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Langsamer Anstieg (Proportional-Betrieb); Schnellanstieg; Erfolgsprüfung - Helios Els Nfc Montage- Und Betriebsvorschrift

Ventilatoreinsatz
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Montage- und Betriebsvorschrift
DE
HINWEIS
Ventilatoreinsatz ELS NFC..
Maximal-Volumenstrom rel. Feuchte: Maximaler Volumenstrom für die relative
Feuchte-Steuerung
Bei Überschreiten des Schwellenwerts wird der Volumenstrom proportio-
nal zum Messwert für die relative Feuchte gesteuert. Die Sensor-Anforderung
ist erst nach dem Unterschreiten des Schwellenwerts um mehr als 10% rel.
Feuchte beendet.
Der Sensorwert wird in der Helios ELS App angezeigt (siehe Kap „4.2 NFC-Kon-
taktierung" auf Seite 10).

7.4.7.1 Langsamer Anstieg (Proportional-Betrieb)

Es sind zwei Entfeuchtungmodi vorhanden: Komfort und Intensiv.
- Komfort Modus: Bei Überschreiten des Schwellenwerts wird der Volumen-
strom proportional zum Feuchtemesswert geregelt. Dies ermöglicht eine
möglichst energieeffiziente und leise Entfeuchtung.
- Intensiv Modus: Ab dem Schwellenwert geht der Ventilator direkt in den Maxi-
mal-Volumenstrom über, um die Feuchtigkeit schnell zu reduzieren. Der Ent-
feuchtungsmodus kann per ELS App eingestellt werden.

7.4.7.2 Schnellanstieg

Der Messwert der relativen Feuchte steigt innerhalb von 10 Min. um mehr als
20% rel. Feuchte. Der Ventilator läuft dann mit dem Maximal-Volumenstrom für
die Feuchtesteuerung. Um ein schnelles Umschalten zwischen Schnellanstieg
und Proportionalbetrieb zu verhindern gibt es eine Mindest-Laufzeit von 20 min.
nach einem erkannten Schnellanstieg.
7.4.7.3 Erfolgsprüfung
Um zu verhindern, dass der Ventilator bei hoher Umgebungs-Feuchte (z.B. an
schwülen Sommertagen) läuft, ohne dass er die Feuchte im Raum reduzieren
kann, wird eine Erfolgsprüfung benötigt.
Es wird geprüft, ob der Sensormesswert über einen längeren Zeitraum kon-
stant bleibt. Dann wird der Volumenstrom auf die Grundlüftung reduziert, um
eine energiesparende und leise Betriebsart zu gewährleisten. Verändert sich
der Sensormesswert, wird der Ventilator wieder proportional um den Messwert
geregelt.
Eine manuelle Anforderung beendet die Erfolgsprüfung.
Ist keine Grundlüftung aktiviert, läuft der Ventilator im Sensorbetrieb maximal 2
Std.. Danach geht der Ventilator für die Dauer der Stoppzeit aus.
Dabei gibt es zwei, je nach Situation, mögliche Stoppzeiten:
a. Stoppzeit kurz
Die Feuchte ist bis zum Ende der Laufzeitbegrenzung unter die eingestellte Ein-
schaltschwelle gefallen, hat jedoch die Ausschaltschwelle noch nicht erreicht.
Der Ventilator wird dann ausgeschaltet, es läuft die kurze Stoppzeit von einer
Stunde.
Hintergrund: Es hat während des Ventilatorbetriebes eine Feuchtereduzierung
stattgefunden. Die Reduzierung hat jedoch nicht gereicht, um unter die Aus-
schaltschwelle zu fallen. Es wird eine kurze Stoppzeit aktiviert, da anzunehmen
ist, dass nach einer kurzen Pause die Feuchtigkeit effektiv reduziert werden
kann. Während der Stoppzeit reagiert der Ventilator nur auf den Schnellanstieg.
→ Die Bedarfslüftungsstufen lassen sich weiterhin bedienen. Bei Betätigung
wird die Stoppzeit gelöscht.
b. Stoppzeit lang
Die Feuchte ist bis zum Ende der Laufzeitbegrenzung nicht unter die eingestell-
te Einschaltschwelle gefallen. Der Ventilator wird dann ausgeschaltet, es läuft
die lange Stoppzeit von sechs Stunden.
Hintergrund: Da der Feuchtewert nicht unter die eingestellte Einschaltschwelle
gesunken ist, kann man davon ausgehen, dass ein weiteres Entlüften keinen
Sinn macht. Es wird eine lange Stoppzeit aktiviert.
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