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BA-de-2003-1808_R44LS

5. Wartung

Warnung!
• Schalten Sie das Netzgerät ab und unterbrechen Sie die Versorgungs-
spannung bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Elektro-
den und dem Netzgerät.
• Die Maschine, an der die Entladeelektroden installiert sind, darf nicht in
Betrieb sein.
• Die Elektroden nehmen von der laufenden Substratbahn passiv Ener-
gie auf. Das Hochspannungskabel muss im Netzgerät gesteckt bzw.
geerdet sein. Ein nicht angeschlossenes Hochspannungskabel kann zu
einer Funkenentladung führen und Personen gefährden.
• Reparatur- und Wartungsarbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften
durchgeführt werden.
Um die einwandfreie Funktion der Entladeelektroden sicherzustellen,
müssen diese mindestens einmal wöchentlich mit öl- und wasserfreier
Druckluft (max. 6 bar und handelsübliche Druckluftpistole) und einer
Bürste mit weichen Plastikborsten gereinigt werden.
Bei Verschmutzungen z. B. durch Fett, Farbe, Kleber, Papierstaub, etc.,
muss die Elektrode mit einem geeigneten Lösungsmittel (Waschbenzin)
gereinigt werden. Elektroden und Hochspannungskabel nicht in Lösungs-
mittel einweichen!
Bei der Reinigung muss die Druckluft eingeschaltet sein (1...2 bar), so
dass sich die Luftaustrittslöcher nicht zusetzen können. Vor einem wei-
teren Betrieb Lösungsmittel verdampfen lassen.
Achtung!
Die Emissionsspitzen der Elektroden dürfen nicht beschädigt werden.
Prüfung der Schutzwiderstände - Berührungsschutz
Die Schutzwiderstände sind einer Wiederholungsprüfung und einer Sicht-
prüfung zu unterziehen. Die Prüfintervalle der Wiederholungsprüfungen
sind den gültigen Unfallverhütungsvorschriften (z.B. DGUV V3 für
Deutschland) zu entnehmen. Eltex empfiehlt ein Prüfintervall von 6 Mona-
ten.
Mit einem geeigneten Messgerät ist die Funktion der Vorwiderstände zu
überprüfen. Die Prüfspannung muss 1000 V betragen. Der gemessene
Widerstandswert zwischen dem Hochspannungsanschluss und der ein-
zelnen Emissionsspitze darf 120 MOhm nicht unter- und 180 MOhm nicht
überschreiten.
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