3.6 Anschluss der Druckluft
Die Ionenblasdüse R36 wird mit einem Luftnippel NW8, die Ionenblaspis-
tole PR36 mit einem Luftnippel NW10 ausgeliefert. Der Schlauch für die
Luftzufuhr wird am Luftnippel (9, Abb. 1) angeschlossen. Es kann ein
G 1/4" oder R 1/4"-Gewinde eingesetzt werden. Der Luftschlauch ist mit
einer Schlauchklemme oder einem Kabelbinder zu sichern.
Der Ionenblasdüsenträger LR36 wird über einen 10 mm Schlauch, bei
größeren Längen über G 3/4"-Gewinde (siehe Tabelle Seite 11) rückseitig
angeschlossen.
3.7 Verlegen des Luftschlauches
Der Luftschlauch muss so verlegt werden, dass er nicht von bewegten
Maschinenteilen erfasst werden kann. Mechanische Deformationen und
zu kleine Biegeradien (siehe Herstellerangabe) müssen vermieden werden.
3.8 Druckluftbeschaffenheit
Als Druckluft muss gefilterte Apparateluft verwendet werden.
Die Druckluft muss öl-, wasser- und staubfrei sein. Bei langen Luftleitun-
gen muss ein Wasserabscheider unmittelbar vor der Ionenblasdüse, der
Ionenblaspistole bzw. dem Ionenblasdüsenträger vorgeschaltet werden.
Der maximal zulässige Luftdruck ist abhängig von der verwendeten Düse
(siehe Kap. 7 Technische Daten).
3.9 Einflüsse von Temperaturstrahlung
Direkte Wärmestrahlung darf nicht auf die Ionenblasdüse, die Ionenblas-
pistole bzw. den Ionenblasdüsenträger treffen, damit die zulässige
Betriebstemperatur nicht überschritten wird.
Bei Wärmestrahlung durch aufgeheizte Formen oder Blaswerkzeuge ist
eine Abschirmung, z. B. in der Art eines Metallbleches (3 mm stark) oder
eines speziellen Kunststoffes erforderlich. Ein Metallblech darf nicht direkt
an der Ionenblasdüse anliegen und muss immer geerdet sein.
Die Ionenblasdüse, die Ionenblaspistole und der Ionenblasdüsenträger
können auch mit pulsierender Druckluft betrieben werden, um so z. B.
eine Abkühlung von Werkzeugen zu verhindern. Die Druckluft wird nur
dann eingeschaltet, wenn das Werkzeug zum Ausstoß eines Spritzlings
geöffnet wird.
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