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Das ARPEGGIO
Mit BANK 0 und 1 können Sie ein Arpeggio erzeugen. Dazu geben Sie unter SEQM eine Zahl
aus der folgenden Tabelle ein.
10, 11: aufwärtsführender Ablauf
12 :
abwärtsführender Ablauf
13 :
abwechselnd auf und ab
14, 24: zufälliger Ablauf
15, 25: bewegter Ablauf
21 :
aufwärtsführender Ablauf mit Repetition
Die Zahl 11 hinter SEQM bedeutet also ein Arpeggio, das die von Ihnen auf dem Keyboard
eingespielten Töne (Akkord oder Tonleiter) aufwärts wiedergibt. Die Töne des Akkordes
müssen zeitlich nacheinander eingespielt werden, da die Abspielreihenfolge entsprechend
der Einspielreihenfolge wiedergegeben wird. Die Arpeggiotöne müssen legato eingespielt
werden, d.h. halten Sie immer eine Taste gedrückt, bis Ihre Eingabe beendet ist.
Zur Temporegelung geben Sie unter SP: eine Zahl ein oder gehen Sie in das Second-Panel.
Der Regler für die LFO-Frequenz ist im zweiten Panel der Geschwindigkeitsregler für die
Arpeggios und die Sequenzen bestimmt. Während des Ablaufes eines Arpaggios oder einer
Sequenz können Sie im ersten Panel selbstverständlich alle Beeinflussungen vornehmen
(ADSR, LFO, Filter, Waves, etc).
Starten Sie den Ablauf eines Arpeggios durch Eingabe einer <1> hinter der Position RUN.
Hinter RUN können Sie auch folgende Codes (Zahlen) eingeben:
0
= stoppt den Ablauf des Arpeggios oder der Sequenz
1
= startet den Ablauf mit RESET (vom Anfang)
2
= startet den Ablauf ohne RESET
3
= schrittweises Durchgehen von Sequenz oder Arpeggio
Wenn Sie die Nummer für eine Arpeggiobetriebsart eingegeben haben, steht unter LOOPS:99
und unter allen Kanälen 0. Das bedeutet, dass alle Oszillatoren eingesetzt werden. Wollen Sie
nur die Oszillatoren der Gruppe A einsetzen, so können Sie durch die Eingabe jeweils einer
<3> unter CH 2, 4, 6 und 8 die Mitwirkung der Gruppe B verhindern. Soll nur die Gruppe B
eingesetzt werden, sperren Sie entsprechend die Kanäle 1, 3, 5 und 7.
Unter die CH können auch die UPDATE-Codes eingegeben werden. Interessante Effekte
lassen sich auch erzielen, wenn man unter LOOPS eine kleine Zahl (z.B. <08>) eingibt und
damit die Anzahl der Arpeggiotöne begrenzt.
Um aus der Arpeggiofunktion wieder auszusteigen, geben Sie hinter SEQM <99> und unter
KEYB-SPLIT ggf. eine <0> ein. Damit ist der WAVE 2.3 wieder ein polyphoner Synthesizer.
Beispiel:
Wählen Sie SEQM: 11 an. Geben Sie unter CH 1, 3, 5 und 7 eine <3> ein. Starten Sie mit einer
<1> unter RUN und geben in der untersten Oktave c, d, e, f, g, a und h ein. Halten Sie c
gedrückt bis Sie d spielen usw.: Sie hören die C-Dur-Tonleiter. Dieses Arpeggio können Sie
stoppen und erneut starten, jedes Keyboardspiel verändert es allerdings.
Geben Sie bei LOOPS eine <8> ein die Tonleiter läuft nur noch eine Oktave. Versuchen Sie es
mit anderen Zahlen.
Wir bleiben bei dem Beispiel. Bitte benutzen Sie das Keyboard zunächst nicht. Geben Sie
unter SEQM: eine <12> ein, die Tonleiter wird von oben nach unten gespielt. bei einer <13>
wechselt sich auf- und abwärts ab.
Januar 1985
PPG Wave 2.3 Bedienungsanleitung
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Januar 2003