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Burstbetrieb; Synchron-Betrieb - Hameg Instruments Hm8131-2 Handbuch

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art ist synchron, d.h. das durch ein Triggersignal freigege-
bene Ausgangssignal beginnt im Nulldurchgang. Es wer-
den eine oder mehrere vollständige Signalperioden er-
zeugt - abhängig von der Länge des Triggersignals.
Dadurch lassen sich Bursts erzeugen, wobei die Anzahl
der Schwingungen pro Burst sich durch die Spannungs-
höhe des Triggersignals bestimmen läst (Sinus, Dreieck).
Der Triggermodus arbeitet mit allen Signalfunktionen in-
nerhalb der vorgegebenen Frequenzbereiche mit einer
oberen Frequenzgrenze von 500kHz für Sinus, Rechteck
und Arbitrarysignale. Ist die Dauer des Triggerimpulses
kürzer als die Signalperiode, wird auch nur eine Signal-
periode generiert. Ein "Signal-Zyklus" endet nach der Kom-
plettierung der Signalperiode welche der abfallenden Flan-
ke des Triggersignals folgt. Über "Pulse" laßt sich eine
einzelne Periode des Ausgangssignals erzeugen.
Bild 2: getriggertes Arbitrary-Signal

Burstbetrieb

Bursts lassen sich beim HM8131-2 nur durch ein externes
Triggersignal erzeugen. Dies kann entweder über ein Inter-
face oder von einem externen Generator erzeugt werden.

Synchron-Betrieb

Der HM8131-2 bietet die Möglichkeit der Synchronisati-
on von bis zu 3 Geräten dieses Types untereinander. Da-
bei lassen sich die Geräte als Master bzw. Slave
konfigurieren. Die jeweils eingestellte Betriebsart wird
bei Vorliegen des Synchronbetriebes im Hauptmenü an-
gezeigt.
Auswahl und verlassen des Synchronbetriebes erfolgt
nur über das Betriebsarten-Menü (Mode-Menü).
Wenn es erforderlich ist mehrere Generatoren mit mög-
lichst gleicher Frequenz zu betreiben, muß eine für alle
Änderungen vorbehalten
Geräte identische Referenzfrequenz verwendet werden.
In der Praxis ist trotz guter Stabilität der verschiedenen in-
ternen Oszillatoren, ohne gleiche Referenzfrequenz eine
phasenstarre Koppelung der Ausgangssignale nicht mög-
lich. Zur Erzielung der Synchronisation zwischen den Ge-
neratoren ist es möglich, entweder für alle die gleiche ex-
terne Referenzfrequenz (10 MHz) oder den internen Gene-
rator eines Gerätes, als Referenz für die Anderen zu ver-
wenden.
Die Synchronisation der Geräte sichert eine konstante
Phasenlage zwischen den verbundenen Geräten, erlaubt
aber nicht die "Initial-Phase" (zum Zeitpunkt der Syn-
chronisation) zu verändern.
Es ist möglich die Startphase eines Gerätes in der Be-
triebsart "Synchronisation" zu bestimmen. Diese Betriebs-
art ist über das Menü "MAIN MENU 1" erreichbar.
Dabei wird der interne Oszillator einer der zu synchroni-
sierenden Generatoren als Referenzfrequenz verwendet.
Dies geschieht durch die Definition dieses Gerätes als
"Master". Die gesteuerten Generatoren werden alsdann
als "Slave" bezeichnet. Diese Definition wird im
Betriebsartenmenü festgelegt.
Sobald diese Festlegung getroffen ist befinden sich die
Geräte im Wartezustand auf ein Triggersignal:
A Die "Slave"-Geräte erwarten am Triggereingang ein
Signal vom Sync-Ausgang des "Masters".
B Der "Master" erwartet ein Startsignal über seinen
Triggereingang, die Frontplattentastatur oder ein In-
terface.
Sobald der "Master" ein Startsignal erhalten hat, über-
trägt er dieses Signal an die "Slave"-Generatoren. Da-
mit arbeiten alle verbundenen Geräte mit der eingestell-
ten Initialphase. Wenn die Signalfrequenz der Generato-
ren geändert wird, ist es notwendig die Geräte neu zu
synchronisieren. Wenn dabei die Signalfrequenz des
Masters zuletzt geändert wird, überträgt er automatisch
das Synchronisationssignal an die "Slaves".
Die "Erstellung" einer Synchronisation erfordert somit:
A
Definition eines Masters
B
Gewünschte Phasenlage vorgeben
C
Die notwendigen Verbindungen herstellen
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