So führen Sie die Rs-Auslösesperre-Messung durch
Schritt 1: Wählen Sie die Funktion LOOP mit dem Funktionswahlschalter und wählen Sie den Rs-Modus
mit den AUF/AB und LINKS/RECHTS Navigationstasten den Rs-Modus. Wählen Sie dann den
gewünschten Typ (wählen Sie verschiedene Typen oder benutzerdefiniert oder aus), Strom,
Grenzwert und Skalierungsfaktor mit den Navigationstasten AUF/AB und LINKS/RECHTS.
Schritt 2: Schließen Sie die entsprechenden Messleitungen an das Gerät an und folgen Sie dem
Anschlussplan, um die RCD-Auslösesperre zu messen.
Schritt 3: Prüfen Sie auf Warnungen auf dem Display und überprüfen Sie den Online-Spannungs-/
Klemmenmonitor, bevor Sie die Messung starten. Wenn alles in Ordnung ist und die
angezeigt wird, drücken Sie die Taste TEST. Nach Durchführung der Messung werden die
Ergebnisse auf dem Display angezeigt.
Angezeigtes Ergebnis:
Z
Impedanz der Fehlerschleife,
ISC
Voraussichtlicher Fehlerstrom,
Anmerkungen:
»
Die Messung der Fehlerschleifenimpedanz mit Hilfe der Auslösesperre führt normalerweise nicht zur
Auslösung eines FI-Schalters. Wenn jedoch der Auslösegrenzwert infolge eines durch den Schutzleiter
PE fließenden Ableitstroms oder einer kapazitiven Verbindung zwischen den Leitern L und PE
überschritten werden kann.
»
Die angegebene Genauigkeit der Prüfparameter ist nur gültig, wenn die Netzspannung während der
Messung stabil ist.
5.5 Leitungsimpedanz und voraussichtlicher Kurzschlussstrom
Die Leitungsimpedanz ist eine Messung der Impedanz der Stromschleife bei einem Kurzschluss zum
Nullleiter (leitende Verbindung zwischen Phasenleiter und Nullleiter im Einphasensystem oder zwischen
zwei Phasenleitern im Dreiphasensystem). Die Messung der Leitungsimpedanz wird mit einem hohen
Prüfstrom durchgeführt. Der voraussichtliche Kurzschlussstrom wird wie folgt berechnet:
Wo:
Nominale Eingangsspannung U
230V
400V
×
=
N
115V
Spannungsbereich
(93 V ≤ U
≤ 134 V)
L-PE
(185 V ≤ U
≤ 266 V)
L-PE
(321 V ≤ U
≤ 485 V)
L-PE
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