Glossar Glossar Abscheider Pneumatische Füllstandsmessung (Staudruck) Gerät zur physikalischen Trennung der beiden Bestimmung des Füllstands im Behälter mittels Phasen einer Zweiphasenströmung, z. B. zum verbautem Drucksensor im Schaltgerät. Trennen (Abscheiden) von Festteilen oder Flüssigkeitstropfen aus strömenden Gasen. Pumpstation Bauwerk und Ausrüstung zur Förderung von Abwasser Abwasser unter Druck in eine Wasser, welches durch Gebrauch verändert ist, z.
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Glossar Verdichtungsgrad Dpr (Proctordichte) Bezugsgröße für die Beurteilung der auf der Baustelle erreichten Dichte des Bodens. Pumpstation CK 6 von 50...
Das Typenschild nennt die Baureihe und -größe und die wichtigsten Betriebsdaten. Die Werknummer/Seriennummer beschreiben die Anlage eindeutig und dienen zur Identifizierung bei allen weiteren Geschäftsvorgängen. Zur Aufrechterhaltung der Gewährleistungsansprüche muss im Schadensfall unverzüglich der nächstgelegene KSB-Service benachrichtigt werden. 1.2 Zielgruppe Zielgruppe dieser Betriebsanleitung ist technisch geschultes Fachpersonal. (ð Kapitel 2.3, Seite 9) 1.3 Mitgeltende Dokumente...
1 Allgemeines 1.5 Kennzeichnung von Warnhinweisen Tabelle 3: Merkmale von Warnhinweisen Symbol Erklärung GEFAHR GEFAHR Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung mit einem hohen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat. WARNUNG WARNUNG Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung mit einem mittle- ren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben könnte.
2 Sicherheit 2 Sicherheit Alle in diesem Kapitel aufgeführten Hinweise bezeichnen eine Gefährdung mit GEFAHR hohem Risikograd. Zusätzlich zu den hier aufgeführten allgemein gültigen Sicherheitsinformationen müssen auch die in weiteren Kapiteln aufgeführten handlungsbezogenen Sicherheitsinformationen beachtet werden. 2.1 Allgemeines ▪ Die Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise für Aufstellung, Betrieb und Wartung, deren Beachtung einen sicheren Umgang gewährleisten sowie Personenschäden und Sachschäden vermeiden.
2 Sicherheit – Gefährdung von Personen durch elektrische, thermische, mechanische und chemische Einwirkungen sowie Explosionen – Versagen wichtiger Funktionen des Produkts – Versagen vorgeschriebener Methoden zur Wartung und Instandhaltung – Gefährdung der Umwelt durch Leckage von gefährlichen Stoffen 2.5 Sicherheitsbewusstes Arbeiten Neben den in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Sicherheitshinweisen sowie der bestimmungsgemäßen Verwendung gelten folgende Sicherheitsbestimmungen: ▪...
2 Sicherheit 2.8 Sicherheitshinweise für den Einstieg in Pumpenschächte GEFAHR Bildung zündfähiger Funken Explosionsgefahr! ▷ Brennbare Gase aus dem Pumpenschacht entfernen. GEFAHR Bildung von lebensgefährdenden Gasen Lebensgefahr! ▷ Nachfolgenden Sicherheitsvorschriften sowie Sicherheitshinweise beachten. (ð Kapitel 7.4, Seite 35) . GEFAHR Arbeiten im Pumpenschacht ohne Beachtung der Sicherheitshinweise Gefährdung für Personen! ▷...
3 Transport/Lagerung/Entsorgung 3.1 Lieferzustand kontrollieren 1. Bei Warenübergabe jede Verpackungseinheit auf Beschädigungen prüfen. 2. Bei Transportschäden den genauen Schaden feststellen, dokumentieren und umgehend schriftlich an KSB oder den liefernden Händler und den Versicherer melden. 3.2 Transportieren GEFAHR Umkippen des Pumpenschacht Verletzungsgefahr durch herabfallende Anlage! ▷...
3.4 Rücksendung HINWEIS Bei Bedarf kann eine Unbedenklichkeitserklärung im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: www.ksb.com/certificate_of_decontamination 1. Pumpenschacht ordnungsgemäß entleeren. 2. Pumpenschacht und Einbauten spülen und reinigen, besonders bei schädlichen, explosiven, heißen oder anderen risikoreichen Fördermedien. 3. Wurden Fördermedien gefördert, deren Rückstände mit der Luftfeuchtigkeit zu Korrosionsschäden führen oder bei Sauerstoffkontakt entflammen, muss der...
3 Transport/Lagerung/Entsorgung 3.5 Entsorgung WARNUNG Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Gefährdung für Personen und Umwelt! ▷ Spülmedium sowie ggf. Restmedium auffangen und entsorgen. ▷ Ggf. Schutzkleidung und Schutzmaske tragen. ▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten. 1.
4 Beschreibung 4.6 Aufbau und Wirkungsweise Abb. 3: Darstellung CK-Schacht Ausführung Komponenten Schachtabdeckung mit Rahmen Klasse A 15 Druckanschluss-Klemmverbindung Pumpenschacht Aufstellteile und Rohrleitung komplett montiert Sensorik Tauchglocken-Set Messglocken-Set Schwimmschalter-Set Kette(n) Schaltgerät Tauchmotorpumpe(n) Amarex F mit Ex-Schutz Amarex F ohne Ex-Schutz AmaPorter ohne Ex-Schutz Wirkungsweise Anfallendes Abwasser gelangt durch den Zulaufanschluss in den Pumpenschacht und wird gesammelt.
4 Beschreibung 4.8 Zulässige Fördermedien WARNUNG Nicht zugelassene Fördermedien gefördert Gefährdung für Personen und Umwelt! ▷ Nur zugelassene Fördermedien in das öffentliche Kanalnetz einleiten. ▷ Eignung der Pumpen-/Anlagenwerkstoffe prüfen. HINWEIS Bei Förderung von Fäkalien die örtlichen Explosionsschutzvorschriften beachten. Folgende Fördermedien sind gemäß DIN 1986-3 zulässig: ▪...
Bei Einbautiefe 2500 mm, Verlängerung 1400 mm, CK-Schacht mit zwei Schachtver- längerungen Steuerung Zur Sicherstellung einer einwandfreien Funktion der CK-Pumpstation empfehlen wir den Einbau von KSB-Steuerungen. Im Auswahlprogramm können die Grundfunktionen der Schalt- und Alarmschaltgeräte durch Zusatzausstattung erweitert werden. Alle Schalt- und Alarmschaltgeräte überflutungssicher im belüfteten Raum anbringen.
5 Aufstellung/Einbau 5 Aufstellung/Einbau 5.1 Allgemeines HINWEIS Pumpstationen nicht in der Nähe von Wohnräumen und Schlafräumen betreiben. HINWEIS Bauarbeiten unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschrift BGV C 22 ausführen. Abb. 4: Pumpstation aufstellen 1 Oberfläche 5 Entlüftungsleitung 2 Druckleitung 6 Zulaufleitung 3 Potenzialausgleich 7 Grubensohle 4 Bettungsschicht Pumpstation im freien Gelände, außerhalb von Gebäuden aufstellen.
5 Aufstellung/Einbau 5.2 Baugrube vorbereiten ü Die Trockenheit der Baugrube während der Bauzeit ist sichergestellt. 1. Baugrube gemäß DIN 4124 / DIN 18 300 und VOB ausschachten. Dabei die bodenklassenabhängige Abböschung (Böschungswinkel, evtl. Verbau usw.) beachten. 2. Bei Verwendung einer Schachtverlängerung eine Bodenqualität G1 vorsehen. Abb. 5: Baugrube vorbereiten 3.
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5 Aufstellung/Einbau Aufstellung bei hohem Grundwasserspiegel ü Die Trockenheit der Baugrube während der Bauzeit ist sichergestellt. Falls vorhanden, Grundwasserabsenkungsanlage ist eingeschaltet. 1. Baugrube gemäß DIN 4124 / DIN 18 300 und VOB ausschachten. Dabei die bodenklassenabhängige Abböschung (Böschungswinkel, evtl. Verbau usw.) beachten. 2. Bei Verwendung einer Schachtverlängerung eine Bodenqualität G1 vorsehen. Abb. 7: Baugrube vorbereiten 3.
5 Aufstellung/Einbau 5.3 Pumpenschacht aufstellen HINWEIS Der Pumpenschacht ist bis Unterkante Schachtabdeckung wasserdicht. HINWEIS Mit Schachtverlängerung (siehe Zubehör) oder maximal 3 Auflageringen (DIN 4034 - AR 625 × 100) können bis zu maximal 2,50 m Einbautiefe ausgeglichen werden. Abb. 9: Pumpenschacht in Baugrube einbringen ü Baugrube ist ordnungsgemäß vorbereitet. (ð Kapitel 5.2, Seite 22) ü...
5 Aufstellung/Einbau 5.4 Rohrleitungen anschließen WARNUNG Überdruck in der Druckleitung Verletzungsgefahr durch herausspritzende Flüssigkeit bei undichter Rohrleitung! ▷ Schutzkleidung und Schutzmaske tragen. ACHTUNG Leitung zu sehr angewinkelt Einziehen eines Zugdrahtes erschwert oder unmöglich! ▷ Rohrleitung mit max. 30°-Bögen verlegen. ACHTUNG Rohrleitung unter Spannung Unzulässige Belastungen am Pumpenschacht! ▷...
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5 Aufstellung/Einbau ü Pumpenschacht ist ordnungsgemäß aufgestellt und ausgerichtet. (ð Kapitel 5.3, Seite 24) 1. Druckleitung über montagefertige PE-Rohr-Klemmverbindung an den Druckanschluss (3) anschließen und als Rohrschleife verlegen. Die Unterkante der Rohrschleife muss am höchsten Punkt über der örtlich festgelegten Rückstauebene liegen. ð Standardabmessungen für PE-HD-Rohre gemäß DIN 8074, Rohrreihe 5 für Nenndruck PN 10 ð...
5 Aufstellung/Einbau 5.5 Baugrube verfüllen und verdichten ACHTUNG Einseitige Druckbelastung auf den Pumpenschacht beim Verfüllen der Baugrube Beschädigung des Pumpenschachts! ▷ Pumpenschacht vor dem Verfüllen der Grube mit Wasser füllen. ▷ Keine Steine, Geröll oder groben Kies direkt am Pumpenschacht verfüllen. ACHTUNG Ungenügende Verdichtung des Füllmaterials Absenken des Erdreichs um den Pumpenschacht!
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5 Aufstellung/Einbau Aufstellung bei hohem Grundwasserspiegel Abb. 15: Betonsockel bei hohem Grundwasserspiegel errichten 1 Betonsockel 3 Untere Bettungsschicht 2 Sandschicht oder Feinkiesschicht ü Rohrleitungen sind ordnungsgemäß angeschlossen. (ð Kapitel 5.4, Seite 25) ü Falls vorhanden, Grundwasserabsenkungsanlage ist eingeschaltet. 1. Pumpenschacht mit Wasser füllen. 2. Pumpenschacht von außen mit Beton (Ortbeton C20 / 25) lagenweise verfüllen. Dicke ca. 450 mm (mindestens 1 m 3.
5 Aufstellung/Einbau 5.6 Sensorik einbauen ACHTUNG Luftverwirbelungen an der Tauchglocke / Messglocke Anlage schaltet nicht zu den eingestellten Schaltpunkten! ▷ Tauchglocke / Messglocke darf nicht in der Nähe des Zulaufs hängen. Ggf. Halterung versetzen. 719.2 719.2 E 65 E 66 Abb. 16: Sensorik (Tauchglockenset / Messglockenset) montieren ü...
5 Aufstellung/Einbau 5.7 Luftschlauch einbauen ACHTUNG Wassersackbildung im Luftschlauch durch Bildung von Schwitzwasser Anlage schaltet nicht zu den eingestellten Schaltpunkten! ▷ Schlauchleitung im gesamten Verlauf zum Steuergerät stetig steigend verlegen. ACHTUNG Wasser im Luftschlauch Schaltpunktverschiebungen und/oder Ausfall der Steuerung! ▷ Luftschlauch stetig steigend montieren. ▷...
5 Aufstellung/Einbau 5.9 Elektrisch anschließen GEFAHR Arbeiten am elektrischen Anschluss durch unqualifiziertes Personal Lebensgefahr durch Stromschlag und Explosionsgefahr! ▷ Elektrischen Anschluss nur durch Elektrofachkraft durchführen lassen. ▷ Vorschriften IEC 60364 und bei Explosionsschutz BS 60079 beachten. WARNUNG Ungesicherte Einstiegsöffnung Verletzungsgefahr durch Sturz! ▷...
5 Aufstellung/Einbau ü Betriebsanleitung des Pumpenaggregats und des Steuergeräts ist vorhanden. 1. Leitungsdurchführung (DN 100) wählen und mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Säge) öffnen. 2. Elektrische Anschlussleitung des Pumpenaggregats durch die Kabeleinführung (DN 100) führen. Für Wartungsarbeiten am Pumpenaggregat auf ausreichend freie Länge der elektrischen Anschlussleitung im Pumpenschacht achten.
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme 6.1 Inbetriebnahme ü Betriebsanleitung des Pumpenaggregats und des Steuergeräts ist vorhanden. 1. Inbetriebnahme gemäß Betriebsanleitungen des Pumpenaggregats und des Steuergeräts durchführen. 2. Sensorik einstellen. (ð Kapitel 9.4, Seite 42) 6.2 Grenzen des Betriebsbereichs 6.2.1 Maximaler Betriebsdruck ACHTUNG Überschreitung des zulässigen Betriebsdrucks Beschädigungen von Verbindungen, Dichtungen, Anschlüssen! ▷...
▪ Veränderungen müssen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. ▪ Für Wartungsarbeiten am Pumpenaggregat, Pumpenaggregat aus dem Pumpenschacht ziehen. 7.2 Inspektionsvertrag Für Inspektionsarbeiten und Wartungsarbeiten wird der KSB-Inspektionsvertrag empfohlen. Nähere Einzelheiten sind bei den Pumpenpartnern erhältlich. 7.3 Wartung/Inspektion 7.3.1 Wartungsplan HINWEIS Durch Erstellen eines Wartungsplanes lassen sich mit einem Minimum an Wartungsaufwand teure Reparaturen vermeiden und ein störungsfreier und...
7 Wartung / Instandhaltung ü Eine Aufsichtsperson ist vor Ort. 1. Rohrleitungen vorsichtig entleeren. 2. Schachtabdeckung öffnen. 3. Gase durch geeigneten Maßnahmen vollständig aus dem Pumpenschacht entfernen. Abb. 18: Gase aus Pumpenschacht entfernen 4. Pumpenschacht durch geeigneten Maßnahmen dekontaminieren. 5. Pumpenschacht unter Beachtung der örtlich geltenden Unfallverhütungsvorschriften und mit geeigneter Sicherheitsausrüstung (z.
▷ Bei allen Arbeiten zur Störungsbeseitigung entsprechende Hinweise dieser Betriebsanleitung und/oder Herstellerdokumentation des Zubehörs beachten. HINWEIS Bei Mängeln oder Störungen des Pumpenaggregats oder des Schaltgeräts, beiliegenden Betriebsanleitungen beachten. Bei Mängeln oder Störungen der Pumpstation, Rücksprache mit dem KSB-Service halten. Pumpstation CK 38 von 50...
9 Zugehörige Unterlagen 9.4.1 Staudruck offenes System Staudruck offenes System Amarex F 50-140 Amarex F 50-220 AmaPorter 6.. mit und ohne Atex AmaPorter 5.. Anzahl Pumpen min. Ausschaltniveau Einzustellende Parameter (3-3-4-1) Pumpen aus [mm] (3-3-4-2) Pumpen an [mm] (3-3-4-3) Spitzenlast an [mm] (3-3-4-4) Hochwasser [mm] (3-3-5-3) Nachlaufzeit [s] (3-4-4-1) Niveau der Glocke [mm]...
9 Zugehörige Unterlagen 9.4.3 Lufteinperlung Staudruck mit Lufteinperlung Amarex F 50-140 AmaPorter 6.. mit und ohne Atex Amarex F 50-220 AmaPorter 5.. Anzahl Pumpen min. Ausschaltniveau Einzustellende Parameter (3-3-4-1) Pumpen aus [mm] (3-3-4-2) Pumpen an [mm] (3-3-4-3) Spitzenlast an [mm] (3-3-4-4) Hochwasser [mm] (3-3-5-3) Nachlaufzeit [s] (3-4-4-1) Niveau der Glocke [mm]...
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9 Zugehörige Unterlagen Hochwasseralarm Schwimmschalter KR 1 Ex (mit Atex) Schwimmschalter Opti 1 (ohne Atex) Bei der Verwendung einer pneumatischen Füllstandsmessung (Staudruck) oder eines Lufteinperlsystems kann zur Sicherheit ohne weitere Parametrierung ein Hochwasserschwimmer verwendet werden. ATEX beachten! Pumpstation CK 45 von 50...