EN 15035
–
Typ C
: RLU-Leitung in Kamin integriert
4
–
Typ C
: RLU-Leitung außerhalb des Kamins
8
–
Der Index 2 (C
, C
42
des Typs C mit Gebläse nach der Brennkam-
mer oder dem Wärmetauscher.
DIBt (Deutsches Institut für Bauwesen)
–
Typ FC
: Feuerstätte mit Abgasgebläse zum
42x
Anschluss an ein Luft-Abgas-System. Zuluft-
und Abgasleitung sind Bestandteil der
Feuerstätte.
–
Typ FC
: Feuerstätte mit Abgasgebläse zum
52x
Anschluss an eine Schornstein. Zuluft- und
Abgasleitung sind Bestandteil der Feuerstätte.
Mindestanforderungen an die Zuluft-Leitung
nach EN 1856-2
Kennzeichnung T080 - N2 -D:
–
T080 = Temperaturbeständigkeit bis 80°C
–
N2 = Dichtheitsklasse 20 Pa
–
D = Kondensationsbeständigkeit nicht erforder-
lich
Die Zuleitung ist auf dem kürzesten Weg zu
verlegen, darf eine Länge von 15 m nicht
überschreiten und max. 4 Bögen mit 90° aufwei-
sen. Das Verhältnis von Krümmungsradius r und
Rohrdurchmesser d soll dabei größer als 1 sein:
r:d ≥ 1
Die Standard-Ansaugleitung hat einen Durchmes-
ser von ∅ 80 mm und eine Länge von 1m (dehnbar
auf maximal 3 m).
Für eine weitere Verlängerung muss der
Durchmesser auf ∅ 100 mm erhöht werden.
Bei Verwendung einer flexiblen Zuluftleitung ist
diese vor Verformung und Beschädigung zu
schützen.
RLU-Leitung in Kamin integriert
Das ist die empfohlene Variante.
Die Ansaugluft wird im Kamin in einem separaten
Rohr nach unten zum Kessel gesaugt.
14
) kennzeichnet Kessel
82
5Normen, Richtlinien und Vorschriften
RLU-Leitung außerhalb des Kamins
Folgende Maßnahmen müssen bei dieser Variante
gesetzt werden:
–
Brandschutztechnische Isolierung mit
Steinwolle erforderlich, wenn die RLU-Leitung
durch weitere Räume führt.
–
Kältedämmung der RLU-Leitung innerhalb von
Gebäudeteilen (Wand, Boden, ...) erforderlich,
um Bauschäden durch Kondensat zu vermei-
den.
–
Wenn die RLU-Leitung ins Freie führt, muss
der Rohrabschluss eine Windschutz-
vorrichtung aufweisen.
–
Beachten Sie die Informationen und Vorschrif-
ten der EN 15287-2.
5.6 Füllwasser der Heizungsanlage
Bei der Qualität des Füllwassers für Heizungs-
anlagen müssen zwei wesentliche Punkte
beachtet werden:
–
Vermeidung von Steinbildung (Kalkab-
lagerung)
–
Vermeidung von wasserseitiger Korrosion
(verursacht durch Sauerstoff im Heizungs-
wasser)
Eine möglichst niedrige Korrosionsgeschwin-
digkeit der verbauten metallischen Werkstoffe
lässt sich in erster Linie dann erreichen, wenn sich
das Kreislaufwasser im richtigen pH-Bereich
befindet und gleichzeitig eine möglichst niedrige
elektrische Leitfähigkeit vorherrscht.
–
Günstiger pH-Wert: 8,2 bis 9,5
–
Günstige Leitfähigkeit: 50 bis 100 µS/cm
Montageanleitung ecotop-zero, ecotop-light