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Erweitertes Ring-Redundanzprotokoll (Extended Ring Redundancy); Gerätedetails: Umschaltzeiten/Überwachungszeiten - Phoenix Contact Rfc 460R Pn 3Tx Anwenderhandbuch

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gert. An den Infrastruktur-Komponenten des Netzwerks (Smart Managed Compact Swit-
ches (SMCS) von Phoenix Contact) sind die PROFINET-Devices (im Beispiel: Inline-Cont-
roller der 100er-Steuerungsfamilie und Inline-Buskoppler, jeweils mit PROFINET-Device-
Funktion) angeschlossen.
Oberhalb des redundanten Steuerungssystems kann ein PC per Ethernet-Verbindung di-
rekt an die Ethernet-Schnittstellen der Remote Field Controller angeschlossen werden.
Diese Verbindung kann zur Programmerstellung und zum Programm-Download genauso
genutzt werden, wie zur Visualisierung mittels OPC-Server.
Der überlagerte PC greift mittels der Software PC Worx immer auf den prozessführenden
Remote Field Controller (PRIMARY) zu.
Das folgende Bild 2-4 auf Seite 14 zeigt eine allgemeine PROFINET-Netzwerkstruktur.
Der PC zur Programmierung und Visualisierung mittels PC Worx / OPC-Konfigurator ist
dabei jeweils an den Schnittstellen LAN1.1 der Remote Field Controller angeschlossen.
Alternativ kann der PC auch mittels Infrastrukturkomponenten auf die Ethernet-Schnitt-
stelle LAN2 der Remote Field Controller zugreifen (siehe Bild 2-5 auf Seite 15).
Die danach folgenden Beispiele zeigen Besonderheiten, bei Verwendung der jeweils zu-
grunde liegenden Netzwerkprotokolle.
Erweitertes Ring-Redundanzprotokoll (Extended Ring Redundancy), Seite 16
RSTP – Rapid Spanning Tree-Protokoll mit Fast Ring Detection, Seite 18
MRP – Medien Redundanz Protokoll, Seite 20
Umschaltzeiten/Überwachungszeiten
Abhängig vom jeweiligen Beispiel ergeben sich unterschiedliche maximale Umschaltzei-
ten im realisierten Ring.
Beachten Sie, dass sich beim Auslegen der Aktualisierungszeiten der Ein- und Ausgänge
und der Anzahl der fehlerhaften Telegramme der PROFINET-Devices in PC Worx, Über-
wachungszeiten ergeben müssen, die größer als die maximale Umschaltzeit sind!
Diese Werte geben Sie in den Gerätedetails im Register „PROFINET-Einstellungen" des
jeweiligen PROFINET-Devices ein (siehe Bild 2-3).
Bild 2-3
Gerätedetails: Umschaltzeiten/Überwachungszeiten
Das redundante Steuerungssystem
PHOENIX CONTACT
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