5.5
Das Keyboardarrangement
1. Die LEDs zeigen bei KBM:0 das Keyboardarrangement (Gruppe), in dem Sie spielen. Durch
eine Reglerbewegung verändern Sie im WAVE 2.3 immer den Sound, den Sie zuletzt
gespielt haben. Bei anderen Keyboardmodes sind die LEDs ohne Bedeutung. Änderungen
wirken dort immer auf Gruppe B.
2. Bei einem Programm mit KEYB:0 erklingt beim Aufleuchten von LED A die Gruppe A
(Keyboardarrangement A). beim Aufleuchten von LED B die Gruppe B (s.o.). Beim
Aufleuchten beider LEDs erklingt die Gruppe B. Dies gilt wie gesagt nur für Kombi-
Programme mit KEYB:0. bei anderen Keyboardmodes klingen beide Gruppen gleichzeitig.
Sie würden dann immer Gruppe B verändern.
In allen aufgerufenen Displays können Sie immer den Klang bearbeiten, den Sie gerade
spielen. KBM oder KEYB auf 0 vorausgesetzt.
Die Programmnummer im DIGITAL-. TUNING-. ANALOG- und SEQUENCE-Display ist für die
Sie ändern also nicht das Programm, das im Display steht, sondern grundsätzlich den Klang,
den Sie gerade spielen und hören.
Ohne Splitpoint ist es der "Cursor-Klang" (abzulesen unter GR:a=BK . mit gesetzten Splitpoints
der gespielte Bereich des Keyboards.
5.6
Die Keyboardmodes
Bei KBM:0 können Sie in einer der beiden Gruppen oder in jedem Splitbereich achtstimmig
polyphon spielen Bei KEYB/KBM: 1, 2 und 3 erklingen beide Gruppen auf einer Taste (vier-
zwei und einstimmig). Sie können einem grossen Keyboardbereich von Gruppe A mehrere
kleine von Gruppe B zuordnen und z.B. mit KBM:1 vierstimmig polyphon beide Gruppen
gleichzeitig spielen.
5.7
Einsetzen der Keyboardsplits
Im BANK-Display können Sie bis zu sieben Splitpoints für jede Gruppe festlegen und so alle
acht geladenen Soundprogramme auf das Keyboard verteilen. Dazu gehen Sie mit dem Cursor
unter SPL und geben dort für den ersten Splitpoint eine <1> ein. Dann gehen Sie unter KEY
und geben die Tastennummer für den 1 Splitpoint ein. Bei einer <12> kommt dann nach der
1.Oktave die nächste BANK zum Erklingen. Dann gehen Sie mit dem Cursor unter SPL und
geben eine <2> für den 2.Splitpoint ein. Dann unter KEY die entsprechende Zahl. Die Zahl für
den 2.Splitpoint muss natürlich grösser als die für den 1. sein. Auf diese Weise kann man bis
zu sieben Splitpoints setzen. Unter GR muss dann noch die BANK gewählt werden die i m
untersten Keyboardteil erklingen soll. Diese BANK-Nr ist die Basis-BANK die nächsten
Keyboardunterteilungen arbeiten stets mit der nächst höheren BANK. Will man mit sieben
Splitpoints alle acht Banks spielen muss man mit BANK 0 beginnen. Die Wahl der Anzahl und
Lage der Splitpoints kann bei beiden Gruppen unterschiedlich vorgenommen werden. Mit DTF
<9> können alle diese Eingaben mit dem Kombiprogramm gespeichert werden.
Mit der Eingabe einer <0> unter KEY für SPL 1 werden alle Splitpoints für eine Gruppe
gelöscht.
Cursor unter SPL <1>, unter KEY <00>
Januar 1985
Soundbearbeitung ohne Bedeutung!
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PPG Wave 2.3 Bedienungsanleitung
Januar 2003