Bei Auftreten der ausgewählten Flanke am Messfühler latcht der Antrieb den Lageistwert in den zur Flanke gehörigen
Parameter ID130 Messwert 1 positive Flanke - ID133 Messwert 2 negative Flanke und setzt das entsprechende Bit in
ID179 Messwertstatus. Die Statusbits im Parameter ID179 Messwertstatus sind durch die Parameter ID409 Messwert 1
positiv erfasst- ID412 Messwert 2 negativ erfasst einzeln ansprechbar und können Binärausgängen zugewiesen
werden.
Vom Auftreten einer aktiven Flanke an ist die Wirkung einer gleichartigen Flanke gesperrt. Diese Sperre wird durch
Rücknahme der Messtaster Freigabe 1/ 2 in ID405/ID406 aufgehoben. Das Messen wird beim darauffolgenden Setzen
der Messtaster Freigabe 1/ 2 wieder freigegeben.
Zwischen zwei Messungen muss mindestens t
Die Reglerkarte KW-R05 unterstützt 2 Messtaster (MT1 und MT2).
Messtaster 2 (MT2): Binäreingang BE2 (Parametrierung: ID32979 Eingangsport 3 Bit1 = 0x402)
Messtaster 1 (MT1): Binäreingang BE3 (Parametrierung: ID32980 Eingangsport 3 Bit2 = 0x401)
Relevante Parameter
Parameter
ID169 Messtaster Steuerparameter
ID170 Messtasterzyklus
ID405 Messtaster 1 Freigabe
ID406 Messtaster 2 Freigabe
ID179 Messwertstatus
ID409 Messwert 1 positiv erfasst
ID410 Messwert 1 negativ erfasst
ID411 Messwert 2 positiv erfasst
ID412 Messwert 2 negativ erfasst
ID130 Messwert 1 positive Flanke
ID131 Messwert 1 negative Flanke
ID132 Messwert 2 positive Flanke
ID133 Messwert 2 negative Flanke
ID34047 Totzeitkompensation Messtaster 1
PDK_202184_KW-R05 / Version 2011/15
= 1 ms liegen.
min
Bedeutung
Auszuwertende Messtasterflanke
Bit 0 = 1: positive Flanke MT1
Bit 1 = 1: negative Flanke MT1
Bit 2 = 1: positive Flanke MT2
Bit 3 = 1: negative Flanke MT2
Messtasterfunktion Kommandieren
ID170 = 0x3
Antrieb wartet auf die Freigabe MT1 (ID405) bzw MT2 (ID406)
Freigabe MT1
Voraussetzung ID170 = 0x3
Für jede Messung muss die Freigabe mit einer 0-1 Flanke im Bit 0
erneut gesetzt werden.
Freigabe MT2
Voraussetzung ID170=0x3
Für jede Messung muss die Freigabe mit einer 0-1 Flanke im Bit 0
erneut gesetzt werden.
Bit 0 = 1: MT1 positive Flanke gelatcht ( siehe ID409)
Bit 1 = 1: MT 1negative Flanke gelatcht ( siehe ID410)
Bit 2 = 1: MT2 positive Flanke gelatcht (siehe ID411)
Bit 3 = 1: MT2 negative Flanke gelatcht (siehe ID412)
ID405 = 0x0 / ID406 = 0x0 setzen die jeweilige Bits im Messwertstatus
zurück.
Alle Bits werden zurückgesetzt, wenn ID170 = 0x0 geschrieben wird.
Echtzeit Quittierungsbit siehe ID169 Bit 0
Der gemessene Lageistwert wird in ID130 eingetragen.
Voraussetzung ID405 = 0x1, und positive Flanke an MT1 (ID401)
Echtzeit Quittierungsbit siehe ID169 Bit 1
Der gemessene Lageistwert wird in ID131 eingetragen.
Voraussetzung ID405 = 0x1 und negative Flanke an MT1 (ID401)
Echtzeit Quittierungsbit siehe ID169 Bit 2
Der gemessene Lageistwert wird in ID132 eingetragen.
Voraussetzung ID406 = 0x1 und positive Flanke an MT2 (ID402)
Echtzeit Quittierungsbit siehe ID169 Bit 3
Der gemessene Lageistwert wird in ID133 eingetragen.
Voraussetzung ID406 = 0x1 und negative Flanke an MT2 (ID402)
gemessener Lageistwert beim Ereignis MT1 positive Flanke
gemessener Lageistwert beim Ereignis MT1 negative Flanke
gemessener Lageistwert beim Ereignis MT2 positive Flanke
gemessener Lageistwert beim Ereignis MT2 negative Flanke
Dieser Parameter kompensiert Signallaufzeiten des Sensors, der
Eingangsbeschaltung und der Lageistwerterfassung. Zum
gemessenen Lageistwert wird ein zusätzlicher Weg addiert, der die
Totzeit berücksichtigt, d.h. es wird soviel Weg hinzugerechnet, wie der
Antrieb bei der Augenblicksgeschwindigkeit in der angegebenen Zeit
zurücklegen würde.
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