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Signalbeschreibung; Parametrierung - Amk Kw-R05 Beschreibung

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6.4 Signalbeschreibung

Klemme ID
Vorbelegung Bedeutung
X133
32978 33904
Pin A4
X133
32979 32913
Pin A5
X133
32865 33031
Pin B4
X133
32866 33029
Pin B5

6.5 Parametrierung

Der Parameterspeicher der Reglerkarte ist mit einem Defaultsatz vorbelegt. Die Identnummern müssen
anwendungsbezogen parametriert werden.
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Funktion
Reglerfreigabe
Eingang RF, flankengesteuert
(RF)
Eingangsspannung von +24 Vext. an RF gibt die Taktimpulse im
Wechselrichter frei. Der Motor wird bestromt, die Regelung ist
aktiv.
Voraussetzung:
Erfolgreicher Systemhochlauf nach Netz Ein, quittiert mit SBM =
1.
DC Zwischenkreisspannung vorhanden, Endstufenfreigabe EF
ist gesetzt. Fehlt eine dieser Bedingungen, geht das System auf
Störung. Die Meldung SBM wird zurückgesetzt und eine
Fehlermeldung erzeugt. Wegnahme der Reglerfreigabe (RF = 0)
im Betrieb bewirkt das Abbremsen des drehenden Motors nach
einer Bremsrampe, die durch ID32782 Tieflaufzeit RF inaktiv
vorgegeben ist. Bei Stillstand werden die Taktimpulse für die
Endstufe gesperrt, der Motor ist drehmomentfrei, (QRF = 0).
Bei Not Aus muss die Ansteuerung RF hardwaremäßig durch
einen Kontakt des Not Aus-Kreises unterbrochen werden.
Die hier beschriebene Notausfunktion ist keine
Sicherheitsfunktion!
Fehler löschen
Eingang Fehler löschen
(FL)
Voraussetzung:
RF inaktiv. Im Fehlerfall muss nach Beseitigung der
Fehlerursache das Wechselrichtermodul durch das Kommando
FL neu initialisiert werden. Nach fehlerfreiem Hochlauf wird der
Ausgang SBM gesetzt. FL wird durch einen Impuls (≥100ms) am
Eingang FL ausgelöst oder, falls vorhanden, von der Steuerung
über die Feldbusschnittstelle ausgelöst.
Quittierung
Ausgang QRF
Reglerfreigabe
Der Ausgang QRF wird gesetzt, wenn sich nach RF = 1 der
(QRF)
Antrieb in Regelung befindet. Das Antriebssystem ist jetzt bereit
Sollwerte zu verarbeiten. Nach Wegnahme von RF (RF = 0) wird
der Antrieb nach ID32782 Tieflaufzeit RF inaktiv abgebremst. Ist
Drehzahl Null erreicht wird QRF zurückgesetzt, der Motor ist
drehmomentfrei.
System Bereit
Ausgang SBM
(SBM)
Der Ausgang SBM ist gesetzt, solange im Wechselrichtermodul
kein Fehlerzustand erkannt wird.
Im Fehlerzustand wird SBM unmittelbar zurückgesetzt und der
Antrieb reagiert abhängig von der Fehlerart (siehe
Dokumentation AMKASYN Diagnosemeldungen, AMK T.-Nr.:
25786).
Der Motor wird nach ID32782 Tieflaufzeit RF inaktiv abgebremst
oder er trudelt aus. Fehler z.B. in der Spannungsversorgung, im
Regler oder im Motorgeber führen unmittelbar zur Wegnahme
der internen Reglerfreigabe sowie zum Sperren der
Steuerimpulse im Leistungsteil. Der Motor trudelt aus.
Thermische Fehler generieren Warnungen, intern wird ein
Warnbit gesetzt, das einem Binärausgang zugewiesen werden
kann. Nach 4 s wird die Warnung immer in den Fehlerzustand
überführt (SBM wird zurückgesetzt) und der Stoppvorgang
eingeleitet (abbremsen nach ID32782). Innerhalb der Warnzeit
besteht für die übergeordnete Steuerung die Möglichkeit, über
die Sollwertvorgabe die gewünschte Maßnahme einzuleiten.
PDK_202184_KW-R05 / Version 2011/15
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