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Nach erfolgreichem Neustart beider Remote Field Controller ist beiden der vorher einge-
stellte Redundanz-Typ zugewiesen. Außerdem werden während des Hochlaufens für den
als SECOND definierten Remote Field Controller die IP-Adresseinstellungen zugewiesen.
LAN1 und LAN2: IP-Adressen beachten
Beachten Sie unbedingt, dass für die Ethernet-Schnittstellen LAN1 und LAN2 des als
SECOND definierten Remote Field Controllers vom redundanten Steuerungssystem im-
mer die IP-Adresseinstellungen des FIRST um „+1" erhöht automatisch eingestellt wer-
den: IP-Adresse „SECOND" = IP-Adresse „FIRST + 1". Beispiel:
–
FIRST:
LAN1: 192.168.1.10 / Subnetzmaske: 255.255.255.0
LAN2: 172.16.1.2 / Subnetzmaske: 255.255.0.0
–
SECOND:
LAN1: 192.168.1.11 / Subnetzmaske: 255.255.255.0
LAN2: 172.16.1.3 / Subnetzmaske: 255.255.0.0
Vergeben Sie die vom redundanten Steuerungssystem automatisch belegten IP-Adres-
sen nicht für weitere PROFINET-Teilnehmer! Achten Sie außerdem darauf, dass andere
Geräte in Ihrem Netzwerk (PCs, Drucker, ...) diese IP-Adressen nicht verwenden.
Beide Controller übernehmen ihre Redundanz-Rolle. Der als FIRST definierte Remote Field
Controller übernimmt die Redundanz-Rolle „PRIMARY", der als SECOND definierte Re-
mote Field Controller übernimmt die Redundanz-Rolle „BACKUP".
Beide Remote Field Controller befinden sich zunächst im Zustand „No Sync" (NSYN). Nach
erfolgreich durchlaufener Synchronisierung wechseln beide Remote Field Controller in den
Zustand „Basic Sync" (BSYN, siehe Bild 5-21), d. h. zwischen PRIMARY- (FIRST) und
BACKUP-Remote Field Controller (SECOND) besteht eine Kommunikationsverbindung.
PRIMARY (FIRST) – BSYN
Bild 5-21
Beide Remote Field Controller befinden sich im Zustand „Basic Sync"
Inbetriebnahme
BACKUP (SECOND) – BSYN
PHOENIX CONTACT
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