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Programmierbeispiel: Rechnen Mit R-Parametern - Siemens SINUMERIK 802D sl Programmier- Und Bedienhandbuch

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10.9 Rechenparameter R, LUD- und PLC-Variable
Hinweis
In einem Satz können mehrere Zuweisungen erfolgen; auch Zuweisung von
Rechenausdrücken.
Zuweisung zu anderen Adressen
Die Flexibilität eines NC-Programms entsteht dadurch, dass Sie anderen NC-Adressen
diese Rechenparameter oder Rechenausdrücke mit Rechenparametern zuweisen. Es
können allen Adressen Werte, Rechenausdrücke oder Rechenparameter zugewiesen
werden; Ausnahme: Adresse N, G und L.
Bei der Zuweisung schreiben Sie nach dem Adresszeichen das Zeichen "=". Eine Zuweisung
mit negativem Vorzeichen ist möglich.
Erfolgen Zuweisungen an Achsadressen (Verfahranweisungen), dann ist hierfür ein eigener
Satz notwendig.
Beispiel:
N10 G0 X=R2
Rechenoperationen/Rechenfunktionen
Bei Anwendung der Operatoren/Rechenfunktionen ist die übliche mathematische
Schreibweise einzuhalten. Prioritäten der Abarbeitung werden durch runde Klammern
gesetzt. Ansonsten gilt Punkt- vor Strichrechnung.
Für die trigonometrischen Funktionen gilt die Gradangabe.
Zulässige Rechenfunktionen: siehe Kapitel "Übersicht der Anweisungen"

Programmierbeispiel: Rechnen mit R-Parametern

N10 R1= R1+1
N20 R1=R2+R3 R4=R5-R6 R7=R8*R9 R10=R11/R12
N30 R13=SIN(25.3)
N40 R14=R1*R2+R3
N50 R14=R3+R2*R1
N60 R15=SQRT(R1*R1+R2*R2)
N70 R1= -R1
278
; Zuweisung zur X-Achse
; das neue R1 ergibt sich aus dem alten R1
plus 1
; R13 ergibt Sinus von 25,3 Grad
; Punkt- geht vor Strichrechnung
R14=(R1*R2)+R3
; Ergebnis wie Satz N40
; Bedeutung:
; das neue R1 ist das negative alte R1
Programmier- und Bedienhandbuch, 07/2009, 6FC5398-5CP10-1AA0
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