K Einstellung des kollektiven Pitch
In Einstellpunkt K ist der maximal gewünschte positive und negative kollektive Pitchwinkel einzustellen.
Bewegen Sie hierfür zuerst den Pitchknüppel an Ihrer Fernsteuerung bis zum Anschlag nach vorne.
Durch Bewegung des Hecksteuerknüppels nach links oder rechts können Sie nun den Pitchwinkel ver-
ringern oder vergrößern.
Wenn Sie den gewünschten maximalen Pitchwinkel eingestellt haben, bewegen Sie nun den Pitch-
steuerknüppel bis zum Anschlag nach hinten. Stellen Sie jetzt wieder mittels des Hecksteuerknüppels
den gewünschten maximalen Pitchwinkel ein, den Sie bei vollem Pitchknüppelausschlag nach unten
haben möchten.
Achten Sie hier nochmals darauf, dass die gesteuerte Richtung des Pitchknüppels an der Fernsteu-
erung mit der richtigen Pitchverstellung am Modell übereinstimmt! Falls dies nicht der Fall ist, verwen-
den Sie die Servoumpolung für den Pitchkanal in Ihrer Fernsteuerung, wie schon bei I (Einstellen der
Servolaufrichtungen) beschrieben.
Verwenden Sie während der Einstellung keine Pitchkurven in ihrer Fernsteuerung! Zum späteren
Fliegen können Sie hingegen wie gewohnt verschiedene Pitchkurven programmieren, falls Sie dies
wünschen. Dieser Einstellpunkt dient dazu, dem MICROBEAST mitzuteilen, welches die verwendeten
Pitchwerte sein werden.
Durch Druck auf den Taster speichern Sie die Einstellung und gelangen zu Einstellpunkt L .
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L Einstellung der zyklischen Taumelscheibenbegrenzung
In Einstellpunkt L stellen Sie ein, wie weit die Taumelscheibe auf der Roll- und Nickachse ausschlagen
darf. Hierbei wird der Ausschlag in einer Kreisbahn wie bei einer Cyclic-Ring-Funktion limitiert.
Gehen Sie wie folgt vor:
Steuern Sie vorsichtig mit den Steuerknüppeln für Roll, Nick und Pitch bis zu den jeweiligen Endan-
schlägen um zu sehen, ob die Taumelscheibe oder die Servos an irgendeiner Stelle blockieren, nicht
mehr fahren bzw. eventuell sogar nicht mehr angesteuert werden oder ob das Gestänge sich verhakt
oder überstreckt.
Durch Bewegen des Hecksteuerknüppels nach links oder rechts können Sie den Servoausschlag auf
Roll und Nick stufenlos vergrößern oder reduzieren. Versuchen Sie immer, den maximal möglichen
zyklischen Taumelscheibenweg zu erreichen. Je größer der eingestellte Weg ist, umso höher wird die
maximal erreichbare Drehrate des Helikopters sein, ohne das Regelartefakte auftreten (pendeln, wip-
pen, aufbäumen, usw.).
Ähnlich wie unter Einstellpunkt J wird durch die Farbe der Status LED angezeigt, ob die eingestell-
te Begrenzung ausreichenden zyklischen Ausschlag zulässt. Im Idealfall ist der Taumelscheibenbegren-
zer nur soweit zu limitieren, dass die Status LED noch blau leuchtet. Insbesondere bei Modellen, die im
3D-Kunstflug betrieben werden, sollten 10-12° zyklischer Ausschlag möglich sein. Aber auch bei allen
anderen Helikoptern muss so viel Ausschlag wie möglich eingestellt werden, da ansonsten die Rege-
lung nicht korrekt arbeiten kann. Hierfür soll die Farbe der Status LED einen Anhaltspunkt liefern. Wenn
Sie nur violett oder sogar ausgeschaltet ist, sollten Sie die mechanischen Gegebenheiten an Ihrem
Modell unbedingt verändern.
Falls Sie später in einem der anderen Einstellpunkte Servoeinstellungen verändern (Einstellpunkte G,
J und K), ist die zyklische Taumelscheibenbegrenzung neu anzupassen.
Durch Druck auf den Taster speichern Sie die Einstellung und gelangen zu Einstellpunkt M .
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