Schritt 3
Anforderungen an das hausseitige Versorgungsnetz
Es ist generell sicherzustellen, dass die USV-Anlage an ein geeignetes Versorgungsnetz
gemäß EN 62040 angeschlossen wird. Hierzu zählen in der Regel das TN-S Netz. Der
Neutralleiter und die Schutzerde dürfen dabei innerhalb der Gesamtinstallation (bis zu den
Verbrauchern) nicht unterbrochen werden.
Der versorgungsnetzseitige Leitungsschutzschalter muss auch für Wartungs- und
Servicepersonal als Trennschalter zur Verfügung stehen.
Generell raten wir von der Verwendung eines versorgungsseitigen FI-Schutzschalters in
Verbindung mit USV-Anlage ab. Vielmehr sollte der FI immer am USV Ausgang oder
besser, direkt vor den Verbraucher installiert sein.
Sollte jedoch aus besonderen Gründen die Anlage USV-eingangsseitig mit einem
Fehlerschutzschalter ausgerüstet werden, kontaktieren Sie hierzu unseren Service, um die
Machbarkeit und Gefahren dieser Anordnung abzuklären.
Der Leitungsschutzschalter (versorgungsnetzseitig) zur Überstromabsicherung der USV
ist in der Charakteristik „C" nach IEC 60947-2 auszuwählen. Dabei ist zu beachten, dass
sich der Nennstrom (IN) des Schutzschalters nach dem USV-Typ bzw. der
Ausgangsleistung richtet (siehe Tabelle unten).
Folgende Angaben zum Kabelquerschnitt dient als Empfehlung und ist für eine maximale
Anschlusslänge von 20 m ausgelegt:
TRIAS RM Unterbrechungsfreie Stromversorgung | V1.2
Abbildung ähnlich!
Installieren Sie nach der Installation der
Schienen die Reckschrauben in der
Frontplatte der USV.
Setzen Sie die USV auf die Schienen.
Schieben sie die USV in das Reck.
Befestigen Sie die Schrauben.
Vorbereitung der Installation– Seite 60