(0-16383) Punkten für das 16k-Wort. Der einzelne
„Punkt" hat eine Länge von konstant 25ns (10 MHz max.
Signalfrequenz / 40 MHz Samplingrate).
Daraus resultiert die optimale Frequenz eines Signals im
Arbitrary-Modus von ca. 10 kHz für ein Signal mit 4096
Werten in der x-Achse. Bei einer Grundfrequenz des Si-
gnals von ca. 100 kHz werden entsprechend weniger
(ca. 410) Punkte pro Periode verwendet.
Bild 4
Zur Erzeugung eines Arbitrarysignals durch Vorgabe von
einzelnen Punkten ist es nicht notwendig alle für eine
Signalperiode notwendigen Punkte einzugeben. Werden
zur Konstruktion solcher Signale weniger Werte einge-
geben, was der Normalfall ist, so berechnet der
uProzessor des HM 8131-2 die zwischen den vorgege-
benen Punkten (Referenzpunkten) liegenden Werte
durch Interpolation. Es genügt also die Vorgabe einiger
Stützwerte zwischen denen die weiteren Punkte berech-
net werden. Allerdings entspricht die Kurve um so ge-
nauer dem gewünschten Verlauf, je mehr Werte vorge-
geben werden.
Bei höheren Signalfrequenzen als 10 kHz wird die Auflö-
sung des Signals geringer, weil in einer Signalperiode
nicht mehr alle Punkte untergebracht werden können.
Bei niedrigeren Signalfrequenzen als 10 kHz errechnet
der uProcessor die zusätzlich notwendigen Werte um
eine volle Signalperiode zu erzeugen. Es werden dabei
jeweils Stützwerte gleicher Amplitude dem Signal zuge-
fügt. Diese Zusammenhänge bewirken auch, daß bei
niedrigen Signalfrequenzen ein Signal überwiegend aus
errechneten Werten zusammengesetzt ist.
Die Länge einer Signalperiode hängt allerdings nicht
von der Anzahl der Punkte sondern nur von der Signal-
frequenz ab.
Grundsätzlich heißt das, für die „Konstruktion" einer Ar-
bitrary-Funktion mit dem HM 8131-2 reicht eine be-
schränkte Anzahl von Referenzpunkten aus. Die
Zwischenwerte werden errechnet und im Folgenden als
Änderungen vorbehalten
„berechnete Werte" bezeichnet. Referenzpunkte und
berechnete Werte werden beim Verlassen des Arbitrary-
Editors gespeichert.
Der Punkt mit dem Phasenwert Null ist immer ein
Referenzwert und hat in der Grundeinstellung den
Amplitudenwert 0, was sich aber mit dem Editor
ändern läßt.
Der Arbitrary-Editor
Der HM 8131-2 bietet mit dem Arbitrary-Editor die Mög-
lichkeit neue Signale zu erstellen oder im Speicher des
Gerätes abgelegte Signale zu variieren. Vor dem Aufruf
des Editors muß die Größe (4k/16k) des zu bearbeiten-
den Signals ausgewählt werden. Alle Eingaben werden
anschließend menügestützt über die Frontplattentastatur
durchgeführt.
Um zum Arbitrary-Editor zu gelangen wird im Hauptmenü
die Taste „Menu" gedrückt und im Menü „MAIN
MENU 1" die Funktion „Arb" ausgewählt. Die Frage
„Waveform size" muß mit der Auswahl der entspre-
chenden Speichergröße quittiert werden. Danach erreicht
man das Eingangsmenü des ARB-Editors.
Das „Eingangsmenü" des Editors bietet die Funktionen
„New", „Edit", „Calc" und „ Visu".
New
Diese Funktion initialisiert den Speicher des Arbitrary-
Signals. Vorhandene Informationen werden gelöscht, d.h.
die Amplitudenwerte werden auf Null gesetzt. Der „Null-
Phase-Punkt" bleibt als einziger Wert (y=0) im Speicher.
Diese Funktion muß nach der Aktivierung durch „Erase
all waveform data: Yes/No" bestätigt werden. Sie sollte
nur verwendet werden wenn ein völlig neues Signal er-
stellt werden soll.
Die „New"-Taste sollte betätigt werden, sobald ein
neues Signal erstellt werden soll. Dagegen darf die-
se Taste nicht betätigt werden, wenn nur das vor-
handene Signal modifiziert werden soll.
Edit
Es ist nicht immer erforderlich zur Erstellung eines neu-
en Signals die alten Daten komplett zu löschen. Es be-
steht ebenfalls die Möglichkeit ein vorhandenes Signal
Deutsch
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