T40FM Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Verwendung Der Drehmoment‐Messflansch T40FM ist für Drehmoment‐, Drehwinkel‐ und Leistungs‐Messaufgaben im Rahmen der durch die technischen Daten spezi fizierten Belastungsgrenzen konzipiert. Jeder andere Gebrauch ist nicht bestimmungsgemäß. Der Betrieb des Stators ist nur mit montiertem Rotor zulässig.
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T40FM Unfallverhütung Entsprechend den einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der Berufsge nossenschaften ist nach der Montage des Aufnehmers vom Betreiber eine Abdeckung oder Verkleidung wie folgt anzubringen: Abdeckung oder Verkleidung dürfen nicht mitrotieren. Abdeckung oder Verkleidung sollen sowohl Quetsch‐ und Scherstellen vermeiden als auch vor evtl.
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T40FM bei Überlastungen kann es zum Bruch des Aufnehmers kommen. Durch den Bruch können darüber hinaus Sachen oder Personen in der Umgebung des Aufnehmers zu Schaden kommen. Wird der Drehmoment‐Messflansch nicht seiner Bestimmung gemäß einge setzt oder werden die Sicherheitshinweise oder die Vorgaben der Montage‐...
Bedeutung: Angaben in dieser Anleitung nachlesen und berücksichtigen Symbol: Bedeutung: CE‐Kennzeichnung Mit der CE‐Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den Anforderungen der relevanten EG‐Richtlinien entspricht (die Konformitätser klärung finden Sie auf der Website von HBM www.hbm.com unter HBMdoc). Symbol: Bedeutung: Gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Entsorgung Elektrische und elektronische Geräte, die dieses Symbol tragen, unterliegen...
Drehmomente an ruhenden oder rotierenden Wellen. Der Aufnehmer ermög licht durch seine kurze Bauweise äußerst kompakte Prüfaufbauten. Dadurch ergeben sich vielfältige Anwendungen. Gegen elektromagnetische Störungen ist der Drehmoment‐Messflansch T40FM zuverlässig geschützt. Er ist nach den einschlägigen europäischen Normen auf EMV‐Verhalten geprüft und mit der CE‐Kennzeichnung versehen. A3276-2.1 en/de...
T40FM Aufbau und Wirkungsweise Der Drehmoment‐Messflansch besteht aus zwei getrennten Teilen, dem Rotor und dem Stator. Der Rotor setzt sich zusammen aus dem Messkörper und den Signal‐Übertragungselementen. Auf dem Messkörper sind Dehnungsmessstreifen (DMS) installiert. Die Rotor elektronik für die Brückenspeisespannungs‐ und Messsignalübertragung ist zentrisch im Flansch angeordnet.
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T40FM körper und Kundenflansch montiert. Die Drehzahlmessung erfolgt magnetisch mittels AMR‐Sensor und Magnetband. Antennensegmente Drehzahlscheibe Rotor Sensorkopf für Drehzahlmessung Anschlussstecker Anschlussstecker Statorgehäuse Typenschild Abb. 3.2: Mechanischer Aufbau mit Drehzahlmesssystem A3276-2.1 en/de...
Halten Sie die Montagemaße unbedingt ein, um einen einwandfreien Betrieb zu ermöglichen. Der Drehmoment‐Messflansch T40FM kann über einen entsprechenden Wel lenflansch direkt montiert werden. Am Rotor ist auch die direkte Montage ei ner Gelenkwelle oder entsprechender Ausgleichselemente (bei Bedarf über Zwischenflansch) möglich.
Option 5, Code DU2 60 90 kHz (Option 5, Code SU2: 10 15 kHz; Option HU2: 240 360 kHz). In Verbindung mit Messverstärkern von HBM oder bei Nutzung des Spannungsausgangs steht ein positives Ausgangssignal (0 V ...
T40FM ring zerlegen. Beachten Sie hierbei unbedingt die Hinweise zum Zusammen bau der Antennensegmente (siehe Kapitel 4.4.2). 4.4.1 Einbau mit nicht demontiertem Antennenring Kundenseitige Befestigung 1. Rotor montieren 2. Stator montieren Kundenseitige Abstützung 3. Wellenstrang fertig montieren 4. Abstützung montieren...
T40FM 4.5 Rotormontage vorbereiten VORSICHT Der Rotor hat ein hohes Gewicht (je nach Messbereich 18 kg 0 39 kg)! Verwenden Sie zum Heben aus der Verpackung und zur Montage einen Kran oder andere geeignete Hebevorrichtungen. Am Rotor sind als Transport‐ und Montagehilfe zwei Ösen eingeschraubt. Ha...
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T40FM Flansch B Abb. 4.2: Drehen des Rotors 2. Legen Sie den Rotor auf einem sauberen, stabilen Tisch vorsichtig ab. 3. Soll der Rotor waagrecht wie in Abb. 4.3 eingebaut werden, dann entfernen Sie eine Montageöse. Bei senkrechtem Einbau bleiben zunächst beide Montageösen im Flansch.
T40FM 4. Reinigen Sie die Flanschplanflächen des Aufnehmers und der Gegen flansche. Die Flächen müssen für eine sichere Drehmomentübertragung sauber und fettfrei sein. Benutzen Sie mit Lösungsmittel angefeuchtete Lappen oder Papier. Achten Sie beim Reinigen darauf, dass kein Lösungsmittel ins In...
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T40FM Innensechskantschraube (Z) DIN EN ISO 4762 (10.9) Befestigungsschraube (10.9); maximale Einschraubtiefe Y beachten! Flansch A Abb. 4.4: Verschraubung des Rotors 2. Verwenden Sie für die Verschraubung des Flanschs A (siehe Abb. 4.4) Innensechskantschrauben DIN EN ISO 4762 der Festigkeitsklasse 10.9 in geeigneter Länge (abhängig von der Anschlussgeometrie, siehe...
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T40FM Wichtig Bewahren Sie die Transport‐ und Montageösen für eine spätere Demontage gut auf. 5. Am Flansch B befinden sich zur weiteren Montage des Wellenstranges ent sprechende Gewindebohrungen. Verwenden Sie ebenfalls Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9 und ziehen Sie diese mit dem vorgeschriebenen Moment nach Tabelle 4.1 an.
T40FM 4.7 Montage des Stators Im Anlieferungszustand ist der Stator betriebsfertig montiert. Sie können das obere Antennensegment vom Stator trennen, zum Beispiel bei Wartungsar beiten, oder um eine leichtere Montage des Stators zu ermöglichen. Ist in Ihrem Fall ein Zerlegen des Stators nicht nötig, verfahren Sie nach den Punkten 2., 5., und 6.
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T40FM 2. Montieren Sie das Statorgehäuse auf einer geeigneten Grundplatte im Wel lenstrang, sodass ausreichende Einstellmöglichkeiten in horizontaler und vertikaler Richtung vorhanden sind. Ziehen Sie die Schrauben aber noch nicht fest. 3. Montieren Sie nun das unter Punkt 1. entfernte obere Antennensegment mit zwei Innensechskantschrauben auf das untere Antennensegment.
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T40FM 6. Ziehen Sie jetzt die Verschraubung des Statorgehäuses fest an. Vermeidung von Axialschwingungen des Stators Je nach Betriebsbedingungen kann es vorkommen, dass der Stator zum Schwingen angeregt wird. Dieser Effekt ist abhängig von: der Drehzahl, dem Antennendurchmesser (abhängig vom Messbereich), ...
T40FM Abb. 4.9: Konstruktionsbeispiel für Steckerklemmen (für zwei Stecker) 4.8 Montage des Drehzahlflansches (nur Drehzahlmesssystem) Die Drehzahlscheibe (Zwischenflansch) ist werksseitig bereits am Rotor mit zwei Schrauben (M4) montiert. Fixierschrauben M4 Drehzahlscheibe Sensorkopf für Drehzahlmessung Abb. 4.10: Drehmomentaufnehmer mit Drehzahlmessung A3276-2.1 en/de...
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T40FM HINWEIS Die beiden Schrauben (M4) dienen ausschließlich der Fixierung der Drehzahl scheibe. Der Messflansch mit angeschraubtem Drehzahlmesssystem darf deshalb erst nach der Montage des kompletten Strangs gedreht werden. Ausrichtung Stator (Drehzahlmesssystem) Bei exakter Ausrichtung des Stators zur Drehmomentmessung ist auch das Drehzahl‐Messsystem richtig ausgerichtet.
Alle Kabel‐Steckverbindungen oder Überwurfmuttern müssen fest angezo gen werden. Wichtig Aufnehmer‐Anschlusskabel von HBM mit montierten Steckern sind ihrem Ver wendungszweck entsprechend gekennzeichnet (Md oder n). Beim Kürzen der Kabel, Einziehen in Kabelkanälen oder Verlegen in Schaltschränken kann diese Kennzeichnung verloren gehen oder verdeckt sein. Kennzeichnen Sie daher die Kabel in diesen Fällen vor der Verlegung.
T40FM Elektrische und magnetische Felder verursachen oft eine Einkopplung von Störspannungen in den Messkreis. Deshalb: Verwenden Sie nur abgeschirmte, kapazitätsarme Messkabel (HBM‐Kabel erfüllen diese Bedingungen). Verwenden Sie ausschließlich Stecker, die den EMVRichtlinien entspre chen. Legen Sie die Messkabel nicht parallel zu Starkstrom‐ und Steuerleitungen.
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RS‐422: Pin 1 entspricht A, Pin 4 entspricht B. HINWEIS Die Drehmoment‐Messflansche sind nur für den Betrieb mit DC‐Versorgungs spannung vorgesehen. Sie dürfen nicht an ältere HBM‐Messverstärker mit Rechteck‐Speisung angeschlossen werden. Hier könnte es zur Zerstörung von Widerständen der Anschlussplatte bzw. anderen Fehlern in den Messver...
Versorgungsspannung 18 V 30 V DC Messsignal Drehmoment (Spannungsausgang, "10 V) Nicht belegt Shuntsignal‐Auslösung 5 V 30 V Shuntsignal 0 V; Draufsicht Schirm an Gehäusemasse Belegung Stecker 4: TMC - nur für HBM‐interne Verbindung zum Torque Interface Module TIM 40. A3276-2.1 en/de...
18 V 30 V an Pin 3 (+) und Pin 2 ( ) der Stecker 1 oder 3 an. Wir empfehlen, das HBM‐Kabel KAB 8/00‐2/2/2 und entsprechende Buchsen zu verwenden (siehe Zubehör). Das Kabel darf bei Spannungen 24 V bis zu 50 m, ansonsten bis zu 20 m lang sein.
T40FM Shuntsignal Der Drehmoment‐Messflansch T40FM liefert ein elektrisches Shuntsignal, das bei Messketten mit HBM‐Komponenten vom Verstärker aus aktiviert werden kann. Der Aufnehmer erzeugt ein Shuntsignal von ca. 50 % des Nenndreh moments, der genaue Wert ist auf dem Typenschild vermerkt. Stellen Sie nach der Aktivierung das Verstärkerausgangssignal auf das Shuntsignal des...
T40FM Funktionsprüfung Durch LEDs am Stator kann die Funktion von Rotor und Stator überprüft werden. LED A Rotorstatus LED B Statorstatus Abb. 7.1: LEDs am Statorgehäuse 7.1 Rotorstatus, LED A (obere LED) Farbe Bedeutung Grün (pulsierend) Interne Rotor‐Spannungswerte o.k. Fehljustierung von Rotor und Stator (zunehmende Blinkfre...
T40FM 7.2 Statorstatus, LED B (untere LED) Farbe Bedeutung Grün Messsignal‐Übertragung und interne Stator‐Spannungen o.k. (dauerhaft leuchtend) Bei fehlerhafter Übertragung von y5 Messwerten in Folge bis Grün, zeitweise orange. zum Ende der fehlerhaften Übertragung orange. Die Messsi Bei vielen Synchronisa...
Der Drehmoment‐Messflansch eignet sich zum Messen statischer und dyna mischer Drehmomente. Beim Messen dynamischer Drehmomente ist zu be achten: Die für statische Messungen durchgeführte Kalibrierung des T40FM gilt auch für dynamische Drehmomentmessungen. Die Eigenfrequenz f der mechanischen Messanordnung hängt von den Trägheitsmomenten J...
Sie, im Bedarfsfall Ihren Lieferanten anzusprechen, welche Art von Ent sorgung oder Recycling in Ihrem Land vorgeschrieben ist. Verpackungen Die Originalverpackung der HBM‐Geräte besteht aus recyclebarem Material und kann der Wiederverwertung zugeführt werden. Bewahren Sie die Verpa ckung jedoch mindestens für den Zeitraum der Gewährleistung auf. Bei Re...
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T40FM Gruppenlaufzeit s Option SU2 <400 s Option DU2 <220 s Option HU2 <150 Temperatureinfluss pro 10 K im Nenn temperaturbereich <"0,1 auf das Ausgangssignal, bezogen auf den Istwert der Signalspanne auf das Nullsignal, bezogen auf den <"0,05 Nennkennwert Langzeitdrift über 48h bei Referenztem...
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T40FM Drehzahl‐Messsystem Nenndrehmoment M kNm 15 40 50 60 70 Messsystem Magnetisch, mittels AMR‐Sensor (Anisotropischer‐Resistiver‐Effekt) und magnetisiertem Kunststoffring auf abgedecktem Stahlring Magnetische Pole "50 Winkelsekunden Maximale Lageabweichung der Pole Ausgangssignal 5 V symmetrisch (RS‐422); 2 Rechtecksignale um ca. 90_ phasen...
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T40FM Belastungsgrenzen Nenndrehmoment M kNm 15 40 50 60 70 Grenzdrehmoment kNm Maximale Grenzbelastung des Mess kNm körpers Bruchdrehmoment (statisch) kNm >100 >200 >350 Grenzlängskraft (statisch) Grenzquerkraft (statisch) Grenzbiegemoment (statisch) Nm 6000 12000 24000 Schwingbreite nach DIN 50 100 kNm 30...
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T40FM Allgemeine Angaben Emmision, nach EN 61 326‐1, Abschnitt 7 Funkstörfeldstärke Klasse B Störfestigkeit, nach EN 61 326‐1, EN 61 326‐2‐3 Elektromagnetisches Feld (AM) Magnetisches Feld Elektrostatische Entladungen (ESD) Kontaktentladung Lufttentladung Schnelle Transienten (Burst) Stoßspannungen (Surge) Leitungsgebundene Störungen Mechanischer Schock nach EN 60 068‐2‐72...
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T40FM Mechanische Angaben Nenndrehmoment M kNm Drehsteifigkeit c kNm 32050 63260 106200 /rad Verdrehwinkel bei M Grad Steifigkeit in axialer Richtung c 1380 1710 2280 Steifigkeit in radialer Richtung c 3900 5080 6170 Steifigkeit bei Biegemoment um eine radiale Achse c kNm...
T40FM Ergänzende technische Informationen Plan‐ und Rundlauftoleranzen 0,02 AB 0,02 AB 0,02 AB Innenzentrierung Flansch B Flansch A Härte 47 2 HRC Oberflächengüte der Plan‐ und Rundlauf flächen (A, B und AB) Um die Eigenschaften des Drehmoment‐Messflanschs im eingebauten Zustand zu erhalten, empfehlen wir, die angegebenen Form‐ und Lagetole...
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Form. Sie stellen keine Beschaffenheits- oder Haltbarkeits- garantie im Sinne des §443 BGB dar und begründen keine Haftung. Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH Im Tiefen See 45 S 64293 Darmstadt S Germany Tel. +49 6151 803-0 S Fax: +49 6151 803-9100 Email: info@hbm.com www.hbm.com...