< 100 ms kann die Automatik die Speicherung der Strahlposition nicht schnell genug freigeben. In
diesen Fällen ist es notwendig, die S&H-Elemente über ein externes Triggersignal zu steuern. Die
Erfordernisse an das Triggersignal sind in Abschnitt 7.3 dargestellt.
7.3. Konfiguration und Inbetriebnahme
Verkabelung
In der Betriebsart mit automatischer Ansteuerung ist keine weitere Verkabelung notwendig. Ist eine
externe Triggerung erforderlich, so müssen die Triggersignale über die mit „Trig" beschrifteten LEMO-
Buchsen in das Regelgehäuse zugeführt werden (siehe Abbildung 27). Die linke Buchse steuert die
Haltefunktion für Stage 1 / Kippspiegel 1, die rechte entsprechend für Stage 2 / Kippspiegel 2.
Abbildung 27: Linke Seite der Steuerungselektronik mit Trigger-Eingängen
Externe Triggerung
Die externe Triggerung ermöglicht eine genaue zeitliche Zuordnung, wann das System die
Kippspiegelposition speichern soll und wann die gespeicherte Position festgehalten werden muss. Diese
Zuordnung ist besonders wichtig für die Anwendung mit einzelnen Laserpulsen. Für eine optimale
Funktion der S&H-Erweiterung müssen deshalb zeitliche Vorgaben an das Triggersignal eingehalten
werden. In Abbildung 28 sind die zeitlichen Toleranzen für das Triggersignal verdeutlicht.
Abbildung 28: Timing des Trigger-Signals
Handbuch Compact Strahlstabilisierung
Version 13 – 15.02.2021
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