16.4.1
Dynamischer Trockenfilter
Der dynamische Trockenfilter wird vor der Filter-Reguliereinheit auf der Maschine positioniert und
dient dazu, in regelmäßigen Abständen das Wasser, das sich in der Kondensat-Sammeltasse
sammelt, abzulassen.
Wenn die pneumatische Anlage jedoch zuviel Wasser produziert, muss man am Ende jeder
Arbeitsschicht die Luft aus dem Netz ablassen, damit das Elektroventil auf der Reguliereinheit das
Kondensat, das sich eventuell in der Filtertasse angesammelt hat, ablassen kann.
Vorsicht
Es ist absolut untersagt, die Tassen (des Trockenfilters und des Regulierfilters) mit
Schmieröl oder jeder anderen Art von Flüssigkeit zu füllen; nur so können
Funktionsstörungen vermieden werden.
Beschreibung
Der dynamische Trockenfilter setzt sich wie folgt
zusammen:
Oberer Teil (A), mit Gewindebohrungen
(Lufteintritt- und austritt) für den Anschluss
an die pneumatische Anlage.
Tasse (B) mit Kondensat-Ablassvorrichtung.
FilterPatrone 50 micron (C).
Funktionsprinzip
Im Unterschied zu einem traditionalen Filter
unterscheidet der Trockenfilter 3 separate
Phasen, in denen die Flüssigkeit "bearbeitet"
wird, um sie von flüssigen und festen Partikeln
zu reinigen.
Phase 1: Ausdehnung
In dieser Phase wird durch Erhöhung der
Flüssigkeit diese ausgedehnt. Auf diese
Weise erreicht man eine
Temperaturverringerung und als Folge eine geringere Kondensierung der
Wasserdampfpartikel.
Phase 2: Schleudern
In dieser Phase wird die Flüssigkeit in der Tasse in eine Drehbewegung gebracht. Während
des vorgegebenen Verlaufes muss die Flüssigkeit auch beschleunigen. Die erzeugte
Drehkraft befördert die schwereren Wasserpartikel nach außen, wo sie sich auf den
Innenwänden der Tassen absetzen; danach lagern sie sich auf dem Tassenboden ab.
Phase 3: Filtern
Mit einer Filterpatrone von 50 micron werden alle festen Partikel, die größer als 50 micron sind
aufgefangen und von der Patrone selbst gesammelt.
BIESSE S.p.A. © - Capitolo16.fm230704
A
B
C
16. Wartung
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