C2
4
Bedingungen am Einsatzort
4.1 Umgebungstemperatur
Um optimale Messergebnisse zu erzielen, ist der Nenntemperaturbereich ein
zuhalten. Optimal sind konstante, allenfalls langsam veränderliche Tempera
turen. Temperaturbedingte Messfehler entstehen durch einseitige Erwärmung
(z. B. Strahlungswärme) oder Abkühlung. Ein Strahlungsschild und allseitige
Wärmedämmung bewirken merkliche Verbesserungen. Sie dürfen aber kei
nen Kraftnebenschluss bilden.
4.2 Feuchtigkeit
Extreme Feuchtigkeit oder tropisches Klima sind zu vermeiden soweit sie
außerhalb der klassifizierten Grenzwerte liegt (Schutzart IP67 nach DIN EN
60529).
HINWEIS
In das freie Ende des Anschlusskabels darf keine Feuchtigkeit eindringen.
4.3 Luftdruck
Luftdruckänderungen wirken auf den Kraftaufnehmer wie eine Änderung der
Kraft. Der Umgebungsdruck darf zwischen 0 und 5 bar liegen. Beachten Sie
bitte, dass Druckänderungen den Nullpunkt verschieben:
Nennkraft
500 N
max. Nullpunkt
0,065 0,032 0,016 0,006 0,003 0,006 0,003 0,002 0,001
veränderung
[%/10 mbar]
4.4 Chemische Einflüsse
Staub, Schmutz und andere Fremdkörper dürfen sich nicht so ansammeln,
dass sie einen Teil der Messkraft auf das Gehäuse umleiten und dadurch den
Messwert verfälschen (Kraftnebenschluss).
A0674-4.0 en/de/fr
1 kN
2 kN
5 kN
10 kN
20 kN
50 kN 100 kN 200 kN
27
HBM