Pronar RC2100-2
Der Aufbau der Steuerung der hydraulischen Stütze ist in Abbildung (3.17) dargestellt. Das
Hydrauliksystem ist mit einer Stütze mit einfachwirkendem Antrieb ausgestattet. Die
Rückstellung des Stützenfußes erfolgt durch Zugfedern, die sich im Inneren des Gehäuses
befinden. Die Versorgungsleitung ist mit einem Informationsaufkleber (5) gekennzeichnet.
Die Hydraulikölversorgung der Stütze ist nur möglich, nachdem das Absperrventil (2) in die
Stellung "O" (offen) geschaltet wurde. Während der Fahrt des Anhängers muss die Stütze in
die Transportposition geklappt und mit einem Klappstecker gesichert werden. Das
Absperrventil muss auf die Position "Z" (geschlossen) gestellt werden.
3.4 HYDRAULIKANLAGE DER RAMPEN (OPTIONAL)
Der Aufbau des hydraulischen Systems zum Ein- und Ausklappen der Rampen ist in
Abbildung ( und in der schematischen Darstellung - Abbildung (3.19) - dargestellt.
Die Steuerung der Rampen (Heben/ Senken) erfolgt mit doppeltwirkenden Antrieben, durch
einen einteiligen Hydraulikverteiler (1), der sich im hinteren Teil des Rahmens auf der
rechten Seite des Anhängers befindet. Das System wird von der externen Hydraulikanlage
des Traktors versorgt. Für den ordnungsgemäßen Anschluss sind die Vor- und
Rücklaufleitungen mit Informationsaufklebern (7) und (8) gekennzeichnet.
Der Hydraulikverteiler (9) - (optional) hat einen schwimmenden Teil, der die Kolbenstange in
den Hydraulikzylindern frei beweglich macht und so die Bedienung erleichtert.
Betriebspositionen des hydraulischen Verteilers
(0) Neutrale Position,
(1) Anheben des Auflaufs - der federbelastete Hebel kehrt von selbst in die Senkrechte
zurück,
(2) Absenken der Auffahrrampen - der federbelastete Hebel kehrt von selbst in die
Senkrechte zurück,
(3) Schwimmstellung - Hebel auf Verriegelung (optional).
GEFAHR
Vergewissern Sie sich vor dem Absenken oder Anheben der Rampen, dass sich keine
Unbeteiligten oder andere Hindernisse in ihrem Arbeitsbereich befinden.
Beim Absenken oder Anheben der Rampen ist besondere Vorsicht geboten, da das
Gewicht der Konstruktion beträchtlich ist und die Gefahr von Quetschungen besteht.
3.20
KAPITEL 3