SC6 kann aber auch in Kombination mit Asynchronmotoren oder Synchron-Servomotoren mit Encodern (z. B. der Baureihe EZ) verwendet werden. Verfügbar ist SC6 in drei Baugrößen mit einem Ausgangsnennstrom bis zu 19 A: Baugröße 0 und 1 als Doppelachsregler, Baugröße 2 als Einzelachsregler.
2 | Benutzerinformationen Benutzerinformationen Diese Dokumentation behandelt den Antriebsregler SC6. Sie erhalten Unterstützung bei der Montage der einzelnen Module samt der zugehörigen Komponenten, die Sie für den Betrieb der Antriebsregler im Schaltschrank benötigen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen, um die Module korrekt zu verdrahten und deren Funktionalität im Verbund durch einen Ersttest zu überprüfen.
2 | Benutzerinformationen STÖBER UL File Number cULus-zertifizierte Geräte mit entsprechendem Prüfzeichen erfüllen die Anforderungen der Standards UL 61800-5-1 und CSA C22.2 No. 274. Unter der in der folgenden Tabelle angegebenen File Number können Sie das Produkt in der Online-Datenbank der Underwriter Laboratories (UL) finden: https://iq2.ulprospector.com File Number...
STÖBER 2 | Benutzerinformationen Darstellungskonventionen Damit Sie besondere Informationen in dieser Dokumentation schnell zuordnen können, sind diese durch Orientierungshilfen in Form von Signalwörtern, Symbolen und speziellen Textauszeichnungen hervorgehoben. 2.8.1 Darstellung von Warnhinweisen und Informationen Warnhinweise sind durch Symbole gekennzeichnet. Sie weisen Sie auf besondere Gefahren im Umgang mit dem Produkt hin und werden durch entsprechende Signalworte begleitet, die das Ausmaß...
2 | Benutzerinformationen STÖBER 2.8.2 Auszeichnung von Textelementen Bestimmte Elemente des Fließtexts werden wie folgt ausgezeichnet. Wichtige Information Wörter oder Ausdrücke mit besonderer Bedeutung Interpolated position mode Optional: Datei-, Produkt- oder sonstige Namen Weiterführende Informationen Interner Querverweis http://www.musterlink.de Externer Querverweis Software- und Display-Anzeigen Um den unterschiedlichen Informationsgehalt von Elementen, die von der Software-Oberfläche oder dem Display eines Antriebsreglers zitiert werden sowie eventuelle Benutzereingaben entsprechend kenntlich zu machen, werden folgende...
STÖBER 2 | Benutzerinformationen 2.8.4 Konventionen für Kabel In den Anschlussbeschreibungen der Kabel werden die Aderfarben wie folgt abgekürzt und verwendet. Kabelfarben BLACK (schwarz) PINK (rosa) BROWN (braun) RED (rot) BLUE (blau) VIOLET (violett) GREEN (grün) WHITE (weiß) GREY (grau) YELLOW (gelb) ORANGE (orange) Darstellungskonventionen...
2 | Benutzerinformationen STÖBER 2.10 Marken Die folgenden Namen, die in Verbindung mit dem Gerät, seiner optionalen Ausstattung und seinem Zubehör verwendet werden, sind Marken oder eingetragene Marken anderer Unternehmen: ® ® ® CANopen CANopen und CiA sind eingetragene Unionsmarken des CAN in AUTOMATION e.V., ®...
EMV-gerechte Montage Der Antriebsregler SC6 und das Zubehör müssen EMV-gerecht montiert und verdrahtet sein. Modifikation Als Anwender dürfen Sie den Antriebsregler SC6 sowie das Zubehör weder baulichen noch technischen oder elektrischen Veränderungen unterziehen. Wartung Der Antriebsregler SC6 und das Zubehör sind wartungsfrei. Treffen Sie jedoch geeignete Maßnahmen, um eventuelle Fehler...
3 | Sicherheitshinweise STÖBER Transport und Lagerung Untersuchen Sie die Lieferung sofort nach Erhalt auf etwaige Transportschäden. Teilen Sie diese dem Transportunternehmen sofort mit. Bei Beschädigungen dürfen Sie das Produkt nicht in Betrieb nehmen. Wenn Sie die Produkte nicht sofort einbauen, lagern Sie sie in einem trockenen und staubfreien Raum. Transportieren und lagern Sie die Produkte in der Originalverpackung und schützen Sie die Produkte gegen mechanische Stöße und Schwingungen.
STÖBER 3 | Sicherheitshinweise An der Maschine arbeiten Wenden Sie vor allen Arbeiten an Maschinen und Anlagen die 5 Sicherheitsregeln gemäß DIN VDE 0105-100 (Betrieb von elektrischen Anlagen – Teil 100: Allgemeine Festlegungen) in der genannten Reihenfolge an: § Freischalten (beachten Sie auch das Freischalten der Hilfsstromkreise). §...
3 | Sicherheitshinweise STÖBER Elektrischer Anschluss Anschlussarbeiten sind ausschließlich bei Spannungsfreiheit erlaubt. Beachten Sie die 5 Sicherheitsregeln (siehe An der Maschine arbeiten [} 19]). WARNUNG! Elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag! ▪ Schalten Sie vor sämtlichen Arbeiten an den Geräten alle Versorgungsspannungen ab! ▪...
STÖBER 3 | Sicherheitshinweise 3.10 Entsorgung Beachten Sie bei der Entsorgung der Verpackung und des Produkts die aktuellen nationalen und regionalen Bestimmungen! Entsorgen Sie die Verpackung und die einzelnen Produktteile in Abhängigkeit von ihrer Beschaffenheit getrennt, z. B. als: § Karton §...
4 | Security STÖBER Security Security bezeichnet den Schutz und die Sicherheit Ihrer Komponenten und Systeme hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Während bei der funktionalen Sicherheitstechnik (Safety) die Vermeidung von systematischen oder zufälligen Fehlern im Vordergrund steht, ist im Kontext der Security von gezielten Einflüssen auszugehen. Bei diesen Einflüssen kann es sich um gewollte oder ungewollte mit direktem oder indirektem Zugang zu Geräten handeln.
STÖBER 4 | Security Im Zuge der Planung sollten Sie die zu ergreifenden Maßnahmen benennen und dokumentieren. Solche Maßnahmen sind beispielsweise: § Sinnvolle Einteilung von Benutzergruppen § Verwendung geeigneter Passwörter § Gepflegte Netzwerkpläne Durch Netzwerkpläne können Sie sicherstellen, dass sichere Netzwerke dauerhaft von öffentlichen Netzwerken getrennt sind und, sofern erforderlich, nur ein definierter Zugang besteht (z. B.
The grounding provisions present on the terminals X20A/X20B of the SC6 unit are not intended for safety grounding of the motors. The grounding provision present on terminal X10 of the inverter unit is not to be used for the grounding of the drive system.
5 | UL-konformer Einsatz Funktionserdung Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Antriebsreglers SC6 sowie des Motors wird zusätzlich zur Schutzerdung eine Funktionserdung benötigt. Die Funktionserdung des Antriebsreglers erfolgt über die Klemme X10, die des Motors über die Klemmen X20A und X20B. Die Anschlüsse für die Funktionserdung an den Klemmen X10, X20A und X20B sind mit beschriftet.
6 | Systemaufbau STÖBER Systemaufbau Für die Anbindung an eine Steuerung empfehlen wir den Feldbus PROFINET in Kombination mit der Applikation Drive Based oder PROFIdrive. Alternativ können Sie den Feldbus EtherCAT und eine Applikation mit CiA 402-Schnittstelle einsetzen. Mit der Software DriveControlSuite nehmen Sie den Antriebsregler in Betrieb. Die Antriebsregler bieten optional die Sicherheitsfunktion STO nach EN 61800-5-2.
Hardware-Komponenten Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Hardware-Komponenten. 6.1.1 Antriebsregler Der Antriebsregler SC6 ist in mehreren Baugrößen als Einzel- oder Doppelachsregler erhältlich. Darüber hinaus stehen verschiedene Sicherheitsoptionen zur Auswahl. 6.1.1.1 Typenschild Das Typenschild ist seitlich auf dem Antriebsregler platziert.
6 | Systemaufbau STÖBER Bezeichnung Wert im Beispiel Bedeutung Type SC6A062 Produktionsinformationen ID no. 56690 040 HD Date 2311 (Jahr/Kalenderwoche) 9000002 Eingangsspannung 3 × 400 V Eingangsspannung 50 Hz UL: 3 × 480 V 50 – 60 Hz Eingangsstrom UL: 7.0 A Eingangsstrom Ausgangsdaten 0...460 V Ausgangsspannung 0...700 Hz Ausgangsfrequenz...
STÖBER 6 | Systemaufbau 6.1.1.2 Typenbezeichnung Tab. 6: Beispiel-Code zur Typenbezeichnung Code Bezeichnung Ausführung Baureihe Generation 6. Generation Version 0 – 2 Baugröße (BG) Leistungsstufe Leistungsstufe innerhalb der Baugröße Achsregler Doppelachsregler Einzelachsregler Sicherheitstechnik SZ6: ohne Sicherheitstechnik SR6: STO über Klemmen SU6: STO und SS1 über PROFIsafe SY6: STO und SS1 über FSoE Tab.
BG 2 Einzelachsregler Tab. 9: Verfügbare SC6-Typen und -Baugrößen SC6 in den Baugrößen 0 bis 2 Beachten Sie, dass das Grundgerät ohne Klemmen ausgeliefert wird. Passende Klemmensätze sind für jede Baugröße separat erhältlich. Klemmensatz für Antriebsregler – Option SZ6 (ohne Sicherheitstechnik), SU6 (STO und SS1 über PROFIsafe) oder SY6 (STO und SS1 über FSoE)
6.1.2 Betreibbare Motoren, Encoder und Bremsen Mit dem Antriebsregler SC6 können Sie Lean-Motoren der Baureihe LM, Synchron-Servomotoren (z. B. der Baureihe EZ), Asynchronmotoren, Linear- oder Torquemotoren betreiben. Für die Rückführung stehen am Anschluss X4 Auswertungsmöglichkeiten für die folgenden Encoder zur Verfügung: §...
6 | Systemaufbau STÖBER 6.1.3 Zubehör Informationen zum verfügbaren Zubehör entnehmen Sie den nachfolgenden Kapiteln. 6.1.3.1 Sicherheitstechnik Die Sicherheitsmodule dienen der Realisierung der Sicherheitsfunktion STO. Sie verhindern das Erzeugen eines Drehfelds im Leistungsteil des Antriebsregler. Auf externe Anforderung oder im Fehlerfall schaltet das Sicherheitsmodul den Antriebsregler in den Zustand STO.
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STÖBER 6 | Systemaufbau 6.1.3.2 Kommunikation Der Antriebsregler verfügt über zwei Schnittstellen für die EtherCAT- oder PROFINET-Anbindung auf der Geräteoberseite sowie über eine Ethernet-Service-Schnittstelle auf der Gerätefront. Kabel für die Anbindung sind separat erhältlich. EtherCAT oder PROFINET Bitte geben Sie bei der Bestellung des Grundgeräts das gewünschte Feldbussystem an, da die Feldbuskommunikation über die Firmware bestimmt wird.
6 | Systemaufbau STÖBER 6.1.3.3 Zwischenkreiskopplung Wenn Sie SC6-Antriebsregler im Zwischenkreisverbund koppeln möchten, benötigen Sie die Quick DC-Link-Module vom Typ DL6B. Für die horizontale Kopplung erhalten Sie die Hinterbaumodule DL6B in unterschiedlichen Ausführungen, passend zur Baugröße des Antriebsreglers. Die Schnellspannklammern zur Befestigung der Kupferschienen sowie ein Isolationsverbindungsteil sind im Lieferumfang enthalten.
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STÖBER 6 | Systemaufbau Quick DC-Link DL6B – Abdeckung Folgende Ausführungen sind verfügbar: QDL6C10 Id.-Nr. 5050128 Abdeckung für Hinterbaumodul DL6B10, Abmessungen: 373 × 45 × 1 mm QDL6C11 Id.-Nr. 5050129 Abdeckung für Hinterbaumodul DL6B11, Abmessungen: 373 × 64 × 1 mm 6.1.3.4 Bremswiderstand STÖBER bietet Bremswiderstände unterschiedlichster Bauformen und Leistungsklassen an.
Tauschbatterie für das Batteriemodul AES. 6.1.3.7 HTL- auf TTL-Adapter HTL- auf-TTL-Adapter HT6 Id.-Nr. 56665 Adapter für Antriebsregler der Baureihen SC6 und SI6 zur Pegelumsetzung von HTL- Signalen auf TTL-Signale. Er dient dem Anschluss eines Inkrementalencoders HTL differenziell an Klemme X4 des Antriebsreglers. 6.1.3.8...
STÖBER 6 | Systemaufbau Software-Komponenten Für die Inbetriebnahme Ihres Antriebssystems und die Realisierung Ihrer Anwendung stehen verschiedene Software- Komponenten zur Verfügung. 6.2.1 Projektierung und Parametrierung Zur Projektierung und zur Parametrierung kann der Antriebsregler über die Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite (DS6) angesprochen werden. Das Programm führt Sie anhand von Assistenten Schritt für Schritt durch den gesamten Projektierungs- und Parametrierungsvorgang.
7 | Technische Daten STÖBER Technische Daten Technische Daten zu den Antriebsreglern und zum Zubehör entnehmen Sie den nachfolgenden Kapiteln. Antriebsregler Nachfolgende Kapitel beinhalten Angaben zu elektrischen Daten, Abmessungen und Gewicht des Antriebsreglers. 7.1.1 Allgemeine technische Daten Nachfolgende Angaben gelten für alle Gerätetypen. Gerätemerkmale Schutzart Gerät IP20...
2PU,ZK 270 µF 1400 µF N,PU 1880 µF maxPU Tab. 15: Elektrische Daten SC6, Baugröße 0 Die Ladefähigkeit ist abhängig von der Zeit zwischen zwei Netzeinschaltungen: Information Für die maximale Ladefähigkeit C muss eine Zeitspanne von ≥ 15 min zwischen zwei Netzeinschaltungen eingehalten maxPU...
STÖBER 7 | Technische Daten 7.1.2.5 Digitale Eingänge Merkmal Wert Geräte-interne Aktualisierungsrate In A150 parametrierte Zykluszeit der Applikation; t = 250 µs; für die digitalen Eingänge DI3 und DI4 sowie DI8 und DI9 gilt zusätzlich: mit Zeitstempelkorrektur im Genauigkeitsbereich von 1 µs Max.
7 | Technische Daten STÖBER 7.1.2.6 Asymmetrische Nennstromnutzung an Doppelachsreglern Beim Betrieb von zwei Motoren an einem Doppelachsregler ist es möglich, einen der Motoren mit einem dauerhaften Strom oberhalb des Nennstroms des Antriebsreglers zu betreiben, wenn der dauerhafte Strom des zweiten angeschlossenen Motors niedriger als der Nennstrom des Antriebsreglers ist.
249,5 165,6 320,4 41,0 Tab. 30: Verlustleistungsdaten der Antriebsregler SC6 nach EN 61800-9-2 Rahmenbedingungen Die angegebenen Verluste gelten für einen Antriebsregler. Bei Doppelachsreglern gelten sie für beide Achsen zusammen. Die Verlustdaten gelten für Antriebsregler ohne Zubehör. Die Verlustleistungsberechnung basiert auf einer 3-phasigen Netzspannung mit 400 V / 50 Hz.
7 | Technische Daten STÖBER 7.1.2.8 Verlustleistungsdaten des Zubehörs Sollten Sie den Antriebsregler mit Zubehörteilen bestellen, erhöhen sich die Verluste wie folgt. Absolute Verluste Sicherheitsmodul SR6 Sicherheitsmodul SY6 oder SU6 Tab. 31: Absolute Verluste des Zubehörs Information Beachten Sie für die Auslegung zusätzlich die absolute Verlustleistung des Encoders (üblicherweise < 3 W) sowie der Bremse.
STÖBER 7 | Technische Daten 7.1.4 Derating Beachten Sie bei der Dimensionierung des Antriebsreglers das Derating des Ausgangsnennstroms in Abhängigkeit von Taktfrequenz, Umgebungstemperatur und Aufstellhöhe. Bei einer Umgebungstemperatur von 0 °C bis 45 °C sowie einer Aufstellhöhe von 0 m bis 1000 m besteht keine Einschränkung. Bei hiervon abweichenden Werten gelten die nachfolgend beschriebenen Angaben.
7 | Technische Daten STÖBER 7.1.4.4 Berechnung des Deratings Gehen Sie bei der Berechnung wie folgt vor: Legen Sie die höchste Taktfrequenz (f ) fest, die während des Betriebs verwendet wird und bestimmen Sie damit den Nennstrom I 2N,PU Bestimmen Sie die Deratingfaktoren für Aufstellhöhe und Umgebungstemperatur. Berechnen Sie den reduzierten Nennstrom I gemäß...
Tab. 38: Betriebsbedingungen 7.2.2 Zuordnung DL6B – SC6 DL6B ist in folgenden Ausführungen verfügbar, passend zu den einzelnen Typen: DL6B10 DL6B11 Id.-Nr. 56655 56656 SC6A062 — SC6A162 — SC6A261 — Tab. 39: Zuordnung DL6B zu SC6 Gültig nur für originalverpackte Komponenten...
Kupferschienen [} 86]). Sicherheitsmodul SR6 Die Option SR6 erweitert den Antriebsregler SC6 um die Sicherheitsfunktion STO über Klemme X12. Die zweikanalig aufgebaute Sicherheitsfunktion STO wirkt bei Doppelachsreglern auf beide Achsen. Information Wenn Sie die Sicherheitsfunktion STO über Klemmen nutzen möchten, lesen Sie in jedem Fall das Handbuch zum Sicherheitsmodul SR6.
STÖBER 7 | Technische Daten Betreibbare Motoren Der Antriebsregler unterstützt rotatorische Motoren mit Motorpolzahlen von 2 bis 120 Polen (1 bis 60 Polpaare) sowie Linearmotoren mit Polteilungen von 1 bis 500 mm. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Motors die technischen Daten des Antriebsreglers (Ausgangsspannungsbereich und Taktfrequenz).
7 | Technische Daten STÖBER Auswertbare Encoder Die technischen Daten der auswertbaren Encoder entnehmen Sie den nachfolgenden Kapiteln. 7.5.1 Übersicht Welche Anschlüsse für welchen Encoder zur Verfügung stehen, verdeutlicht die folgende Tabelle. ACHTUNG! Gefahr der Encoderzerstörung! Der Antriebsregler stellt für die Encoderversorgung 12 V bereit.
STÖBER 7 | Technische Daten 7.5.2 Signalübertragung Die für die Signalübertragung geltenden Signalpegel entnehmen Sie den nachfolgenden Kapiteln. 7.5.2.1 Encodereingänge Folgende Signalpegel gelten an den Encodereingängen bei Signalübertragung single-ended: Signalpegel HTL single-ended Low-Pegel 0 bis 8 V High-Pegel 15 bis 30 V Tab. 45: Signalpegel Encodereingänge, single-ended Folgende Signalpegel gelten an den Encodereingängen bei Signalübertragung differenziell: Signalpegel HTL differenziell...
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7 | Technische Daten STÖBER X4 – Encoder EnDat 2.2 digital Technische Daten Signale EnDat 2.2 digital 12 V +/−5 % 250 mA 2max Encoderart Single- und Multiturn Taktfrequenz 4 MHz Max. Kabellänge 100 m, geschirmt Tab. 48: Technische Daten X4 – Signale EnDat 2.2 digital X4 –...
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STÖBER 7 | Technische Daten X4 – Inkrementalencoder Technische Daten Inkrementalsignale 12 V +/−5 % 250 mA 2max 1 MHz Signalpegel TTL differenziell Max. Kabellänge 100 m, geschirmt Tab. 51: Technische Daten X4 – Inkrementalsignale TTL differenziell Information Rechenbeispiel – Maximalfrequenz f für einen Encoder mit 2.048 Impulsen pro Umdrehung: 3.000 Umdrehungen pro Minute (entsprechen 50 Umdrehungen pro Sekunde) * 2.048 Impulse pro Umdrehung = 102.400 Impulse pro Sekunde = 102,4 kHz <<...
B20 = 32, 48, 64 oder 70 [} 199]. Auswertbare Motortemperatursensoren Am Antriebsregler SC6 können Sie an Klemme X2 einen PTC-Drilling anschließen oder über One Cable Solution einen Motortemperatursensor Pt1000 auswerten. Information Die Auswertung der Temperatursensoren ist immer aktiv. Ist ein Betrieb ohne Temperatursensor zulässig, müssen die Anschlüsse an X2 gebrückt werden.
STÖBER 7 | Technische Daten Drossel Technische Angaben zu passenden Drosseln entnehmen Sie den nachfolgenden Kapiteln. 7.9.1 Ausgangsdrossel TEP Ausgangsdrosseln werden für den Anschluss von Antriebsreglern der Baugrößen 0 bis 2 an Synchron-Servomotoren oder Asynchronmotoren ab einer Kabellänge > 50 m benötigt, um Störimpulse zu reduzieren und das Antriebssystem zu schonen.
STÖBER 8 | Projektierung Projektierung Relevante Informationen zu Projektierung und Auslegung Ihres Antriebssystems entnehmen Sie den nachfolgenden Kapiteln. Für die effiziente Planung und Unterstützung Ihrer Projektierung stehen EPLAN-Makros für alle Antriebsregler der 6. Generation und für deren Zubehör im EPLAN Data Portal zur Verfügung. Antriebsregler Minimale Zeit zwischen zwei Netzeinschaltungen Die Antriebsregler besitzen temperaturabhängige Widerstände in der Ladeschaltung, die verhindern, dass die Geräte beim...
8 | Projektierung STÖBER 8.2.1 Hinweise zu Auslegung und Betrieb Um die Kondensatoren mehrerer Antriebsregler zu koppeln, benötigen Sie für jeden Antriebsregler innerhalb des Verbunds ein separates Quick DC-Link-Modul des Typs DL6B. Information Beachten Sie, dass Quick DC-Link anlagen- oder länderspezifischen Normen unterliegen kann. Zentraler Bremswiderstand Bei einem gesteuerten Not-Halt bremsen möglicherweise alle Antriebsregler gleichzeitig ab.
STÖBER 8 | Projektierung 8.2.2 Auslegung Ladefähigkeit Die in einem Antriebsregler integrierte Ladeschaltung kann zusätzlich zum eigenen Zwischenkreis auch den Zwischenkreis weiterer Antriebsregler laden. Information Beachten Sie für die Auslegung von Quick DC-Link, dass die Summe der Ladefähigkeiten der eingespeisten Antriebsregler größer oder gleich der Summe der Eigenkapazitäten aller Antriebsregler im Zwischenkreisverbund ist.
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8 | Projektierung STÖBER Motorleistung und -spannung berechnen Um die Motorleistung und -spannung zu berechnen, gelten folgende Formeln und Annahmen: ´ ´ ´ ´ ´ ´ l Line Line Line,nec Line 0,8 U ´ max MOT LINE ´ ´ minLINE LINE LINE Darüber hinaus beginnt der Feldschwächebereich.
STÖBER 8 | Projektierung Motor Beachten Sie bei der Projektierung für Motoren die nachfolgend beschriebenen Rahmenbedingungen. Rotatorische Motoren (Lean-Motoren, Synchron-Servomotoren, Asynchronmotoren, Torquemotoren) Die maximal mögliche Motordrehzahl wird auf 36000 min begrenzt. Es gilt folgender Zusammenhang: Drehfeldfrequenz = Motordrehzahl × Polpaarzahl ÷ 60 Da die Ausgangsfrequenz f maximal 700 Hz beträgt, kann die Motordrehzahl nur erreicht werden, wenn die berechnete Drehfeldfrequenz kleiner f...
8 | Projektierung STÖBER Drossel Beachten Sie für die Projektierung der Drosseln die nachfolgend beschriebenen Rahmenbedingungen. 8.4.1 Ausgangsdrossel TEP Wählen Sie die Ausgangsdrosseln gemäß der Nennströme von Drossel, Motor und Antriebsregler aus. Beachten Sie insbesondere das Derating der Ausgangsdrossel für höhere Drehfeldfrequenzen als 200 Hz. Sie berechnen die Drehfeldfrequenz für Ihren Antrieb mit folgender Formel: ´...
Hinterbaumodulen vom Typ DL6B untereinander erfolgt über eine Kupferschiene (PE-Schiene). Beachten Sie die Anforderungen für den Anschluss eines 2. Schutzleiters an die Antriebsregler (siehe Anschluss des Schutzleiters [} 99]). 2. PE 1. PE 1. PE 2. PE DL6B DL6B DL6A Abb. 17: Erdungskonzept im Mischbetrieb von SI6 und SD6 sowie eingespeistem Antriebsregler SC6...
Für den maximalen Leiterquerschnitt gelten die Anforderungen des Antriebsreglers mit der kleineren Baugröße. § Beachten Sie die Klemmenspezifikationen von Klemme X22 (siehe Übersicht [} 330]). 1. PE 2. PE 2. PE Abb. 18: Erdungskonzept im Mischbetrieb von SI6 und eingespeistem Antriebsregler SC6...
STÖBER 9 | Lagerung Lagerung Wenn Sie die Produkte nicht sofort einbauen, lagern Sie sie in einem trockenen und staubfreien Raum. Antriebsregler Die Zwischenkreiskondensatoren können durch eine längere Lagerungszeit ihre Spannungsfestigkeit verlieren und müssen vor der Inbetriebnahme formiert werden. ACHTUNG! Sachschaden durch reduzierte Spannungsfestigkeit! Eine verminderte Spannungsfestigkeit kann beim Einschalten des Antriebsreglers zu erheblichen Sachschäden führen.
9 | Lagerung STÖBER 9.1.2 Formierung vor der Inbetriebnahme Ist eine jährliche Formierung nicht möglich, formieren Sie gelagerte Geräte vor der Inbetriebnahme. Beachten Sie, dass die Spannungshöhen von der Lagerungszeit abhängen. Nachfolgende Grafik zeigt den prinzipiellen Netzanschluss. L1 – L3 Leitungen 1 bis 3 Neutralleiter Schutzleiter Sicherung...
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STÖBER 9 | Lagerung Information Für den UL-konformen Betrieb gilt: Die mit PE gekennzeichneten Anschlüsse sind ausschließlich für die Funktionserdung bestimmt.
10 | Einbau STÖBER Einbau Die nachfolgenden Kapitel beschreiben den Einbau des Antriebsreglers sowie des verfügbaren Zubehörs. Für Informationen zum Austausch eines Antriebsreglers siehe Tausch [} 321]. 10.1 Grundlegende Montagehinweise Beachten Sie für die Montage nachfolgend beschriebenen Punkte. 10.1.1 Antriebsregler Beachten Sie für die Montage folgende Punkte: §...
STÖBER 10 | Einbau 10.1.2 Bremswiderstand Beachten Sie für die Montage des Bremswiderstands die zulässigen Einbaulagen. Rohrfestwiderstand FZMU, FZZMU Zulässige Montage: § An senkrechten Flächen mit Klemmen unten § Auf waagrechten Flächen § In Schaltschränken Unzulässige Montage: § An senkrechten Flächen mit Klemmen oben, links oder rechts §...
10 | Einbau STÖBER 10.2 Mindestfreiräume Beachten Sie für den Einbau die nachfolgend genannten Mindestfreiräume. Antriebsregler Abb. 21: Mindestfreiräume Die angegebenen Maße beziehen sich auf die Außenkanten des Antriebsreglers. Mindestfreiraum A (nach oben) B (nach unten) C (zur Seite) D (nach vorne) Alle Baugrößen Tab.
10 | Einbau STÖBER 10.4 Länge der Kupferschienen Für den Einbau der Quick DC-Link-Module benötigen Sie drei vorbereitete Kupferschienen mit einem Querschnittsmaß von 5 × 12 mm. Die Länge der Kupferschienen ist 5 mm kürzer als die Gesamtbreite des Verbunds, d. h. die Gesamtbreite aller im Verbund vorhandenen Quick DC-Link-Module DL6B: B = A −...
10.5 Antriebsregler ohne Hinterbaumodul einbauen Dieses Kapitel beschreibt den Einbau des Antriebsreglers SC6 ohne Hinterbaumodul. Wenn Sie die Antriebsregler im Zwischenkreis koppeln möchten, müssen Sie zunächst die Quick DC-Link-Module vom Typ DL6B montieren und diese anschließend mit den passenden Antriebsreglern überbauen.
10 | Einbau STÖBER 10.6 Zwischenkreiskopplung einbauen Wenn Sie die Antriebsregler SC6 im Zwischenkreisverbund koppeln möchten, müssen Sie zunächst die Quick DC-Link- Module vom Typ DL6B montieren und diese anschließend mit den passenden Antriebsreglern überbauen. WARNUNG! Elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag! ▪...
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STÖBER 10 | Einbau 2. Setzen Sie die Isolationsverbindungsteile zwischen den Modulen sowie je ein Isolationsendteil am linken Rand des ersten sowie am rechten Rand des letzten Moduls ein. Beachten Sie dabei die korrekte Ausrichtung des Endteils anhand der Markierung auf der Außenseite und der Einlegehilfen für die Kupferschienen auf der Innenseite. 3.
10 | Einbau STÖBER 6. Befestigen Sie die Kupferschienen mit je zwei Schnellspannklammern pro Schiene und Quick DC-Link-Modul. Beachten Sie, dass die Kontaktstellen der Kupferschienen dabei nicht verunreinigt werden. ð Sie haben Quick DC-Link eingebaut. Überbauen Sie im nächsten Schritt die Quick DC-Link-Module mit den passenden Antriebsreglern.
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STÖBER 10 | Einbau Voraussetzungen und Einbau Führen Sie die nachfolgenden Schritte für jeden Antriebsregler innerhalb des Verbunds aus. ü Es liegt ein Schaltplan der Anlage vor, in dem der Anschluss der Antriebsregler beschrieben wird. ü Für jeden Antriebsregler sind bereits die passenden Hinterbaumodule Quick DC-Link zur Zwischenkreiskopplung am Einbauplatz montiert.
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10 | Einbau STÖBER 3. Befestigen Sie den Antriebsregler mit den Kombimuttern (M5) an den beiden Gewindebolzen des Quick DC-Link- Moduls. Die Kombimuttern liegen dem Quick DC-Link-Modul bei. 4. Schließen Sie den Schutzleiter an den Erdungsbolzen an. Beachten Sie die Hinweise und Anforderungen zur Schutzerdung [} 98].
STÖBER 11 | Anschluss Anschluss Die nachfolgenden Kapitel beschreiben den Anschluss des Antriebsreglers sowie des verfügbaren Zubehörs. 11.1 Leitungsführung Halten Sie bei der Installation der elektrischen Ausrüstung die für Ihre Maschine bzw. Anlage gültigen Bestimmungen ein, z. B. IEC 60364 oder EN 50110. 11.2 Schutzmaßnahmen Berücksichtigen Sie die folgenden Schutzmaßnahmen.
11 | Anschluss STÖBER 11.2.2 Netzsicherung Alle Gerätetypen sind ausschließlich für den Betrieb an TN- oder Wye-Netzen vorgesehen, die höchstens einen symmetrischen Kurzschlussstrom gemäß nachfolgender Tabelle liefern. Für den UL-konformen Betrieb gilt: Alle Gerätetypen, die mit 480 V versorgt werden, sind ausschließlich für den Betrieb an geerdeten Wye-Netzen mit 480/277 V vorgesehen.
11 | Anschluss STÖBER 11.2.2.3 UL-konforme Netzsicherungen Verwenden Sie für den UL-konformen Einsatz eine der folgenden Absicherungen: § Schmelzsicherungen der Klasse CC, CF, J, T, G oder RK1 § Leistungsschalter Nähere Angaben zu passenden Sicherungen entnehmen Sie der folgenden Tabelle: Baugr Schmelzsicherung Leistungsschalter...
STÖBER 11 | Anschluss 11.2.4 Fehlerstrom-Schutzeinrichtung Funktionsbedingt kommt es beim Betrieb von Antriebsreglern zu Ableitströmen. Ableitströme werden von Fehlerstrom- Schutzeinrichtungen (Residual Current protective Device, RCD) als Fehlerströme interpretiert und können so zu Fehlauslösungen führen. In Abhängigkeit von den jeweiligen Netzanschlüssen können Fehlerströme mit und ohne Gleichstromanteil auftreten.
11 | Anschluss STÖBER 11.2.5 Schutzerdung Für die Dimensionierung der Erdung muss sichergestellt sein, dass im Kurzschlussfall die vorgeschaltete Sicherung ausgelöst wird. Beachten Sie für den korrekten Anschluss der Schutzerdung die nachfolgend beschriebenen Anforderungen. 11.2.5.1 Mindestquerschnitt des Schutzleiters Im normalen Betrieb können Ableitströme > 10 mA auftreten. Der Mindestquerschnitt des Schutzerdungsleiters muss den örtlichen Sicherheitsvorschriften für Schutzerdungsleiter mit hohem Ableitstrom entsprechen.
STÖBER 11 | Anschluss 11.2.5.3 Anschluss des Schutzleiters Sie schließen den Schutzleiter über Klemme X10 an den Antriebsregler an. Bei Erdableitströmen > 10 mA gelten zusätzliche Anforderungen an den Schutz-Potenzialausgleich. Mindestens eine der folgenden Bedingungen muss erfüllt sein: § Der Schutzleiter muss einen Mindestquerschnitt von 10 mm² Cu über seine gesamte Länge haben §...
Beachten Sie, dass der UL-konforme Betrieb nur einen Schutzleiter vorsieht. Die an Klemme X10 des Antriebsreglers SC6 vorhandene Erdung darf nicht für die Schutzerdung verwendet werden. Das Gehäuse der Antriebsregler ist durch den Erdungsbolzen M6 mit der Schutzerdung zu verbinden (4,0 Nm, 35 Lb.inch).
STÖBER 11 | Anschluss 11.2.6 EMV-Empfehlungen Information Bei den nachfolgenden Informationen zur EMV-gerechten Installation handelt es sich um Empfehlungen. Abhängig von der Anwendung, den Umgebungsbedingungen sowie den gesetzlichen Auflagen können über diese Empfehlungen hinausgehende Maßnahmen erforderlich sein. Verlegen Sie Netzleitung, Leistungskabel und Signalleitungen getrennt voneinander, z. B. in getrennten Kabelkanälen. Verwenden Sie ausschließlich geschirmte, niederkapazitive Kabel als Leistungskabel.
11 | Anschluss STÖBER 11.3 Antriebsregler Die nachfolgenden Kapitel enthalten detailierte Informationen zu den Klemmen und zum korrekten Anschluss des Antriebsreglers. Information Für den UL-konformen Betrieb gilt: Die mit PE gekennzeichneten Anschlüsse sind ausschließlich für die Funktionserdung bestimmt. 11.3.1 Übersicht X20B X700 X300...
11 | Anschluss 11.3.2 X2A: Bremse A oder digitaler Ausgang Alle Gerätetypen des Antriebsreglers SC6 können im Standard eine 24 V -Bremse ansteuern. An X2A wird die Bremse von Achse A angeschlossen. Alternativ können Sie X2A als digitalen Ausgang verwenden (siehe...
STÖBER 11.3.3 X2A: Motortemperatursensor A An Klemme X2A wird der Motortemperatursensor von Achse A angeschlossen. Alle Gerätetypen des Antriebsreglers SC6 verfügen über Anschlüsse für PTC-Thermistoren. Information Die Auswertung des Temperatursensors ist immer aktiv. Ist ein Betrieb ohne Temperatursensor zulässig, müssen die Anschlüsse an X2 gebrückt werden.
STÖBER 11 | Anschluss 11.3.6 X4A: Encoder A An X4A wird der Encoder von Achse A angeschlossen. ACHTUNG! Gefahr der Encoderzerstörung! An X4 dürfen nur Encoder mit geeignetem Eingangsspannungsbereich (mindestens 12 V ) angeschlossen werden. Ungeeignete Encodertypen Folgende Encodertypen dürfen aufgrund Ihrer Versorgungsspannung nicht angeschlossen werden: Encodertyp...
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11 | Anschluss STÖBER Anschluss Encoder EnDat 2.1/2.2 digital und SSI-Encoder Buchse Bezeichnung Funktion 8|7|6|5|4|3|2|1 — — 0 V GND Bezugspotenzial für Encoderversorgung an Pin 4 — — 15|14|13|12|11|10|9 Encoderversorgung Data + Differenzieller Eingang für DATA — — — — Clock + Differenzieller Eingang für CLOCK —...
STÖBER 11 | Anschluss Inkrementalencoder TTL differenziell und HTL differenziell (HTL über Adapter HT6) Information Über den Adapter HT6 zur Pegelumsetzung von HTL-Signalen auf TTL-Signale können an Klemme X4 auch Inkrementalencoder HTL differenziell angeschlossen werden. Beachten Sie, dass bei externer Spannungsversorgung der Maximalpegel der HTL-Signale 20 V nicht überschreiten darf.
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11 | Anschluss STÖBER Resolver Information Für den Anschluss von Resolverkabeln mit 9-poligem D-Sub-Stecker, wie Standard-Ausführung für Synchron-Servomotoren ED/EK, verwenden Sie den separat erhältlichen Schnittstellenadapter AP6A00 (Id.-Nr. 56498) oder AP6A01 (Id.-Nr. 56522, mit Motortemperatursensor-Herausführung). Buchse Bezeichnung Funktion 8|7|6|5|4|3|2|1 S4 Sin + Sin-Eingang R1 Ref −...
STÖBER 11 | Anschluss Encoder EnDat 3 und HIPERFACE DSL Buchse Bezeichnung Funktion 8|7|6|5|4|3|2|1 — — P_D − Inverses Signal EnDat 3 oder HIPERFACE DSL (Auswertung Motortemperatursensor über EnDat- oder DSL-Kommunikation) 15|14|13|12|11|10|9 — — P_D + Signal EnDat 3 oder HIPERFACE DSL (Auswertung Motortemperatursensor über EnDat oder DSL- Kommunikation) —...
11 | Anschluss STÖBER 11.3.6.1 Schnittstellenadapter HT6 (HTL auf TTL) HT6 – HTL auf TTL (15-polig an 15-polig) Schnittstellenadapter zur Pegelumsetzung von HTL-Signalen auf TTL-Signale für den Anschluss des Encoderkabels an den Antriebsregler. Buchse Bezeichnung Funktion Stecker 8|7|6|5|4|3|2|1 B + Differenzieller Eingang für 1|2|3|4|5|6|7|8|9 B-Spur 0 V GND...
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STÖBER 11 | Anschluss 11.3.6.2 Schnittstellenadapter AP6 (Resolver) AP6A00 – Resolver (9-polig an 15-polig) Schnittstellenadapter für den Anschluss des Resolverkabels mit 9-poligem D-Sub-Stecker an den Antriebsregler. Buchse Bezeichnung Funktion Stecker 1 | 2 | 3 | 4 | 5 — —...
11 | Anschluss STÖBER AP6A01 – Resolver und Motortemperatursensor (9-polig an 15-polig) Schnittstellenadapter mit seitlich herausgeführten Temperatursensoradern (Aderlänge: ca. 11 cm) für den Anschluss des Resolverkabels mit 9-poligem D-Sub-Stecker an den Antriebsregler. Buchse Bezeichnung Funktion Stecker 1 | 2 | 3 | 4 | 5 —...
Klemme X10, die Verlegeart und die Umgebungstemperatur. UL-konformer Betrieb Die an Klemme X10 des Antriebsreglers SC6 vorhandene Erdung darf nicht für die Schutzerdung verwendet werden. Das Gehäuse der Antriebsregler ist durch den Erdungsbolzen M6 mit der Schutzerdung zu verbinden (4,0 Nm, 35 Lb.inch).
STÖBER 11 | Anschluss 11.3.10 X11: Versorgung 24 V – Steuerteil Der Anschluss von 24 V an X11 ist für die Versorgung des Steuerteils erforderlich. ACHTUNG! Geräteschaden durch Überlastung! Wird die 24 V -Versorgung über die Klemme an mehrere Geräte geschleift, kann ein zu hoher Strom die Klemme beschädigen.
STÖBER 11.3.11 X12 (Option SR6): Sicherheitstechnik Die Option SR6 erweitert den Antriebsregler SC6 um die Sicherheitsfunktion STO über Klemme X12. Die zweikanalig aufgebaute Sicherheitsfunktion STO wirkt bei Doppelachsreglern auf beide Achsen. Information Wenn Sie die Sicherheitsfunktion STO über Klemmen nutzen möchten, lesen Sie in jedem Fall das Handbuch zum Sicherheitsmodul SR6.
STÖBER 11 | Anschluss 11.3.12 X20A: Motor A An X20A wird der Motor von Achse A angeschlossen. UL-konformer Betrieb Die Schutzerdung der Motoren, die an die Antriebsregler angeschlossen sind, darf nicht über die Klemmen X20A und X20B erfolgen. Der Schutzleiteranschluss des Motors muss anwendungsspezifisch in Übereinstimmung mit den geltenden elektrischen Standards sichergestellt werden.
11 | Anschluss STÖBER Information Zur Sicherstellung einer störungsfreien Funktion empfehlen wir, die auf das Gesamtsystem abgestimmten Kabel von STÖBER zu verwenden. Beim Einsatz ungeeigneter Kabel behalten wir uns den Ausschluss der Gewährleistungsansprüche vor. Geschirmter Anschluss des Leistungskabels Beachten Sie für den Anschluss des Leistungskabels folgende Punkte: §...
STÖBER 11 | Anschluss 11.3.15 X22: Zwischenkreiskopplung Klemme X22 steht für die Zwischenkreiskopplung des Antriebsreglers zur Verfügung. Projektierung Beachten Sie für den Aufbau von Quick DC-Link die Informationen zur Projektierung (siehe Zwischenkreiskopplung [} 67]). Anschluss Baugröße 0 Klemme Bezeichnung Funktion D− Anschluss Zwischenkreis 1 | 2 Tab.
11 | Anschluss STÖBER 11.3.16 X101: DI1 – DI4 Auf Klemme X101 befinden sich die digitalen Eingänge 1 bis 4. X101 für digitale Signale Beachten Sie für die Auswertung digitaler Signale an X101 die Spezifikation der digitalen Eingänge in den technischen Daten des Antriebsreglers (siehe Digitale Eingänge [} 43]).
STÖBER 11 | Anschluss Puls-/Richtungsschnittstelle HTL single-ended Klemme Bezeichnung Funktion — — 5|4|3|2|1 Frequenz Richtung 0 V DGND Bezugspotenzial; nicht gebrückt mit X103, Pin 5 Tab. 117: Anschlussbeschreibung X101 für Puls-/Richtungssignale HTL single-ended, Achse A Beachten Sie für die Anschlussverdrahtung die Klemmenspezifikation FMC 1,5 -ST-3,5 [} 332].
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11 | Anschluss STÖBER X103 für Encoder Wenn Sie X103 als Encoderanschluss nutzen möchten, beachten Sie die technischen Daten der an X103 auswertbaren Encoder (siehe X103: Encoder [} 59]). Anschluss Information Beachten Sie, dass im Synchronbetrieb ein Master-Encoder an X101 angeschlossen werden muss. Inkrementalencoder HTL single-ended Klemme Bezeichnung...
STÖBER 11 | Anschluss 11.3.18 X200, X201: EtherCAT Die Antriebsregler verfügen über die beiden RJ-45-Buchsen X200 und X201. Die Buchsen befinden sich auf der Geräteoberseite. Die zugehörige Pin-Belegung und Farbkodierung entsprechen dem Standard EIA/TIA-T568B. Anschluss X200 ist als Input mit dem vom EtherCAT-Master ankommenden Kabel zu verbinden. X201 ist als Output mit eventuell nachfolgenden EtherCAT-Teilnehmern zu verbinden.
11 | Anschluss STÖBER 11.3.19 X200, X201: PROFINET Um die Antriebsregler an weitere PROFINET-Teilnehmer anbinden zu können, steht Ihnen ein integrierter Switch mit den beiden RJ-45-Buchsen X200 und X201 zur Verfügung. Die Buchsen befinden sich auf der Geräteoberseite. Die zugehörige Pin-Belegung und Farbkodierung entsprechen dem Standard EIA/TIA-T568B.
STÖBER 11 | Anschluss 11.3.20 X300: Versorgung 24 V – Bremsen oder digitale Ausgänge X300 dient der Versorgung der Bremsen und der digitalen Ausgänge. ACHTUNG! Geräteschaden durch Überlastung! Wird die 24 V -Versorgung über die Klemme an mehrere Geräte geschleift, kann ein zu hoher Strom die Klemme beschädigen.
11 | Anschluss STÖBER 11.3.21 X700: SD-Slot Der SD-Slot dient der Datensicherung für den Service-Fall. Unterstützt werden SD- und SDHC-Karten mit einer Speicherkapazität von 128 MB bis 32 GB. SDHC-Karten mit einer Speicherkapazität von 64 GB können nur verwendet werden, wenn sie vorab auf max. 32 GB umformatiert wurden (FAT32). Da höhere Kapazitäten die Regler-Anlaufzeit erhöhen, empfiehlt STÖBER den Einsatz von Karten mit einer Speicherkapazität von 2 bis 4 GB.
STÖBER 11 | Anschluss Voraussetzungen und Anschluss Geräteunterseite: ü Ein Schaltplan der Anlage, in dem der Anschluss des Antriebsreglers beschrieben wird, liegt Ihnen vor. 1. Optional: Schließen Sie den Bremswiderstand an Klemme X21 an und stecken Sie die Klemme auf. Achten Sie darauf, dass die Adern paarweise verdrillt sind.
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11 | Anschluss STÖBER Geräteoberseite: ü Ein Schaltplan der Anlage, in dem der Anschluss des Antriebsregler beschrieben wird, liegt Ihnen vor. 1. Schließen Sie die Leistungsversorgung an Klemme X10 an und stecken Sie die Klemme auf. 2. Schließen Sie die 24 V -Versorgung für die Steuerelektronik an Klemme X11 an und stecken Sie die Klemme auf.
STÖBER 11 | Anschluss 11.4 Bremswiderstand Gehäuseerdung des Bremswiderstands Beachten Sie für die Gehäuseerdung des Bremswiderstands die Informationen zum korrekten Anschluss des Schutzleiters (siehe Anschluss des Schutzleiters [} 99]). 11.4.1 Anschlussbeschreibung FZMU, FZZMU Die internen Anschlüsse des Rohrfestwiderstands sind mit wärmebeständiger, silikonisolierter Litze auf Klemmen verdrahtet.
11 | Anschluss STÖBER 11.5 Ausgangsdrossel WARNUNG! Verbrennungsgefahr! Brandgefahr! Sachschaden! Drosseln und Bremswiderstände können sich unter zulässigen Betriebsbedingungen auf über 100 °C erhitzen. ▪ Treffen Sie Schutzmaßnahmen gegen unbeabsichtigtes und beabsichtigtes Berühren der Drossel oder des Bremswiderstands. ▪ Stellen Sie sicher, dass sich keine entzündlichen Materialien in der Nähe von Drossel oder Bremswiderstand befinden. ▪...
STÖBER 11 | Anschluss Geschirmter Anschluss des Leistungskabels Beachten Sie für den Anschluss des Leistungskabels bei einem Motor mit Ausgangsdrossel folgende Punkte: § Erden Sie den Schirm des Leistungskabels großflächig in unmittelbarer Nähe zur Ausgangsdrossel, z. B. mit elektrisch leitenden Metallkabelklemmen auf einer geerdeten Sammelschiene. §...
11 | Anschluss STÖBER 11.6.1 Leistungskabel Die Synchron-Servomotoren und Lean-Motoren sind standardmäßig mit Steckverbindern ausgestattet, Asynchronmotoren hingegen mit Klemmenkasten. STÖBER bietet passende Kabel in unterschiedlichen Längen, Leiterquerschnitten und Steckergrößen an. 11.6.1.1 Anschlussbeschreibung Die Leistungskabel sind je nach Größe des Motorsteckverbinders in folgenden Ausführungen erhältlich: §...
STÖBER 11 | Anschluss 11.6.2 Encoderkabel Die Motoren sind standardmäßig mit Encodersystemen und Steckverbindern ausgerüstet. STÖBER bietet passende Kabel in unterschiedlichen Längen, Leiterquerschnitten und Steckergrößen an. In Abhängigkeit von den jeweiligen Motortypen können unterschiedliche Encodersysteme eingesetzt werden. 11.6.2.1 Encoder EnDat 2.1/2.2 digital Passende Encoderkabel sind nachfolgend beschrieben.
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11 | Anschluss STÖBER Encoderkabel – Steckverbinder con.15 Bei den induktiven Encodern EnDat 2.2 digital "EBI 1135" und "EBI 135" mit Multiturn-Funktion wird die Versorgungsspannung gepuffert. Pin 2 und Pin 3 des Motors sind in diesem Fall mit der Pufferbatterie U belegt.
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STÖBER 11 | Anschluss Encoderkabel – Steckverbinder con.17 Bei den induktiven Encodern EnDat 2.2 digital "EBI 1135" und "EBI 135" mit Multiturn-Funktion wird die Versorgungsspannung gepuffert. Pin 2 und Pin 3 des Motors sind in diesem Fall mit der Pufferbatterie U belegt.
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11 | Anschluss STÖBER Encoderkabel – Steckverbinder con.23 Motor Kabel Antriebsregler Anschlussbild Bezeichnung Aderfarbe Aderfarbe Clock + Sense BNGN — — — — — — — — Data − Data + — — — — Clock − — — — — 0 V GND WHGN —...
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STÖBER 11 | Anschluss 11.6.2.2 SSI-Encoder Passende Encoderkabel sind nachfolgend beschrieben. 11.6.2.2.1 Anschlussbeschreibung Das Encoderkabel ist in der Steckverbindergröße con.23 mit einem Schnellverschluss speedtec erhältlich. con.23 Steckverbinder Encoderkabel D-Sub X4 Encoderkabel – Steckverbinder con.23 Motor Kabel Antriebsregler Anschlussbild Bezeichnung Aderfarbe Aderfarbe Clock + Sense...
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Steckverbinder Encoderkabel D-Sub X4 Information Für den Anschluss eines Inkrementalencoders HTL an Klemme X4 der Antriebsregler SC6 oder SI6 benötigen Sie den Adapter HT6 (Id.-Nr. 56665). HT6 übernimmt die Pegelumsetzung von HTL-Signalen auf TTL-Signale. Encoderkabel – Steckverbinder con.23 Motor Kabel...
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STÖBER 11 | Anschluss 11.6.2.4 Resolver Passende Encoderkabel sind nachfolgend beschrieben. 11.6.2.4.1 Anschlussbeschreibung Die Encoderkabel sind je nach Größe des Motorsteckverbinders in folgenden Ausführungen erhältlich: § Schnellverschluss für con.15 § Schnellverschluss speedtec für con.17 und con.23 con.15 con.17 con.23 Steckverbinder Encoderkabel D-Sub X4/Adapter Information...
11 | Anschluss STÖBER 11.6.3 One Cable Solution Die Synchron-Servomotoren sind standardmäßig mit Steckverbindern ausgestattet. Für einen Motoranschluss als One Cable Solution (OCS) in Verbindung mit Encoder EnDat 3 oder HIPERFACE DSL benötigen Sie Hybridkabel, bei denen Encoderkommunikation und Leistungsübertragung in einem gemeinsamen Kabel erfolgen. STÖBER bietet passende Kabel in unterschiedlichen Längen, Leiterquerschnitten und Steckergrößen an.
12 | Bedienung STÖBER Bedienung Auf der Geräteoberseite des Antriebsreglers befindet sich die Bedientaste S1, mit deren Hilfe beispielsweise die Konfiguration nichtflüchtig auf dem Antriebsregler gespeichert werden kann. 12.1 Bedientaste S1 des Antriebsreglers Voraussetzung für die Bedientaste S1 ist eine Hardware-Version des Antriebsreglers ≥ 50 und eine Firmware-Version ab V 6.5-L (Typenschild: HW ≥...
STÖBER 12 | Bedienung Abb. 34: Leuchtdioden für die Funktionen der S1 Bedientaste Grün LEDs: Verhalten Funktion (Grün/Rot) 1: Lüfter vorübergehend deaktivieren (A15 = 0: Inaktiv) 2: Störungen in beiden Achsen quittieren Tab. 151: Zustände der Leuchtdioden bei Funktionsauswahl über die S1 Bedientaste Funktionsauswahl quittieren Wird die Bedientaste nach Aktivierung der Funktionsauswahl nicht innerhalb von 10 Sekunden erneut gedrückt, wird die Funktionsauswahl verlassen und die Leuchtdioden schalten zurück zur normalen Betriebsanzeige.
13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten STÖBER Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten Nachfolgende Kapitel ermöglichen Ihnen einen schnellen Einstieg in den Aufbau der Programmoberfläche sowie die zugehörigen Fensterbezeichnungen und liefern Ihnen relevante Informationen rund um Parameter sowie zum generellen Speichern Ihrer Projektierung.
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STÖBER 13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten Bereich Beschreibung Menüleiste Über die Menüs Datei, Ansicht, Einstellungen Fenster können Sie Projekte öffnen und speichern, Programmfenster ein- und ausblenden, die Oberflächensprache sowie Zugriffslevel auswählen und im Arbeitsbereich zwischen verschiedenen Fenstern wechseln. Symbolleiste Die Symbolleiste ermöglicht Ihnen schnellen Zugriff auf häufig benötigte Funktionen wie das Öffnen und Speichern von Projekten sowie das Ein- und Ausblenden von Fenstern in...
13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten STÖBER 13.2 Bedeutung der Parameter Über Parameter passen Sie die Funktionen des Antriebsreglers an Ihre individuelle Anwendung an. Parameter visualisieren darüber hinaus aktuelle Istwerte (Istgeschwindigkeit, Istdrehmoment ...) und lösen Aktionen wie z. B. Werte speichern, Phasen testen usw.
STÖBER 13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten 13.2.2 Parameterarten und Datentypen Neben der thematischen Sortierung in einzelne Gruppen gehören alle Parameter einem bestimmten Datentyp und einer Parameterart an. Der Datentyp eines Parameters wird in der Parameterliste, Tabelle Eigenschaften angezeigt. Die Zusammenhänge zwischen Parameterarten, Datentypen und deren Wertebereich entnehmen Sie nachfolgender Tabelle.
13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten STÖBER 13.2.3 Parametertypen Bei Parametern werden folgende Typen unterschieden. Parametertyp Beschreibung Beispiel Einfache Parameter Bestehen aus einer Gruppe und einer Zeile A21 Bremswiderstand R: Wert = 100 Ohm mit einem fest definierten Wert. Array-Parameter Bestehen aus einer Gruppe, einer Zeile und A10 Zugriffslevel...
STÖBER 13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten 13.2.5 Parametersichtbarkeit Die Sichtbarkeit eines Parameters wird primär über das Zugriffslevel gesteuert, das Sie in der DriveControlSuite einstellen, sowie über die Eigenschaften, die Sie für den jeweiligen Antriebsregler projektieren (z. B. Hardware, Firmware und Applikation).
13 | Was Sie vor der Inbetriebnahme wissen sollten STÖBER 13.3 Signalquellen und Prozessdaten-Mapping Die Übertragung von Steuersignalen und Sollwerten in der DriveControlSuite genügt folgenden Prinzipien. Signalquellen Antriebsregler werden entweder über einen Feldbus, einen Mischbetrieb aus Feldbussystem und Klemmen oder ausschließlich über Klemmen angesteuert.
STÖBER 14 | Inbetriebnahme Inbetriebnahme Nachfolgende Kapitel beinhalten die Inbetriebnahme Ihres Antriebssystems mithilfe der Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite. Informationen zu den Systemvoraussetzungen und zur Installation der Software finden Sie im Anhang (siehe DriveControlSuite [} 344]). Für die Komponenten Ihres Achsmodells setzen wir beispielhaft eine der folgenden beiden Kombinationen voraus: Synchron-Servomotor mit Encoder EnDat 2.2 digital oder EnDat 3 (und optionaler Bremse) Diese Motoren sind samt allen für die Projektierung relevanten Daten sowohl in der Motordatenbank der DriveControlSuite...
14 | Inbetriebnahme STÖBER 14.1 Projekt aufsetzen Um sämtliche Antriebsregler und Achsen Ihres Antriebssystems über die DriveControlSuite konfigurieren zu können, müssen Sie diese im Rahmen eines Projekts erfassen. 14.1.1 Antriebsregler und Achse projektieren Erstellen Sie ein neues Projekt und projektieren Sie den ersten Antriebsregler samt zugehöriger Achse. Neues Projekt anlegen 1.
STÖBER 14 | Inbetriebnahme Achse projektieren 1. Klicken Sie auf Achse 2. Register Eigenschaften: Stellen Sie die Beziehung zwischen Ihrem Schaltplan und der zu projektierenden Achse in der DriveControlSuite her. Referenz: Geben Sie das Referenzkennzeichen (Betriebsmittelkennzeichen) der Achse an. Bezeichnung: Benennen Sie die Achse eindeutig. Version: Versionieren Sie Ihre Projektierung.
14 | Inbetriebnahme STÖBER 14.1.4 Modul projektieren Benennen Sie Ihr Modul eindeutig, geben Sie das Referenzkennzeichen an und hinterlegen Sie optional Zusatzinformationen wie Version und Änderungshistorie des Moduls. 1. Markieren Sie im Projektbaum das Modul und klicken Sie im Projektmenü auf Projektierung. ð...
STÖBER 14 | Inbetriebnahme 14.2 Mechanisches Achsmodell abbilden Um Ihren realen Antriebsstrang mit einem oder mehreren Antriebsreglern in Betrieb nehmen zu können, müssen Sie Ihre vollständige mechanische Umgebung in der DriveControlSuite abbilden. 14.2.1 Motor parametrieren Sie haben einen der folgenden Motoren projektiert: Synchron-Servomotor mit Encoder EnDat 2.2 digital oder EnDat 3 (mit optionaler Bremse) Mit der Projektierung des entsprechenden Motors werden automatisch Begrenzungswerte für Ströme und Drehmomente sowie zugehörige Temperaturdaten in die jeweiligen Parameter der einzelnen Assistenten übertragen.
STÖBER 14 | Inbetriebnahme 14.2.2.1 Achsmodell definieren 1. Markieren Sie im Projektbaum den betreffenden Antriebsregler und klicken Sie im Projektmenü > Bereich Assistent auf die gewünschte projektierte Achse. 2. Wählen Sie Assistent Achsmodell. 3. I05 Achstyp: Definieren Sie, ob der Achstyp rotatorisch oder translatorisch ist. 3.1.
14 | Inbetriebnahme STÖBER 14.2.2.2 Achse skalieren 1. Markieren Sie im Projektbaum den betreffenden Antriebsregler und klicken Sie im Projektmenü > Bereich Assistent auf die gewünschte projektierte Achse. 2. Wählen Sie Assistent Achsmodell > Achse: Skalierung. 3. Skalieren Sie die Achse, indem Sie die Gesamtübersetzung zwischen Motor und Abtrieb konfigurieren. Um Ihnen die Skalierung zu erleichtern, steht Ihnen der Skalierungsrechner Umrechnung Positionen, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Drehmoment/Kraft...
STÖBER 14 | Inbetriebnahme 14.2.2.3 Positions- und Geschwindigkeitsfenster parametrieren Geben Sie Positionsgrenzen und Geschwindigkeitszonen für Sollwerte an. Parametrieren Sie dazu die Rahmenwerte für das Erreichen einer Position oder einer Geschwindigkeit. 1. Wählen Sie Assistent Achsmodell > Fenster Position, Geschwindigkeit. 2. C40 Geschwindigkeits-Fenster: Parametrieren Sie ein Toleranzfenster für Geschwindigkeitsprüfungen.
14 | Inbetriebnahme STÖBER 14.2.2.4 Achse begrenzen Begrenzen Sie, sofern notwendig, die Bewegungsgrößen Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Ruck sowie Drehmoment/Kraft gemäß den für Ihr Achsmodell geltenden Bedingungen. Position begrenzen (optional) 1. Markieren Sie im Projektbaum den betreffenden Antriebsregler und klicken Sie im Projektmenü > Bereich Assistent auf die gewünschte projektierte Achse.
STÖBER 14 | Inbetriebnahme 14.3 Konfiguration übertragen und speichern Um die Konfiguration auf einen oder mehrere Antriebsregler zu übertragen und zu speichern, müssen Sie Ihren PC und die Antriebsregler über das Netzwerk verbinden. WARNUNG! Personen- und Sachschaden durch Achsbewegung! Wenn eine Online-Verbindung der DriveControlSuite zum Antriebsregler besteht, können Änderungen der Konfiguration zu unerwarteten Achsbewegungen führen.
14 | Inbetriebnahme STÖBER Konfiguration speichern ü Sie haben die Konfiguration erfolgreich übertragen. 1. Fenster Online-Funktionen: Klicken Sie auf Werte speichern (A00). ð Das Fenster Werte speichern (A00) öffnet sich. 2. Klicken Sie auf Aktion starten. ð Die Konfiguration wird nichtflüchtig auf den Antriebsreglern gespeichert. 3.
STÖBER 14 | Inbetriebnahme 14.4.1 Steuertafel aktivieren und Konfiguration testen WARNUNG! Personen- und Sachschaden durch Achsbewegung! Mit Aktivieren der Steuertafel haben Sie mittels der DriveControlSuite die alleinige Kontrolle über die Bewegungen der Achse. Wenn Sie eine Steuerung verwenden, werden mit Aktivieren der Steuertafel die Achsbewegungen nicht mehr von dieser überwacht.
15 | Kommunikation STÖBER Kommunikation Für die Kommunikation mit dem Antriebsregler SC6 stehen folgende Optionen zur Verfügung: § Kommunikation zwischen Antriebsregler und Steuerung • Feldbus • Klemmen § Kommunikation zwischen Antriebsregler und PC zwecks Inbetriebnahme, Optimierung und Diagnose • Direktverbindung •...
STÖBER 15 | Kommunikation 15.1.1 Antriebsregler im Notbetrieb starten Wenn Sie über die DriveControlSuite keine Netzwerkverbindung zum Antriebsregler herstellen können, die DriveControlSuite dem Antriebsregler keine Netzwerkadresse zuweisen kann oder der Antriebsregler in der DriveControlSuite nicht angezeigt wird, dann können Sie mithilfe einer leeren SD-Karte den Antriebsregler im Notbetrieb starten.
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER Optimierung der Regelungskaskade Nachfolgende Kapitel beschreiben als Grundlage zunächst den Aufbau der Regelungskaskade sowie die prinzipielle Vorgehensweise für deren Optimierung. Anschließend erfahren Sie, wie Sie für nahezu 80 % aller Anwendungen Ihre Regelungskaskade anhand von wenigen Parametern prüfen und die voreingetragenen Werte gegebenenfalls für Ihren konkreten Anwendungsfall optimieren können.
STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade Geschwindigkeitsregler Der Geschwindigkeitsregler ist ein PI-Regler (Proportional-Integral-Regler). Die Einstellungen für den Geschwindigkeitsregler sind lastabhängig. Eine Geschwindigkeitsregelung wird immer bei Vektorregelung benötigt. Stromregler Der Stromregler ist ein PID-Regler (Proportional-Integral-Differenzial-Regler). Die Einstellungen für den Stromregler sind lastunabhängig.
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.3 Beispielprojekt Die in den nachfolgenden Kapiteln beschriebene Optimierung basiert auf folgenden Rahmenbedingungen und Einstellungen. Zielvorgabe Hohe Dynamik bei möglichst hoher Geschwindigkeit, jedoch ohne Überschwingen des Systems. Systemkomponenten § Antriebsregler der 6. Generation § Synchron-Servomotor mit Absolutwertencoder und elektronischem Typenschild §...
STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade 16.3.2 Tippen-Einstellungen Testen Sie während der Optimierung jede Änderung über die Steuertafel Tippen mit folgenden Einstellungen: § I26 Tip-Regelungsart: • Optimierung des Geschwindigkeitsreglers: Wählen Sie 0: Geschwindigkeitsregelung, um mit den Bit Tip+ und Tip− eine reine Geschwindigkeitsregelung ohne überlagerten Positionsregler zu erhalten.
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.4 Schematischer Ablauf Nachfolgende Grafik zeigt den schematischen Ablauf für die Optimierung der Regelungskaskade. Welche Schritte im Einzelnen erforderlich sind, ist abhängig von der Steuerart. Die Informationen zur Optimierung setzen folgende Steuerarten voraus: § B20 = 64: SSM - Vektorregelung für Synchron-Servomotoren §...
STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade 16.5 Stromregler – Hinweise Die Einstellungen des Stromreglers sind ausschließlich abhängig vom Motortyp, jedoch nicht von der Last oder Applikation. Nehmen Sie keine Änderungen am Stromregler vor, wenn Sie Komponenten von STÖBER einsetzen! Die Daten eines Motors von STÖBER sind Bestandteil der Motordatenbank der DriveControlSuite sowie des elektronischen Typenschilds.
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.7 1: Geschwindigkeitsregler – Filter Istgeschwindigkeit Nachfolgende Grafik zeigt den Einfluss der Tiefpass-Filterzeitkonstante auf den Geschwindigkeitsregler. PI-Regler Referenz Tiefpass Zeit Zeit Abb. 38: Geschwindigkeitsregler – Filter für die Istgeschwindigkeit Die Tiefpass-Filterzeitkonstante für die Istgeschwindigkeit des Motorencoders definieren Sie in C34. Auswirkungen C34 wirkt sich auf die Laufruhe des Motors und die mit dem Antrieb erreichbare Dynamik aus;...
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STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade Encodertyp Encoderschnittstelle Richtwert C34 [ms] EQI 1130 EnDat 2.1 digital 1,4 – 1,8 EQI 1131 EnDat 2.2 digital, EnDat 3 0,4 – 0,6 EQI 1329 EnDat 2.1 digital 1,2 – 1,8 EQI 1331 EnDat 2.1 digital 1,2 –...
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.8 2: Geschwindigkeitsregler – Proportionalbeiwert Nachfolgende Grafik zeigt den Einfluss des Proportionalbeiwerts auf den Geschwindigkeitsregler. PI-Regler Referenz Integral Tiefpass Zeit Zeit Abb. 39: Geschwindigkeitsregler – Proportionalbeiwert Den Proportionalbeiwert K des Geschwindigkeitsreglers definieren Sie in C31. Auswirkungen Eine Anpassung des P-Anteils hat grundsätzlich auch eine Auswirkung auf den I-Anteil.
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STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade Abb. 40: Scope – Proportionalbeiwert des Geschwindigkeitsreglers (C31), Default-Wert Grün Sollwert Braun Istwert bei Default-Wert Abb. 41: Scope – Proportionalbeiwert des Geschwindigkeitsreglers (C31), Dauerschwingen Grün Sollwert Istwert, der ein Dauerschwingen bei Erreichen der Stabilitätsgrenze zeigt...
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16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER Abb. 42: Scope – Proportionalbeiwert des Geschwindigkeitsreglers (C31), optimierter Wert Grün Sollwert Gelb Istwert bei optimiertem Beiwert...
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STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade Für nachfolgende Scope-Aufnahme wurde der Zoom-Faktor erhöht, um anhand weiterer Werte das Überschwingen zu zeigen, das bei Erreichen der Stabilitätsgrenze in Dauerschwingen übergeht. Abb. 43: Scope – Proportionalbeiwert des Geschwindigkeitsreglers (C31), Überschwingen Grün Sollwert Türkis Istwert, der ein kurzes Überschwingen zeigt Gelb Istwert bei optimiertem Beiwert...
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.9 3: Geschwindigkeitsregler – Integrierbeiwert Nachfolgende Grafik zeigt den Einfluss des Integrierbeiwerts auf den Geschwindigkeitsregler. PI-Regler Referenz Integral Tiefpass Zeit Zeit Abb. 44: Geschwindigkeitsregler – Integrierbeiwert Der Integrierbeiwert K des Geschwindigkeitsreglers ergibt sich aus dem Proportionalbeiwert K und der Nachstellzeit T ÷...
STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade Abb. 45: Scope – Integrierbeiwert des Geschwindigkeitsreglers (C32) Grün Sollwert Istwert, der ein Überschwingen zeigt Gelb Istwert bei optimiertem Beiwert Braun Istwert bei Default-Wert Türkis Istwert bei deaktiviertem Beiwert (≤ 1) 16.10 Geschwindigkeitsregler – Fazit Zusammenfassend lässt sich für die Optimierung des Geschwindigkeitsreglers Folgendes festhalten: §...
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.11 4: Positionsregler – Proportionalbeiwert Nachfolgende Grafik zeigt den Einfluss des Proportionalbeiwerts auf den Positionsregler. ∆x P-Regler Vorsteuerung Abb. 46: Positionsregler – Proportionalbeiwert Den Proportionalbeiwert K des Positionsreglers definieren Sie in I20. Auswirkungen Je höher der Beiwert ist, desto geringer ist der Schleppfehler, aber desto emfindlicher wird das System. Vorgehensweise 1.
STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade 16.12 5: Positionsregler – Vorsteuerung Geschwindigkeitsregler Nachfolgende Grafik zeigt den Einfluss der Vorsteuerung auf den Positionsregler. ∆x P-Regler Vorsteuerung Abb. 47: Positionsregler – Vorsteuerung des Geschwindigkeitsreglers Bei steuerungserzeugter externer oder antriebserzeugter interner Vorsteuerung wird zusätzlich zur Sollposition auch die Sollgeschwindigkeit berechnet.
16 | Optimierung der Regelungskaskade STÖBER 16.13 Positionsregler – Fazit Zusammenfassend lässt sich für die Optimierung des Positionsreglers Folgendes festhalten: § Ist der Geschwindigkeitsregler optimiert, sind für den Positionsregler nur kleine Anpassungen erforderlich. 16.14 Sonderfälle In den nachfolgend beschriebenen Fällen sind weitere Parameter für die Optimierung relevant. 16.14.1 Stromregler –...
STÖBER 16 | Optimierung der Regelungskaskade Abb. 49: Scope – Motor erreicht Sättigung, mit Nachführung (B59) Grün Sollstrom Iststrom 16.14.2 Geschwindigkeitsregler – hohes Sollmoment C36 M/F-Soll Tiefpass: Wird das Sollmoment beispielsweise bei maximaler Auslastung des Antriebsreglers sehr hoch, kann über diesen Parameter das Sollmoment gefiltert werden.
17 | Bremse STÖBER Bremse Die nachfolgenden Kapitel beschreiben die grundsätzlichen Einstellungen der Bremse mit Hilfe der Inbetriebnahme- Software DriveControlSuite. Schwerkraftbelastete Achse mit Bremse Information Wenn Sie eine schwerkraftbelastete Achse mit einer Bremse verwenden, schalten Sie den Antrieb grundsätzlich über ein gesteuertes Stillsetzen ab, z. B.
STÖBER 17 | Bremse 17.2 Bremse einmessen Bei Bremsen mit unbekannten Lüft- und Einfallzeiten können Sie die Lüft- und Einfallzeiten einmessen. Für nähere Informationen zu den Voraussetzungen sowie dem genauen Ablauf siehe Einmessen der Bremse [} 202]. GEFAHR! Lebensgefahr durch schwerkraftbelastete Vertikalachse! Bei dieser Aktion werden die Bremsen lüftend angesteuert und eine Bewegung gestartet.
17 | Bremse STÖBER 17.3 Funktionale Bremse testen Anhand des Bremsentests kontrollieren Sie, ob die Bremse noch das erforderliche Haltemoment oder die erforderliche Haltekraft aufbringen kann. Für weitere Informationen zum Test sowie zur Berechnung der Testmomente siehe Bremsentest [} 204] Momentenberechnung [} 205].
STÖBER 17 | Bremse 17.4 Bremse einschleifen Durch das Einschleifen der Bremse werden auf der Reibfläche vorhandene Beläge entfernt, die die Haltefunktion der Bremse beeinträchtigen können. Für nähere Informationen siehe Einschleifen der Bremse [} 207]. GEFAHR! Lebensgefahr durch schwerkraftbelastete Vertikalachse! Bei dieser Aktion werden die Bremsen lüftend angesteuert und eine Bewegung gestartet. Der Motor kann währenddessen nicht oder nur eingeschränkt Drehmoment/Kraft generieren.
Nachfolgende Kapitel fassen die wesentlichen Begriffe und Einstellungen zusammen. 17.5.1 Direkter und indirekter Bremsenanschluss Der Antriebsregler SC6 bietet die Möglichkeit, 24 V -Bremsen bis 2,5 A Stromaufnahme direkt anzuschließen. Bremsen mit abweichender Versorgungsspannung oder höherer Stromaufnahme können indirekt z. B. über ein Schütz angeschlossen werden.
STÖBER 17 | Bremse 17.5.2.1 Betrieb mit 1 Bremse Nach Freigabe-Ein lüftet die Bremse zusammen mit dem ersten Kommando und bleibt bis zu einem der folgenden Ereignisse gelüftet: § Ereignis mit Störungsreaktion: • Leistungsteil wird gesperrt • Schnellhalt (Bremse fällt erst am Ende des Schnellhalts ein) •...
17 | Bremse STÖBER 17.5.3 Externe Bremsenansteuerung bis V 6.5-K Für die Applikation CiA 402 oder PROFIdrive bietet Parameter F92[0] die Option, von interner (automatischer) Bremsenansteuerung durch den Antriebsregler auf eine externe Bremsenansteuerung durch eine Steuerung umzuschalten. WARNUNG! Personen- und Sachschaden durch Achsbewegung! Bei externer Bremsenansteuerung fällt die Bremse bei Störungen oder Freigabe-Aus nicht automatisch ein.
STÖBER 17 | Bremse 17.5.4 Externe Bremsenansteuerung ab V 6.5-L Für die Applikation CiA 402 oder PROFIdrive bietet Parameter F108 die Option, von interner (automatischer) Bremsenansteuerung durch den Antriebsregler auf eine externe Bremsenansteuerung durch eine Steuerung umzuschalten. WARNUNG! Personen- und Sachschaden durch Achsbewegung! Bei externer Bremsenansteuerung fällt die Bremse bei Störungen oder Freigabe-Aus nicht automatisch ein.
17 | Bremse STÖBER 17.5.5 Bremsenansteuerung nach Steuerart Die nachfolgenden Kapitel zeigen die Bremsenansteuerung in Abhängigkeit von der Steuerart (B20) für eine Bremse bei interner Bremsenansteuerung durch den Antriebsregler. 17.5.5.1 B20 = 0 oder 1 Klemme = 0 Klemme = 1 Klemme = 0 Gelüftet Eingefallen...
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STÖBER 17 | Bremse 17.5.5.2 B20 = 2 Klemme = 0 Klemme = 1 Klemme = 0 Gelüftet Eingefallen Eingefallen Bewegung Stillstand Stillstand F00 = 1 E170 F102 + F103 F00 = 2 F102 100 % Magnetisierungsstrom Abb. 51: Bremsenansteuerung bei Steuerart B20 = 2: ASM - Vektorregelung In dieser Steuerart für Asynchronmotoren mit Motorencoder wird die Achse nach Verstreichen der Lüftzeit F04 bewegend angesteuert.
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17 | Bremse STÖBER 17.5.5.3 B20 = 3 Klemme = 0 Klemme = 1 Klemme=0 Gelüftet Eingefallen Eingefallen Bewegung Stillstand Stillstand 100 % Magnetisierungsstrom Abb. 52: Bremsenansteuerung bei Steuerart B20 = 3: ASM - Sensorlose Vektorregelung In dieser Steuerart für Asynchronmotoren ohne Motorencoder wird die Achse bereits innerhalb der Lüftzeit F04 bewegend angesteuert.
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STÖBER 17 | Bremse 17.5.5.4 B20 = 32, 48, 64 oder 70 Klemme = 0 Klemme = 1 Klemme = 0 Gelüftet Eingefallen Eingefallen Bewegung Stillstand Stillstand F00 = 1 E170 F102 + F103 F00 = 2 F102 Abb. 53: Bremsenansteuerung bei Steuerart B20 = 32: LM - Sensorlose Vektorregelung, 48: SSM - Vektorregelung Inkrementalencoder, 64: SSM - Vektorregelung oder 70: SLM - Vektorregelung In diesen Steuerarten für Synchron-Servomotoren oder Synchron-Linearmotoren mit Motorencoder oder Lean-Motoren mit sensorloser Vektorregelung wird die Achse nach Verstreichen der Lüftzeit F04 bewegend angesteuert.
17 | Bremse STÖBER Kommutierungsfindung über Wake and Shake in Kombination mit einer Bremse GEFAHR! Lebensgefahr durch schwerkraftbelastete Vertikalachse! Schwerkraftbelastete Achsen können bei der Kommutierungsfindung über Wake and Shake absinken, da die Bremse für die Kommutierungsfindung gelüftet werden muss. ▪ Verwenden Sie die Steuerarten 48: SSM - Vektorregelung Inkrementalencoder und 70: SLM - Vektorregelung in Kombination mit Kommutierungsfindung über Wake and Shake nur bei schwerkraftfreien Achsen.
STÖBER 17 | Bremse Motoren ohne elektronisches Typenschild In Abhängigkeit von der Anschlussart müssen Sie die Lüft- und Einfallzeiten der Bremse unterschiedlich berechnen. Bei direktem Anschluss der Bremse berücksichtigen Sie für die Lüft- und Einfallzeit einen Sicherheitsfaktor von 1,3 bei der Übernahme der Werte in den Antriebsregler.
17 | Bremse STÖBER 17.5.8 Einmessen der Bremse Mit der Aktion F96 können die Lüft- und Einfallzeiten der Bremse eingemessen werden. Bei Motoren mit elektronischem Typenschild ist diese Aktion nicht erforderlich, da diese Werte bei der ersten Motorkopplung des Antriebsreglers aus dem elektronischen Typenschild übernommen werden.
STÖBER 17 | Bremse Werte speichern Um die gemessenen Werte nichtflüchtig zu speichern, muss im Anschluss die Aktion A00 ausgeführt werden. Alternativ können die Werte durch die Aktion B06 wieder aus dem elektronischen Typenschild zurückgeholt werden, sofern Bremsendaten vorhanden sind. Ergebnis Nach Start der Aktion F96 kann in Parameter F96[1] der Fortschritt beobachtet und nach Abschluss der Aktion über F96[2] das Ergebnis des Einmessens abgefragt werden.
17 | Bremse STÖBER 17.5.9 Bremsentest Die Aktion B300 Bremse testen kontrolliert, ob die Bremse noch das erforderliche Haltemoment oder die erforderliche Haltekraft aufbringen kann. GEFAHR! Lebensgefahr durch schwerkraftbelastete Vertikalachse! Bei dieser Aktion wird die geschlossene Bremse mit einem vorgegebenen Testmoment oder einer vorgegebenen Testkraft belastet.
STÖBER 17 | Bremse 17.5.10 Momentenberechnung In den nachfolgenden Kapiteln finden Sie Informationen zur Berechnung der Momente, die Sie in B304 und B305 für den Bremsentest eintragen müssen. 17.5.10.1 Momente für Synchron-Servomotoren Für die Berechnung der Momente benötigen Sie folgende Werte: §...
17 | Bremse STÖBER 17.5.10.2 Momente für Asynchronmotoren Für die Berechnung der Momente benötigen Sie folgende Werte: § : Wählen Sie das von Ihnen ausgelegte und für Ihre Anwendung erforderliche Bremsmoment. Alternativ rechnen Sie mit dem Nennbremsmoment der Motorbremse M §...
STÖBER 17 | Bremse 17.5.11 Einschleifen der Bremse Bei der Aktion B301 Bremse einschleifen fällt die Bremse wiederholt für ca. 0,7 s ein und wird anschließend für ca. 0,7 s gelüftet, während der Motor mit ca. 20 min dreht. Dadurch werden auf der Reibfläche vorhandene Beläge abgeschliffen, die die Haltefunktion beeinträchtigen können.
17 | Bremse STÖBER 17.5.13 Sonderfall Laständerungen bei ausgeschaltetem Leistungsteil Abhängig von den Randbedingungen der Maschine sind unterschiedliche Einstellungen sinnvoll. Empfehlung zur Inbetriebnahme bei schwerkraftbelasteten Achsen Wenn Laständerungen nur bei eingeschaltetem Leistungsteil erfolgen, belassen Sie die Voreinstellungen. Erfolgen Laständerungen hingegen auch bei ausgeschaltetem Leistungsteil, reduzieren Sie den Ausregelvorgang beim Lüften der Bremsen: 1.
STÖBER 18 | Predictive Maintenance Predictive Maintenance Predictive Maintenance (PRM) im Kontext Industrie 4.0 versetzt eine Maschine in die Lage, den optimalen Zeitpunkt zu prognostizieren und zu signalisieren, zu dem Bauteile gewartet oder ersetzt werden sollten. Insbesondere in der industriellen Automatisierungstechnik sind Getriebemotoren systemrelevante Bauteile und deshalb für eine vorausschauende Analyse von besonderem Interesse.
18 | Predictive Maintenance STÖBER 18.2 Zustand anzeigen Öffnen Sie in der DriveControlSuite den zugehörigen Assistenten, wenn Sie den Zustand des Predictive Maintenance und die hierfür relevanten Parameter prüfen möchten. ü Es besteht eine Online-Verbindung zwischen DriveControlSuite und Antriebsregler oder es liegt eine Rückdokumentation vor.
Die erforderlichen Informationen entnehmen Sie beispielsweise der Auftragsbestätigung Ihres Getriebes. Alternativ können Sie den QR-Code auf dem Typenschild einscannen oder anhand der Serial-, Lieferschein- oder Rechnungsnummer online abrufen unter: https://id.stober.com. ü Die Auftragsbestätigung liegt Ihnen vor oder Sie haben Zugriff auf den elektronischen Produktausweis Ihres Getriebes.
18 | Predictive Maintenance STÖBER 18.4 Last-Matrix senden Öffnen Sie in der DriveControlSuite den zugehörigen Assistenten und senden Sie die Last-Matrix an STÖBER, wenn Sie beispielsweise Unterstützung bei der Datenanalyse benötigen. Bei bestehender Online-Verbindung wird die Last-Matrix aus dem Antriebsregler ausgelesen und als JSON-Datei versendet. Im Offline-Modus können Sie eine bereits im JSON-Format exportierte Last-Matrix versenden.
STÖBER 18 | Predictive Maintenance Last-Matrix senden (Export) ü Sie haben die Last-Matrix im JSON-Format exportiert. 1. Markieren Sie im Projektbaum den betreffenden Antriebsregler und klicken Sie im Projektmenü > Bereich Assistent auf die projektierte Achse, deren exportierte Last-Matrix Sie an STÖBER senden möchten. 2.
18 | Predictive Maintenance STÖBER 5. Wählen Sie das Verzeichnis, in das Sie die Last-Matrix exportieren möchten. 6. Wählen Sie den gewünschten Dateityp (JSON oder CSV). 7. Vergeben Sie einen Dateinamen und wählen Sie als Dateiendung oder .csv. .json 8. Bestätigen Sie mit Speichern. ð...
STÖBER 18 | Predictive Maintenance 18.8 Lebensleistungsindikator zurücksetzen Der Lebensleistungsindikator wird im Antriebsregler alle 10 Minuten nichtflüchtig gespeichert, auf der SD-Karte zusammen mit der Last-Matrix alle 30 Minuten. In bestimmten Fällen müssen Sie den Lebensleistungsindikator manuell zurücksetzen: § Nach dem Austausch eines Getriebemotors ohne elektronisches Typenschild durch einen baugleichen Getriebemotor §...
18 | Predictive Maintenance STÖBER Betrieb Predictive Maintenance wird nach einem Neustart des Antriebsreglers lückenlos fortgesetzt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: § Dauerhaft im Antriebsregler eingesteckte SD-Karte § Ununterbrochene Verbindung von Antriebsregler und Getriebemotor § Gleichbleibende Übersetzung des Getriebes (Drive Based oder PROFIdrive: C15, C16; CiA 402: A584) Tausch Nach einem Austausch des Antriebsreglers kann die Überwachung bei Übernahme der Daten von der SD-Karte lückenlos fortgesetzt werden.
STÖBER 18 | Predictive Maintenance Aufbau und Umfang Die Last-Matrix teilt Drehzahl und Drehmoment in äquidistante Klassen auf. Für die Drehzahl stehen 21 Klassen für beide Drehrichtungen zur Verfügung. Der Drehzahlbereich umfasst −150 % bis +150 % der Nenndrehzahl. Für das Drehmoment stehen 31 Klassen für den Drehmomentbereich von −250 % bis +250 % des Nenndrehmoments zur Verfügung.
18 | Predictive Maintenance STÖBER 18.10.1.1 Last-Matrix 3D Der Assistent Last-Matrix 3D zeigt die grafische Darstellung der Last-Matrix in Form eines 3D-Säulendiagramms. Sie können die Darstellung Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen. 3D-Anzeige Taste Funktion Beschreibung [Linke Maustaste] Auswählen Linksklick auf eine Säule: Selektiert oder deselektiert eine Säule des Diagramms für die Schaltfläche Zoom auf...
STÖBER 18 | Predictive Maintenance 18.10.1.2 Informationen der Last-Matrix Die Last-Matrix wird in der DriveControlSuite in Parameter R118 zusammen mit dem Lebensleistungsindikator im JSON- Datenformat gespeichert. Der Parameter enthält alle Informationen, die erforderlich sind, um die Last-Matrix zu verstehen. Information Aus Performance-Gründen wird Parameter R118 in der Parameterliste der DriveControlSuite nicht angezeigt.
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18 | Predictive Maintenance STÖBER Schlüssel Wert Beschreibung "n-limit-unit" String Last-Matrix: Einheit der oberen Grenzen der Drehzahl-Klassen "t-average" Array of numbers Last-Matrix: Mittelwert der Klassengrenzen der Drehmoment- Klassen "t-average-unit" String Last-Matrix: Einheit des Mittelwerts der Klassengrenzen der Drehzahl-Klassen "n-average" Array of numbers Last-Matrix: Mittelwert der Klassengrenzen der Drehzahl-Klassen "n-average-unit"...
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STÖBER 18 | Predictive Maintenance Beispiel # Import required libraries import json import matplotlib.pyplot as plt import numpy as np # File path for the JSON file file_path = r"C:\Temp\LoadMatrix_20230912_095707.json" # Open and read data from the JSON file with open(file_path, 'r') as file: data = json.load(file) # Create a 3D plot fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
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18 | Predictive Maintenance STÖBER 18.10.1.5.2 Die CSV-Datei enthält die Abschnitte Metadata und Load-Matrix. Für Informationen zu den einzelnen Elementen siehe Informationen der Last-Matrix [} 219]. Metadata Die Meta-Daten umfassen alle Informationen, um die Achse innerhalb der Maschine identifizieren zu können. Sie enthalten darüber hinaus die Informationen zur Betriebszeit der Achse, die Serialnummern der Bauteile Motor, Getriebe und Encoder sowie die Produktionsnummer des Antriebsreglers.
STÖBER 18 | Predictive Maintenance 18.10.2 Lebensleistungsindikator Der Lebensleistungsindikator ist der Wert für die berechnete Lebensleistung des Getriebemotors. Für seine Ermittlung ist kein zusätzlicher externer Sensor nötig. In der DriveControlSuite wird der Lebensleistungsindikator im Assistenten Predictive Maintenance angezeigt (R101). Werte unter 100 % bedeuten, dass der Getriebemotor innerhalb seiner Lebensleistung betrieben wird.
18 | Predictive Maintenance STÖBER 18.10.3 Aktualisierungs- und Speicherzyklen Die Aktion A00 Werte speichern hat keinen Einfluss auf das Speichern der Predictive Maintenance Daten. Last-Matrix Die Last-Matrix wird auf der SD-Karte zusammen mit dem Lebensleistungsindikator alle 30 Minuten nichtflüchtig gespeichert. Die Daten für die Last-Matrix (Drehzahlen und Drehmomente) werden mit der in A150 eingestellten Zykluszeit abgetastet. Im Antriebsregler wird die Last-Matrix mit der in A150 eingestellten Zykluszeit aktualisiert.
STÖBER 18 | Predictive Maintenance 18.10.4 Empfehlung Getriebemotortausch Die Empfehlung zum Austausch des Getriebemotors wird in der DriveControlSuite im Assistenten Predictive Maintenance angezeigt (R100). Ausgelöst wird die Empfehlung, wenn Predictive Maintenance aktiv ist und der Lebensleistungsindikator einen Wert ≥ 90 % erreicht (R101). 18.10.5 Auslesen und Übermitteln der Last-Matrix Sie möchten mehr über die reale Belastungssituation Ihrer Maschine und deren Optimierungspotenzial wissen oder die...
Exportieren Sie die Last-Matrix über den zugehörigen Assistenten in der DriveControlSuite. Für den Export wird Parameter R118 bei bestehender Online-Verbindung direkt aus dem Antriebsregler oder im Offline-Modus aus Ihrem Projekt ausgelesen. Übermitteln der Daten Sie können STÖBER die Daten via Upload über die DriveControlSuite oder per E-Mail an prm_data@stober.de zur Verfügung stellen.
STÖBER 19 | Diagnose Diagnose Leuchtdioden auf der Oberseite und auf der Front geben Ihnen eine erste Auskunft über den Gerätezustand des jeweiligen Geräts sowie die Zustände der physikalischen Verbindung und der Kommunikation. Im Fehler- oder Störungsfall erhalten Sie über die Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite nähere Informationen. 19.1 Antriebsregler Die Antriebsregler verfügen über Diagnose-Leuchtdioden, die den Zustand des Antriebsreglers sowie die Zustände der...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.1 Zustand Feldbus und Sicherheitstechnik Die Leuchtidoden zur Diagnose des Feldbuszustands und der Sicherheitstechnik variieren je nach eingesetztem Feldbussystem und Sicherheitsmodul. 19.1.1.1 Zustand EtherCAT 2 Leuchtdioden auf der Gerätefront des Antriebsreglers geben Auskunft über die Verbindung zwischen EtherCAT-Master und -Slave sowie über den Zustand des Datenaustauschs.
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.1.2 Zustand FSoE Beinhaltet der Antriebsregler das Sicherheitsmodul SY6, werden die Sicherheitsfunktionen STO und SS1 über EtherCAT FSoE angesteuert. In diesem Fall informiert eine Leuchtdiode auf der Gerätefront über den Zustand der FSoE-Kommunikation. Dieser kann zusätzlich in Parameter S20 FSoE status indicator ausgelesen werden. FSoE Abb. 61: Leuchtdiode für den FSoE-Zustand Grün: FSoE...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.1.3 Zustand PROFINET 2 Leuchtdioden auf der Gerätefront des Antriebsreglers geben Auskunft über die Verbindung zwischen Steuerung und Antriebsregler sowie über den Zustand des Datenaustauschs. Dieser kann zusätzlich in Parameter A271 PN Zustand ausgelesen werden. Psafe Abb. 62: Leuchtdioden für den PROFINET-Zustand Rot: BF (Busfehler) Grün: Run Rote LED...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.1.4 Zustand PROFIsafe Beinhaltet der Antriebsregler das Sicherheitsmodul SU6, werden die Sicherheitsfunktionen STO und SS1 über PROFIsafe angesteuert. In diesem Fall informiert eine Leuchtdiode auf der Gerätefront über den Zustand der PROFIsafe- Kommunikation. Dieser kann zusätzlich in Parameter S40 PROFIsafe Zustand ausgelesen werden. Psafe Abb. 63: Leuchtdioden für den PROFIsafe-Zustand Grün: PROFIsafe...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.2 Zustand Antriebsregler SC6/SI6 Informationen zum Zustand des Antriebsreglers liefern 3 Leuchtdioden auf der Gerätefront. Abb. 64: Leuchtdioden für den Zustand des Antriebsreglers Grün: Run Rot: Error Achsregler A Rot: Error Achsregler B (nur bei Doppelachsreglern) Grüne LED...
STÖBER 19 | Diagnose Muster bei Start des Antriebsreglers LEDs: Verhalten Beschreibung Grün/Rot/Rot Kurze Phase während des Anlaufens der Firmware Tab. 170: Zustände der LEDs beim Start des Antriebsreglers Muster bei Übertragen einer Firmware-Datei über DriveControlSuite Die Zustände der grünen und roten LEDs gelten wie beschrieben auch während des Übertragens einer Firmware-Datei über die DriveControlSuite.
19 | Diagnose STÖBER Muster nach Übertragen einer Firmware-Datei und Neustart des Antriebsreglers Nach dem Neustart des Antriebsreglers (siehe Muster bei Start des Antriebsreglers) blinken die drei LEDs bei einem Firmware-Update in verschiedener Kombination und Frequenz: LEDs: Verhalten Beschreibung Grün/Rot/Rot Löschen des ersten Firmware-Speichers Schnelles Blinken Schnelles Blinken...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.4 Netzwerkverbindung Feldbus Die Leuchtidoden zur Diagnose der Kommunikation variieren je nach eingesetztem Feldbussystem bzw. Kommunikationsmodul. 19.1.4.1 Netzwerkverbindung EtherCAT Die Leuchtdioden LA IN und LA OUT an X200 und X201 auf der Geräteoberseite zeigen den Zustand der EtherCAT- Netzwerkverbindung an.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.4.2 Netzwerkverbindung PROFINET Die Leuchtdioden Act und Link an X200 und X201 auf der Geräteoberseite zeigen den Zustand der PROFINET- Netzwerkverbindung an. Abb. 67: Leuchtdioden für den Zustand der PROFINET-Netzwerkverbindung Grün: Link an X201 Gelb: Activity an X201 Grün: Link an X200 Gelb: Activity an X200 Grüne LED...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5 Ereignisse Der Antriebsregler verfügt über ein System zur Selbstüberwachung, das anhand von Prüfregeln das Antriebssystem vor Schaden schützt. Bei Verletzung der Prüfregeln wird ein entsprechendes Ereignis ausgelöst. Auf manche Ereignisse wie beispielsweise das Ereignis Kurz-/Erdschluss haben Sie als Anwender keinerlei Einflussmöglichkeit. Bei anderen können Sie Einfluss auf die Auswirkungen und Reaktionen nehmen.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.2 Ereignis 31: Kurz-/Erdschluss Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.3 Ereignis 32: Kurz-/Erdschluss intern Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.4 Ereignis 33: Überstrom Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § U30 = 0: Inaktiv Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Die Bremsen fallen ein Der Antriebsregler geht mit einer Notbremsung in Störung, wenn: §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.5 Ereignis 34: Hardware-Defekt Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.6 Ereignis 35: Watchdog Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.7 Ereignis 36: Überspannung Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.8 Ereignis 37: Motorencoder Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § U30 = 0: Inaktiv Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Die Bremsen fallen ein Der Antriebsregler geht mit einer Notbremsung in Störung, wenn: §...
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STÖBER 19 | Diagnose Ursache Prüfung und Maßnahme 1: Parameter <-> Encoder Inkonsistente Parametrierung Spezifikation des angeschlossenen Encoders mit den entsprechenden Werten der H-Parameter vergleichen und gegebenenfalls korrigieren 2: Maximalgeschwindigkeit Überschrittene Encoder- Istgeschwindigkeit während einer Bewegung durch Scope- Maximalgeschwindigkeit Aufnahme prüfen (I88) und gegebenenfalls die erlaubte Encoder-Maximalgeschwindigkeit anpassen (I297) Anschlussfehler Anschluss und Schirmungen prüfen und gegebenenfalls...
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19 | Diagnose STÖBER Ursache Prüfung und Maßnahme 20: Resolver Träger, Fehlerhaftes Encoderkabel Kabel prüfen und gegebenenfalls tauschen 21: Resolver-/ Sin/Cos- Inkompatibler Encoder Spezifikation des Encoders mit den entsprechenden Unterspannung, Vorgaben von STÖBER vergleichen und gegebenenfalls 22: Resolver-/ Sin/Cos- Encoder oder Motor tauschen; Störung ist nicht quittierbar Überspannung 21: Resolver-/ Sin/Cos- Inkompatibler Encoder;...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.9 Ereignis 38: Temperatur Antriebsreglersensor Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.11 Ereignis 40: Ungültige Daten Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.12 Ereignis 41: Übertemperatur Motorsensor Die möglichen Auswirkungen sind abhängig vom parametrierten Level (U15): § 2: Warnung § 3: Störung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.13 Ereignis 42: Übertemperatur Bremswiderstand i2t Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
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19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.14 Ereignis 44: Externe Störung 1 Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.15 Ereignis 45: Übertemperatur Motor i2t Die möglichen Auswirkungen sind abhängig von dem parametriertem Level (U10): § 0: Inaktiv § 1: Meldung § 2: Warnung § 3: Störung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.18 Ereignis 48: Lüftüberwachung Bremse Die möglichen Auswirkungen sind abhängig vom parametrierten Level (U26). Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
Seite 261
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.19 Ereignis 49: Bremse Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.20 Ereignis 50: Sicherheitsmodul Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
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STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.21 Ereignis 51: Virtueller Master Software-Endschalter Die möglichen Auswirkungen sind abhängig vom parametrierten Level (U24). § 0: Inaktiv § 1: Meldung § 3: Störung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.22 Ereignis 52: Kommunikation Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.23 Ereignis 53: Endschalter Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.24 Ereignis 54: Schleppabstand Die möglichen Auswirkungen sind abhängig vom parametrierten Level (U22). § 0: Inaktiv § 1: Meldung § 2: Warnung § 3: Störung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder §...
Seite 267
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.25 Ereignis 56: Overspeed Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § U30 = 0: Inaktiv Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Die Bremsen fallen ein Der Antriebsregler geht mit einer Notbremsung in Störung, wenn: §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.26 Ereignis 57: Laufzeitauslastung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.27 Ereignis 59: Übertemperatur Antriebsregler i2t Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
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19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.28 Ereignis 60: Applikationsereignis 0 – Ereignis 67: Applikationsereignis 7 Die möglichen Auswirkungen sind abhängig von dem parametriertem Level (U100, U110, U120, U130, U140, U150, U160, U170): § 0: Inaktiv § 1: Meldung § 2: Warnung §...
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STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.29 Ereignis 68: Externe Störung 2 Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.30 Ereignis 69: Motoranschluss Die möglichen Auswirkungen sind abhängig vom parametrierten Level (U12). § 0: Inaktiv § 3: Störung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.31 Ereignis 70: Parameterkonsistenz Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
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19 | Diagnose STÖBER Ursache Prüfung und Maßnahme 14: Maximalbeschleunigung Maximal zulässige Geschwindigkeit Maximal zulässige Geschwindigkeit und I11>B143 übersteigt maximale maximale Motorbeschleunigung prüfen und Motorbeschleunigung gegebenenfalls korrigieren (Drive Based/ PROFIdrive: I11; CiA 402: Minima von A604 und A605, B143) Option SY6: Überwachung PDO-Timeout EtherCAT PDO-Timeout im Antriebsregler 15: Safety-Watchdog-Zeit...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.32 Ereignis 71: Firmware Ursache 1: Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.33 Ereignis 76: Positionsencoder Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § U30 = 0: Inaktiv und § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § U30 = 1: Aktiv und § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
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STÖBER 19 | Diagnose Ursache Prüfung und Maßnahme 1: Parameter <-> Encoder Inkonsistente Parametrierung Spezifikation des angeschlossenen Encoders mit den entsprechenden Werten der H-Parameter vergleichen und gegebenenfalls korrigieren 2: Maximalgeschwindigkeit Überschrittene Encoder- Istgeschwindigkeit während einer Bewegung durch Maximalgeschwindigkeit Scope-Aufnahme prüfen (I88) und gegebenenfalls die erlaubte Encoder-Maximalgeschwindigkeit anpassen (I297) Anschlussfehler...
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19 | Diagnose STÖBER Ursache Prüfung und Maßnahme 18: EBI-Encoder Batterie leer Batterie im Batteriemodul leer Batterie tauschen Erstanschluss – Anschlussfehler Anschluss prüfen und gegebenenfalls korrigieren Fehlerhaftes Encoderkabel Kabel prüfen und gegebenenfalls tauschen Fehlerhaftes Batteriemodul Batteriemodul prüfen und gegebenenfalls tauschen 19: Alarmbit Encoderstörung Spezifikation des Encoders bezüglich Alarmbit prüfen...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.34 Ereignis 77: Masterencoder Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
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19 | Diagnose STÖBER Ursache Prüfung und Maßnahme 8: X4-kein Encoder gefunden Anschlussfehler Anschluss prüfen und gegebenenfalls korrigieren Fehlerhaftes Encoderkabel Kabel prüfen und gegebenenfalls tauschen Fehlerhafte Versorgungsspannung Versorgungsspannung des Encoders prüfen und gegebenenfalls korrigieren Inkonsistente Parametrierung Angeschlossenen Encoder mit dem parametrierten Encoder vergleichen und gegebenenfalls korrigieren (H00) 10: X4 A-Spur/Clk,...
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STÖBER 19 | Diagnose Ursache Prüfung und Maßnahme 49: X4 Nullspurabstand zu klein Fehlerhaftes Encoderkabel Kabel prüfen und gegebenenfalls tauschen Anschlussfehler Anschluss prüfen und gegebenenfalls korrigieren Nullspur voreilig Anzahl Encoder-Inkremente pro Umdrehung prüfen und gegebenfalls korrigieren (H02) 60: Hiperface Synchronisierung, Fehlerhaftes Encoderkabel Kabel prüfen und gegebenenfalls tauschen 61: Hiperface Timeout,...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.35 Ereignis 78: Zyklische Positionsbegrenzung Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.37 Ereignis 80: Ungültige Aktion Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert § Das Verhalten der Bremsen ist abhängig von der Konfiguration des Sicherheitsmoduls Information In den Zuständen Einschaltsperre, Einschaltbereit und Eingeschaltet (E48) wird ein Flankenwechsel für das Signal Lüft- Override erwartet (Quelle: F06), damit die Bremse lüftet.
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.38 Ereignis 81: Motorzuordnung Die möglichen Auswirkungen sind abhängig vom parametrierten Level (U04): § 0: Inaktiv § 1: Meldung § 3: Störung Der Antriebsregler geht Störung: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
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19 | Diagnose STÖBER Ursache Prüfung und Maßnahme 36: geänderter Motor u. Getriebe Geänderte Motor- und Änderung der Motor- und Getriebezuordnung 37: geänderter Motor, Bremse u. Getriebezuordnung prüfen und gegebenenfalls neue Zuordnung Getriebe, speichern (A00) 39: geänderter Motor, Bremse, Temperaturfühler u. Getriebe 150: Unbekannter Motor mit unbekanntem Firmware aktualisieren oder Motor wechseln...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.39 Ereignis 83: Ausfall einer/aller Netzphasen Mit Ereigniseintritt wird zunächst eine Warnung ausgegeben, die nach einer Warnzeit von 10 s zur Störung wird. Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder §...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.40 Ereignis 84: Netzeinbruch bei aktivem Leistungsteil Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § U30 = 0: Inaktiv und § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § U30 = 1: Aktiv und §...
STÖBER 19 | Diagnose Ursache Prüfung und Maßnahme Einbruch der Netzspannung bei Netzspannung auf Belastungsstabilität prüfen und gegebenenfalls Netz stabilisieren Belastung Sporadische Netzausfälle Netzspannung auf Stabilität prüfen und gegebenenfalls Netz stabilisieren Tab. 217: Ereignis 84 – Ursachen und Maßnahmen 19.1.5.41 Ereignis 85: Exzessiver Sollwertsprung Der Antriebsregler geht Störung, wenn:...
19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.42 Ereignis 86: Unbekannter Datensatz LeanMotor Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.43 Ereignis 87: Referenzverlust Ein Referenzverlust wird ausschließlich als Meldung ausgegeben. Ursache Prüfung und Maßnahme Leistungsteil bei sich bewegender Antrieb neu referenzieren und gegebenenfalls Leistungsteil nur bei Stillstand Achse abgeschaltet ausschalten (I199) Istposition (Motor) bei Istposition (Motor) bei abgeschaltetem Leistungsteil nicht verändern und ausgeschaltetem Leistungsteil gegebenenfalls zu Motor mit Bremse wechseln (F00) verändert...
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19 | Diagnose STÖBER 19.1.5.45 Ereignis 89: Maximalstrom LM Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
STÖBER 19 | Diagnose 19.1.5.46 Ereignis 90: Fahrsatz Der Antriebsregler geht Störung, wenn: § A29 = 0: Inaktiv bei Gerätesteuerung Drive Based oder PROFIdrive oder § A540 = 0: Disable drive motor coasting bei Gerätesteuerung CiA 402 Reaktion: § Das Leistungsteil wird gesperrt und die Achsbewegung nicht mehr durch den Antriebsregler gesteuert §...
19 | Diagnose STÖBER 19.2 Quittieren von Störungen Für das Quittieren von Störungen gibt es verschiedene Optionen. Eine Quittierung wird grundsätzlich auch an das Sicherheitsmodul übertragen. Applikationsunabhängig Applikationsunabhängig können Sie Störungen über die Steuertafeln in der DriveControlSuite quittieren. Applikation Drive Based In der Applikation Drive Based stehen Ihnen in der DriveControlSuite folgende Optionen für das Quittieren zur Verfügung: §...
STÖBER 20 | Analyse Analyse Mit Scope und Multiachs-Scope stellt Ihnen die DriveControlSuite zwei Analysewerkzeuge zur Verfügung, die Sie bei der Inbetriebnahme von Einzelachsen oder ganzer Maschinen sowie bei der Fehlersuche unterstützen. Sie können bis zu 12 Parameter aus dem gesamten Parametervorrat des Antriebsreglers auswählen und aufzeichnen. Die Abtastzeit kann von 250 µs bis zu mehreren Sekunden eingestellt werden, um sowohl hochdynamische als auch sehr langsame Vorgänge beobachten zu können.
20 | Analyse STÖBER 20.1 Scope und Multiachs-Scope Über die Fenster Scope Multiachs-Scope können Sie bei bestehender Online-Verbindung für einen oder mehrere Antriebsregler Aufnahmen zu Diagnosezwecken erstellen. Information Das Fenster Scope erreichen Sie über die Schaltfläche im Projektmenü, wenn Sie im Projektbaum einen Antriebsregler ausgewählt haben.
STÖBER 20 | Analyse Aktionsbereich: Schaltflächen Schaltfläche Verfügbarkeit Beschreibung Start Scope, Startet die Aufnahme (Voraussetzung: Online-Verbindung). Multiachs-Scope Stopp Scope, Stoppt die Aufnahme (Voraussetzung: Online-Verbindung). Multiachs-Scope Einstellungen Scope, Öffnet das Fenster Einstellungen, in dem Sie z. B. die Multiachs-Scope Trigger-Bedingung, Kanalbelegung, Abtastzeit und beim Multiachs-Scope zusätzlich die Teilnehmer für die Aufnahme festlegen können.
20 | Analyse STÖBER Aufnahmen: Kontextmenüs Register Verfügbarkeit Beschreibung Kontextmenü § Öffnen Aufnahmen Scope Im Register Aufnahmen werden fertige Aufnahmen § Löschen nach dem Auslesen aus dem Antriebsregler gelistet. Über § Umbenennen einen Doppelklick öffnen Sie § Kommentieren eine Aufnahme. Wenn Sie mehrere Aufnahmen erstellt §...
STÖBER 20 | Analyse 20.1.1 Scope-Einstellungen Im Fenster Einstellungen definieren Sie die Einstellungen für die Aufnahme und den Trigger, bevor Sie die Aufnahme starten. Die Aufnahme-Einstellungen finden Sie im Register Kanalbelegung, die Trigger-Einstellungen im Register Trigger- Bedingung (Scope) bzw. Teilnehmer und Trigger-Bedingung (Multiachs-Scope).
20 | Analyse STÖBER 20.1.1.1 Trigger-Einstellungen Über die Trigger-Einstellungen im Register Trigger-Bedingung (Scope) bzw. Teilnehmer und Trigger-Bedingung (Multiachs- Scope) legen Sie fest, welches Ereignis das Aufzeichnen einer Aufnahme auslöst. Definieren Sie dazu je Achse den Trigger sowie gegebenenfalls die Trigger‐Bedingung. Die Auswahl des Triggers beeinflusst, welche der nachfolgend beschriebenen Einstellungen Ihnen zur Verfügung stehen.
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STÖBER 20 | Analyse Einstellung Beschreibung Bedingung Bedingung für die Trigger-Bedingung, anhand der die Quelle und der Vergleichswert miteinander verglichen werden. § kleiner § kleiner gleich § größer § größer gleich § gleich § ungleich Vergleichswert Vergleichswert für die Trigger-Bedingung, mit dem die Quelle verglichen wird. Mindestzeit Zeit in µs, die die Bedingung mindestens erfüllt sein muss, damit die Trigger-Bedingung als erfüllt gilt.
20 | Analyse STÖBER 20.1.1.2 Aufnahme-Einstellungen Über die Aufnahme-Einstellungen im Register Kanalbelegung definieren Sie, welche Daten der jeweiligen Achse Sie in der Aufnahme erfassen möchten, in welchen zeitlichen Intervallen die Daten abgetastet werden und welcher Zeitraum vor Auslösen des Triggers aufgezeichnet wird. Definieren Sie dazu je Achse die Kanalbelegung, die Abtastzeit sowie den Pre‐ Trigger.
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STÖBER 20 | Analyse Information Wird bei einer langen Aufnahmedauer ein großer Pre‐Trigger‐Wert eingetragen, kann die Aufnahme nach dem Start einige Zeit im Zustand Gestartet verbleiben, bis der Pre‐Trigger gefüllt und die Aufnahmebereitschaft durch den Zustand Trigger- bereit signalisiert wird. Zustand und Fortschritt der Aufnahme werden in der DriveControlSuite angezeigt. Im Anschluss wird die Aufnahme aus dem Antriebsregler ausgelesen und zur DriveControlSuite übertragen.
20 | Analyse STÖBER 20.1.2 Aufnahmeneditor Im Aufnahmeneditor finden Sie sämtliche Funktionen, die Sie zum Bearbeiten Ihrer Scope-Aufnahmen benötigen. Information Den Aufnahmeneditor erreichen Sie über einen Doppelklick auf eine Scope-Aufnahme oder über das Kontextmenü der jeweiligen Aufnahme. Abb. 69: Scope und Multiachs-Scope: Aufnahmeneditor Bereich Beschreibung Zuordnung Kanal zu...
STÖBER 20 | Analyse Aufnahme Eine Aufnahme zeigt die grafische Darstellung der aufgezeichneten und sichtbaren Kanäle. Symbol/Taste Beschreibung Kontextmenü Linksklick auf Messlinie A oder B ermöglicht das beliebige — Verschieben der Linie nach links oder rechts. § Markierung A hier setzen [Rechte Maustaste] Rechtsklick an beliebiger Stelle der Aufnahme öffnet das Kontextmenü.
20 | Analyse STÖBER Kanaleinstellungen Die Kanaleinstellungen dienen der Anpassung der grafischen Darstellung der Kanäle und der Aufnahme. In der Anzeige oberhalb der Schaltflächen sehen Sie die Farbe, die vollständige Bezeichnung sowie die Skalierung des gewählten Kanals. Über die Schaltflächen ändern Sie die Anzeige des Kanals oder der Zeitachse. In der Anzeige neben den Schaltflächen für die Zeitachse wird Ihnen die aktuelle Skalierung der x-Achse angezeigt.
STÖBER 20 | Analyse Messwerte Im Bereich Messwerte werden für den gewählten Kanal Werte zu verschiedenen Messgrößen mit den Messpunkten A und B ausgegeben. Für Scope-Aufnahmen besteht zusätzlich die Option, temporäre Frequenzanalysen in Form einer diskreten Fourier-Transformation (DFT) durchzuführen. Beim Schließen des Aufnahmeneditors werden DFT-Berechnungen wieder verworfen.
20 | Analyse STÖBER 20.2 Scope-Aufnahme Eine Aufnahme via Scope gliedern sich in 3 Schritte: § Vorbereiten der Aufnahme in der DriveControlSuite • Online‐Verbindung herstellen • Kanäle der teilnehmenden Achse einstellen • Trigger-Einstellungen definieren • Aufnahme starten § Aufnehmen der Daten im Antriebsregler •...
STÖBER 20 | Analyse 20.2.1 Scope-Aufnahme erstellen Erstellen Sie eine Aufnahme, indem Sie die Aufnahme- und Trigger-Einstellungen vornehmen und anschließend bei bestehender Online-Verbindung die Aufnahme starten. Information Bei der Suche werden via IPv4-Limited-Broadcast alle Antriebsregler innerhalb der Broadcast-Domain ausfindig gemacht. Voraussetzungen für das Auffinden eines Antriebsreglers im Netzwerk: ▪...
20 | Analyse STÖBER Online-Verbindung herstellen (neues Projekt) Verbinden Sie Ihren PC und den Antriebsregler mit dem Netzwerk. ü Der Antriebsregler ist eingeschaltet. 1. Starten Sie die DriveControlSuite. 2. Klicken Sie auf Projekt auslesen. ð Das Fenster Verbindung hinzufügen öffnet sich. Alle via IPv4-Limited-Broadcast gefundenen Antriebsregler werden angezeigt.
STÖBER 20 | Analyse 5. Register Kanalbelegung: Wählen Sie, welche Daten mit der Aufnahme aufgezeichnet werden sollen. 5.1. Parameter: Um den Wert eines Parameters aufzuzeichnen, geben Sie Koordinate, Name und ggfs. die Achsnummer des Parameters an, indem Sie über den Dialog Parameter hinzufügen nutzen oder indem Sie direkt ins Textfeld schreiben und die Autovervollständigung nutzen (Beispiel: 1.I80 Istposition).
20 | Analyse STÖBER 20.2.2 Scope-Aufnahmen kombinieren Kombinieren Sie Scope-Aufnahmen miteinander, um die aufgezeichneten Daten einfach miteinander vergleichen zu können. ü Sie befinden sich im Fenster Scope, Register Aufnahmen. ü Sie haben für einen Antriebsregler mehrere Scope-Aufnahmen erstellt. 1. Register Aufnahmen: Markieren Sie die Aufnahmen, die Sie kombinieren möchten, und wählen Sie über das Kontextmenü...
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STÖBER 20 | Analyse Online-Verbindung herstellen (neues Projekt) Verbinden Sie Ihren PC und den Antriebsregler mit dem Netzwerk. ü Der Antriebsregler ist eingeschaltet. 1. Starten Sie die DriveControlSuite. 2. Klicken Sie auf Projekt auslesen. ð Das Fenster Verbindung hinzufügen öffnet sich. Alle via IPv4-Limited-Broadcast gefundenen Antriebsregler werden angezeigt.
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20 | Analyse STÖBER 5. Register Kanalbelegung: Wählen Sie, welche Daten mit der Aufnahme aufgezeichnet werden sollen. 5.1. Parameter: Um den Wert eines Parameters aufzuzeichnen, geben Sie Koordinate, Name und ggfs. die Achsnummer des Parameters an, indem Sie über den Dialog Parameter hinzufügen nutzen oder indem Sie direkt ins Textfeld schreiben und die Autovervollständigung nutzen (Beispiel: 1.I80 Istposition).
STÖBER 20 | Analyse 20.3 Multiachs-Scope-Aufnahmen Aufnahmen via Multiachs‐Scope gliedern sich in 3 Schritte: § Vorbereiten der Aufnahmen in der DriveControlSuite • Online‐Verbindungen herstellen • Teilnehmende Achsen auswählen und Einstellungen für triggernde Achsen definieren • Kanäle der teilnehmenden Achsen einstellen •...
20 | Analyse STÖBER 20.3.2 Multiachs-Scope-Aufnahme erstellen Stellen Sie eine Online-Verbindung zu den teilnehmenden Antriebsreglern her, definieren Sie die Teilnehmer, Trigger- Einstellungen sowie Kanäle und starten Sie im Anschluss die Aufnahmen. Information Bei der Suche werden via IPv4-Limited-Broadcast alle Antriebsregler innerhalb der Broadcast-Domain ausfindig gemacht. Voraussetzungen für das Auffinden eines Antriebsreglers im Netzwerk: ▪...
STÖBER 20 | Analyse Online-Verbindung herstellen (neues Projekt) Verbinden Sie Ihren PC und die Antriebsregler mit dem Netzwerk. ü Die Antriebsregler sind eingeschaltet. 1. Starten Sie die DriveControlSuite. 2. Klicken Sie auf Projekt auslesen. ð Das Fenster Verbindung hinzufügen öffnet sich. Alle via IPv4-Limited-Broadcast gefundenen Antriebsregler werden angezeigt.
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20 | Analyse STÖBER Aufnahme- und Trigger-Einstellungen definieren Definieren Sie die Aufnahme-Einstellungen und die Trigger-Einstellungen, bevor Sie die Aufnahme starten. ü Sie befinden sich im Fenster Multiachs-Scope > Fenster Einstellungen. 1. Register Teilnehmer und Trigger-Bedingung: Um die Trigger-Bedingung zu definieren, klicken Sie neben der jeweiligen triggernden Achse auf Einstellungen. ð...
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STÖBER 20 | Analyse Information In einer Multiachs-Scope-Aufnahme können Sie pro Kanal definieren, ob für sämtliche teilnehmenden Achsen dieselben Daten oder individuelle Daten je Achse aufgezeichnet werden. Aktivieren Sie dazu im Register Kanalbelegung die Option Individuell, klicken Sie auf Einstellungen öffnen und definieren Sie für den jeweiligen Kanal die aufzuzeichnenden Daten pro teilnehmender Achse.
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20 | Analyse STÖBER 20.4 Parameter Über die nachfolgenden Parameter können Sie weitere Einstellungen für die Aufnahmen vornehmen. 20.4.1 T25 | Automatisch starten | G6 | V0 Scope-Aufnahme nach dem Neustart des Antriebsreglers automatisch starten. Scope-Aufnahme wird mit den Einstellungen gestartet, die zuletzt durch die Aktion A00 gespeichert wurden. §...
STÖBER 21 | Tausch Tausch Die nachfolgenden Kapitel beschreiben den Austausch eines Antriebsreglers sowie des verfügbaren Zubehörs. 21.1 Motortausch Bei Austausch eines Synchron-Servomotors mit EnDat-Encoder und elektronischem Typenschild erkennt der Antriebsregler beim Einschalten des Antriebsreglers einen durchgeführten Motortausch (Voraussetzung: B04 = 64: Aktiv). Als Reaktion liest der Antriebsregler die geänderten Daten aus dem elektronischen Typenschild aus, überträgt diese Daten in die entsprechenden Parameter und meldet den Vorgang durch eine Störung des Typs 81: Motorzuordnung.
21 | Tausch STÖBER Voraussetzungen und Austausch ü Es werden Antriebsregler gleicher Baureihe und gleicher Leistung gegeneinander ausgetauscht. ü Die Feldbusvarianten der Firmware von einzubauendem und auszutauschendem Antriebsregler stimmen überein. Für Informationen zu abweichenden Feldbusvarianten siehe Feldbus über DS6 wechseln [} 325].
STÖBER 21 | Tausch 21.4 Firmware aktualisieren Die Antriebsregler werden in der Regel mit der neuesten Firmware-Version ausgeliefert. Mit Hilfe der Inbetriebnahme- Software DriveControlSuite können Sie die Firmware-Version von einem oder auch von mehreren Antriebsreglern gleichzeitig aktualisieren und das erfolgreiche Update im Anschluss kontrollieren. Steht Ihnen am Antriebsregler-Standort hingegen kein PC mit Netzwerkverbindung zur Verfügung, können Sie eine aktuellere Firmware-Version alternativ über SD- Karte übertragen.
ü Bereiten Sie eine SD-Karte mit der aktuelleren Firmware-Version vor: Erstellen Sie hierzu auf der SD-Karte das Verzeichnis firmware. Kopieren Sie anschließend über den Windows-Explorer die Datei aus dem firmware.slf Installationsverzeichnis der DriveControlSuite (C:\Program Files (x86)\STOBER\DriveControlSuite\Suite) in dieses Verzeichnis. Für Informationen zu verwendbaren SD-Karten siehe X700: SD-Slot [} 126].
21 | Tausch 21.5 Feldbus über DS6 wechseln Die Feldbuskommunikation wird über die Firmware bestimmt und der Antriebsregler SC6 mit der Firmware-Version in der gewünschten Feldbusvariante ausgeliefert. Sie können den Feldbus nachträglich mit Hilfe der Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite wechseln. Aus Gewährleistungsgründen werden Sie während des Feldbuswechsels aufgefordert, unseren Service per E-Mail an replace@stoeber.de...
22.1 Informationen zum Produkt Informationen zu Ihrem Produkt finden Sie online unter folgender Adresse: https://id.stober.com. Geben Sie dort im Suchfeld die Serial-, Lieferschein- oder Rechnungsnummer des Produkts ein. Alternativ können Sie mit einem geeigneten Mobilgerät den QR-Code auf der Gerätefront einscannen, um dadurch direkt zu den online verfügbaren Produktinformationen zu gelangen.
STÖBER 22 | Service 22.3 Rückdokumentation Wenn Sie Fragen rund um die Inbetriebnahme haben und sich an unseren Service wenden möchten, erstellen Sie im Vorfeld eine Rückdokumentation und senden Sie diese an die E-Mail-Adresse unseres System-Supports (siehe Beratung, Service, Anschrift [} 379]).
22 | Service STÖBER 22.3.2 Rückdokumentation in vorhandenes Projekt laden Um eine Rückdokumentation zu erstellen, müssen Sie Ihren PC und den Antriebsregler über das Netzwerk verbinden. Information Bei der Suche werden via IPv4-Limited-Broadcast alle Antriebsregler innerhalb der Broadcast-Domain ausfindig gemacht. Voraussetzungen für das Auffinden eines Antriebsreglers im Netzwerk: ▪...
23 | Anhang STÖBER 23.2 Klemmenspezifikationen Relevante Informationen für die Projektierung der Anschlussverdrahtung entnehmen Sie den folgenden Kapiteln. Die EN 60204-1 enthält grundlegende Empfehlungen, die bei der Auswahl von Leitern berücksichtigt werden sollten. Sie gibt im Kapitel "Leiter, Kabel und Leitungen" neben den Angaben zur maximalen Strombelastbarkeit der Adern in Abhängigkeit von der Verlegeart auch Hinweise zum Derating, beispielsweise für erhöhte Umgebungstemperaturen oder Leitungen mit mehreren belasteten Einzeladern.
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STÖBER 23 | Anhang 23.2.2 BCF 3,81 180 SN Merkmal Leitertyp Wert Rastermaß — 3,81 mm Nennstrom bei ϑ = 40 °C — CE/UL/CSA: 16 A/10 A/ 11 A Max. Leiterquerschnitt Flexibel ohne AEH 1,5 mm² Flexibel mit AEH ohne Kunststoffkragen 1,0 mm² Flexibel mit AEH mit Kunststoffkragen 1,0 mm²...
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23 | Anhang STÖBER 23.2.4 FMC 1,5 -ST-3,5 Merkmal Leitertyp Wert Rastermaß — 3,5 mm Nennstrom bei ϑ = 40 °C — CE/UL/CSA: 8 A Max. Leiterquerschnitt Flexibel ohne AEH 1,5 mm² Flexibel mit AEH ohne Kunststoffkragen 1,5 mm² Flexibel mit AEH mit Kunststoffkragen 0,75 mm² 2 Leiter flexibel mit Doppel-AEH mit Kunststoffkragen —...
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STÖBER 23 | Anhang 23.2.6 GFKC 2,5 -ST-7,62 Merkmal Leitertyp Wert Rastermaß — 7,62 mm Nennstrom bei ϑ = 40 °C — CE/UL/CSA: 12 A/10 A/ 10 A Max. Leiterquerschnitt Flexibel ohne AEH 2,5 mm² Flexibel mit AEH ohne Kunststoffkragen 2,5 mm² Flexibel mit AEH mit Kunststoffkragen 2,5 mm²...
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23 | Anhang STÖBER 23.2.8 ISPC 5 -STGCL-7,62 Merkmal Leitertyp Wert Rastermaß — 7,62 mm Nennstrom bei ϑ = 40 °C — CE/UL/CSA: 32 A/35 A/ 35 A Max. Leiterquerschnitt Flexibel ohne AEH 6,0 mm² Flexibel mit AEH ohne Kunststoffkragen 6,0 mm² Flexibel mit AEH mit Kunststoffkragen 4,0 mm²...
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STÖBER 23 | Anhang 23.2.10 SPC 5 -ST-7,62 Merkmal Leitertyp Wert Rastermaß — 7,62 mm Nennstrom bei ϑ = 40 °C — CE/UL/CSA: 32 A/35 A/ 35 A Max. Leiterquerschnitt Flexibel ohne AEH 6,0 mm² Flexibel mit AEH ohne Kunststoffkragen 6,0 mm² Flexibel mit AEH mit Kunststoffkragen 4,0 mm²...
23 | Anhang STÖBER 23.3 Verschaltungsbeispiele Nachfolgende Kapitel zeigen den prinzipiellen Anschluss anhand von Beispielen. Information Für den UL-konformen Betrieb gilt: Die mit PE gekennzeichneten Anschlüsse sind ausschließlich für die Funktionserdung bestimmt. 23.3.1 Stand-Alone-Betrieb mit direkter Bremsenansteuerung Nachfolgende Grafik zeigt ein Verschaltungsbeispiel für den Stand-Alone-Betrieb mit direkter Bremsenansteuerung. Beachten Sie die Hinweise zur EMV-gerechten Installation (siehe EMV-Empfehlungen [} 101]).
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Der Schutzleiteranschluss des Motors muss anwendungsspezifisch in Übereinstimmung mit den geltenden elektrischen Standards sichergestellt werden. 23.3.2 Zwischenkreiskopplung Nachfolgende Grafik zeigt den prinzipiellen Anschluss mehrerer Antriebsregler SC6 auf Basis der Zwischenkreiskopplung mit Quick DC-Link DL6B. Beachten Sie die Hinweise zur EMV-gerechten Installation (siehe EMV-Empfehlungen [} 101]).
23 | Anhang STÖBER 23.4 Bestellübersicht der Hardware-Komponenten Beachten Sie, dass der Antriebsregler ohne Klemmen ausgeliefert wird. Passende Klemmensätze sind für jede Baugröße separat erhältlich. Information Der Antriebsregler wird in der Standardausführung ohne Sicherheitstechnik ausgeliefert (Option SZ6). Möchten Sie einen Antriebsregler mit integrierter Sicherheitstechnik, müssen Sie diese zusammen mit dem Antriebsregler bestellen.
STÖBER 23 | Anhang 23.5 SSI-Encoder Die nachfolgenden Kapitel liefern Ihnen nähere Informationen zur Einstellung von SSI-Encodern mithilfe der Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite. 23.5.1 SSI: Auswertung an X4 mit freier Einstellung (H00 = 78) Beachten Sie die nachfolgend beschriebenen Hinweise, wenn Sie X4 als Anschluss für SSI-Encoder nutzen und für die Funktion des Encoders die freie Einstellung verwenden möchten.
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23 | Anhang STÖBER 23.5.2 SSI: Auswertung an X4 mit fester Einstellung (H00 = 65) Beachten Sie die nachfolgend beschriebenen Hinweise, wenn Sie X4 als Anschluss für SSI-Encoder nutzen und für die Funktion des Encoders die feste Einstellung verwenden möchten. Information Für die Einstellung der Datenbit-Option (H10) gilt: Wenn keine der zur Verfügung stehenden Datenbit-Optionen zur Anzahl oder Summe der Bit Ihres Encoders passt, dann...
23 | Anhang STÖBER 23.6 Kommutierungsfindung Beachten Sie die nachfolgend beschriebenen Hinweise zur Kommutierungsfindung, wenn Sie die Steuerarten 48: SSM - Vektorregelung Inkrementalencoder oder 70: SLM - Vektorregelung für Synchron-Servomotoren oder Synchron- Linearmotoren verwenden. Folgende Tabelle liefert einen Überblick: Steuerart Encoder Kommutierungsfindung 48: SSM - Vektorregelung...
STÖBER 23 | Anhang 23.7 Geräteadressierung MAC-Adresse Eine MAC-Adresse besteht aus einem festen wie einem variablen Teil. Der feste Teil kennzeichnet den Hersteller, der variable unterscheidet die einzelnen Netzwerkteilnehmer und muss weltweit einmalig vergeben werden. Die MAC-Adressen der Schnittstellen werden von STÖBER vergeben und können nicht verändert werden. Information Der MAC-Adressbereich der STÖBER Hardware lautet: 00:11:39:00:00:00 –...
Standard-Installation Wählen Sie diese Installationsart, wenn Sie die neueste Version der DriveControlSuite installieren möchten. Die DriveControlSuite wird in das versionsunabhängige Verzeichnis .../Programme/STOBER/DriveControlSuite/ installiert. Während des Installationsprozesses sind keine weiteren Installationsanweisungen von Ihrer Seite erforderlich. Sofern Sie mit dem Internet verbunden sind, wird vor der Installation überprüft, ob bereits eine neuere Software-Version zur Verfügung steht.
STÖBER 23 | Anhang 23.8.3 DriveControlSuite installieren Aktuelle Versionen der Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite finden Sie in unserem Download-Center unter: http://www.stoeber.de/de/downloads/. Information Wenn Sie die erweiterte Sicherheitsfunktionalität über das Sicherheitsmodul SE6 nutzen, benötigen Sie zusätzlich die in die DriveControlSuite integrierte Komponente PASmotion. Am Ende des Installationsprozesses der DriveControlSuite startet hierzu der Installationsassistent von PASmotion.
Programm/Dienst Pfad DS6A.exe Standard-Installation: (DriveControlSuite) C:\Program Files (x86)\STOBER\DriveControlSuite\bin Parallele Installation verschiedener Versionen (Version 6.X-X): C:\Program Files (x86)\STOBER\DriveControlSuite (V 6.X-X)\bin SATMICLSVC.exe Windows 7 32 Bit, Windows 10 32 Bit oder Windows 11 32 Bit: (SATMICL-Service) C:\Windows\System32 Windows 7 64 Bit, Windows 10 64 Bit oder Windows 11 64 Bit: C:\Windows\SysWOW64 Tab. 244: Programme und Dienste 23.8.5.2...
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STÖBER 23 | Anhang 23.8.6 Konfiguration virtueller Maschinen Wenn Sie die Antriebsregler mit der Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite aus einer virtuellen Maschine heraus verbinden möchten, müssen Sie die Kommunikation zwischen virtueller Maschine und Gastsystem (Host) derart konfigurieren, dass sich die virtuelle Maschine netzwerktechnisch nicht von einem physischen PC unterscheidet. VMware, Inc.
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23 | Anhang STÖBER 23.8.7 Skriptmodus Der Skriptmodus ist eine Automatisierungsfunktion der Inbetriebnahme-Software DriveControlSuite. Im Skriptmodus können automatisiert Kommandos abgearbeitet werden. Dazu gehört z. B. das Öffnen und Schließen von Projektdateien oder das Ändern von Parametern. Mit dem Abarbeiten der Kommandos können unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden, wie beispielsweise ein Firmware-Update auf mehrere Antriebsregler übertragen.
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STÖBER 23 | Anhang Bereich Beschreibung Übersicht Der Bereich Übersicht informiert Sie über den Fortschritt der einzelnen Skriptabschnitte. Meldungen Die Einträge in den Meldungen protokollieren den Verbindungs- und Kommunikationszustand der Antriebsregler, systemseitig abgefangene Falscheingaben, Fehler beim Öffnen eines Projekts oder Regelverstöße in der grafischen Programmierung. Log-Datei Im Bereich Log-Datei...
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23 | Anhang STÖBER 23.8.7.2.1 Skriptabschnitt settings Im Abschnitt settings definieren Sie grundlegende Einstellungen für das Ausführen des Kommandoskripts. Sie legen fest, ob beim Ausführen des Skripts eine Log-Datei erstellt wird und ob die DriveControlSuite nach Skriptende geschlossen wird. Der Abschnitt settings ist optional.
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STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.2.3 Skriptabschnitt commands Im Abschnitt commands definieren Sie die einzelnen Kommandos des Kommandoskripts. Ein Kommando besteht mindestens aus einem Namen und dem Attribut "command", das den Befehl und die weiteren Attribute des Kommandos bestimmt. Beispiel "KommandoName1": { "command": "commandName", "attributeKey": "attributeValue"...
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.3.1 Projektdatei öffnen (openProject) Mit dem Kommando openProject können Sie im Skriptmodus ein Projekt öffnen, was für viele Kommandos vorausgesetzt wird. Wenn Sie mit openProject ein Projekt öffnen, wird closeProject automatisch für das aktuelle Projekt aufgerufen. Attribute §...
STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.3.3 Verbindung herstellen (connect) Mit dem Kommando connect können Sie im Skriptmodus eine Direktverbindung zu den Antriebsreglern eines Moduls herstellen. Voraussetzungen für die Kommunikation mit den Antriebsreglern sind eine Direktverbindung zum Antriebsregler sowie die Zuordnung zum Modul innerhalb des Projekts, unter dem dieser Antriebsregler erfasst ist. Attribute §...
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.3.4 Verbindung trennen (disconnect) Mit dem Kommando disconnect können Sie im Skriptmodus alle bestehenden Direktverbindungen trennen (ohne Rückdokumentation). Beispiel "DisconnectAll": { "command": "disconnect" 23.8.7.3.5 Konfiguration senden/auslesen (setOnline) Mit dem Kommando setOnline können Sie im Skriptmodus eine Online-Verbindung herstellen, um eine Konfiguration aus dem Projekt an den Antriebsregler zu senden oder vom Antriebsregler in das Projekt auszulesen.
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.3.6 Konfiguration senden/auslesen gemäß Voreinstellungen (setOnlineByPreset) Mit dem Kommando setOnlineByPreset können Sie im Skriptmodus eine Online-Verbindung herstellen, um eine Konfiguration aus dem Projekt an den Antriebsregler zu senden oder vom Antriebsregler in das Projekt auszulesen. Das Kommando verwendet für den Verbindungsaufbau die Voreinstellungen, die im Projekt hinterlegt sind.
STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.3.8 Firmware aktualisieren (updateFirmware) Mit dem Kommando updateFirmware können Sie im Skriptmodus ein Live-Firmware-Update für eine definierte Liste von Antriebsreglern im Netzwerk durchführen. Attribute § "ipAddresses": Liste aus IP-Adressen der Antriebsregler an den Gateways § "serialNumbers": Liste aus Produktionsnummern der Antriebsregler an den Gateways, <Integer> §...
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23 | Anhang STÖBER 23.8.7.3.9 Parameterwert ändern (setParameter) Mit dem Kommando setParameter können Sie im Skriptmodus den Wert eines Parameters ändern. Das Kommando können Sie sowohl offline als auch bei bestehender Online-Verbindung ausführen. Attribute § "module": Referenz des Moduls, <verbindlich> <String> §...
STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.3.10 Aktion ausführen (performAction) Mit dem Kommando performAction können Sie im Skriptmodus eine Aktion ausführen. Das Kommando können Sie ausschließlich bei bestehender Online-Verbindung ausführen. Attribute § "reference": Referenz des Antriebsreglers, <optional> <String> • Fehlt die Angabe, wird die Aktion auf allen verbundenen Antriebsreglern ausgeführt §...
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.3.12 Warten (wait) Mit dem Kommando wait können Sie im Skriptmodus das Kommandoskript für die angegebene Zeit anhalten. Attribute § "seconds": Wartezeit in Sekunden, <verbindlich> <Integer> Beispiel "Wait15Secs": { "command": "wait", "seconds": 15 23.8.7.3.13 Parameterwerte exportieren (exportParameter) Mit dem Kommando exportParameter können Sie im Skriptmodus die Parameterwerte eines Antriebsreglers, eines Moduls oder des gesamten Projekts exportieren.
STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.3.14 Parameterwerte importieren (importParameter) Mit dem Kommando importParameter können Sie im Skriptmodus zuvor exportierte Parameterwerte für einen Antriebsregler, ein Modul oder das gesamte Projekt importieren. Wenn Sie über die Attribute keinen konkreten Antriebsregler bzw. kein konkretes Modul definieren, werden die Parameterwerte des gesamten Projekts importiert. Für eindeutige Dateinamen bei einem Export des gesamten Projekts können Sie mit den unten gelisteten Variablen arbeiten.
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.3.15 Projektierung aktualisieren (updateTemplates) Mit dem Kommando updateTemplates können Sie im Skriptmodus die Projektierung der Antriebsregler auf die aktuellste Version bringen (Templates und Systemparameter-Version). Attribute § "reportPath": Erzeugt eine Übersicht (*.html) über die Änderungen in der Projektierung, <optional> <String> Beispiel "updateTemplates": { "command": "updateTemplates",...
STÖBER 23 | Anhang Beispiel 3 "takeSnapShotReferences": { "command": "takeSnapShot", "references": ["T3","T4"] Beispiel 4 "takeSnapShotSerialNumbers": { "command": "takeSnapShot", "serialNumbers": [9011564,9012296] 23.8.7.3.17 Rückdokumentationen löschen (discardReverseDocumentation) Mit dem Kommando discardReverseDocumentation können Sie im Skriptmodus eine oder alle Rückdokumentationen löschen. Wenn Sie über die Attribute keinen konkreten Antriebsregler definieren, werden die Rückdokumentationen aller Antriebsregler im Projekt gelöscht.
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2. Vergeben Sie einen passenden Dateinamen und ändern Sie die Dateiendung von *.txt auf *.bat. 2.1. Beispiel: FirmwareUpdate.bat. 3. Öffnen Sie die Datei. 4. Geben Sie den Pfad zur EXE-Datei der DriveControlSuite an und ordnen Sie das Kommandoskript zu. 4.1. Beispiel: "C:\Program Files (x86)\STOBER\DriveControlSuite\bin\DS6A.exe" FirmwareUpdate.json 5. Speichern Sie die Batch-Datei.
STÖBER 23 | Anhang Kommandoskript ausführen Führen Sie ein Kommandoskript bei geschlossener oder bei geöffneter DriveControlSuite aus. ü Sie befinden sich in der DriveControlSuite. 1. Verwenden Sie die Tastenkombination [Strg] + [F9]. ð Das Fenster DriveControlSuite – Skriptmodus öffnet sich. 2.
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.6 Anwendungsbeispiele für EtherCAT Um die Funktionalität des Skriptmodus exemplarisch darzustellen, gibt es Beispiele, die veranschaulichen sollen, wie Sie den Skriptmodus einsetzen können. Die für die Ausführung der Anwendungsbeispiele benötigten Dateien finden Sie in unserem Download-Center unter: http://www.stoeber.de/de/downloads/.
STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.6.1 Firmware-Update durchführen Voraussetzungen § DriveControlSuite ab Version 6.4-D als Standardinstallation § Alle Antriebsregler werden mit einer Firmware ab Version 6.4-A betrieben § Alle Antriebsregler sind per Direktverbindung über die IP-Adressen 200.0.0.1 bis 200.0.0.8 erreichbar Verhalten des Skripts Das Skript für die Antriebsregler mit den IP-Adressen 200.0.0.1 - 200.0.0.8 überträgt ein Firmware-Update auf die Firmware-Version 6.4-D.
23 | Anhang STÖBER 23.8.7.6.3 Aktuelle Konfiguration speichern (Backup) Voraussetzungen § DriveControlSuite ab Version 6.4-D als Standardinstallation § Alle Antriebsregler werden mit einer Firmware ab Version 6.4-A betrieben § Alle Antriebsregler sind per Direktverbindung über die IP-Adressen 200.0.0.1 bis 200.0.0.8 erreichbar §...
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STÖBER 23 | Anhang 23.8.7.7 Return Codes Der Aufruf eines Kommandoskripts liefert die nachfolgend beschriebenen Return Codes, die beispielsweise auf einem Windows PC mithilfe der Eingabeaufforderung ausgegeben werden können. Der Return Code für die erfolgreiche Abarbeitung eines Kommandoskripts ist 0. Ein Return Code ungleich 0 signalisiert einen Fehler. Return Code Name Beschreibung oder Ursache...
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Folgendes Beispiel zeigt den Inhalt einer Batch-Datei (*.bat), erweitert um die Ausgabe des Return Codes in der vorletzten Zeile: echo off "C:\Program Files (x86)\STOBER\DriveControlSuite\bin\DS6A.exe" FirmwareUpdate.json IF %ERRORLEVEL% NEQ 0 Echo An error was found: IF %ERRORLEVEL% EQU 0 Echo No error found:...
STÖBER 23 | Anhang 23.8.8 Simple Network Time Protocol (SNTP) In den Antriebsregler ist ein SNTP-Client nach RFC4330 implementiert. Dieser Client stellt die interne Uhr des Antriebsreglers auf die aktuelle Uhrzeit ein, die er von einem externen Zeit-Server bezieht. Die interne Uhr läuft mit einem (ungenauen) regelbaren, internen Takt im Antriebsregler.
23 | Anhang STÖBER Weitere Befehle Wenn Sie den Status auf dem aktuellen PC abfragen möchten, verwenden Sie in der Eingabaufforderung folgenden Befehl: w32tm /query /status Um die IP-Adresse über den PC-Namen abzufragen, verwenden Sie in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl: nslookup <name>...
STÖBER 23 | Anhang 23.8.9.1 Security-Log auslesen Bei bestehender Online-Verbindung können Sie den aktuellen Stand des Security-Logs vom Antriebsregler in die DriveControlSuite auslesen, um Änderungen an der Firmware sowie Konfiguration des Antriebsreglers nachzuvollziehen und gegebenenfalls zu exportieren. Security-Log auslesen Lesen Sie den Security-Log vom Antriebsregler in die DriveControlSuite aus wie nachfolgend beschrieben. ü...
STÖBER 23 | Anhang 23.10 Formelzeichen Formelzeichen Einheit Erklärung Maximale Eingangskapazität 1max Maximale Ladefähigkeit des Leistungsteils maxPU Nennladefähigkeit des Leistungsteils N,PU Eigenkapazität des Leistungsteils Verringerung des Nennstroms in Abhängigkeit von der Aufstellhöhe Verringerung des Nennstroms in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur Maximale Abschaltenergie am Ausgang 2max η...
23 | Anhang STÖBER Formelzeichen Einheit Erklärung Zulässiges Kippmoment am Abtrieb Nenndrehmoment Nennbremsmoment Nenndrehzahl am Getriebeeintrieb Nenndrehzahl am Getriebeabtrieb – Anzahl der eingespeisten Antriebsregler Nenndrehzahl: Drehzahl, für die das Nenndrehmoment M angegeben wird – Polpaarzahl Effektive Leistung am externen Bremswiderstand effRB Netzleistung LINE...
STÖBER 23 | Anhang 23.11 Abkürzungen Abkürzung Bedeutung Alternating Current (Wechselstrom) Aderendhülse American Wire Gauge Batterie Baugröße CAN in Automation Computerized Numerical Control (rechnergestützte numerische Steuerung) Canadian Standards Association Cyclic synchronous position mode Cyclic synchronous torque mode Cyclic synchronous velocity mode Direct Current (Gleichstrom) DHCP Dynamic Host Configuration Protocol (dynamische Zuweisung von IP-Adressen)
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23 | Anhang STÖBER Abkürzung Bedeutung Residual Current protective Device (Fehlerstrom-Schutzeinrichtung) Residual Current Monitoring device (Fehlerstrom-Überwachungsgerät) Request For Comments (Bitte um Kommentare) RoHS Restriction of Hazardous Substances (Beschränkung gefährlicher Stoffe) SCCR Short Circuit Current Rating (Kurzschlussfestigkeit) Secure Digital (memory card) (sichere digitale Speicherkarte) SDHC Secure Digital High Capacity (memory card) S/FTP...
STÖBER 24 | Kontakt Kontakt 24.1 Beratung, Service, Anschrift Wir helfen Ihnen gerne weiter! Auf unserer Webseite stellen wir Ihnen zahlreiche Informationen und Dienstleistungen rund um unsere Produkte bereit: http://www.stoeber.de/de/service Für darüber hinausgehende oder individuelle Informationen, kontaktieren Sie unseren Beratungs- und Support-Service: http://www.stoeber.de/de/support Sie benötigen unseren System-Support: Fon +49 7231 582-3060...
24 | Kontakt STÖBER 24.3 Weltweite Kundennähe Wir beraten und unterstützen Sie mit Kompetenz und Leistungsbereitschaft in über 40 Ländern weltweit: STOBER AUSTRIA STOBER CHINA www.stoeber.at www.stoeber.cn +43 7613 7600-0 +86 512 5320 8850 sales@stoeber.at sales@stoeber.cn STOBER FRANCE STOBER Germany www.stober.fr...
STÖBER Glossar Glossar 100Base-TX Ethernet-Netzwerkstandard, basierend auf symmetrischen Kupferkabeln, bei dem die Teilnehmer über paarweise verdrillten Kupferkabeln (Shielded Twisted Pair, Qualitätsstufe CAT 5e) an einen Switch angeschlossen sind. 100Base-TX ist die konsequente Weiterentwicklung von 10Base-T und umfasst dessen Eigenschaften mit der Möglichkeit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 100 MBit/s (Fast-Ethernet).
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Glossar STÖBER diskrete Fourier-Transformation (DFT) Bildet ein zeitdiskretes Signal auf ein periodisches, diskretes Frequenzspektrum ab. In der DriveControlSuite kann eine Scope-Aufnahme nach Fourier transformiert werden. Die Spektrumsanzeige der Aufnahme zeigt alle vorkommenden Frequenzen an. Die Amplitude einer Frequenz steht für ihre Häufigkeit. elektronisches Typenschild Die Synchron-Servomotoren sind in der Regel mit Absolutwertencodern ausgestattet, die einen speziellen Speicher zur Verfügung stellen.
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STÖBER Glossar I-Anteil Integrierend wirkender Anteil des Reglers, der durch zeitliche Integration der Regelabweichung auf die Stellgröße mit der Gewichtung durch die Nachstellzeit wirkt: Je länger die Regeldifferenz ansteht, desto stärker ist die Reaktion. Industrial Internet of Things (IIoT) Untergruppe des Internet der Dinge (IoT), die sich speziell auf die Anwendung von IoT-Technologien in industriellen Umgebungen konzentriert, einschließlich Fertigung, Logistik und anderen Sektoren.
Glossar STÖBER Multiachs-Scope Analysewerkzeug der DriveControlSuite mit grafischer Ausgabe. Damit können auf mehreren Antriebsreglern oder Achsen synchronisierte Scope-Aufnahmen erstellt werden, um den zeitlichen Verlauf von Parameterwerten, Signalnamen oder physikalischen Adressen zu messen und darzustellen. MV-Nummer Im Warenwirtschaftssystem hinterlegte Nummer der bestellten und ausgelieferten Materialvariante, d. h. der gerätespezifischen Kombination aller Hardware- und Software-Komponenten.
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STÖBER Glossar Positionsregler Regler, der Teil der Regelungskaskade ist und dafür sorgt, dass die Abweichung zwischen Soll- und Istposition gering ist. Dazu berechnet er aus der Abweichung eine Sollgeschwindigkeit und übergibt sie dem Geschwindigkeitsregler. Predictive Maintenance (PRM) Proaktiver Wartungsvorgang, der auf einer permanenten Überwachung und Auswertung von Maschinen- und Prozessdaten basiert.
Glossar STÖBER PTC-Thermistor Thermistor, dessen Widerstand sich mit der Temperatur deutlich verändert. Erreicht ein PTC seine definierte Nenn- Ansprechtemperatur, steigt der Widerstand sprunghaft um ein Vielfaches auf mehrere kOhm an. Da PTC-Drillinge eingesetzt werden, überwacht ein Thermistor je eine Phase der Motorwicklung. Bei 3 Thermistoren werden also alle 3 Phasen überwacht, wodurch ein effektiver Motorschutz erreicht wird.
STÖBER Glossar Safety Integrity Level (SIL) Gemäß DIN EN 61800-5-2: Ausfallwahrscheinlichkeit einer Sicherheitsfunktion. SIL ist in die Stufen 1 – 4 (geringster – höchster Level) eingeteilt. Durch SIL werden Systeme oder Teilsysteme auf ihre Zuverlässigkeit von Sicherheitsfunktionen exakt beurteilt. Je höher der SIL, desto sicherer und zuverlässiger ist die betrachtete Funktion. Scope Analysewerkzeug der DriveControlSuite mit grafischer Ausgabe.
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Glossar STÖBER Streifen Im Kontext Scope ein Abschnitt in der Anzeige einer Aufnahme. Die aufgezeichneten Kanäle können individuell jeweils einem solchen Abschnitt zugeordnet werden. Stromregler Regler, der Teil der Regelungskaskade ist und dafür sorgt, dass die Abweichung zwischen Soll- und Istdrehmoment/- kraft gering ist.
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Derating des Nennstroms in Abhängigkeit von der Aufstellhöhe ..............Abb. 16 Derating der Spannung in Abhängigkeit von der Aufstellhöhe ............... Abb. 17 Erdungskonzept im Mischbetrieb von SI6 und SD6 sowie eingespeistem Antriebsregler SC6 ....... Abb. 18 Erdungskonzept im Mischbetrieb von SI6 und eingespeistem Antriebsregler SC6......... Abb. 19 Spannungshöhen in Abhängigkeit von der Lagerungszeit................
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Abbildungsverzeichnis STÖBER Abb. 36 Aufbau der Regelungskaskade ........................Abb. 37 Schematischer Ablauf der Optimierung anhand der relevanten Parameter........... Abb. 38 Geschwindigkeitsregler – Filter für die Istgeschwindigkeit ................Abb. 39 Geschwindigkeitsregler – Proportionalbeiwert....................Abb. 40 Scope – Proportionalbeiwert des Geschwindigkeitsreglers (C31), Default-Wert ........... Abb.
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STÖBER Abbildungsverzeichnis Abb. 71 Verschaltungsbeispiel mit direkter Bremsenansteuerung ................Abb. 72 Verschaltungsbeispiel mit Quick DC-Link ......................Abb. 73 Skriptmodus: Programmoberfläche ........................ Abb. 74 Testaufbau der Anwendungsbeispiele ......................
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STÖBER Tabellenverzeichnis Tab. 178 Ereignisse ................................ Tab. 179 Ereignis 31 – Ursachen und Maßnahmen ....................... Tab. 180 Ereignis 32 – Ursachen und Maßnahmen ....................... Tab. 181 Ereignis 33 – Ursachen und Maßnahmen ....................... Tab. 182 Ereignis 34 – Ursachen und Maßnahmen ....................... Tab.
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Ereignis 89 – Ursachen und Maßnahmen ....................... Tab. 223 Ereignis 90 – Ursachen und Maßnahmen ....................... Tab. 224 Anwendungsfälle für Scope und Multiachs-Scope ..................Tab. 225 Gewichte SC6 und Zubehör..........................Tab. 226 Klemmenspezifikationen für das Grundgerät ....................Tab. 227 Klemmenspezifikationen der Sicherheitstechnik .................... Tab. 228 Klemmenspezifikationen für die Bremswiderstände ..................
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442789.08 02/2024 STÖBER Antriebstechnik GmbH + Co. KG Kieselbronner Str. 12 75177 Pforzheim Germany Tel. +49 7231 582-0 mail@stoeber.de www.stober.com 24 h Service Hotline +49 7231 582-3000 www.stober.com...