Herunterladen Diese Seite drucken
Kessel Comfort PLUS Einbau- Und Betriebsanleitung
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für Comfort PLUS:
Verfügbare Sprachen
  • DE

Verfügbare Sprachen

  • DEUTSCH, seite 1
2020/05
Schaltgerät Comfort
Schaltgerät Comfort
Schaltgerät Comfort
PLUS
PLUS
PLUS
Einbau- und Betriebsanleitung
Einbau- und Betriebsanleitung
Einbau- und Betriebsanleitung
DE
Einbau- und Betriebsanleitung..........................2
EN
Installation and operating manual...................35
FR
Instructions de pose et d'utilisation.................71
IT
Istruzioni per l'installazione e l'uso............... 108
NL
Inbouw- en montagehandleiding...................144
PL
Instrukcja zabudowy i obsługi....................... 180
010-700_03
loading

Inhaltszusammenfassung für Kessel Comfort PLUS

  • Seite 1 Schaltgerät Comfort Schaltgerät Comfort Schaltgerät Comfort PLUS PLUS PLUS Einbau- und Betriebsanleitung Einbau- und Betriebsanleitung Einbau- und Betriebsanleitung Einbau- und Betriebsanleitung......2 Installation and operating manual....35 Instructions de pose et d’utilisation....71 Istruzioni per l’installazione e l’uso....108 Inbouw- en montagehandleiding....144 Instrukcja zabudowy i obsługi....... 180 2020/05 010-700_03...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Liebe Kundin, lieber Kunde, als Premiumhersteller von innovativen Produkten für die Hinweise zu dieser Anleitung........Entwässerungstechnik bietet KESSEL ganzheitliche Sys- Sicherheit..............temlösungen und kundenorientierten Service. Dabei stel- Technische Daten............ len wir höchste Qualitätsstandards und setzen konsequent auf Nachhaltigkeit - nicht nur bei der Herstellung unserer Montage..............
  • Seite 3: Hinweise Zu Dieser Anleitung

    Hinweise zu dieser Anleitung Zeichen Bedeutung Folgende Darstellungskonventionen erleichtern die Orientie- Gerät freischalten! rung: Darstellung Erläuterung Gebrauchsanweisung beachten siehe Abbildung 1 Positionsnummer 5 von nebenstehender Abbildung CE-Kennzeichnung Handlungsschritt in Abbildung Warnung Elektrizität Prüfen, ob Hand- steuerung aktiviert Handlungsvoraussetzung wurde. WEEE-Symbol, Produkt unterliegt RoHS-Richtlinie OK betätigen.
  • Seite 4: Sicherheit

    Sicherheit Das Schaltgerät sowie die Schwimmer bzw. Niveausteue- rung stehen unter Spannung und dürfen nicht geöffnet wer- Allgemeine Sicherheitshinweise den. Es ist sicherzustellen, dass sich die Elektrokabel sowie alle Die Anleitungen der Anlage und Anlagenbestandteile sowie anderen elektrischen Anlagenteile in einem einwandfreien die Wartungs- und Übergabeprotokolle sind an der Anlage Zustand befinden.
  • Seite 5: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sicherheitsunterweisungen durchzuführen, gegen die Benutzung durch Unbefugte zu sichern. Person freigegebene Tätigkeiten an KESSEL-Anlagen Betreiber Sichtprüfung, Inspektion Sachkundiger, (kennt, ver- Funktionskontrolle, Konfi- steht Betriebsanweisung) guration des Schaltgerätes Elektrofachkraft VDE 0105 (nach Vor- Arbeiten an elektri- schriften für elektr. Sicherheit, oder...
  • Seite 6: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Abb. 2: Display und Bedienfeld LED Alarm Abb. 1: Funktionskomponenten LED Niveauüberschreitung Hauptschalter Handbetrieb Pumpe 1/2 Display und Bedienfeld Motorisierte Klappe auf-/zufahren Typenschild Display mit Fehlermeldungsanzeige Kabeldurchführungen, Anschlüsse Zusätzliche Angaben zur ATEX-Ausführung Die Anforderungen der Normen EN II (1) GD [Ex ia Ga] IIC 50014 + A1-A2, EN 50020:2002 werden erfüllt.
  • Seite 7 Maximale Leistungsauf- 11 VA Mono- / 15 VA Duo- Technische Spezifikation (Einzelbarriere) nahme Anlagen Höchstwerte*: (Klemmen N, L1, L2, L3, PE) Drehstrom 230 V (AC) / 50 28 V Hz +- 10% zur Versorgung der Elektronik 93 mA Eingangsstromkreise Thermoeingänge Un = 230V 300 Ω...
  • Seite 8: Technische Daten

    Technische Daten Angabe Comfort PLUS 230V Comfort PLUS 400V Maximale Leistung (kW) am Schaltausgang (bei cos φ = 1) Nennstrombereich 4,0 - 6,3 A 6,3 - 10 A 2,5 - 4,0 A 4,0 - 6,3 A 6,3 - 10 A...
  • Seite 9: Montage

    Montage Sicherheitshinweise beachten, siehe "Sicherheit", Anschlussübersicht Netzleitung Seite 4. Für eine Übersicht der Platinenanschlüsse, siehe Quelle Anschluss Leitungsart Kennung Anschluss "Anschlusspläne" . Kabel -bez. Schaltgerät montieren Schutzleiter Gelb-grün PE WARNUNG Neutralleiter Blau Anlage freischalten! Sicherstellen, dass Leitungen Netz 5-adrig Phase und elektrische Komponenten während der Arbeiten von der Spannungsversorgung getrennt sind.
  • Seite 10 Netzleitung 230V Netzleitung ist steckerfertig. ATEX-Anforderung sicherstellen Damit die Pumpen in explosionsgefährdeter Umgebung betrieben werden dürfen, müssen bei der elektrischen Instal- lation folgende zusätzliche Anforderungen berücksichtigt werden. Leitungsquerschnitt Die Netzleitungen zum Schaltgerät benötigen einen Min- destquerschnitt von 6 mm oder entsprechend der erforderli- chen Absicherung, je nachdem welcher Querschnitt höher ist (siehe "Technische Daten", Seite 8).
  • Seite 11: Abwasserpumpe(N) Anschließen

    Platinenanschlüsse für die Abwasserpumpe(n) (ATEX) U1, V1, W1 (U2, V2, W2 ): Phasen PE: Schutzleiter TF2: Temperaturüberwachung Abwasserpumpe(n) anschließen Vor Anschließen der Pumpe prüfen, ob der Motorschutz- schalter des Schaltgerätes für die Stromaufnahme der Pumpe(n) (siehe Typenschild) geeignet ist. Ggf. Motorschutzschalter auf den Nennstrom der Pumpe einstellen (siehe Typenschild der Pumpe).
  • Seite 12: Sensorik Und Steuerung Anschließen

    Sensorik und Steuerung anschließen Eine Anschlussübersicht der Platine finden Sie am Ende die- ses Kapitels. Alarmsonde Sondenkabel Alarmsonde (rote Markierung) heranführen. Schutzkappe(n) abziehen. Phönixkontaktstecker auf Anschluss schieben (Pfeil nach oben). Phönixkontaktstecker mit Schraubenschlüssel (15mm) festziehen. Abb. 3: Phönixkontaktstecker anschließen Drucksensor Soll ein Drucksensor zur Ermittlung des Füllstandes verwen- det werden, diesen wie folgt anschließen.
  • Seite 13 Druckschlauch unter Zuhilfenahme einer Einzugsspi- rale durch das Kabelleerrohr hindurchführen, dazu das Schlauchende mit Verschlusskappe an der Einzugsspirale befestigen. Schwimmerschalter Sollen Schwimmerschalter zur Ermittlung des Füllstandes verwendet werden, wie folgt vorgehen: Blindstopfen (1) herausziehen. M16-Kabelverschraubung einstecken und mit Gegenmut- Druckschlauchende mit Verschlusskappe passgenau ter befestigen.
  • Seite 14 Mono- und Duo-Anlagen gleich. Aderfarbe Bez. auf Platine Klemmenfarbe (-)Schwarz blau Probe2 (+)Rot schwarz Anschlussübersicht Pegelsonde Beim Verlängern der Anschlussleitung der Pegelsonde Abb. 4: Schwimmerschalter Mono (nicht-ATEX) KESSEL-Klemmdose (Art. Nr. 28799) verwenden. Abb. 5: Schwimmerschalter Duo (nicht-ATEX) 14 / 220 010-700_03...
  • Seite 15: Bezeichnung

    USB-Anschluss herausführen Damit der USB-Anschluss auf der Platine ohne ein Öffnen des Gehäuses zugänglich wird, kann eine USB-Gehäuse- buchse mit Kabel und Stecker zum Einbau in das Gehäuse des Schaltgerätes bei KESSEL bestellt werden (Art. Nr. 28785). 010-700_03 15 / 220...
  • Seite 16 Diverses Zubehör - Comfort Schaltgeräte Fernsignalgeber Art. Nr. 20162 Warnleuchte Art. Nr. 97715 16 / 220 010-700_03...
  • Seite 17 Anschlusspläne Abb. 6: Anschlussplan 400V (6-adrig) 010-700_03 17 / 220...
  • Seite 18 Abb. 7: Anschlussplan 400V (9-adrig) 18 / 220 010-700_03...
  • Seite 19 Abb. 8: Anschlussplan 230V (3-adrig) 010-700_03 19 / 220...
  • Seite 20 Abb. 9: Anschlussplan 400V (ATEX mit Potentialausgleich) 20 / 220 010-700_03...
  • Seite 21: Erstinbetriebnahme

    Erstinbetriebnahme Netzspannung herstellen (230V Schaltgeräte) Batterie anschließen Schukostecker in die dafür vorgesehene Steckdose ein- Stecker (2) der Batterie(n) anschließen. stecken. Hauptschalter (1) in Position ON bringen. Initialisierung startet selbsttätig. Gerät prüft elektrische Bauteile. Spannungsprüfung der Notstrom-Batterien. Menüpunkt wird angezeigt. |3.10. Sprache| Einschalten Hauptschalter (1) in Position ON drehen.
  • Seite 22: Übersicht Konfigurationsmenü

    ► Landessprache mit den Pfeiltasten auswählen und mit OK Übersicht Konfigurationsmenü bestätigen. ✓ Menü erscheint. |Datum/Uhrzeit| Datum / Uhrzeit ► Die jeweils blinkende Ziffer in Datum und Uhrzeit einstel- len und mit OK bestätigen. ✓ Menü erscheint. |Produkttyp| Produkttyp ► Produkttyp auswählen und mit OK bestätigen. Auswahl hat Auswirkung darauf, welche Einstellmöglich- Die Ordnungszahl des Menüpunktes wird in keiten verfügbar sind.
  • Seite 23 Wartungsintervall ► Eingabe des normativ vorgegebenen Wartungsintervalles. ✓ Initialisierung ist abgeschlossen, Schaltgerät ist betriebs- bereit. Menütexte Comfort PLUS Systemsteuerung Informationen Betriebsstunden 1.1.1 Gesamtlaufzeit 0 - 999,999,9 1.1.2 Laufzeit Pumpe 1 0 - 999,999,9 1.1.3 Schaltspiele Pumpe 1 0 - 999,999,9 1.1.4...
  • Seite 24 Aktuelle Messwerte 1.5.1 Netz-Strom 0 - 99,9 1.5.2 Batteriespannung 0 - 99,9 1.5.3 Niveau 0 - 5000 1.5.4 Netz-Spannung 0 - 99,9 1.5.5 Temperatur °C -9 - 99° 1.5.6 Klappe Strom 0 - 99,9 Parameter 1.6.1 Einschaltverzögerung 0 - 99 1.6.2 Nachlaufzeit Zugangscode: 1000...
  • Seite 25 1.6.14 EIN 2 Niveau 0 - 5000 1.6.15 AUS 2 Niveau 0 - 5000 1.6.16 Einschaltverzögerung Klappe 0 - 99 1.6.17 Nachlaufzeit 0 - 99 1.6.18 Max. Strom Klappe 150 - 200 1.6.19 S1/S3 Pumpenbetrieb 1 - 999 Wartung Handbetrieb 2.1.1 Pumpe 1 2.1.2...
  • Seite 26: Wartung Durchgeführt

    Wartung durchgeführt Wartungsintervall 2.6.1 3 Monate 2.6.2 6 Monate 2.6.3 12 Monate 2.6.4 Manuelle Wartungsintervallein- gabe 2.6.5 kein Wartungsintervall Freischalt. RemoteControl 2.7.1 Freischaltdauer Kalibrierung Drucksensor Einstellungen Parameter 3.1.1 Einschaltverzögerung 0 - 99 3.1.2 Nachlaufzeit 0 - 99 3.1.3 Max. Strom 3,5 - 99 Zugangscode: 1000 3.1.4...
  • Seite 27 3.1.11 EIN 1 Niveau 0 - 5000 3.1.12 AUS 1 Niveau 0 - 5000 3.1.13 ALARM - NIveau 0 - 5000 3.1.14 EIN 1 Niveau 0 - 5000 3.1.15 AUS 2 Niveau 0 - 5000 3.1.16 Einschaltverzögerung Klappe 0 - 99 3.1.17 Nachlaufzeit Klappe 0 - 99...
  • Seite 28 Anlagenvariante 3.6.1 1 Motorklappe 3.6.2 2 Motorklappen 3.6.5 F Compact 3.6.6 3.6.7 F XL 200l 3.6.8 F XL 300l 3.6.9 F XL 450l 3.6.10 S Unterflur 3.6.11 Sonder-Hebeanlage Mono 3.6.12 F Compact Duo 3.6.13 F Duo 3.6.14 F XL 200l Duo 3.6.15 F XL 300l Duo 3.6.16...
  • Seite 29: Leistungsgröße

    3.6.23 F AP 501 Mono LW 800 3.6.24 F AP 501 Mono LW 1000 3.6.25 F (ohne ATEX) 3.6.26 S Schacht LW 600 Mono 3.6.27 S Schacht LW 1000 Mono 3.6.28 Sonder-Pumpstation ohne ATEX 3.6.29 Sonder-Pumpstation ATEX 3.6.30 FXL Duo (ATEX) 3.6.31 S Duo 3.6.33...
  • Seite 30 3.7.3 SPF 1400 (230V) 3.7.4 SPF 1500 (400V) 3.7.5 SPF 3000 (400V) 3.7.6 SPF 4500 (400V) 3.7.7 SPF 5500 (400V) 3.7.8 1,9 kW 3.7.9 1,3 kW 3.7.10 Ama Porter 3.7.11 230V / 2,5 - 4 A 3.7.12 230 V / 4 - 6,3 A 3.7.13 230 V / 6,3 - 10 A 3.7.14...
  • Seite 31 3.7.29 GTF/GTK5200 3.7.50 Sonderpumpe Sensorkonfiguration 3.8.1 Drucksensor + Optische Sonde 3.8.2 Drucksensor 3.8.3 Drucksensor + Alarmschwim- 3.8.4 Drucksensor + Lufteinperlung 3.8.5 Pegelsonde 3.8.6 Pegelsonde + Alarmschwimmer 3.8.7 Schwimmer 3.8.8 Schwimmer ohne Aus-Niveau Kommunikation 3.9.1 Direktverbindung 3.9.2 GSM-Modem 3.9.2.1 Stationsname Zugangscode: 1000 3.9.2.2 Eigene Nummer 3.9.2.3 Modemtyp 3.9.2.4 PIN...
  • Seite 32 3.9.2.9 Status 3.9.3 Modbus 3.9.3.1 Einstellungen Modbus 3.9.3.2 Modbus aktivieren 3.9.3.3 Geräteadresse 3.9.3.4 Baudrate 3.9.3.5 Stoppbit 3.9.3.6 Parität 3.9.4 Remote Control 3.9.4.1 Remote Control aktivieren 3.9.4.2 Freischaltdauer 3.10 Sprache 3.10.1 Deutsch 3.10.2 English 3.10.3 Francais 3.10.4 Italiano 3.10.5 Nederlands 3.10.6 Polski 3.11 Rücksetzen...
  • Seite 33 3.12.4 TP-Konstante 0-9999 3.12.5 Schwelle Batterie 0-18 3.12.6 Drehfeld ein/aus 3.12.7 Alternierender Betrieb ein/aus 3.12.8 Zähler rücksetzen 3.12.9 AC-Ausgang ein/aus 3.12.10 DC-Ausgang ein/aus 3.12.11 SMS-Intervall wöchentlich/täglich/stündlich 3.12.12 OPT Fehlererk. Zeit 0-30 3.12.13 OPT Logik Zeit 0-30 3.12.14 Trockenlaufschutz ein/aus 3.12.15 Druckfehler Grenze 5-99 3.12.16 Offset Drucksensor (+/-)30...
  • Seite 34: Speicherung Druckabfall

    3.12.24 Speicherung Druckabfall ein/aus Datenübertragung Daten auslesen Software updaten Parameter einlesen Wartung Update und Daten auslesen Externe Festplatten dürfen nicht angeschlossen werden, das Schaltgerät funktioniert dann nicht (max. 100 mA Stromver- sorgung). Der USB-Stick muss vor der Benutzung über einen Win- dows-PC mit FAT formatiert und ein Name zugewiesen wor- den sein.
  • Seite 35 ACHTUNG Daten auslesen Anlage freischalten! USB-Stick anschließen. aus- Sicherstellen, dass die elektrischen Komponen- |Daten auslesen| wählen und mit OK bestäti- ten während der Arbeiten von der Spannungsver- sorgung getrennt sind. gen. Eine Datei mit den Sys- temdaten wird auf den USB- Hauptschalter (1) am Schaltgerät in Position OFF bringen, Stick gespeichert (*.csv).
  • Seite 219 010-700_03 219 / 220...
  • Seite 220 Registrieren Sie Ihr Produkt online, um von einer schnelleren Hilfe zu profitieren! http://www.kessel.de/service/produktregistrierung.html KESSEL AG, Bahnhofstr. 31, 85101 Lenting, Deutschland...