Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Mon- tage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus. Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise Die Dehnungsaufnehmer DD1 entsprechen dem Stand der Technik und sind betriebssicher. Von den Aufnehmern können Restgefahren ausgehen, wenn sie von unge- schultem Personal unsachgemäß...
Seite 5
Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die Handhabung des Produktes gegeben werden. Symbol: Bedeutung: CE-Kennzeichnung Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht (die Konformitätser- klärung finden Sie unter http://www.hbm.com/HBMdoc). A0781-3.0 de/en...
Seite 6
Betrieb des Produktes vertraut sind und die über die ihrer Tätigkeit entsprechende Qualifikationen verfügen. Bedingungen am Aufstellungsort Schützen Sie den Aufnehmer vor Feuchtigkeit oder Witterungseinflüssen wie beispielsweise Regen, Schnee usw. Wartung Der Dehnungsaufnehmer DD1 ist wartungsfrei. A0781-3.0 de/en...
• 1 Grundgerät DD1 • 1 Bedienungsanleitung Zubehör: • Zubehörsatz DD1/ZA (Anklemm-Dehnungsaufnehmer) • Zubehörsatz DD1/ZE (Satz Schnellspannvorrichtung) • Zubehörsatz DD1/ZV11 (Satz Verlängerungen) Aufbau des Grundgerätes Das Grundgerät ist ein Wegaufnehmer, der die Verschiebung der Spitze einer Tastzunge in ein elektrisches Signal umformt. Die Umformung erfolgt mit Hilfe von Dehnungsmessstreifen, die in einer Vollbrückenschaltung auf der Mess-...
Das Gerät ist mit dem zugehörigen Kabel so kalibriert, dass die Verschiebung von s = 1 mm der Zungenspitze am Ausgang des Gerätes ein Signal von 1 mV/V Speisespannung erzeugt. Dabei ergeben Verschiebungen in Richtung der Typenschildseite des Gerätes positive, in entgegengesetzter Richtung negative Signale.
Seite 9
Wird eine Messung mit zwei gleichzeitig betriebenen Geräten DD1 durchge- führt, wie z.B. bei dem unter Kap. 3.1 beschriebenen Fall zweier Anklemm- Dehnungsaufnehmer an einer Zugprobe, so bestehen verschiedene Schal- tungsmöglichkeiten. Die Aufnehmer können wechselseitig nacheinander auf einen Messkanal ge- schaltet werden, aber auch gemeinsam in ParalleIschaltung (siehe Abb.
Gleichspannung ist diese Empfindlichkeitsänderung durch den ohmschen Kabelwiderstand verursacht, bei Trägerfrequenz kommt der Einfluss der Kapazität der Kabeladern zueinander und der Kabelasymmetrie hinzu. Bei großen Kabellängen empfiehlt sich neben der Verwendung der HBM- Spezialkabel Kalibrierung der Messanordnung durch definierte Auslenkung der Zunge des Aufnehmers.
Die Empfindlichkeit des DD1 bezieht sich auf die in Abb. 2.3 angegebene Kalibrierebene, der eine bestimmte Länge der Tastzunge zugeordnet ist. Alle serienmäßigen Zubehörteile sind im Hinblick auf die Kalibrierebene bemessen, bei der Befestigung der jeweiligen Tastspitzen an die Zunge ist zu beachten, dass diese fest an der Anschlagschulter der Zunge anliegen.
Anklemm-Dehnungsaufnehmer Mit Hilfe der Zubehörsätze DD1/ZA und DD 1/ZV11 wird das Grundgerät zum Anklemm-Dehnungsaufnehmer. Dieser Anklemm-Dehnungsaufneh- mer kann an Rund- oder Flachproben aus Metall oder Kunststoff angebracht werden, wobei die Anklemmkraft des Messgerätes an die Probe durch die Be- festigungsklammer feinfühlig einstellbar ist.
Rändelmuttern einstellbar ist. Die Schnellspannvorrichtung wird dort eingesetzt, wo häufiges und schnelles Wechseln des Prüflings erforder- lich ist. Die Vorrichtung ist sowohl für ein als auch für zwei DD1-Grundgeräte verwendbar. Wird die Vorrichtung nur mit einem Aufnehmer DD1 benutzt, wer- den die beiden Rollenlager an die gegenüberliegende Verlängerung ange-...
Seite 14
Maximaler Probendurchmesser bei einem Aufnehmer DD1: 35 mm zwei Aufnehmern DD1: 30 mm Abb. 3.4: Zwei gegenüberliegend angeordnete Anklemm-Dehnungsaufnehmer DD1 mit Schnellspannvorrichtung DD1/ZE Wird die Schnellspannvorrichtung eingesetzt, so verringert sich der max. zu- lässige Probendurchmesser auf 20 mm. Seine Hauptanwendung findet der Anklemm-Dehnungsaufnehmer als Deh- nungsmessgerät bei Zugversuchen.
Seite 15
Tabelle 2: Dehnungsmessbereiche in Abhängigkeit von der Nennrnesslänge L Lenkt man die Messzunge beim Anklemmen des Aufnehmers an das Messobjektnehmer DD1 in der einen oder anderen Richtung bis zum Anschlag aus, so steht der gesamte Bereich von n L = + 5 mm bzw. -5 mm zur Messung von Verlängerungen (Dehnungen) bzw.
3.3 Bestimmen der tatsächlichen Messlänge l Der Dehnungsaufnehmer DD1 nimmt die Verlängerung der tatsächlichen Messlänge l * auf. Mit der Beziehung e = nl/l kann somit bei bekannter tatsächlicher Messlänge * die relative Dehnung bestimmt werden. Die tatsächliche Messlänge l * ist für jeden Anklemmfall am Prüfkörper ver-...
Seite 17
Beispiel: Verwendetes Verlängerungsstück Nennmesslänge l = 50 mm, Kalibrierlänge = 49,998 mm (siehe Kalibrierstab), Messbereich 2 mV/V 2 mV/V = 2 mm = Ua =10 V Differenzsignal (s. Pkt. 8) = + 0,4 V = Differenzlänge l +10 V = + 2 mm + 0,4 V = l = 0,08 mm Damit lässt sich die tatsächliche Messlänge l...
3.4 Kalibrierung mit dem Anklemm-Dehnungsaufnehmer Nachfolgend kann dann die relative Dehnung e in Bezug auf die tatsächliche Messlänge l * ermittelt werden. e = n l / l Beispiel: Der Messwert der Längenänderung beträgt + 2,67 V + 10 V = + 2 mm + 2,67 V = n l n l = (+ 2,67 V x + 2 mm)/ +10 V n l = 0,534 mm = 534 μm...
Seite 19
10000 μm/m sollen ziffernrichtig ausgegeben werden. n l = l n l = 0,05 m x 10000 μm/m = 500 μm Als Empfindlichkeit der Aufnehmer gilt: 1 mV/V = 1000 μm Aus dieser Beziehung folgt: 0,5 mV/V = 500 μm Bei anliegendem Kalibriersignal von 0,5 mV/V ist mit der Messbereichsfein einstellung die Ausgangsspannung 10 V mal k einzustellen.
Technische Daten Grundgerät Genauigkeitsklasse Nennlängenänderung "2,5 Nennkennwert (Nennausgangssignal bei Nenn- mV/V längenänderung) "2,5 Kennwerttoleranz (Abweichung des Kennwertes* vom Nennkennwert) "0,5 Temperatureinfluss pro 10 K im Nenntempera- turbereich auf den Kennwert, bezogen auf den Messwert t"0,03 auf das Nullsignal (bezogen auf den Nennkenn- t0,05 wert) Kennlinienabweichung (Linearitätsabweichung...