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Gerätekonzept Des Hm8131; Einführung In Die Bedienung Des Hm8131; Selbsttest; Signalformen - Hameg Instruments Hm8131-2 Handbuch

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Gerätekonzept des HM8131-2
Der HM8131-2 ist ein Signalgenerator nach dem DDS-
Prinzip (Direkte digitale Synthese). Die Signalformen be-
finden sich abgespeichert in einem EPROM bzw. wer-
den bei der Generierung berechnet. Dieses Prinzip bringt,
bedingt durch die begrenzte Schnelligkeit der Wandler,
Speichereinheiten und des Prozessors, Einschränkungen
bei der maximal erreichbaren Signalfrequenz mit sich.
Daher sind nicht alle vom HM 8131-2 generierten Signa-
le mit der maximal möglichen Frequenz von 15 MHz ver-
fügbar.
Einführung in die Bedienung des HM8131-2

Selbsttest

Beim Einschalten des HM8131-2 erscheint auf dem Dis-
play zunächst der Gerätetyp und die Versionsbezeichnung
(z.B. HM8131-2 1.0). Darauf folgt das Datum der letzten
Kalibrierung und danach, der Typ des eingebauten Inter-
face. Dazu wird, falls ein HO88 installiert ist, auch die
eingestellte IEEE-Adresse angezeigt. Angezeigt wird ob
das Gerät mit interner oder externer Zeitbasis arbeitet.
Installierte Optionen werden ebenfalls beim Einschalten
gelistet.
Nach der Testphase stellt sich das Gerät mit den gleichen
Funktionen ein, die beim Ausschalten aktiviert waren.
Bei der Auslieferung wird das Gerät mit folgender Grund-
einstellung geliefert:
• Frequenz: 1kHz
• Amplitude: 10Vpp
• Offset: 0V
• Sinussignal
• Betriebsart: freilaufend
• Phase: 0 Grad
• Keine Modulation
• Drehgeber aktiviert
• Interne Referenzfrequenz
• Triggerung mit positiver Flanke
• Hintergrundbeleuchtung mittel; Kontrast maximum
• Signalgeber: hohe Lautstärke
• Maximale Auflösung der Frequenzanzeige
Die Grundeinstellung kann jederzeit wie folgt wieder auf-
gerufen werden: Beim Einschalten des Gerätes die ESC-
Taste für einige Sekunden gedrückt halten. Damit ist dann
die bisher gespeicherte Funktion gelöscht und die Grund-
einstellung wiederhergestellt.
Hinweis
Bei Rücksetzen des Gerätes in die Grundeinstel-
lung werden eine eventuel gespeicherte Arbitray-
Funktion sowie alle gespeicherten Tastaturein-
stellungen gelöscht.
Änderungen vorbehalten

Signalformen

Der HM8131-2 bietet die Wahl zwischen 6 verschiedenen
fest „verdrahteten" Signalformen und der Arbitrary-Funk-
tion. Sägezahn (Rampe positiv und negativ), Dreieck, Si-
nus und Rechteck lassen sich in Frequenz und Amplitu-
de verändern. Die Funktion Rauschen erzeugt „Weißes
Rauschen" wobei nur eine Beeinflußung in der Amplitu-
de möglich ist. Die Arbitrary-Funktion steht mit Speicher-
tiefen von 4K und 16K zur Verfügung und ist innerhalb
der gerätespezifischen Grenzen frei definierbar.
Sägezahn
Der Frequenzbereich reicht, bedingt durch die digitale
Signalgenerierung, nur von 100µHz bis 100kHz. Die
Linearität ist besser als 1%. Die max. Ausgangsspannung
beträgt 20Vss im Leerlauf. Die Funktion ist als positiver
oder negativer Sägezahn (ansteigende oder abfallende
Rampe) selektierbar. Die Flanke nach dem Anstieg oder
Abfall hat eine Flankenbreite von ca. 45ns.

Dreieck

• Die max. Frequenz beträgt 1MHz;
• Die Linearität ist besser als 1%;
• Die maximale Ausgangsspannung 20Vss

Sinus

• Maximale Frequenz 15MHz; Auflösung 100µHz
• Die maximale Ausgangsspannung 20Vss

Rechteck

• Maximale Frequenz 15MHz;
• Auflösung 100µHz;
• Anstiegszeit <10ns.
• Die maximale Ausgangsspannung 20Vss

Rauschen

• Bandbreite 10MHz; Gaußsche Verteilung

Arbitrary

• Die maximale Signalfrequenz ist 10MHz bei einer Ab-
tastrate von 40MHz.
• Die Auflösung des definierbaren Signals beträgt in Y-
Richtung 4096 Punkte (12 bit).
• Das Signal steht mit Speichertiefen von 4K Worten
und 16K Worten zur Verfügung.
• Als Speicher stehen intern ein nichtflüchtiger 4K und
ein flüchtiger 16K Speicherbereich zur Verfügung.
• Auflösung 100µHz.
• Das Signal wird über ein Besselfilter 7. Ordnung mit
einer Einsatzfrequenz von 10MHz aufbereitet.
Deutsch
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