Funktionsprinzip
Abbildung 5:
HINWEIS: Durch das Umschalten der Empfindlichkeit zwischen Stufe 1 und Stufe 3 wird die
Empfindlichkeit um den Faktor 5 erhöht.
Maximale Verfolgungstiefe 2,0 m.
5.6
Ortung von Leitungsunterbrechungen mit zwei Sendern (einpolige Methode)
Bei der Ortung von Unterbrechungen mit einem einzelnen Sender von einem Ende des Leiters aus kann es
sein, dass bei Feldstörungen am Kabel keine genaue Ortung möglich ist. Das kann durch den Anschluss eines
zweiten Senders (separat erhältlich) an das andere Kabelende vermieden werden. Bei diesem Szenario ist
jeder Sender auf einen anderen Übertragungscode eingestellt (z. B. Code 1 und Code 2).
Wenn die beiden Sender wie in Abbildung 6 dargestellt angeschlossen werden, zeigt der Empfänger links
von Unterbrechungen „1" und rechts davon „2" an. Wenn der Empfänger die Unterbrechung erreicht,
wird aufgrund der Überlappung der beiden Sendersignale kein Leitungscode angezeigt.
5.6.1 Voraussetzungen:
Der zu prüfende Stromkreis muss isoliert (spannungsfrei) sein.
Alle nicht verwendeten Kabel müssen wie dargestellt geerdet werden.
Beide Sender müssen exakt wie abgebildet angeschlossen werden.
Die Unterbrechung befindet sich an der Stelle, an der auf dem Empfänger kein Sendercode
angezeigt wird.
Die Erdungsanschlüsse müssen an eine bekannte Erde angeschlossen werden, entweder an einen
vorhandenen Stromkreis oder an ein geerdetes Metallteil, z. B. eine Wasserleitung.
Bei der Unterbrechungsortung in Verbindung mit mehradrigen abgeschirmten Leitern und Kabeln müssen
alle verbleibenden Kabel geerdet werden. Das ist erforderlich, um induktive Störungen zu vermeiden.
(Abbildung 6)
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