Die das Messsignal verarbeitende Elektronik ist so zu gestalten, dass bei Ausfall des Messsignales keine Folgeschäden auftreten können. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Die Wägezellen der Typen C2 sind für wägetechnische Anwendungen konzi- piert. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsge- mäß.
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Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise Die Wägezellen entsprechen dem Stand der Technik und sind betriebssicher. Von den Wägezellen können Restgefahren ausgehen, wenn sie von unge- schultem Personal unsachgemäß montiert werden. Jede Person, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur einer Wägezelle beauftragt ist, muss die Montageanleitung und insbesondere die sicherheitstechnischen Hinweise gelesen und verstanden haben.
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Umgebungsbedingungen Beachten Sie in Ihrem Anwendungsfeld, dass alle Stoffe die (Chlor-) Ionen freisetzen, auch nichtrostende Stähle und deren Schweißnähte angreifen. In diesem Fall sind von der Betreiberseite entsprechende Schutzmaßnahmen vorzusehen. Verbot von eigenmächtigen Umbauten und Veränderungen Die Wägezellen dürfen ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder kon- struktiv noch sicherheitstechnisch verändert werden.
0,003 0,002 0,001 [%/10 mbar] 1.2 Spezielle Hinweise Die Aufnehmer C2 sind vollständig aus nichtrostenden Materialien gefertigt. Die Beständigkeit gegen aggressive Umgebungseinflüsse ist im Einzelfall vom Anwender zu prüfen. Montagehinweise • Den Aufnehmer schonend handhaben. • Der Aufnehmersitz muss waagrecht, vollflächig plan und wie auch die Auf- nehmermontagefläche, absolut sauber sein.
Waagenkonstruktion oder durch thermische Dehnungen entstehen. Um die Auswirkungen dieser Kräfte und Momente auf das Ergebnis möglichst klein zu halten, bietet HBM als Lasteinleitungsteile Pendelstützen und Elasto- merlager an. Beide Lasteinleitungsteile ermöglichen der Konstruktion eine ho- rizontale Beweglichkeit gegenüber den Wägezellen.
Elektrische und magnetische Felder verursachen oft die Einkopplung von Störspannungen in den Messkreis. Beachten Sie deshalb folgende Hinweise: • Verwenden Sie nur abgeschirmte und kapazitätsarme Messkabel (HBM-Ka- bel erfüllen diese Bedingungen). • Messkabel nicht parallel zu Starkstrom- oder Steuerleitungen verlegen.
4.5 Kabelverlängerung Verlängerungskabel müssen abgeschirmt und kapazitätsarm sein. Wir emp- fehlen Ihnen die Verwendung von HBM-Kabeln, die diese Voraussetzungen erfüllen. Bei Kabelverlängerungen ist auf eine einwandfreie Verbindung mit geringsten Übergangswiderständen und gute Isolation zu achten. Bei Anwendung der Sechsleiter-Technik werden die Einflüsse durch Wider- standsänderungen der Verlängerungskabel ausgeglichen.
Technische Daten Genauigkeitsklasse Nennlast (E 100, 200, 500 − 1, 2, 5, 10, 20, 50 Nennkennwert (C mV/V Kennwerttoleranz <"0,20 Temperaturkoeffizient des Kennwertes (TK im Nenntemperaturbereich <"0,05 %/10 K im Gebrauchstemperaturbereich %/10 K <"0,10 Temperaturkoeffizient des Nullsignales (TK im Nenntemperaturbereich <"0,05 %/10 K im Gebrauchstemperaturbereich...
6.2 Einbauhilfen Pendelstütze ZPS Druckstück EPO3/EPO3R max. zulässige seitliche Verschiebung Rückstellkraft [% der aufgebrachten Last] bei zul.: [mm] bei Belastung mit Nennlast einer seitlichen Verschiebung um 1 mm ∅F ∅G ∅U ∅K Nennlast Pendelstütze Druckstück zul. "3 50 kg...1 t 1-ZPS13/44 1-EPO3/200 kg "5...
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Elastomerlager ZELA/ZELB und Druckstück EPO3/EPO3R Ansicht X: max. zulässige seitliche Verschiebung Rückstellkraft [N] bei einer seitlichen zul.: [mm] bei Belastung mit Nennlast Verschiebung um 1 mm Nennlast Elastomer- Druckstück zul. in t lager "4,5 0,5 und 1 1-ZELB/2 t 1-EPO3/200 kg 85,5 "4,5 1-ZELB/2 t...