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6.1 Zu Ihrer Sicherheit

Bewegungen der Motorwelle!
Gefährliche Bewegungen entstehen durch unkontrollierte oder ungewollte Bewegungen der Motorwelle. Auch die
bestimmungsgemäße Bewegung des Antriebs stellt eine Gefahr für Personen dar, die sich im Bewegungsbereich der
Maschine aufhalten.
Unkontrollierte Bewegungen der Motorwelle treten bei einem nicht mehr regelbaren Motor auf und können, abhängig
von der Art der Maschine, lebensgefährliche Folgen haben. Sie sind auf verschiedene Ursachen zurückzuführen:
Fehlerhafte Verdrahtung, z.B. falsche Phasenfolge beim Motoranschluss
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Geberdefekt
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falsche Motorenparameter
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Defekte Bauteile
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Softwarefehler
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Ungewollte Bewegungen der Motorwelle entstehen durch eine fehlerhafte Ansteuerung des Motors und können,
abhängig von der Art der Maschine, lebensgefährliche Folgen haben. Die Ursachen können z.B. sein:
Bedienungsfehler
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Fehler in der Steuerung
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Fehlerhafte Anwenderprogramme
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Fehlerhafte Sollwertvorgabe und / oder Skalierung
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Falsche Grenzwerte
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Falsche Übersetzungsverhältnisse
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Falsche Betriebsart
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Fehlerhafte Parametrierung
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Überwachungseinrichtungen im Antriebssystem erkennen zahlreiche Fehlerzustände und haben das Ziel, den Antrieb
geregelt bis zur Drehzahl Null abzubremsen und dann den Antrieb stromlos zu schalten. Diese
Überwachungseinrichtungen allein reichen aber nicht aus, um unkontrollierte Bewegungen sicher und gänzlich zu
vermeiden. Es muss in jedem Fall mit unkontrollierten Bewegungen gerechnet werden, auch wenn diese nur solange
auftreten, bis eine Überwachungseinrichtung anspricht und den Antrieb stillsetzt, oder stromlos schaltet.
Gegenmaßnahmen:
Personen dürfen sich nicht im Bewegungsbereich einer Maschine aufhalten, wenn diese in Betrieb ist.
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Maßnahmen, die das Betreten verhindern, sind z.B. Schutztüren, -gitter, -abdeckungen,
Überwachungssensoren oder Lichtschranken, die die Maschine beim Betreten stillsetzen
Sämtliche Arbeiten an der Maschine und im Bewegungsbereich der Maschine nur im spannungsfreien
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Zustand durchführen. (Maschine mittels Hauptschalter vom Netz trennen und gegen Wiedereinschalten
sichern)
NOT-AUS / NOT-STOPP Schalter installieren (regelmäßige Funktionstests durchführen)
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Module mit der Option Endstufenfreigabe (EF) verwenden. Die 2-kanalige Endstufenfreigabe bewirkt eine
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sichere Sperre gegen nicht beabsichtigten Anlauf des Motors nach EN 954-1 Kategorie 4 / EN ISO 13849-1
Cat. 4, PL e. Die Anlage bleibt am Netz und kann sicher betreten werden.
Hängende Achsen müssen mechanisch gegen Herunterfallen gesichert werden, z.B. mit einer
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Fangeinrichtung oder einer zusätzlichen externen Bremse. Die optional im Motor vorhandene Motorbremse ist
eine Haltebremse und ist als Personenschutz NICHT ausreichend!
Überprüfen Sie die Motorenparameter und die Parameter, in denen die Grenzwerte für Drehmoment, Drehzahl
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und Lageendwerte sowie Hoch- und Tieflauframpen eingestellt werden. Stellen Sie sicher, dass die
parametrierten Werte an den Prozess angepasst sind und innerhalb der zulässigen Grenzen liegen.
Die Grenzdrehzahl ID113 muss so in der Reglerkarte parametriert werden, dass die Maximaldrehzahl des
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Motors nicht überschritten wird und gleichzeitig die Mechanik nicht beschädigt wird. Wird die Drehzahl in
ID113 um 25% überschritten, wird der Antrieb mit Fehlermeldung abgeschaltet und läuft aus.
PDK_202184_KW-R05 / Version 2011/15
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