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Grundlagen Über Arbitrary-Signale - Hameg Instruments Hm8131-2 Handbuch

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Der Menüaufbau zeigt die vorhandenen Möglichkeiten.
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Signalauswahl
Die Arbitrary-Signale für den HM 8131-2 können auf 3
Arten erstellt, bzw. dem HM 8131-2 übermittelt werden.
Dies geschieht entweder über die Frontplattentastatur
mittels des in der Firmware integrierten Arbitrary-Editors,
über die serienmäßige serielle Schnittstelle oder eine als
Option erhältliche IEEE-488-Schnittstelle oder als Über-
nahme eines Signals vom Oszilloskop HM 1007. Eine
Ensprechende Software zur übertragung der Daten über
die serielle Schnitstelle ist verfügbar. Ist ein Arbitrary-
Signal erstellt, kann es im Speicher des HM 8131-2 ab-
gelegt werden und wird wie ein „festverdrahtetes" Si-
gnal behandelt.
Dazu stellt der HM 8131-2 2 Speicherplätze in unter-
schiedlicher Größe zur Verfügung. Das Gerät ist in der
Lage 2 Arbitrary-Signale im eigenen Speicher abzulegen
und jederzeit zu generieren. Das Signal mit einer Länge
von 4k-Worten bleibt auch nach dem Ausschalten des
HM 8131-2 in einem nichtflüchtigen Speicher erhalten.
Das zweite Signal mit einer Länge bis zu 16k-Worten
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befindet sich in einem flüchtigen Speicher und wird beim
Ausschalten des HM 8131-2 gelöscht. Es muß falls die
Verwendung erneut gewünscht wird, wieder in den in-
ternen Speicher des HM 8131-2 geladen werden.
Sobald ein Arbitrary-Signal definiert ist, läßt es sich über
das Hauptmenü wie jede andere Signalform aufrufen.
Es muß dann jeweils nur noch eines der beiden Signale,
4k oder 16k Speichertiefe, gewählt werden.
Bei der Definition des Signales sind bestimmte Regeln
und Spezifikationsgrenzen zu beachten, die in den fol-
genden Abschnitten beschrieben werden.
Grundlagen über Arbitrary-Signale
Arbitrary-Signale werden auf digitaler Basis erzeugt und
lassen sich deshalb mit guter Genauigkeit definieren. Die
so erstellte Signalform läßt sich in Frequenz und Amplitu-
de wie die „festverdrahteten" Signale verändern. Neben
den Randbedingungen, welche durch die Gerätespezi-
fikationen vorgegeben sind, ist grundsätzlich zu beachten,
daß bei frei definierten und digital erzeugten Kurven-
formen, Frequenzanteile im Oberwellenspektrum enthal-
ten sind, welche weit oberhalb der eigentlichen Signal-
frequenz liegen. Bei Anwendung solcher Signale ist da-
her besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen zu le-
gen, die solche Signale in zu testenden Schaltungen ha-
ben können.
Generell ist ein Arbitrary-Signal eine Anzahl von Ampli-
tudenwerten durch deren zeitliche Anordnung die Form
des Signals während einer Periode beschrieben wird. Die
Amplitudenwerte reichen von -2047 bis +2047. Dies
entspricht einer Auflösung von 12 Bit zur Einstellung der
Ausgangsspannung. Ein Signal zwischen -2047 und
+2047 erzeugt am Ausgang des HM 8131-2 eine Ampli-
tude von ±10V (ohne Belastung) wenn der Amplituden-
bereich mit 20Vss gewählt ist.
Die Signalperiode setzt sich für das 4k-Wort-Signal aus
4096 (0-4095) Punkten zusammen; entsprechend 16384
Änderungen vorbehalten
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