Inhalt Impressum 1 Zu diesem Dokument 2 Funktionsübersicht 3 Produktbeschreibung 4 Zu Ihrer Sicherheit 4.1 Sicherheitsregeln für den Umgang mit elektrischen Systemen 4.2 Anforderungen an Personal und dessen Qualifikation 4.3 Sicherheitshinweise 5 Ausbau / Austausch der Reglerkarte 6 Anschlüsse und Signalbeschreibung 6.1 Parametermodul KW-PAx 6.2 LED Statusanzeige / Diagnose 6.3 [X130] Resolveranschluss ...
Ausgenommen ist die Reglerkarte KW-R04, die nicht für das KU-Gerät freigegeben ist. Die Namensgebung setzt sich wie folgt zusammen: Bezeichnung = [Gerätereihe] - [Kartengeneration Bestückungsvariante] z.B. KW-R03P = KW - R03 P Bezeichnung AMK Bestell- Bemerkung KU-R02 O671 Wird abgelöst durch die KU-R03...
3 Produktbeschreibung Die AMKASYN Gerätereihe KU und KE/KW werden eingesetzt zur Regelung von AMK AC-Asynchron- und Synchronmotoren. Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Einsatz haftet der Hersteller/Betreiber der Gesamtanlage. Aus dem vorgegebenen Sollwert, den Istwerten der Phasenströme sowie der Rotorlage berechnet der Mikrorechner zyklisch die Augenblickswerte der Sollströme, die dann über den Wechselrichter in die 3 Motorwicklungen im Stator eingeprägt...
Heben Sie die getroffenen Maßnahmen nach abgeschlossener Arbeit in umgekehrter Reihenfolge wieder auf. 4.2 Anforderungen an Personal und dessen Qualifikation An und mit den AMK Antriebssystemen darf ausschließlich autorisiertes und qualifiziertes Fachpersonal arbeiten. Fachpersonal muss: Mechanische und elektrische Arbeiten durchführen, die in der vorliegenden Dokumentation beschrieben sind, beispielsweise beim Montieren und Anschließen...
Seite 8
HINWEIS Beschädigung der Hardware Beim Stecken und Abziehen von Schnittstellensteckern unter Spannung kann es zu Beschädigungen der Hardware kommen. Sachschaden! Gegenmaßnahmen: Stecken bzw. ziehen Sie Schnittstellenstecker nur bei ausgeschaltetem Gerät. HINWEIS Zerstörung von Bauteilen durch statische Entladung! Elektrische Anschlüsse und Kontakte, z. B. bei Leistungs- und Signalleitungen oder auf der Löt- und Bestückungsseite der Elektronikbaugruppen (z.B.
5 Ausbau / Austausch der Reglerkarte Die Optionskarten sind auf die Reglerkarte gesteckt. Beim Aus-/ Einbau müssen die Reglerkarte und die Optionskarte(n) als Einheit behandelt werden! (KW-R04 ohne Optionskarten) 1. Weidmüller-Stecker und Motorgeberstecker ausstecken. 2. Befestigungsschrauben der Reglerkarte und der Optionskarte(n) ganz herausdrehen (je 2 Halsschrauben). 3.
Das Doppelwechselrichtermodul KWD enthält zwei Reglerkarten KW-R0x (A und B), jeweils bestückt mit einem Parametermodul KW-PAx. Bei der Auslieferung enthält das Parametermodul den AMK Default-Parametersatz und die Serien- Nr. des KW-Moduls. Die Parameter des Systems werden bei der Inbetriebnahme vom Anwender mittels PC oder Bedienfeld (Serviceschnittstelle X135) eingegeben und im KW-PAx Modul permanent gespeichert.
„Betriebsstörung“ LED leuchtet LED 3 :rot „Warnung“ LED blinkt ERROR (s. Doku Diagnosemeldungen AMK Teile Nr. 25786) „Logikspannung vorhanden“ Blinken (2Hz für 3s) signalisiert jeden Schreibzugriff auf die Datenbank des KW- Gerätes. ACC-MASTER blinkt mit 10Hz 10 mal alle 10s 1) KU/KW R03 →...
Anschluss über geschirmtes Kabel (paarverseilt). Der Kabelschirm muss beidseitig angebunden werden. 6.4 [X131] Geberanschluss für Typen I / S / E / T/ F (D-SUB, 15-polig, Buchse) X131 I- Geber S-/T-Geber E/F-Geber Pin: Hiperface (EnDat) 5V: maximal 350 mA -RS485 DAT- +RS485 DAT+...
Seite 14
Der Rechteckkanal X132 ist potentialgebunden! Eingangsimpedanz 120 Ohm (max. Eingangsstrom ≤ 20 mA). Über Parameter ID32964 wird konfiguriert, ob der Kanal als Rechteckimpulseingang oder als Rechteckimpulsausgang (zur Impulsweiterleitung) genutzt wird. Der Anschluss erfolgt über ein abgeschirmtes Kabel (paarverseilt). Der Kabelschirm muss auf die Gehäusefront des KW- Moduls aufgelegt werden.
Die maximale Eingangsfrequenz beträgt 4 MHz. Diese Art der Sollimpulsvorgabe lässt nur eine 1-fach-Auswertung der Impulse zu. 6.6 [X133] Analogeingänge, Binärein-/ ausgänge (Stiftleiste, 6-polig, 2-reihig) Belegung (auf die Frontplatte gesehen): Signal Verwendung A1N (A/B) Analogkanal 1 (nicht invertierend) A2N (A/B) Analogkanal 2 (nicht invertierend) A1I (A/B) Analogkanal 1 (invertierend)
Seite 16
b) Binäre Ein-/Ausgänge X133 Potentialgetrennt über Optokoppler Nennspannung Eingänge: +24V. Nennspannung Ausgänge: +24V. Nennstrom Eingänge: 8 mA Nennstrom Ausgänge BA1, BA2: 100 mA, dauerkurzschlussfest Nennstrom Ausgang BA3: 2A, dauerkurzschlussfest Zykluszeit für binäre E/A: 1 ms Anschluss über abgeschirmtes Kabel. Der Kabelschirm muss auf das KW-Gehäuse aufgelegt werden. Pin A3:BGND Bezugspotential 0V .
Diese Schnittstelle dient zur Parametrierung und Diagnose des Antriebs per Option Bedienfeld, per externen PC oder per AMK Servicemodul KW-SMx. Mit dem AMK Servicemodul ist die Ausgabe von internen Größen als Analogwert möglich. Zur Kommunikation mit dem PC muss die AMK- Parametrier-Software installiert werden. Der Zugriff auf bestimmte Daten ist durch Passwort geschützt.
Seite 18
Das Doppelwechselrichtermodul KWD enthält zwei Wechselrichter A und B. Im ACC-BUS bilden diese zwei selbstständige BUS-Teilnehmer und müssen auch entsprechend verkabelt werden (siehe Zeichnung oben). ACC Belegung X137/X237 ACC Belegung X136/X236 X137 Remarks X136 Remarks N.C. AMK intern N.C. AMK intern Ground Ground CAN_H CAN High CAN_H SYNC High...
7 Ein- und Ausschaltdiagramm Vor dem Einschalten der Geräte / Anlage muss die Installation auf Fehlerfreiheit überprüft werden: 1. Überprüfen Sie die Verdrahtung und Anschlüsse auf Richtigkeit und einwandfreie elektrische Verbindung. 2. Kontrollieren Sie alle Schraub- und Klemmverbindungen. 3. Alle Kabel müssen mit Zugentlastung (Schirmklemme) installiert sein. Der Schirm aller Motorkabel muss beidseitig auf PE angeschlossen sein.
8 Optionsmodule Für die Reglerkarte sind 2 Optionsmodule verfügbar: Servicemodul SM1 Das Servicemodul erweitert die Reglerkarte um 3 Analogausgänge. Das Modul wird auf den D-SUB- Stecker X135 (serielle Schnittstelle RS 232) der Reglerkarte gesteckt. Servicemodul SM2 Mit dem Servicemodul SM2 kann die Adresse des Teilnehmers im ACC-BUS (Instanz 0) eingestellt werden. Das Modul wird auf den D-SUB-Stecker X135 (serielle Schnittstelle RS 232) der Reglerkarte gesteckt.
Servicemodul zum Anschluss an X135 (serielle Schnittstelle), Einstellung der ACC Bus- Teilnehmeradresse über Adressschalter 1) Die Antriebskommandierung erfolgt über das AMK Feldbus Protokoll AFP 2) Die auf der Reglerkarte R03P integrierte PLC wird automatisch deaktiviert, wenn eine PLC Optionskarte gesteckt ist 3) Nicht für Neuanwendungen verfügbar...
Seite 22
22 / 25 PDK_029881_KUKW_R0x / Version 2014/33...
Seite 23
PDK_029881_KUKW_R0x / Version 2014/33 23 / 25...
Ihre Meinung zählt! Mit unseren Dokumentationen möchten wir Sie im Umgang mit den AMK Produkten bestmöglich unterstützen. Daher sind wir ständig bestrebt, unsere Dokumentationen zu optimieren. Ihre Kommentare oder Anregungen sind für uns immer interessant. Nehmen Sie sich kurz Zeit und beantworten Sie unsere Fragen. Bitte schicken Sie anschließend eine Kopie dieser Seite an AMK zurück.