Darstellung Analogausgang – Spannung System Ausgangsbereich Spannung Dezimal Hexadezimal +/- 10 V 32767 7FFF Siehe Hinweis 1 Überlauf 32512 7F00 Siehe Hinweis 1 32511 7EFF 11,76 V Überschwingbereich...
  • Seite 351: A.11 Zugehörige Produkte

    A.11 Zugehörige Produkte A.11 Zugehörige Produkte A.11.1 PM 1207 Stromversorgungsmodul Das PM 1207 ist ein optionales Stromversorgungsmodul, das Sie verwenden können, um dem SIMATIC S7-1200 G2 System mehr Leistung zu verleihen. Technische Daten PM 1207 Artikelnummer 6EP3333-4SC00-3AX0 (mit EX-Zertifikat) 6EP3333-4SB00-3AX0 (ohne EX-Zertifikat) Abmessungen B ×...
  • Seite 352: Bestellinformationen

    Bestellinformationen CPUs Tabelle B-1  CPUs CPU-Varianten Artikelnummer CPU 1212C CPU 1212C AC/DC/RLY 6ES7212-1BG50-0XB0 CPU 1212C DC/DC/DC 6ES7212-1AG50-0XB0 CPU 1212C DC/DC/RLY 6ES7212-1HG50-0XB0 CPU 1214C CPU 1214C AC/DC/RLY 6ES7214-1BH50-0XB0 CPU 1214C DC/DC/DC 6ES7214-1AH50-0XB0 CPU 1214C DC/DC/RLY 6ES7214-1HH50-0XB0 Tabelle B-2  Fehlersichere CPUs Fehlersichere CPU-Modelle Artikelnummer CPU 1212FC CPU 1212FC DC/DC/DC 6ES7212-1AF50-0XB0...
  • Seite 353: B.3 Signalboards (Sbs)

    SB 1232 4 x Analog Output 6ES7232-4HD50-0XB0 Analogeingänge/-a­ SB 1233 2 x Analog Input / 2 x Analog Output 6ES7233-4HD50-0XB0 usgänge Memory Cards SIMATIC Memory Cards Beschreibung Artikelnummer Siemens SIMATIC MC 32 GB 6ES7954-8LT04-0AA0 2 GB 6ES7954-8LP04-0AA0 256 MB 6ES7954-8LL04-0AA0 24 MB 6ES7954-8LF04-0AA0 12 MB 6ES7954-8LE04-0AA0 4 MB...
  • Seite 354: B.5 Ersatzteile Und Sonstige Hardware

    Bestellinformationen B.6 Ersatzklemmenblöcke Ersatzteile und sonstige Hardware Tabelle B-5  Simulatoren, Ersatzklappen, Hutschienen und Endhalter Beschreibung Artikelnummer Eingangssimulator Eingangssimulator, 8 Positionen (CPU 1212C, CPU 1212FC) 6ES7274-1XF50-0XA0 Eingangssimulator, 14 Positionen (CPU 1214C, CPU 1214FC) 6ES7274-1XH50-0XA0 Ersatzabdeckklap­ CPU 1212C, CPU 1212FC (70 mm) 6ES7291-1AA50-0XA0 pen (ein Paar je CPU 1214C, CPU 1214FC (80 mm) 6ES7291-1AB50-0XA0 Set)
  • Seite 355 Bestellinformationen B.6 Ersatzklemmenblöcke CPU (Artikelnummer) Verwenden Sie diese Ersatzklemmenblöcke (4/Packung) Beschreibung der Klemmenblöcke Artikelnummer Klemmenblock CPU 1212C AC/DC/RLY 10 Positionen, verzinnt, grau 6ES7292-2AK50-0XA0 (6ES7212-1BG50-0XB0) CPU 1214C DC/DC/DC 6 Positionen, verzinnt, grau 6ES7292-2AF50 0XA0 (6ES7214-1AH50-0XB0) 12 Positionen, verzinnt, grau 6ES7292-2AM50-0XA0 16 Positionen, verzinnt, grau 6ES7292-2AR50-0XA0 CPU 1214C DC/DC/RLY 6 Positionen, verzinnt, grau...
  • Seite 356: B.7 Programmiersoftware

    Bestellinformationen B.7 Programmiersoftware SM (Artikelnummer) Verwenden Sie diese Ersatzklemmenblöcke (4/Packung) Beschreibung der Klemmenblöcke Artikelnummer Klemmenblock SM 1231 8 x Analog Input 10 Positionen, vergoldet, hellgrau 6ES7292-2BK50-0XA4 (6ES7231-4HF50-0XB0) SM 1232 8 x Analog Output (6ES7232-4HF50-0XB0) SM 1233 4 x Analog Input / 4 x Analog Output (6ES7233-4HF50-0XB0) Tabelle B-9  SB –...
  • Seite 357: Sicherheitsrelevante Symbole

    Sicherheitsrelevante Symbole Geräte ohne Explosionsschutz Die folgende Tabelle erläutert die Symbole an Ihrem SIMATIC-Gerät, auf der Verpackung oder in der Begleitdokumentation: Symbol Bedeutung Allgemeines Warnzeichen Achtung/Hinweis Lesen Sie die Produktdokumentation. Die Produktdokumentation enthält Informa­ tionen zu potenziellen Risiken und ermöglicht es Ihnen, diese Risiken zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
  • Seite 358: C.2 Geräte Mit Explosionsschutz

    Sicherheitsrelevante Symbole C.2 Geräte mit Explosionsschutz Geräte mit Explosionsschutz Die folgende Tabelle erläutert die Symbole an Ihrem SIMATIC-Gerät, auf der Verpackung oder in der Begleitdokumentation: Symbol Bedeutung Allgemeines Warnzeichen Achtung/Hinweis Lesen Sie die Produktdokumentation. Die Produktdokumentation enthält Informa­ tionen zu potenziellen Risiken und ermöglicht es Ihnen, diese Risiken zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
  • Seite 359 Sicherheitsrelevante Symbole C.2 Geräte mit Explosionsschutz Symbol Bedeutung Das Gerät ist nur für den industriellen Bereich und nur zur Verwendung im Innenbe­ reich zugelassen. In explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 2 darf das Gerät nur genutzt werden, wenn es in einem Gehäuse mit der Schutzart ≥ IP54 installiert ist. In explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 22 darf das Gerät nur genutzt wer­...
  • Seite 360: Vergleich Mit S7-1200

    Vergleich mit S7-1200 Die folgenden Tabellen bieten einen Vergleich zwischen S7-1200 und S7‑1200 G2: Hauptfunktionen S7-1200 S7-1200 G2 Unterstützung für Web-API (Seite 209) Ja (Teilmenge) Maximale Anzahl gleichzeitiger Web-API-Sitzungen NFC-Anwendung für iPhone (Seite Nein 202) DHCP Nein Nein OPC UA Server Nein Zahlreiche Kommunikationsmodule: •...
  • Seite 361 Vergleich mit S7-1200 Funktionen S7-1200 S7-1200 G2 Modulanordnung Links (CM/CPs) Nur rechts Rechts (SMs) (CMs müssen neben der CPU angeordnet sein) Sicherheit (Seite 123) Standard-Sicherheitsmaßnah­ Erweiterte Sicherheit Anzahl der Ethernet-Anschlüsse CPU 1211C/1212C/1214C: Alle CPUs: 1 Port (eine Schnittstelle) 2 geschaltete Ports (eine CPU 1215C/1217C: Schnittstelle) 2 geschaltete Ports (eine...
  • Seite 362 Nein CPU löscht temporären Speicher bei jedem OB-Aufruf • Optimierter Baustein (OB, FB oder • Nicht-optimierter Baustein (FB Nein oder FC) SIMATIC Controller Profiling Nein (https://support.industry.siemens. com/cs/ww/de/view/109750245) Anweisungssatz (Seite S7-1200 S7-1200 G2 133) Vorgängeranweisungen • FieldRead, FieldWrite Ja Ersetzt durch variablen Array-Index und multidi­...
  • Seite 363 Vergleich mit S7-1200 Anweisungssatz (Seite S7-1200 S7-1200 G2 133) • "USS"-Anweisungen Ersetzt durch Anweisungen für die "USS-Kommunikation" • "MODBUS"-Anweisun­ Ersetzt durch "MODBUS (RTU) "-Anweisungen • TM_MAIL Ersetzt durch TMAIL_C Anweisungen für die dezentrale Peripherie • PROFIBUS Nein • AS-i Steuerung Nein Kommunikationsanweisungen •...
  • Seite 364 Vergleich mit S7-1200 Anweisungssatz (Seite S7-1200 S7-1200 G2 133) Anweisungskategorien (Ordner in Anweisungs-Taskcard in STEP 7) • Prozessabbild Nein • Modulparametrierung Nein • Kryptographie Nein • Zeitgesteuerte E/A Nein (benötigt IRT und Sondermodule) • OPC UA In Zukunft • Fernwartung In Zukunft (5G) Sonstige Anweisungen in bestehenden Kategorien •...
  • Seite 365 Aktiviert (1 ms) Kommunikationslast 20 % 50 % Siehe SIMATIC S7-1500, S7-1500R/H, ET 200SP, ET 200pro – Zyklus und Ansprech­ zeiten (https://support.industry. siemens. com/cs/ww/de/view/59193558­ /158758826123) Größe des internen Ladespeichers 4 MB 8 MB PWM/PTO Anzahl CPU-Verbindungen Anzahl aktiver Trace-Aufträge Betriebsstundenzähler S7-1200 G2 Speicherprogrammierbare Steuerung Systemhandbuch, V1.0 01/2025, A5E52923937-AA...
  • Seite 366: Glossar

    Glossar Autonegotiation Ein Signalübertragungsmechanismus und -verfahren, über das/den zwei angeschlossene Geräte gemeinsame Übertragungsparameter auswählen, wie Drehzahl, Duplexmodus und Flusskontrolle. In diesem Prozess teilen die angeschlossenen Geräte zuerst ihre Fähigkeiten bezüglich dieser Parameter und wählen dann die Übertragungsart mit der höchsten Leistung, den beide unterstützen.
  • Seite 367 Glossar GSD-Datei Gerätestammdaten: Dateien liefern detaillierte Informationen zu den Fähigkeiten, Parametern und Kommunikationseigenschaften des Geräts, damit das Projektierungstool des Netzwerks das Gerät ordnungsgemäß in das PROFINET-Netzwerk integrieren kann. Isochronous Real-Time: Ein Übertragungsverfahren, das PROFINET-Geräte mit sehr hoher Genauigkeit synchronisiert. MIB-Datei Management Information Base Datei: Eine Datenbank, die für die Verwaltung und Überwachung von Netzwerkgeräten in einem SNMP (Simple Network Management Protocol)-System verwendet wird.
  • Seite 368: Index

    Index Anlauf nach NETZ-EIN, 59 Anlauf-OB, 64 Abgeschirmte Verbindungen, Erdungsrichtlinien, Anlaufparameter, 104 Abstand, Luftströmung und Kühlung, 24 Anschlüsse Kommunikationsarten, 139 Richtlinien für Verdrahtung und Erdung, 42 Anzahl der Verbindungen (PROFINET), 144 Richtlinien für Potenzialtrennung, 43 Verbindungs-IDs , 164 Konfiguration, 164 Erdungsrichtlinien, 44 Partner, 194 Verdrahtungsrichtlinien, 45...
  • Seite 369 Index Australien und Neuseeland - RCM Mark-Zulassung, Versionskompatibilität, 131 CPU-Konfiguration Autonegotiation, 157 Zykluszeitüberwachung, 83 Betriebsparameter, 123 Kommunikation mit HMI, 172 Baugruppenträger- oder Stationsfehler-OB ("Rack or Mehrere CPUs, 173 station failure OB"), 71 CPU Memory Card Einfügen, 102 Bausteine Übertragungskarte, 105 Typen, 57 Programmkarte, 108 Funktion (FC), 58...
  • Seite 370 Index Diagnosepuffer Einbau Übersicht, 90 Signalmodule (SM), 21 Übersicht, 23 Digitale E/A Übersicht, 23 Konfiguration, 126 Richtlinien, 23 Impulsabgriff, 126 Kühlung, 24 Digitale Signalboards Luftströmung, 24 SB 1221 DI 8 x 24 V DC, 329 Abstand, 24 SB 1222 DO 8 x 24 V DC, 331 Thermischer Bereich, 24 SB 1223 DI 4 x 24 V DC / DO 4 x 24 V DC, 334 Thermischer Bereich, 29...
  • Seite 371 Index Ethernet-Protokolle, 160 Globaler Datenbaustein, 93 GSD-Datei, 187 FB (Funktionsbaustein), 57 FC (Funktion), 57 Handbücher, 13 Fehler Hardwarekonfiguration, 116 Zeitfehler, 68 Neues Gerät hinzufügen, 119 Diagnosefehler, 69 Erkennen, 120 Fehlerbehebung Module hinzufügen, 122 LED-Anzeigen, 222 CPU konfigurieren, 123 Module konfigurieren, 126 Fehler durch inkompatible CPU-Version, 226 Netzwerkverbindung, 147 Fehler durch unbekannte CPU-Version, 226...
  • Seite 372 Index Kommunikationsschnittstellen Isolierung, 251 Gerätekonfiguration, 116 ISO on TCP Module hinzufügen, 122 Ad-hoc-Modus, 163 LED-Anzeigen, 222 ISO-on-TCP Kompatibilität, 131 Verbindungs-IDs, 164 Parameter, 164 Konfiguration Zykluszeit , 83 ISO-on-TCP-Protokoll, 160 Kommunikationslast, 85 Anlaufparameter, 104 Erkennen, 120 Module hinzufügen, 122 Klemmenblock, 40, 354 CPU-Parameter, 123 Klemmenblock, Einbau und Ausbau, 40 Module, 126...
  • Seite 373 Index Modbus TCP Latenz, 80 Übersicht, 200 Lebensdauer eines Relais, 252-253 maximale Anzahl der Verbindungen, 200 Lebensdauer Memory Card, 110 MODBUS TCP LED-Anzeigen Anweisungen, 201 CPU-Status, 222 Module Kommunikationsschnittstelle, 222 Signalboard (SB), 20 Kommunikationsboards (CB), 20 Legacy-Kommunikation, 140 Kommunikationsmodul (CM), 20 Leistungsbilanz Signalmodule (SM), 21 Übersicht, 29...
  • Seite 374 Index Neues Gerät hinzufügen CPU, 119 Übersicht der Funktionen, 18 Nicht spezifizierte CPU, 120 Zykluszeit , 83 Vorhandene Hardware erkennen, 120 Zykluszeitkonfiguration, 85 Kommunikationslast, 85 Nicht spezifizierte CPU, 120 Variablentabelle, 93 Module hinzufügen, 122 einer Online-CPU eine IP-Adresse zuweisen, 151 OB "Ziehen oder Stecken von Modulen", 70 PM 1207 Stromversorgungsmodul, 351 Portalansicht, 55...
  • Seite 375 Index Programm Richtlinien Organisationsbausteine (OBs), 64 Vorgehensweise für den Einbau, 23 Prioritätsklasse, 64 Installation, 23 Memory Card, 101 Einbau der CPU, 32 Richtlinien für Verdrahtung und Erdung, 42 Programmausführung, 58 Trennung, 43 Programmierung Erdung, 44 Betriebszustände der CPU, 59 Verdrahtung, 45 Prioritätsklasse, 64 induktive Lasten, 52 Nicht spezifizierte CPU, 120...
  • Seite 376 Index Sicherheit Speicher Ladespeicher, Arbeitsspeicher und remanenter Reduzieren von Ereignissen im Diagnosepuffer, Speicher, 86 Verlorenes Passwort, 114 System- und Taktmerker, 88 Secure Communication im Vergleich mit L (Lokaldatenspeicher), 93 Legacy-Kommunikation, 140 E (Prozessabbild der Eingänge), 96 A (Prozessabbild der Ausgänge), 96 Sicherheitsinformationen, 26 M (Bitmerker), 97 Signalboards...
  • Seite 377 Index TRCV_C (Daten über Ethernet empfangen, TCP) Ad-hoc-Modus, 163 Takt Verbindungs-IDs, 164 Merkerbits, 90 Verbindungsparameter, 164 TCON TRCV (Daten über Ethernet empfangen, TCP) Verbindungs-IDs, 164 Ad-hoc-Modus, 163 Verbindungsparameter, 164 Verbindungs-IDs, 164 TCON_Param, 164 TSAP (Transport Service Access Point) Anweisungen zum Zuweisen zu Geräten, 160 Protokoll, 160 Definition, 162 Ad-hoc-Modus, 163...
  • Seite 378 Index Verdrahtungsrichtlinien, 24 Abstand für Luftströmung und Kühlung, 24 Voraussetzungen, 42 Erdung, 44 Verlorenes Passwort, 114 Verlust der CPU-Kommunikation an Modulen, 70 Verpolschutz, 252 Verschmutzungsgrad, 251 Verschmutzungsgrad/Überspannungskategorie, Verzögerungsalarm-OBs, 65 Warmstart, 59 Warteschlange, 80 Weckalarm-OB, 65 Werte forcen, 229 Zeitfehler-OB, 67 Zertifikatparameter, 145 Zugriff auf Boolesche Werte oder Bitwerte, 95 Zugriff auf Speicheradressen, 93...

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