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Die Antennenanlage muss gemäß der aktuellen Norm laut DIN EN 60728-11 aufgebaut und entsprechend geerdet werden. Hiermit erklärt die AXING AG, dass die gekennzeichneten Produkte den geltenden Richtlinien entsprechen. Sie finden die vollständige EU-Konformitätserklärung zum Download indem Sie auf www.axing.com im Suchfeld den Artikel WEEE Nr.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 1. Produktbeschreibung 1.1. Allgemeines MIP 8-00 Acht unabhängige Multitunereingänge Wandelt 8 × DVB-S/S2/S2x/T/T2/C in 512 SPTS (Single Program Transport Stream) oder 8 MPTS (Multi Program Transport Stream) MIP 8-06 Wie MIP 8-00, jedoch mit 6 CI-Steckplätzen...
Direkter Anschluss an den LNBs Die Geräte verfügen an den Eingängen über eine Fernspeisespannung für den LNB und über DiSEqC 1.0- Funktionalitäten. Die Eingänge können direkt an den LNB angeschlossen werden. Multischalter (empfohlen) Optional lassen sich auch Multischalter als Eingangsverteiler verwenden. Diese Lösung hat den Vorteil, dass sowohl die SAT-ZF-Ebene als auch der Satellit über die Benutzeroberfläche eingestellt werden können.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 1.6. SMARTPortal Das AXING SMARTPortal verbindet jede AXING-Kopfstelle mit einem Cloud-basierten Portal und verschafft dadurch weltweiten Zugriff auf die Geräte. Die Verbindung ist passwortgeschützt und verschlüsselt. Voraussetzungen vor Ort ist lediglich Internetverbindung für die Kopfstelle z. B. via LAN, EoC, EoC-WLAN- Bridge, 3G/LTE-Router.
1.7. Anzeigeelemente und Anschlüsse 1. LED IPTV-Stream: Grün blinkend = Kein IPTV-Stream (kein Eingangssignal, Tuner nicht konfiguriert, kein Programm ausgewählt, noch kein Programm für Ausgang konfiguriert) Grün IPTV-Stream OK IPTV-Stream überladen (zu viele Programme konfiguriert) 2. Potentialausgleichsanschluss 3. Netzanschlüsse 4. Bügel für Kaltgerätestecker 5.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 2. Montage und Anschluss Montage und Anschluss sind nur von autorisierten Elektrofachkräften durchzuführen. Vor Montage und Anschluss Netzstecker ziehen! Die Antennenanlage muss gemäß EN 60728-11 aufgebaut und entsprechend geerdet werden.
2.3. Spannungsversorgung Die Geräte sind mit zwei redundanten Netzteilen ausgestattet, um diese z.B. an unterschiedlichen Stromversorgungen anzuschliesen (z. B. an einer normalen Netzsteckdose und an einer USV). Die LEDs zeigen den Zustand der Spannungsversorgung. Leuchtet grün, wenn Betriebsspannung OK. Blinkt rot, wenn Spannung ausgefallen.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 2.4. HF-Anschluss 2.4.1. Anschluss an DVB-S/S2/S2x Direkter Anschluss an LNBs Die Geräte verfügen an den Eingängen über eine Fernspeisespannung für den LNB und über DiSEqC 1.0- Funktionalitäten. Die Eingänge können direkt an den LNB angeschlossen werden.
3. Konfiguration Die Konfiguration der Geräte erfolgt über die grafische Benutzeroberfläche der integrierten Webschnittstelle. Für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche benötigen sie einen handelsüblichen PC/Laptop inklusive Netzwerkschnittstelle und die aktuelle Version des installierten Webbrowsers. Für die Anbindung der Netzwerkschnittstelle des Geräts an den Computer benötigen sie ein handelsübliches Netzwerkkabel. Die Kommunikation erfolgt via HTTP-Protokoll, was eine weltweite Fernwartung der Anlagen über das Internet, an unterschiedlichen Standorten ermöglicht.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.1. An- und Abmelden Die Benutzeroberfläche ist gegen unbefugten Zugriff geschützt. Beim Zugriff auf die Benutzeroberfläche erfolgt als erstes die Passwortabfrage. Geben sie das werksseitig eingestellte Passwort ein: Ramsen8262 ...
3.2. Startseite Auf der Startseite werden die, für die Funktion des Systems maßgeblichen Informationen angezeigt. Entscheidend ist die Signalqualität am EINGANG und die Auslastung der Modulatoren am AUSGANG. 3.2.1. Eingang Für alle Tuner wird die Bitfehlerrate BER angezeigt. Es wird die Anzahl der der fehlerhaften Bits von 1.000.000 übertragenen Bits ermittelt.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.3. Initialisierung Phase 1 Wählen Sie im Hauptmenü INITIALISIERUNG. In der ersten Phase der Initialisierung werden die für den Sendersuchlauf nötigen Tuner-Einstellungen vorgenommen und der Sendersuchlauf durchgeführt. Die Tuner arbeiten unabhängig voneinander und nach dem gleichen Prinzip.
3.3.2. DVB-C, DVB-T oder DVB-T2 Bevor Sie ein Antennenkabel anschließen, müssen Sie die LNB-Versorgung ausschalten! Wählen Sie mit den Schaltflächen TUNER 1…8 bzw. TUNER 1…16 einen Tuner aus. Wählen Sie im Feld LNB-Versorgung die Option aus. Geben Sie im Feld Frequenz (MHz) die Mittenfrequenz des Empfangskanals ganzzahlig ein (siehe untenstehende Tabelle).
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.3.3. Bitfehlerrate Im mittleren Bereich wird die BITFEHLERRATE angezeigt. Es wird die Anzahl der fehlerhaften Bits von 1.000.000 übertragenen Bits ermittelt. 3.3.4. Gefundene Programme Nach einem erfolgreichen Suchlauf werden im Bereich GEFUNDENE PROGRAMME die Radio- und TV-Sender angezeigt.
3.4. Initialisierung Phase 2 In der PHASE 2 werden die gefundenen Programme nach Tunern gegliedert aufgelistet. Je nachdem, welcher Transportstrom-Ausgang gewählt wurde (SPTS oder MPTS, siehe 3.6.2 auf Seite 26), werden die Programme in Phase 2 ausgewählt. 3.4.1. SPTS Wenn als Transportstrom-Ausgang SPTS (Single Program Transport Stream) gewählt ist (siehe 3.6.2 auf Seite 26), dann können in der Spalte Select Programme aktiviert oder auch wieder deaktiviert werden.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.4.2. MPTS Wenn als Transportstrom-Ausgang MPTS (Multi Program Transport Stream) gewählt ist (siehe 3.6.2 auf Seite 26), dann können die Programme den 8 oder 16 Transportströmen zugeordnet werden.
Auswahl der Programme Im Remux-Mode ist jeder Tuner einem MPTS fest zugeordnet. Die Programme des Tuners können ausschließlich dem zugeordneten MPTS zugewiesen werden. Klicken Sie z. B. in der Tabelle TUNER 1 auf die Schaltflächen M1. Das Programm wird dem MPTS 1 zugeordnet. Die Schaltfläche wird farblich hervorgehoben (durch erneutes Klicken wird die Zuordnung wieder aufgehoben.
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Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 Zusammenführen von Programmen in gemeinsamen MPTS Im Cross-Multiplex-Mode ist die Zuordnung der Tuner zu den MPTS aufgehoben. Die zum MPTS 2 zugeordnete Programme Klicken Sie z. B. in der Tabelle TUNER 2 bis TUNER 3 auf M2.
3.4.5. Alle Programme auswählen Aktivieren Sie die Option Wähle alle eingehenden Programme aus, alle Programm des Tuners werden aktiviert. 3.4.6. LCN (Logical Channel Numbering) Die LCN-Funktion ermöglicht eine individuelle Programmplatz-Zuordnung für den Sendersuchlauf des TV- Gerätes. Dazu müssen die angeschlossenen TV-Geräte die LCN-Funktion unterstützen. Eine LCN kann nur für Programme eingegeben werden, die einem SPTS oder MPTS zugeordnet sind.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.4.7. PID-Filtering mit MKS 1-01 Mit der kostenpflichtigen Softwareerweiterung MKS 1-01 können einzelne Pakete anhand des PID (Packet Identifier) aus dem Transportstrom gefiltert werden. Die MKS 1-01 muss durch den AXING-Support installiert werden (dazu ist eine Internet-Verbindung zum Gerät nötig).
3.5. Initialisierungs-Phase 3 In der PHASE 3 werden die Ausgangs-Transportströme konfiguriert. 3.5.1. SPTS Wenn als Transportstrom-Ausgang SPTS (Single Program Transport Stream) gewählt ist (siehe 3.6.2 auf Seite 26), dann wird jedem einzelnen Transportstrom eine Zieladresse zugeördnet. Außerdem definieren Sie den Port und das Übertragungs-Protokoll.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 Geben Sie den Port und als Mode das Übertragungsprotokoll ein. Klicken Sie auf OK. Alle Transportströme werden entsprechend konfiguriert. 3.5.2. MPTS Wenn als Transportstrom-Ausgang MPTS (Multi Program Transport Stream) gewählt ist (siehe 3.6.2 auf Seite 26), dann wird jeder der 8/16 Ausgangs-Transportströme einzeln konfiguriert.
3.5.3. Füllstand Der Füllstand richtet sich nach der Anzahl der aktivierten Programme in der Phase 2. Die Datenrate der Sender auf den DVB-S/S2/S2x-Transpondern kann, abhängig vom Bildinhalt und Übertragungsqualität variieren. Um den störungsfreien Empfang zu gewährleisten ist unbedingt eine Reserve einzuhalten. Wir empfehlen einen maximalen Füllstand von 95%.
Geräte mit einer älteren Software-Version geladen werden. Nehmen Sie deswegen möglichst ein Software-Update aller Geräte vor. Wir empfehlen zum leicheren Handling und Überblick das AXING SMARTPortal (siehe 1.6 auf Seite 6). Download Sie finden Software/Firmware-Updates zum Download indem Sie auf www.axing.com im Suchfeld den Artikel eingeben.
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Stream) oder als SPTS (Single Program Transport Stream) ausgegeben. Von der Auswahl ist die Konfiguration in PHASE 2 und PHASE 3 abhängig. Wählen Sie im Feld TS Ausgang auswählen die Option MPTS oder SPTS aus. Wählen Sie im Feld TS-Pakete pro IP-Paket die Anzahl der TS-Pakete aus. ...
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.6.3. IP-Adressen ändern Unter dem Menüpunkt WARTUNG > SYSTEMOPTIONEN werden die Netztwerkoptionen konfiguriert. • Im Reiter Control wird die Schnittstelle Control konfiguriert, an der der Computer zum Konfigurieren des MIP angeschlossen wird.
Geben Sie ein neues Passwortes mit 8 bis 10 Buchstaben und/oder Zahlen ein. Geben Sie das Passwort erneut ein. Klicken Sie auf ÄNDERUNGEN SPEICHERN. Nach dem die Änderungen gespeichert wurden, wird die Startseite eingeblendet. Melden Sie sich nach dem Neustart erneut an und wechseln Sie zur gewünschten Sprache. 3.6.5.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.6.7. Initialisierungsdaten speichern Unter EINSTELLUNGEN DER INITIALISIERUNG ALS DATEI SPEICHERN können die aktuellen Einstellungen der Initialiserungsphasen 1 bis 3 übernommen und in einer Datei gespeichert werden. Klicken Sie auf SPEICHERN, Die Datei config.dat wird generiert.
3.6.9. Konfigurationsdateien herunterladen Unter LADEN SIE DIE KONFIGURATIONSDATEIEN können Sie Konfigurationsdateien für Panasonic SMART-TV- Geräte erstellen und auf Ihren PC oder einen USB-Stick herunterladen. Die Konfigurationsdatei importieren Sie anschließend in ihr TV-Gerät. Hinweise: • Der Dialog steht nur zur Verfügung, wenn Sie SPTS (Single Program Transport Stream) als Transportstrom gewählt haben •...
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.6.10. Gerätenamen eingeben Unter GERÄTENAME können Sie einen Namen für das Gerät eingeben. Geben Sie ins Feld GERÄTENAMEN EINGEBEN einen Namen ein. Klicken Sie auf SPEICHERN.
Unterstützte SNMP-Message-Typen sind GET-REQUEST, GETNEXT-REQUEST und TRAP. Die MIB-Objekt-Definition sind im Gerät gespeichert. Wenn Sie mit dem Gerät im Netzwerk verbunden sind, dann können Sie die Datei aus dem Gerät herunterladen. URL = [IP-Adresse des Geräts]/MIB/AXING-MIB.txt Beispiel: 192.168.0.145/MIB/AXING-MIB.txt SNMP-Agent Den Schalter Agent auf ON stellen, um GET-REQUEST und GETNEXT-REQUEST verwenden zu können.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 3.6.12. Zugang zum SMARTPortal Wenn Sie registrierter Nutzer des SMARTPortals sind, dann können Sie das Gerät über das SMARTPortal fernwarten und ggf. Support von AXING erhalten. Vorraussetzung ist eine Internetverbindung für das Gerät.
Filtering/Erstellen einer NIT). Für eine Software-Erweiterung benötigen Sie eine Lizenz. Lizenzen erwerben Eine Lizenz können Sie erwerben, in dem Sie die entsprechende Software-Erweiterung bei AXING kaufen. Beim Kauf müssen Sie die Seriennummer der Kopfstelle angeben. Passend zu genau dieser Seriennummer wird eine Lizenzdatei für Sie generiert.
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Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 Das Laden der Datei dauert einige Sekunden. Im Dialog AKTIVIERTE LIZENZEN wird die neue Lizenz aufgelistet. Starten Sie das Gerät neu, melden Sie sich nach dem Neustart erneut an und wechseln Sie zur gewünschten Sprache.
4. Verwenden von CA-Modulen (MIP 08-06 and MIP 16-06) 4.1. Einstecken der CA-Module In die CI-Steckplätze auf der Frontseite der MIP 8-06 und MIP 16-06 können bis zu sechs CA-Module in die Common Interfaces (C1…CI6) gesteckt werden. Stecken Sie die CA-Module vorsichtig, ohne Kraftaufwand und seitenrichtig in den entsprechenden CI- Steckplatz.
Betriebsanleitung | MIP 8-00 | MIP 16-00 | MIP 8-06 | MIP 16-06 4.2.1. Verwenden des CI-Menüs 4.2.2. Verwenden des CI-Menüs und Neustarten des CAM Der Inhalt des CI-Menüs ist vom CAM-Hersteller und der verwendeten Karte abhängig. Je nach Hersteller sind verschieden Einstellungen möglich.
4.3. Entschlüsseln von Programmen Nach dem Sendersuchlauf erkennen Sie verschlüsselte Programme in den Tuner-Tabellen am Kürzel CA in der Spalte Verschlüsselung. Werkseitig ist in der Spalte Entschlüsselung die Option no gewählt. Wenn in den CI-Steckplätzen passende CA-Module gesteckt sind, dann können die entsprechenden Programme entschlüsselt werden.